2. Modul

Die innere Landschaft erkunden – Arbeit mit Emotionen

modul2_rotorange-web

Termine: 22./23. September, 3./4. November, 1./2. Dezember 2018, 12./13. Januar 2019

Im 2. Modul geht es um eine tiefere Selbsterkenntnis und das Formulieren innerer Ziele. Zentrale Fragen im 2. Modul lauten: Was ist für mich ein gelingendes Leben? Was brauche ich dafür, was hindert mich? Welche inneren Werte sind mir für ein erfülltes Leben wichtig, und wie hängen Glück, Ethik und Weisheit für mich zusammen? 

Auf der Basis von Achtsamkeit erkunden die Teilnehmer die innere Welt, die ebenso facettenreich ist wie die äußere Welt: ihre Wahrnehmungen, Emotionen und Verhaltensmuster. Sie lernen zu differenzieren, was sie auf der Suche nach Glück für sich selbst und andere behindert und welche Kräfte und Umfelder förderlich sind. Dazu werden theoretisches Wissen, Methoden zur Selbsterforschung und weitere Meditationsformen vermittelt.

Weiter geht es darum herauszufinden, welche Kräfte und Emotionen uns daran hindern, unsere Ziele für uns selbst und andere zu erreichen. An einem Wochenende geht es speziell um die Erkundung unangenehmer, unbewusster Gefühle, also Kräften wie Wut, Angst und Unruhe. Die Teilnehmer lernen, auch schwierigen Anteilen ihrer Persönlichkeit mit Wohlwollen zu begegnen. Auf diese Art innezuhalten kann zu ethischem Handeln beitragen.

Das Ziel der inneren Bestandsaufnahme ist, die eigenen Veränderungspotenziale zu erkennen und zu klären, was wichtig ist in Bezug auf Glück, Ethik und das harmonische Zusammenleben mit anderen. Sind die Ziele für eine Lebensphase geklärt, können wir uns daran machen, sie ganz konkret im Alltag umzusetzen. Dies ist Thema des Abschlusswochenendes: entsprechend den gewonnenen Erkenntnissen ins Handeln kommen.

Die Basis für das 2. Modul ist die Praxis der Achtsamkeit; entsprechende Übungen aus dem 1. Modul werden hier weiter eingeübt und integriert. Voraussetzungen: Teilnehmer sollten über Erfahrungen mit der Achtsamkeitspraxis verfügen.

Die Referentinnen und Referenten:

Antje Boijens

Antje Boijens ist seit 1996 selbständig als Leadership-Traininer, Moderatorin und Coach. Schwerpunkte: Dialog- und Teamentwicklung, Konfliktmanagement, interkulturelle Kompetenz. Zen-Meditation seit 1989, seit 2012 in der Tradition von Thich Nhat Hanh.

Heidemarie Bennent-Vahle

Dr. Heidemarie Bennent-Vahle betreibt eine philosophische Praxis. Lehr- und Vortragstätigkeit, Buch-Veröffentlichungen „Glück kommt von Denken“ (Herder-Verlag 2011) sowie „Mit Gefühl Denken – Einblicke in die Philosophie der Emotionen“ (Alber-Verlag 2013)..

Jürgen Manshardt

Jürgen Manshardt, Tibetisch-Dolmetscher sowie Lehrer für buddhistische Philosophie und Meditation. Er ist Übersetzer und Herausgeber buddhistischer Bücher. Er ist zudem Gestalttherapeut und verbindet westliche Ansätze und buddhistische Methoden.

Christiane Peltzer

Christiane Peltzer, Ärztin für Psychotherapeutische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie; 30 Jahre Meditationspraxis. Langjährige Leitungserfahrung u.a. als Chefärztin der Fachklinik Heiligenfeld, niedergelassen in eigener Praxis in Hamburg.

Dr. Guido Peltzer

Dr. Guido Peltzer ist Arzt für Psychosomatische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, niedergelassen in eigener Praxis. Er war Oberarzt in der Klinki Heiligenfeld. Langjährige Meditationspraxis in der indisch-hinduistischen Tradition.

 

Dr. Ina Schmidt

Dr. Ina Schmidt, Philosophin, gründete 2005 die denkraeume, eine Initiative für philosophische Praxis. Buchautorin und freie Mitarbeiterin des Philosophiemagazins „Hohe Luft“. Ina Schmidt lebt mit ihrem Mann und den drei Kindern bei Hamburg.

 

Christof Spitz

Christof Spitz, Lehrer für buddhistische Philosophie und Tibetisch-Dolmetscher, u.a. für den Dalai Lama. Mitherausgeber des Buches „Achtsamkeit – ein buddhistisches Konzept erobert die Wissenschaft“ 2012. Mitbegründer des Netzwerks Ethik heute und mitverantwortlich für die Konzeption des Weisheitstrainings.