Arbeit

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Tipps für die Praxis Ein guter Umgang mit Frustration ist ein Schlüssel, in stressigen Berufssituationen gelassen und orientiert zu bleiben. Berufliche Frustrationstoleranz kann man lernen und stärken. Sieben Kompetenzen sind gefragt: von guten sozialen Beziehungen über lösungsorientierte Denkweisen bishin zur Regulierung von Emotionen.
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Die innere Haltung ist wichtig Frustrationstoleranz, Geduld und gesunder Realismus sind wichtige Qualitäten im Beruf. Und diese kann man lernen, wie die Resilienzforschung herausgefunden hat. Maria Köpf hat recherchiert. Vor allem geht es darum, in schwierigen Situationen aktiv Handlungsspielräume auszuloten und mit Niederlagen gut umzugehen.
Foto: Centum-Amm
Interview: Für eine menschliche Unternehmenskultur Technik für den Menschen zu entwickeln, ist das Anliegen des Unternehmers Alexander Martinez, spezialisiert auf Nachrichtentechnik. Die Firma arbeitet mit Selbstorganisation, anderen Formen der Führung, und manchmal entscheiden die Mitarbeitenden über das Gehalt. Höchstes Gut im Unternehmen: Vertrauen.
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Wie wir dem Druck entkommen, immer gewinnen zu müssen „Wir haben Angst zu verlieren“, beklagt Tim Leberecht, Gründer der Business Romantic Society. Er will die Arbeitswelt menschlicher gestalten. Denn wir sind keine Performance-Maschinen, die alles optimieren können, sondern verletzliche Wesen. Deshalb sollte es am Arbeitsplatz Raum für Emotionen und Rituale des Verlustes geben.
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Unternehmer im Portrait

Lernen Sie Menschen kennen, die Wirtschaft anders gestalten: indem sie transparente, nachhaltige Lieferketten schaffen, Wert auf ein gutes Miteinander legen und kurzfristige Gewinnmaximierung ablehnen.

Distelberger
Interview zur Idee des Vermögenspools Wer ein gemeinschaftliches Projekt finanzieren will, stößt bei Banken häufig an Grenzen. Markus Distelberger hat einen Vermögenspool gebildet, in den private Geldgeber einzahlen, ohne Rendite zu bekommen. Er erklärt im Interview, wie das funktioniert und warum es wichtig ist, dass Geld Sinn stiftet und Gemeinschaft fördert.
Über den Wachstumsmythos hinausdenken Ist mehr haben immer besser? Tim Jackson, Professor für nachhaltige Entwicklung, stellt den Wachstumsmythos in Frage. Mit seinem Buch lädt er dazu ein, tiefer darüber nachzudenken, wie wir leben wollen und was uns als Menschen ausmacht. Ein Augenmerk liegt auf der Frage, wie die Arbeit zum Ausdruck von Kreativität und Fürsorge werden kann.
Foto: SÄBU Holzbau
Interview über Scheitern und Neuanfang Christine Machacek ist Geschäftsführerin der Firma SÄBU Holzbau. Sie nahm eine Unternehmenskrise zum Anlass, mutig Veränderungen auf den Weg zu bringen. Im Interview spricht sie offen über ihr Scheitern und wie es gelang, Verantwortung abzugeben und eine Kultur des Vertrauens zu schaffen.
Die Firma sira denkt Kinderbetreuung neu Betriebliche Kitas helfen Mitarbeitenden in Unternehmen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren. Christina Ramgraber hat mit David Siekaczek einen Anbieter für betriebliche Kitas gegründet, die „sira Kinderbetreuung“. Mike Kauschke berichtet, wie sich das Start-up entwickelt hat und wie man Kitas neu denken kann.
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Interview mit Dirk Grah, GLS-Bank Wie kann man Geldströme so lenken, dass sie zur Nachhaltigkeit beitragen? Das ist eine Kernaufgabe der GLS-Bank. Geschäftsführer in Hamburg Dirk Grah spricht im Interview über Strategien, Geld anders anzulegen, die Balance zwischen Nachhaltigkeit und Performance und über Kunden, die zukunftsweisend anlegen wollen.
Verlag Vahlen
Psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz „Führen durch Angst“ ist in der Arbeitswelt immer noch verbreitet. Doch wenn Mitarbeitende sich unsicher fühlen, hemmt es Kreativität und Innovationskraft. Amy Edmondson forscht zum Thema Leadership. Sie empfiehlt, eine Atmosphäre von psychologischer Sicherheit und Offenheit zu schaffen.
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Interview mit Geschäftsführer Christian Strohmeier Der private Radiosender egoFM hat als eines der wenigen Medienunternehmen eine Gemeinwohlbilanz erstellt. Geschäftsführer Christian Strohmeier spricht im Interview über CO2-Neutralität, Mülltrennung und dass Verantwortung bei jedem Einzelnen beginnt.
modem conclusa
Interview mit Andrea Klepsch PR und Nachhaltigkeit - wie passt das zusammen? Andrea Klepsch betreut mit ihrer PR-Agentur modem conclusa Unternehmen aus der Biobranche. Sie spricht im Interview über die Werte, die sie leiten, die große Bedeutung der Beziehung für ihre Arbeit und humanes Wirtschaften.
Interview mit Stephan Pfob Fehlende Anerkennung ist eine der größten Stressquellen am Arbeitsplatz. Stephan Pfob ist New Work Guide bei Berlin Alley, wo er Unternehmen auf ihrem Weg in die neue Arbeitswelt begleitet. Michaela Doepke befragte den Unternehmensberater, Philosophen und Buchautor, warum Wertschätzung in Unternehmen so wichtig ist.
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Standpunkt von Sabine Breit In der Corona-Krise mussten viele Unternehmen, Selbstständige und Institutionen auf „online“ umzustellen. Doch Beziehungen und Vertrauen könnten leiden, wenn wir die Arbeitswelt komplett virtualisieren, warnt Kommunikationsexpertin Sabine Breit. Sie betont, wie essenziell menschlicher Kontakt ist.
Foto: Sympatex Technologies
Ein Interview mit dem Manager Rüdiger Fox In Unternehmen wird der Mensch oft als „Kostenfaktor“ betrachtet. Rüdiger Fox, der einige Unternehmen saniert hat, sieht zuerst die Potenziale der Menschen und setzt auf Vertrauen. Das Textilunternehmen Sympatex hat er auf nachhaltige Kreislaufwirtschaft neu ausgerichtet. Ein Gespräch über ethische Werte, Vertrauen und Chancen in der Krise.
Foto: Arbor Verlag
Interview mit Marc Lesser Marc Lesser entdeckte die Meditation vor 20 Jahren, leitete ein Zen-Kloster in den USA und bringt heute Achtsamkeit zu Konzernen wie Google und SAP. Wer sich selbst entwickelt, so Lesser, könne anderen am besten dienen.
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Tradition und Start up verbinden Wachstum und schneller Erfolg – das ist dem Unternehmer Evgeni Kouris nicht genug. Er will mit seinen Initiativen Impulse geben, um mittelständische Unternehmen neu aufzustellen. Es gilt, Tradition mit Innovation und Nachhaltigkeit zu verbinden. Das Ziel: mit Ideen aus Startups die Welt ein bisschen besser machen.
Foto: Mani Bläuel
Das Unternehmen Mani Bläuel Die Firma Mani Bläuel produziert in der Peloponnes biologisches Olivenöl und vertreibt die Produkte in ganz Europa. Unternehmer Fritz Bläuel setzt auf Vertrauen: Er wird unterstützt von 300 Kleininvestoren und bezieht die Bevölkerung und Kunden mit ein.
Topp
Portrait eines Unternehmers Stefan Topp ist Geschäftsführer eines Textilunternehmens mit 200 Mitarbeitern an vier Standorten. Das Besondere: Topp teilt die Gewinne mit seinen Mitarbeitenden. Wertschätzung und Verantwortung sind seine zentralen Werte. Seine Firmen arbeiten klimaneutral und engagieren sich für die Umwelt, zum Beispiel die Renaturierung von Grundstücken.
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Interview mit Dennis Wittrock Dennis Wittrock berät als Coach Firmen, die nach dem Holakratie-Modell selbstorganisiert und hierarchiefrei arbeiten, z.B. den Finanzdienstleister Hypoport. Im Interview spricht er über Zusammenarbeit auf Augenhöhe, die Schritte der Umsetzung in einem Unternehmen und über den Sinn von Arbeit.
Die Holacracy-Praxis Jo Aschenbrenner stellte in Hamburg ihr Buch „For-Purpose“ vor. Nicht die Gewinnmaximierung soll unternehmerisches Handeln leiten, sondern der Sinn. Dabei setzt sie auf Selbstorganisation nach der Holakratie®-Praxis: Alte Machstrukturen werden durch agile Strukturen ersetzt.
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Über eine neue Bewegung in der Arbeitswelt Die herkömmliche Ökonomie greift zu kurz, sagt die Theologin und Feministin Ina Praetorius im Interview. Die Mitgründerin von „Wirtschaft ist Care“ meint, im Zentrum des Handelns müssten die menschlichen Bedürfnisse stehen. Die Care-Arbeit betont die Fürsorge.
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Interview mit CEO Asoka Wöhrmann Asoka Wöhrmann ist Vorstandsvorsitzender der DWS, einem der weltweit größten Vermögensverwalter und Teil der Deutschen Bank. Im Gespräch mit Sabine Breit spricht der Manager über seinen eigenen Weg, über Glaubwürdigkeit, Nachholbedarf in Sachen Nachhaltigkeit, Fonds ohne Waffen und Transformation durch Dialog.
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Über ein Zentrum für Hochsensible Aurum Cordis ist ein Zentrum für Hochsensibilität. Hochsensible reagieren stärker auf Reize als andere. Die Gründerin Jutta Böttcher ist überzeugt: Die Reizüberflutung in unserer Gesellschaft verneble den Geist. Alle, die Verantwortung tragen, bräuchten mehr Stille, um sich auf Werte zu besinnenn und die großen Zusammenhänge zu sehen.
Ein Buch über innovatives Arbeiten Frédéric Laloux hat einen innovativen Ansatz entwickelt, wie Unternehmen und Institutionen in Zukunft organisiert werden können. Statt Hierarchien und Kontrolle geht es um Gemeinschaft, selbstständiges Arbeiten und Dialog. Das stiftet Sinn, und der Erfolg kommt fast von allein.
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Interview mit Zen-Meisterin Anna Gamma Der innere Weg verändert nicht nur die Persönlichkeit, sondern auch die Unternehmenskultur, so die Zen-Meisterin Anna Gamma. In ihren Leadership-Trainings ermutigt sie zu einer tieferen Innenschau. Sie regt an, einseitig patriarchalisches Denken zu überwinden und weibliche Qualitäten zu integrieren. Michaela Doepke sprach mit ihr.
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Was Kollektivsten antreibt Kollektive arbeiten nicht profitorientiert. Sie wollen Arbeit, gutes Leben und gesellschaftliches Engagement verbinden. Sabine Breit sprach mit Kollektivisten, um zu erfahren, was sie antreibt und wie sie mit Schwierigkeiten umgehen.
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Über das preisgekrönte Start-up Bridge & Tunnel Die Firma Bridge & Tunnel verbindet nachhaltige Mode und soziales Engagement. Sie verarbeitet getragene Jeanshosen zu neuwertigen Produkten. Sie beschäftigt viele Migranten, die ausgezeichnet nähen können, aber keine Zertifikate haben. Hier finden sie das, was sie am meisten brauchen: Anerkennung und Wertschätzung.
Sabine Breit
Zufriedenheit als Gratmesser für den Erfolg Anke und Rino Kasch haben es gewagt: Sie haben einen Laden eröffnet, in dem sie all das verkaufen, was sie selbst gut finden. Entstanden ist ein Ort, der Menschen verbindet, an dem sie selbst und andere sich zu Hause fühlen. Das ist der Gratmesser für ihren Erfolg.
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Ein Gastbeitrag von Hubert Thurnhofer Leistung muss angemessen entlohnt werden – diese Forderung ist nicht nur in Deutschland Common Sense. Doch was ist Arbeit, was sind nicht-bezahlte Tätigkeiten? Der Moralphilosoph Hubert Thurnhofer meint, dass diese Begriffe neu definiert werden müssen. Erst dann könne man über das Bedingungslose Grundeinkommen nachdenken.
Mindjazz Pictures
Ein Film über das Unternehmen Upstalsboom Wie sieht die Zukunft der Unternehmen aus? In seinem Film „Stille Revolution“ zeichnet der Regisseur Kristian Gründling ein idealistisches Unternehmerporträt von Bodo Janssen, Firmenchef der Hotelkette Upstalsboom, als Vorreiter einer humanen Arbeitswelt.
Lutz Freytag
Retten, was die Deutschen so lieben Lutz Freytag hat ein Stück Wald vom Land Brandenburg erworben. Damit erfüllte er sich einen Lebenstraum. Er will nicht nur Holz aus seinem Wald zu guten Preisen zu verkaufen, sondern versteht sich auch als Naturschützer. Dafür nimmt er viele Mühen auf sich. Doch die Verbraucher sind kaum bereit, für nachhaltiges Holz mehr zu zahlen.
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Ein Gespräch mit Zukunftsforscherin Cornelia Daheim Bis 2030 könnte die Hälfte aller Arbeitsplätze durch die Automatisierung vernichtet werden. Doch Robotik und Digitalisierung bieten auch Chancen, wie die Zukunftsforscherin Cornelia Daheim erklärt: Wir können mehr Freiräume gewinnen, zwischenmenschliche Kontakte stärken und Gesellschaft neu erfinden.
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Über den holländischen Pflegedienst Buurtzorg Kann man ganz ohne Vorgesetzte auskommen? Der holländische Pflegedienst „Buurtzorg“ zeigt, wie es geht. Unter dem Motto „Menschlichkeit vor Bürokratie“ hat Gründer Jos de Blok in Holland ein innovatives Unternehmenskonzept entwickelt, das von selbstorganisierten Teams getragen wird.
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Gastbeitrag über das ethische Dilemma der Digitalen Revolution Roboter und Künstliche Intelligenz verändern die Arbeitswelt grundlegend und machen viele Jobs überflüssig. Doch wo bleibt die ethische Diskussion, fragt Evi Hartmann. Da die Digitale Revolution nicht aufzuhalten ist, sollten wir Kompetenzen erlernen, um damit umzugehen, so ihre Position.
Foto: Brokopp
Portrait eines Handwerkers und Künstlers Thomas Brokopp hat viele Jahre lang Tischler ausgebildet, doch irgendwann ging es nicht mehr. Er kämpfte sich durch die Krise hindurch. Dabei entdeckte er verschüttete Talente. Heute baut er „Seelenwiegen“ aus Vollholz, die Menschen Geborgenheit bringen sollen. In der Krise lernte er auch seine Frau Petra kennen. Sie glaubte an ihn.
Foto: Steffen Honzera
Eine Glosse von Andreas Hilmer Bei der Ethik geht es doch um´s Reden, oder nicht? Der Journalist Andreas Hilmer nimmt in seiner Glosse die Wirtschaft auf´s Korn. Starbucks etwa verkündet, "nach ethischen Grundsätzen zu arbeiten", VW will "anständiger werden". Handeln ist silber, Reden ist gold, findet Hilmer.
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Ein Interview mit Andreas Zeuch Wachstum um jeden Preis – Unternehmensberater Andreas Zeuch kritisiert im Interview die Autoindustrie. Kaum jemand frage nach der Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns oder hinterfrage unternehmerische Ziele tiefgreifend. Fehlverhalten werde mit Hilfe der Politik auf die Gemeinheit abgewälzt.
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Gastbeitrag des Unternehmers Ernst Holzmann Ernst Holzmann war neben seinem Beruf viele Jahre Fußballtrainer. Das erworbene Wissen „auf dem Platz“ hat ihm geholfen, insbesondere in der Arbeit mit Teams. Hier setzt er auf Koordination und Kooperation statt Kontrolle und Überwachung. Nur wer wertschätzend führt, kann Spitzenkräfte auf Dauer halten.
Foto: C. Spitz
Ein Start-up will Whatsapp Konkurrenz machen Ein Start-up in Hamburg arbeitet an der App Bundle, die Whatsapp Konkurrenz machen will: Digital vernetzt sein und gleichzeitig die Privatsphäre sichern. Der Erfolg wird auch davon abhängen, ob User erkennen, dass es im Netz nichts umsonst gibt und hohe Standards im Datenschutz etwas kosten.
Interview mit zwei jungen Unternehmerinnen Ist die Zeit für Manager alter Schule passé? Als selbstorganisiertes Netzwerk begleitet Leadershiphoch3 Personen und Organisationen, um mit kollektiver Führung bessere Lösungen für eine Welt im Wandel zu entwickeln als mit klassischer Hierarchie. Ein Gespräch mit Mitbegründerin Anne Kliebisch und Prozessbegleiterin Natalie Kho.
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Ein Gastbeitrag von Ingrid HaasWer in einem Unternehmen nur die eigenen Interessen verfolgt, ist nachweisbar weniger effizient als andere, die kooperieren. Diese Erkenntnis setzt sich auch langsam in den Unternehmen durch, so die Managerin Ingrid Haas. Sie berichtet aus eigener Erfahrung über das Tauziehen zwischen kurzfristigem Erfolgsstreben und nachhaltiger Betrachtung.
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Achtsamkeitstrend in Unternehmen Arbeitnehmer leiden zunehmend unter der wachsenden Beschleunigung der globalen Arbeitswelt. Google und SAP motivieren ihre Mitarbeiter zu Achtsamkeitstrainings. Doch viele Unternehmen bleiben skeptisch. Die Fachtagung Achtsamkeit am Arbeitsplatz 2017 vermittelte neue Erkenntnisse.
Foto: Anja Limbrunner
Mutiges Start-up mit Zeitschrift Stefanie Hammer verwirklichte ihren Traum: ein eigenes Achtsamkeitsmagazin. Und dasin Zeiten, in denen jedes Jahr mehr als 1000 neue Printmagazine auf den Martk kommen. Woher sie den Mut und die Kraft dazu nahm, verriet sie im Gespräch mit Ethik heute.
Foto: Yvonne Schalch
Der Fotojournalist Manuel Bauer im Portrait An der Seite der Schwachen stehen, das ist die Devise des Schweizer Fotografen Manuel Bauer, der durch journalistische Fotoreportagen über den Dalai Lama und Tibet bekannt wurde. In seinem Beruf will er nicht neutral sein, sondern sich berühren lassen. Privat wird ihm im Leben mit seinem schwerbinderten Sohn viel Mitgefühl abverlangt.
Foto Vaude
Portrait eines Familienunternehmens Der Outdoor-Ausrüster Vaude steht für Naturverbundenheit und setzt dies konsequent im eigenen Unternehmen um: Vaude ist klimaneutral, setzt auf umweltfreundliche Materialien und sorgt für transparente Lieferketten. 40 Prozent der Führungskräfte sind weiblich. Stefan Ringstorff sprach mit Geschäftsführerin Antje von Dewitz.
Foto: Julia Knop
Wie kam es dazu, dass die Arbeit das Leben der Menschen derart beherrscht? Die Arbeitsmedizinerin Dr. Martina Aßmann skizziert die Entwicklung und fragt: Wie können wir uns dem Arbeitsdruck entziehen, etwa mit Hilfe der Achtsamkeit.
Über die Arbeit in einer Behindertenwerkstatt Michael Ziegert ist Inhaber eines Versandhauses, das Produkte aus Behindertenwerkstätten vertreibt. In seinem Artikel schildert er, wie zufrieden es macht, in einer sinnvollen Arbeitskultur zu arbeiten, in der der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht der Profit.
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Interview mit Unternehmensberater Zeuch Die Krisen bei VW und bei der Deutschen Bank deuten auf eine repressive Unternehmenskultur hin. Dr. Andreas Zeuch spricht im Interview über die Fallen streng hierarchischer Strukturen und die Notwendigkeit für mehr Demokratie und Mitbestimmung in Unternehmen.
Interview mit dem Unternehmer Holger Wolff „Wir verfolgen keine kurzfristige Gewinnmaximierung“, sagt Holger Wolff im Interview. Das Unternehmen MaibornWolff hat diverse Auszeichnungen als bester IT-Arbeitgeber erhalten. Firmenchef Wolff spricht im Interview über ethische Leitlinien, die große Bedeutung einer Kultur des Miteinander in der Wirtschaft und wie man Arbeitsleben neu denken kann.
Foto: Michael Schrenk
Das Geheimnis der Textilfirma von Sina Trinkwalder In der Textilfirma manomama arbeiten ausschließlich Menschen, die es auf dem Arbeitsmarkt schwer haben. Für die Gründerin Sina Trinkwalder ist der Mensch das Geheimnis ihres Erfolges: Respekt, ein gutes Miteinander ist für sie die Basis.
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Ein Textil-Unternehmer verbessert das Leben der Bauern Die Remei AG produziert ökologische Bekleidung und verfolgt ganz eigene Unternehmensziele: Ihr Chef Patrick Hohmann möchte damit nicht eigene Gewinne maximieren, sondern Baumwollbauern in den Ländern des Südens ein besseres Leben ermöglichen.
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Auf einen Kaffee im unternehmen mitte, Basel Das Unternehmen mitten in Basel ist ein erfolgreiches Kaffeehaus, dem es nicht um Gewinnmaximierung geht. Für Geschäftsführer Daniel Häni hat Arbeit mit Kreativität und Entfaltung zu tun. Daher ist er auch leidenschaftlicher Verfechter des Grundeinkommens für alle. Stefan Ringstorff schaute sich um und traf den Unternehmer.
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Interview mit Top-Manager Thomas Sattelberger Thomas Sattelberger (66) hat Jahrzehnte als Top-Manager in DAX-Unternehmen gearbeitet. Er spricht im Interview über die extreme Geldorientierung und Effizienzlogik in der Wirtschaft, aber auch über einsame Entscheidungen, Angstsituationen und eigene moralische Dilemmata.
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Ein Gastbeitrag über den christlichen Arbeitsbegriff Im kapitalistischen Wirtschaftssystem ist menschliche Arbeit eine Ware. Die evangelische Theologin Barbara Rauchwarter stellt diesem Konzept Gedanken aus der Bibel gegenüber: Danach beteiligt sich der Mensch durch die Arbeit an der Schöpfung Gottes. Papst Franziskus fordert, dass der Mensch im Zentrum stehen muss.
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Nachfrage für Achtsamkeitstraining in Firmen steigt Alarmierende Zahlen über Arbeitsausfälle durch Burn-out lassen das Angebot an Achtsamkeitskursen für den Berufsalltag rasant anwachsen. Nicole Stern, Achtsamkeitscoach und Führungskraft, erklärt, wie sie sich für ein gesünderes Arbeitsklima einsetzt.
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Video eines Vortrags von Matthieu Ricard Der buddhistische Mönch und Bestsellerautor Matthieu Ricard sprach auf Einladung des Netzwerks Ethik heute vor Firmenvertretern über die Frage, warum es wichtig ist, Fürsorge und Mitgefühl ins Wirtschaftsleben zu integrieren.
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Tagung "Wisdom2.0" mit 2500 Besuchern Achtsamkeit und Meditation im Geschäftsleben waren die Themen der Tagung Wisdom2.0 in San Francisco. Hier traf sich die Creme de la Creme der IT- und High Tech-Unternehmen mit Experten der Yoga- und Achtsamkeitspraxis, um über das gute Leben nachzudenken.
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Ein Gastbeitrag von Ernst Holzmann Ernst Holzmann war 30 Jahre als Führungskraft tätig. Er erinnert in seinem Beitrag an die Tugenden des Ehrbaren Kaufmanns, die im Zeitalter von Corporate Social Responsibility fast in Vergessenheit geraten, aber viel konkreter sind.
Unternehmer Holger Wolff geht eigene Wege, um Fachkräfte zu gewinnen Wertschätzung für Bewerber, Vertrauen in die eigenen Stärken und partnerschaftliches Miteinander mit Universitäten – auf diese drei Leitsätze führt der innovative IT-Unternehmer Holger Wolff erfolgreiches Anwerben von Fachkräften zurück.
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Interview mit Paul Kohtes Paul Kohtes gilt als einer der führenden Unternehmensberater für Kommunikation in Deutschland. Im Gespräch mit Michaela Doepke verrät der Führungskräftecoach, Buchautor und Zenlehrer, was Meditation in Unternehmen verändern kann.
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Mit Weisheit und Besonnenheit erfolgreich sein Weniger theoretisches Expertenwissen, mehr Weisheit, fordert der Philosoph Christoph Quarch. Insbesondere im Wirtschaftsleben könnten Weisheit, Gerechtigkeit und Besonnenheit entscheidend für den Erfolg sein.
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Neue Spielräume in komplexer Welt Je unübersichtlicher das Leben ist, umso mehr bemühen wir uns, es zu kontrollieren. Führung gleicht dem Versuch, mit der linearen Logik unserer Individualität das Komplexe und Überraschende zu bändigen. Wenn wir dem Bewusstsein, das führt, mehr Beachtung schenken, eröffnen sich indes neue Spielräume.
Multinationaler Konzern und Ethik – passt das zusammen? Michael Freiberg war von 1988 bis 2005 Bereichsleiter bei BP in London. Im Interview berichtet er, wie er die Einführung des Ethik-Regelwerks „Code of Conduct“ erlebt hat. Freiberg war auch Mitglied im Projektteam, das den „Code“ im Konzern bekannt machen sollte.
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1 Stunde Gartenarbeit gegen 1 Stunde Computerreparatur Der Gedanke ist ganz einfach: Wenn wir kein Geld haben, aber trotzdem Dinge brauchen und selbst arbeiten können, dann versuchen wir das ohne Geld. Überall in Europa bilden sich "Tauschkreise".

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