Besonnenheit lernen in der Krise
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Besonnenheit lernen in der Krise

Plädoyer für mehr Persönlichkeitsbildung
In der Corona-Pandemie erleiden wir Kontrollverluste und sind mit unserer Begrenztheit konfrontiert. Manche reagieren mit Gereiztheit und Wut. Die Philosophin Bennent-Vahle rät, zwei Tugenden zu kultivieren: die Besonnenheit, also wohlüberlegtes Tun mit einem weiten Horizont, und Gelassenheit, das Loslassen des Unverfügbaren. Beide sind wichtig, auch für unsere Demokratie.

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“Jede aktive Körpertätigkeit verändert unsere Stimmung”
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“Jede aktive Körpertätigkeit verändert unsere Stimmung”

Interview mit der Neurologin Croos-Müller
“Körper geht immer. Er ist unser treuester Freund”, sagt die Neurologin Claudia Croos-Müller. Wir können über unsere Körperhaltung die Stimmung beeinflussen und sollten uns das in Krisenzeiten zunutze machen. Ein Interview über Embodiment und wie gezielte Bewegungen unsere psychische Gesundheit stärken.

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„Fühlen ist bei uns eine verkümmerte Fähigkeit“
Axel Hebenstreit

„Fühlen ist bei uns eine verkümmerte Fähigkeit“

Ein Interview mit Vivian Dittmar
Wir weichen Gefühlen aus, sagt Vivian Dittmar, und meiden Wut, Trauer und Angst. Besser wäre es, den Gefühlen Raum zu geben. Die Expertin für Gefühle spricht im Interview über die Kraft des Fühlens, den kompetenten Umgang damit und warum es an der Zeit ist, Mitgefühl zu kultivieren.

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„Freude ist die Schwester der Hoffnung“
Foto: Christa Spannbauer

„Freude ist die Schwester der Hoffnung“

Ein Interview mit Verena Kast

Freude und andere „gehobene Emotionen“ sind der Psychologieprofessorin und Psychotherapeutin Verena Kast ein Herzensanliegen. Freude macht innerlich warm und verbindet uns mit anderen. Im Interview erklärt sie, warum sie für die Freude kämpft, warum Freude kreativ macht und neue Möglichkeitsräume entstehen lässt.

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Die Wiederentdeckung der Freude
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Die Wiederentdeckung der Freude

Schreiben Sie Ihre Freuden-Biografie

Trotz aller Widrigkeiten gibt es in jedem Leben Momente der Freude und des Glücks. Die bekannte Psychoanalytikerin Verena Kast schlägt vor, eine Freudenbiografie zu schreiben, also bewusst die Erinnerung an freudvolle Geschehnisse zu pflegen. Christa Spannbauer über eine inspirierende Methode, Zuversicht zu stärken.

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Hoffen lernen
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Hoffen lernen

Ein Essay der Philosophin Ina Schmidt

Der Aufstieg des Rechtspopulismus im Westen, der mit der Wahl Donald Trumps einen weiteren Höhepunkt erreicht, zeigt, wie groß die Ängste der Menschen sind. Die Philosophin Ina Schmidt ermuntert in ihrem Essay, sich der Angst zu stellen und bewusst Zuversicht zu entwickeln. Denn nur wer hofft, kann Sinn im Leben finden.

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Meditation ist kein Allheilmittel
Jens Nagels/ Tibetisches Zentrum

Meditation ist kein Allheilmittel

Der Dalai Lama über die Bedeutung positiver Emotionen

Meditation hat keinen Nutzen, wenn sie nichts an den negativen Emotionen des Menschen verändert, so der Dalai Lama. Notwendig sei eine Bewusstheit für innere Werte, und diese gelte es über Jahre zu kultivieren.

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Aggression verstehen und begrenzen
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Aggression verstehen und begrenzen

Ein Gastbeitrag von Professor Joachim Bauer

Die stärksten Triebe des Menschen sind die sozialen Instinkte, ist Joachim Bauer überzeugt. Aggressionen und Gewalt sind trotzdem verbreitete Reaktionsmuster. Nur wer sie versteht, kann ihnen vernünftig begegnen. Ein Plädoyer für die Vernunft und eine gerechte Welt.

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Emotionen – Schwächen oder Stärken?
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Emotionen – Schwächen oder Stärken?

Was Emotionen für die Ethik bedeuten

Emotionen gelten in unserer scheinbar rationalen Welt als Schwächen. Die Philosophin Bennent-Vahle zeigt in ihrem Essay, wie wichtig Emotionen für ethische Werte sind: Nur wer sich eigenen Gefühlen öffnet, kann sich von Glück und Leiden anderer berühren lassen.

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