1. Modul

Achtsamkeit und Selbsterkenntnis – Sich selbst und andere tiefer verstehen

Termine: 24./25. Februar, 17./18. März, 14./ 15. April und 26./27. Mai 2018

 

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Achtsamkeit boomt. Jedes Jahr erscheinen neue wissenschaftliche Studien, die belegen, wie wirksam diese Praxis für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen ist. Im Netzwerk Ethik heute wird Achtsamkeit in einen größeren Kontext eingebettet: Sie ist die Basis für die Selbsterkenntnis.

In unserem Modul „Achtsamkeit und Selbsterkenntnis“ vermitteln wir Achtsamkeit in Theorie und Praxis. Dabei wird ein umfassendes Verständnis zugrunde gelegt, das Ethik und Weisheit miteinschließt. Die Definitionen der Achtsamkeit von Jon Kabat-Zinn und vom Dalai Lama werden besprochen und diskutiert.

Von der Achtsamkeit zur Weisheit

In den Wochenend-Workshops geht es um die Achtsamkeit auf den Körper, die Gefühle und Gedanken. Die Teilnehmer lernen zuerst ihren Körper achtsam wahrzunehmen und entspannt wach zu sein. Sie richten dann ihre Aufmerksamkeit auf Gefühle und Impulse und erfahren, wie diese Form der Achtsamkeit helfen kann, andere nicht zu verletzen und die Praxis der Gewaltlosigkeit in sich zu entwickeln.

Ein Wochenende ist den Gedanken gewidmet: Warum Denken und differenziertes Betrachten hilft, wann Denken zwanghaft und zum Hindernis wird. Es werden Methoden vermittet, die Natur der Gedanken zu erkennen.

Am letzten Wochenende wird die relative Natur von Gedanken und Begriffen untersucht. Selbstbilder werden hinterfragt. In Übungen erfahren die Teilnehmer, wie sie durch ihre Wahrnehmung ihr Erleben mitgestalten.

Die Achtsamkeit kann auch auf andere ausgedehnt werden. Dazu lernen die Teilnehmer die Meditation des Wohlwollens gegenüber anderen und arbeiten mit Sätzen der liebenden Güte. So machen sie die Erfahrung, wie Achtsamkeit hilft, sich selbst und andere tiefer zu verstehen, und eine Brücke zur Weisheit sein kann.

Die Referentinnen und Referenten:

Sagra J. Hannich

Sagra J. Hannich, Therapeutin an einer Klinik für Psychotherapie und psychosoziale Medizin, MBSR-/MBCT- Anleiterin. Eigene Meditationspraxis seit über 30 Jahren. Sie ist im Netzwerk mitverantwortlich für die Konzeption des Weisheitstrainings.

Dr. phil. Sylvia Kolk

Dr. phil. Sylvia Kolk ist seit 20 Jahren buddhistische Meditationslehrerin, in der Tradition der deutschen Nonne Ayya Khema. Kolk engagiert sich für eine zeitgemäße Interpretation und Vermittlung des Buddhismus. 2004 gründete sie das Buddhistische Stadt-Zentrum Liebe-Kraft-Weisheit.

Renate Kommert

Renate Kommert ist Heilpraktikerin und Körperpsychotherapeutin in Hamburg. Sie arbeitet auch als MBSR-Lehrerin, Ausbilderin und Supervisorin. Seit 30 Jahren in eigener Praxis tätig, Schwerpunkt Therapie und Meditation.
www.meditation-hamburg.net

Natalie Knapp

Dr. Natalie Knapp, Philosophin und Autorin. Schwerpunkt ihrer Publikations-, Vortrags- und Seminartätigkeit ist das Thema Bewusstseinswandel im 21. Jahrhundert. 2013 erschien „Kompass Neues Denken,“ Rowohlt Verlag.
http://anders-denken-lernen.de/

Jürgen Manshardt

Jürgen Manshardt, Tibetisch-Dolmetscher sowie Lehrer für buddhistische Philosophie und Meditation. Er ist zudem Gestalttherapeut und verbindet westliche Ansätze und buddhistische Methoden. Er ist im Netzwerk mitverantwortlich für die Konzeption des Weisheitstrainings.

Christof Spitz

Christof Spitz, Lehrer für buddhistische Philosophie und Tibetisch-Dolmetscher, u.a. für den Dalai Lama. Mitherausgeber des Buches „Achtsamkeit – ein buddhistisches Konzept erobert die Wissenschaft“ 2012. Mitbegründer des Netzwerks Ethik heute und mitverantwortlich für die Konzeption des Weisheitstrainings.
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