1. Modul

Arbeiten, chillen – war´s das? Achtsamkeit und Selbsterkenntnis

Neuer Start: ab Februar 2018

 

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Achtsamkeit boomt. Jedes Jahr erscheinen neue wissenschaftliche Studien, die belegen, wie wirksam diese Praxis für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen ist. Im Netzwerk Ethik heute wird Achtsamkeit in einen größeren Kontext eingebettet: Sie ist die Basis für die Selbsterkenntnis.

In unserem Modul „Achtsamkeit und Selbsterkenntnis“ vermitteln wir Achtsamkeit in Theorie und Praxis. Dabei wird ein umfassendes Verständnis zugrunde gelegt, das Ethik und Weisheit miteinschließt. Die Definitionen der Achtsamkeit von Jon Kabat-Zinn und vom Dalai Lama werden besprochen und diskutiert.

Von der Achtsamkeit zur Weisheit

In den Wochenend-Workshops geht es um die Achtsamkeit auf den Körper, die Gefühle und Gedanken. Die Teilnehmer lernen zuerst ihren Körper achtsam wahrzunehmen und entspannt wach zu sein. Sie richten dann ihre Aufmerksamkeit auf Gefühle und Impulse und erfahren, wie diese Form der Achtsamkeit helfen kann, andere nicht zu verletzen und die Praxis der Gewaltlosigkeit in sich zu entwickeln.

Ein Wochenende ist den Gedanken gewidmet: Warum Denken und differenziertes Betrachten manchmal hilft, wann Denken zwanghaft und zum Hindernis wird. Es werden Methoden vermittet, die Natur der Gedanken zu erkennen.

Am letzten Wochenende wird die relative Natur von Gedanken und Begriffen untersucht. Selbstbilder werden hinterfragt. In Übungen erfahren die Teilnehmer, wie sie durch ihre Wahrnehmung ihr Erleben mitgestalten.

Die Achtsamkeit kann auch auf andere ausgedehnt werden. Dazu lernen die Teilnehmer die Meditation des Wohlwollens gegenüber anderen und arbeiten mit Sätzen der liebenden Güte. So machen sie die Erfahrung, wie Achtsamkeit hilft, sich selbst und andere tiefer zu verstehen, und eine Brücke zur Weisheit sein kann.

Die Referentinnen und Referenten:

Foto: Julia Knop

Foto: Julia Knop

Dr. Martina Aßmann, Ärztin für Arbeitsmedizin und Psychotherapie in eigener Praxis. MBSR-/MBCT- Anleiterin. Sie ist im Netzwerk mitverantwortlich für die Konzeption des Weisheitstrainings.
Sagra_Motiv_3_07_11_11_006-web Sagra J. Hannich, Therapeutin an der Tagesklinik für Psychotherapie und psychosoziale Medizin und am Zentrum für seelische Gesundheit, Asklepios Klinik Hamburg-Harburg. MBSR-/MBCT- Anleiterin. Eigene Meditationspraxis seit über 30 Jahren. Sie ist im Netzwerk mitverantwortlich für die Konzeption des Weisheitstrainings.

Petra Meibert, Dipl. Psychologin und Psychotherapeutin, MBSR- und MBCT-Lehrerin, Ausbilderin und Supervisorin. Autorin mehrerer Bücher und Fachartikel zu MBSR, MBCT und Achtsamkeit in der Therapie. Meditationspraxis seit über 30 Jahren. Die Integration vo Achtsamkeit in die Therapie ist ihr ein wichtiges Anliegen.

www.j-p-meibert.de

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Dr. Natalie Knapp, Philosophin und Autorin. Schwerpunkt ihrer Publikations-, Vortrags- und Seminartätigkeit ist das Thema Bewusstseinswandel im 21. Jahrhundert. 2013 erschien „Kompass Neues Denken,“ Rowohlt Verlag.

http://anders-denken-lernen.de/

Der Dalai Lama in Hamburg 2007 Jürgen Manshardt, buddhistischer Meditationslehrer, Seminarleiter und Tibetisch-Dolmetscher. Er ist zudem Gestalttherapeut. Seit 2010 leitet er das Child Care Project in einem Ausbildungsinternat für tibetische Flüchtlinge in Indien. Hier verbindet er westliche Ansätze und buddhistische Methoden. Er ist im Netzwerk mitverantwortlich für die Konzeption des Weisheitstrainings.
spitz-20110728-1035-cs-2-web Christof Spitz, Lehrer für buddhistische Philosophie und Tibetisch-Dolmetscher, u.a. für den Dalai Lama. Mitherausgeber des Buches „Achtsamkeit – ein buddhistisches Konzept erobert die Wissenschaft“, Hans-Huber Verlag 2012. Er ist Mitbegründer des Netzwerks Ethik heute und hier mitverantwortlich für die Konzeption des Weisheitstrainings.

 

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