Aktuelle Beiträge

Hilfe für traumatisierte Ukrainer
Nach der Bombardierung der ukrainischen Stadt Irpin

Hilfe für traumatisierte Ukrainer

Über ein Resilienzprojekt
Traumatisiert und knapp dem Tod entronnen – in dieser Situation sind viele Flüchtlinge, nicht nur aus der Ukraine. Die Traumatherapeutin Elaine Miller-Karas berichtet über ein Resilienzprojekt, das sie im März 2022 für ukrainische Flüchtlinge mitinitiiert hat. Das Besondere: Helfen während ein Trauma entsteht – und über digitale Wege.

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Wie geht Frustrationstoleranz im Job?
Photocase

Wie geht Frustrationstoleranz im Job?

Tipps für die Praxis

Ein guter Umgang mit Frustration ist ein Schlüssel, in stressigen Berufssituationen gelassen und orientiert zu bleiben. Berufliche Frustrationstoleranz kann man lernen und stärken. Sieben Kompetenzen sind gefragt: von guten sozialen Beziehungen über lösungsorientierte Denkweisen bishin zur Regulierung von Emotionen.

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Frustrationstoleranz im Job
Monkey Business Image/ Shutterstock

Frustrationstoleranz im Job

Die innere Haltung ist wichtig
Frustrationstoleranz, Geduld und gesunder Realismus sind wichtige Qualitäten im Beruf. Und diese kann man lernen, wie die Resilienzforschung herausgefunden hat. Maria Köpf hat recherchiert. Vor allem geht es darum, in schwierigen Situationen aktiv Handlungsspielräume auszuloten und mit Niederlagen gut umzugehen.

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„Wir sind blind für alternative Möglichkeiten, Frieden zu schaffen.“
Tom Ragina/ Shutterstock

„Wir sind blind für alternative Möglichkeiten, Frieden zu schaffen.“

Interview mit Prof. Friedrich Glasl
In Politik und Medien ist die Diskussion über den Ukraine-Krieg geprägt von militärischen Überlegungen. Für Konfliktforscher Friedrich Glasl beruht Eskalation fast immer auf Versäumnissen. Im Interview spricht er über Ansätze für einen Dialog, auch im Krieg, Informationslücken im Westen und warum es zum Wohle der Menschen wichtig ist, mit Diktatoren zu verhandeln.

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Mehr Moral? Ein achtsamer Blick auf den Achtsamkeits-Hype

mit Prof. Dr. Simon Schindler

Online-Vortrag und Diskussion

2. Juni 2022, 18.15 Uhr

Mehr Infos

Zum Krieg in Europa

Das aktuelle Geschehen aus anderen Blickwinkeln:

Was hilft, Schwarz-Weiß-Denken zu überwinden? Wie können wir das Politische stärken? Wie Flüchtlingen helfen? Und inneren Frieden kultivieren - für uns und unser Umfeld.

Alle Beiträge im Überblick

Gesellschaft

„Wir müssen die Migration neu und nachhaltig gestalten“
Stuart Isett/Fortune

„Wir müssen die Migration neu und nachhaltig gestalten“

Interview mit dem indischen Vordenker Parag Khanna
Migration ist ein großes Menschheitsthema. In Zukunft werden viel mehr Menschen unterwegs sein, ist der indische Politikwissenschaftler Parag Khanna überzeugt. Im Interview spricht er über die globale Klimakrise, demografische Schieflagen und seine Vision einer „Zivilisation 3.0“: dass Mobilität und Solidarität mehr zählen als Nationalität.

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Klimapsychologie: “Verzweifeln ist keine Option”
Foto: privat

Klimapsychologie: “Verzweifeln ist keine Option”

Interview über den Weg, selbst wirksam zu werden

Wir wissen viel über die Erderwärmung, doch es hapert bei der Umsetzung. Klimapsychologin Janna Hoppmann berät Firmen, Institutionen und Einzelpersonen, die selbst für den Schutz des Klimas aktiv werden wollen. Im Interview spricht sie über die Überwindung von Ohnmacht, den Mut zum Handeln und die Vision eines guten Lebens für alle.

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Mit indigenem Wissen die Erde schützen

Ein Buch aus der Perspektive der Aborigines
Sandtalk ist ein ungewöhnliches Buch, geschrieben aus der Perspektive der australischen Aborigines. Der Philosoph Yunkaporta bringt uns die indigene Weltsicht der Verbundenheit mit Metaphern nahe und kritisiert das westliche Zweckdenken. Das Werk lädt dazu ein, die Perspektive zu wechseln und neue Wege aus globalen Krisen zu suchen.

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„60 Plus hilft 80 Plus“
Philippe Leone/ Unsplash

„60 Plus hilft 80 Plus“

Seniorenarbeit dank Bürgerengagement
Der demografische Wandel schreitet voran, doch die Gesellschaft ist kaum vorbereitet. Der Verein „Füreinander“ hilft mit, damit Senioren möglichst lange und selbstbestimmt zu Hause leben können. Er hat schon viele Auszeichnungen erhalten und gilt als Vorzeigeprojekt. Wer sich in solchen Projekten engagiert, kann im Alter selbst Hilfe erfahren.

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Achtsamkeit

Raum für Stille schaffen im Gespräch
W-Weiser/ Photocase

Raum für Stille schaffen im Gespräch

Achtsam hören und sprechen
In Krisenzeiten machen sich eher die lauten Stimmen bemerkbar. Gespräche sind oft nicht erfüllend, weil Meinung gegen Meinung steht. Achtsamkeitslehrerin Julia Grösch empfiehlt, in Gesprächen mehr innezuhalten. Denn in der Stille können wir uns wieder unserer grundlegenden Verbundenheit als Menschen bewusst werden.

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Achtsamkeit und der Sprung in die Gesellschaft
Kongress Meditation & Wissenschaft, Grit Schwerdtfeger

Achtsamkeit und der Sprung in die Gesellschaft

6. Kongress Meditation und Wissenschaft

Kann man in krisenhaften Zeiten auf dem Kissen sitzen bleiben? Der Kongress „Meditation und Wissenschaft“ schlug 2022 die Brücke von der Meditation zur Gesellschaft. Anja Oeck berichtet von Vorträgen, die die Möglichkeiten, aber auch die Begrenztheit der Achtsamkeit untersuchten.

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Inneren Frieden kultivieren
leonard-cotte/ Unsplash

Inneren Frieden kultivieren

Meditation der liebenden Güte

Was hilft in Krisenzeiten, mit starken Emotionen, Ohnmacht und Verzweiflung umzugehen? Die Achtsamkeitslehrerin Michaela Doepke bietet Übungen zur „Ersten Hilfe“ an, einschließlich einer Meditation der liebenden Güte. Mit Audiodatei.

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„Gemälde können uns mit unserem Inneren verbinden.“
Foto: Sandra Sommerkamp, 2018

„Gemälde können uns mit unserem Inneren verbinden.“

Ein Interview mit Andreas de Bruin
„Meditation and Art“ ist ein Projekt von Prof. Andreas de Bruin. Er geht mit Studierenden ins Museum, um über Achtsamkeit einen tieferen Zugang zu den Werken und den Künstlern zu ermöglichen. De Bruin erklärt im Interview die vier Schritte seiner Methode und wie über Kunst und Meditation eine tiefere Wahrnehmung entstehen kann.

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Arbeiten

Berufsalltag: “Wir müssen verlieren lernen”
Robin Lee/ Shutterstock

Berufsalltag: “Wir müssen verlieren lernen”

Wie wir dem Druck entkommen, immer gewinnen zu müssen
„Wir haben Angst zu verlieren“, beklagt Tim Leberecht, Gründer der Business Romantic Society. Er will die Arbeitswelt menschlicher gestalten. Denn wir sind keine Performance-Maschinen, die alles optimieren können, sondern verletzliche Wesen. Deshalb sollte es am Arbeitsplatz Raum für Emotionen und Rituale des Verlustes geben.

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High Tech und Selbsterkenntnis
Foto: Centum-Amm

High Tech und Selbsterkenntnis

Interview: Für eine menschliche Unternehmenskultur
Technik für den Menschen zu entwickeln, ist das Anliegen des Unternehmers Alexander Martinez, spezialisiert auf Nachrichtentechnik. Die Firma arbeitet mit Selbstorganisation, anderen Formen der Führung, und manchmal entscheiden die Mitarbeitenden über das Gehalt. Höchstes Gut im Unternehmen: Vertrauen.

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Sein und Arbeiten jenseits von Wachstum

Über den Wachstumsmythos hinausdenken
Ist mehr haben immer besser? Tim Jackson, Professor für nachhaltige Entwicklung, stellt den Wachstumsmythos in Frage. Mit seinem Buch lädt er dazu ein, tiefer darüber nachzudenken, wie wir leben wollen und was uns als Menschen ausmacht. Ein Augenmerk liegt auf der Frage, wie die Arbeit zum Ausdruck von Kreativität und Fürsorge werden kann.

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„Menschlichkeit ist die Seele unseres Unternehmens”
Foto: SÄBU Holzbau

„Menschlichkeit ist die Seele unseres Unternehmens”

Interview über Scheitern und Neuanfang
Christine Machacek ist Geschäftsführerin der Firma SÄBU Holzbau. Sie nahm eine Unternehmenskrise zum Anlass, mutig Veränderungen auf den Weg zu bringen. Im Interview spricht sie offen über ihr Scheitern und wie es gelang, Verantwortung abzugeben und eine Kultur des Vertrauens zu schaffen.

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Inspiration

Ein Kunstwerk, das mich berührt hat
Olaf Speier/ shutterstock

Ein Kunstwerk, das mich berührt hat

Eine Geschichte von Anke Brehl
Die Begegnung mit einem Kunstwerk kann uns verändern. Anke Brehl schildert ihre tiefen Erfahrungen beim eingehenden Betrachten der Skulptur “Gebrochener Flügel und Zuspruch” von Walter Green. Sie erlebte, was es bedeutet, Mensch zu sein, jenseits von Äußerlichkeiten, dem Göttlichen nah und verbunden in Glück und Leiden.

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“Man muss sich von Klischeevorstellungen über das Leben befreien”
Fotograf unbekannt. Etty Hillesum Center

“Man muss sich von Klischeevorstellungen über das Leben befreien”

Wie man Leiden verwandeln kann
Die große Kunst des Lebens besteht darin, Leiden zu ertragen, sagt der Autor Steve Heitzer. In dieser Zeit des Krieges in Europa empfiehlt er die Lektüre der Tagebücher der Jüdin Etty Hillesum, die mit 29 in Auschwitz ermordet wurde. Sie hatte ein unumstößliches Vertrauen in das Leben: „Ich bin zu allem bereit, ich gehe an jeden Ort dieser Erde, wohin Gott mich schickt.“

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„Die Ich-Intelligenz reicht nicht mehr für Zukunftslösungen“
Foto: Zeitenspiegel

„Die Ich-Intelligenz reicht nicht mehr für Zukunftslösungen“

Interview mit Helga Breuninger
Mit ihrer Arbeit als Stifterin möchte Helga Breuninger, 75, darauf hinwirken, aus einer hierarchisch organisierten Gesellschaft eine co-creative, gerechte Welt zu machen. Sie spricht im Interview über ihren Werdegang, ihr Engagement für Bürgerbeteiligung und wie sie als Stifterin immer mutig Neues erprobt.

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Was gibt uns Halt in Krisenzeiten?
Julia Star/ shutterstock

Was gibt uns Halt in Krisenzeiten?

Sich auf Unsicherheit einlassen
Wenn der Boden schwankt und alles unsicher ist – wie können wir dann überhaupt leben? Diese Frage stellt die Philosophin Ina Schmidt in ihrem Artikel, auch angesichts des Krieges gegen die Ukraine. Sie lehrt uns, in Anlehung an Epiktet eine wichtige Entscheidung zu treffen: Was steht in unserer Macht – und was nicht? Wichtig ist, die Unsicherheit anzunehmen und darin Spielräume zu entdecken.

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Geborgenheit als Antwort auf Verletzlichkeit
roxxo/ Photocase

Geborgenheit als Antwort auf Verletzlichkeit

Wie man Kinder angesichts von Krieg gut begleitet
Bilder brennender Häuser und bedrohter Menschen, besorgte Erwachsene – der Krieg in Europa verängstigt auch die Kinderherzen hierzulande. Die Internistin und Klinische Psychologin Dr. Veronika Gmeiner erklärt, wie Kinder auf das Kriegsgeschehen reagieren und wie wir sie gut begleiten können, ohne eine heile Welt vorzugaukeln.

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Zu viel Sorge schwächt die Kinder
Javier Ruiz/ photocase

Zu viel Sorge schwächt die Kinder

Wir sollten Kindern etwas zutrauen
Oft müssen Eltern Entscheidungen gegen den Willen ihrer Kinder treffen. Dabei sollten wir nicht in die „Heile-Welt-Falle“ tappen, so der Pädagoge Steve Heitzer. Denn Kinder können Krise, wenn wir ihnen das zutrauen und sie mit gesunder Distanz mitfühlend begleiten.

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Dads on Duty
Foto: Dads on Duty

Dads on Duty

Väter zeigen Präsenz
23 Schüler prügelten sich Ende Oktober 2021 in einer amerikanischen Schule. Spontan haben sich Väter zusammengeschlossen, um an der Schule präsent zu sein. „Es ist unser Ziel, den Kindern zu zeigen, wie eine gute Beziehung zu einer männlichen Figur aussehen sollte“, sagt einer von ihnen. Mona Kino erzählt die Geschichte.

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Bildung sollte dazu dienen, das Leben zu verstehen
Marco Gierschewski

Bildung sollte dazu dienen, das Leben zu verstehen

Ein Interview mit Andreas de Bruin
Prof. Andreas de Bruin ist Gründer des „Münchner Modells“, das seit 2010 Achtsamkeit und Meditation an Hochschulen anbietet. Im Interview spricht er über andere Wege des Lernens, Achtsamkeit und Selbsterkenntnis und warum Spiritualität einen Platz an der Hochschule braucht.

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Ethik – Bedeutung, Ziele, Anwendung

Wie sollen wir handeln, fragt die Ethik. Daher kann man Ethik als die Praxis des Guten im Alltag bezeichnen: Wie sollen wir uns verhalten? Wie handeln wir so, dass wir andere nicht verletzen und ihnen bestenfalls helfen? Hier geht es um verschiedene ethische Ansätze, die Bedeutung der Emotionen für ethisches Handeln und ethische Alltagsfragen.

Philosophisches Basiswissen Ethik

Was ist Ethik? Welche verschiedenen Bedeutungen hat Ethik? Hier stellen zeitgenössische Philosophen gut verständlich zentrale Theorien der Ethik vor wie die Tugendethik, die Kantsche Ethik oder den Utilitarismus.

Basiswissen Ethik

Ethik und Emotionen

Emotionen sind oft die Antreiber hinter unseren Handlungen. Sich seiner Emotionen bewusst zu sein und sie in konstruktives Handeln umzusetzen, ist eine Voraussetzung für ethisches Handeln. Hier erfahren Sie mehr über den bewussten Umgang mit Emotionen.

Ethik & Emotionen

Goldene Regel

Die „Goldene Regel“ ist so etwas wie eine universelle Ethik des Ausgleichs von Interessen. Sie lautet: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg´auch keinem anderen zu.“ Man achtet die Bedürfnisse und Interessen anderer und kann dabei seine eigenen Ziele verfolgen.

Artikel Goldene Regel

Interview Über Ethik
Der Philosoph Jay Garfield klärt Fragen rund um den Begriff Ethik: Was Ethik bedeutet, warum es wichtig ist, darüber nachzudenken, und was der Kern einer ethischen Lebensausrichtung ist. Zum Interview