„Wir sind blind für alternative Möglichkeiten, Frieden zu schaffen.“
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„Wir sind blind für alternative Möglichkeiten, Frieden zu schaffen.“

Interview mit Prof. Friedrich Glasl
In Politik und Medien ist die Diskussion über den Ukraine-Krieg geprägt von militärischen Überlegungen. Für Konfliktforscher Friedrich Glasl beruht Eskalation fast immer auf Versäumnissen. Im Interview spricht er über Ansätze für einen Dialog, auch im Krieg, Informationslücken im Westen und warum es zum Wohle der Menschen wichtig ist, mit Diktatoren zu verhandeln.

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Flüchtlinge: Nach Spanien oder zurück in die Ukraine?
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Flüchtlinge: Nach Spanien oder zurück in die Ukraine?

Eine Schicht im Willkommenszentrum am Hamburger Hauptbahnhof
Hundertausende Menschen flüchten aus der Ukraine, viele landen auch in unserer Nähe. Birgit Stratmann hilft ehrenamtlich im Willkommenszentrum am Hamburger Hauptbahnhof und beschreibt, welche Geschichten sie in einer einzigen Morgenschicht gehört hat. Eines ist sicher: Helfen hilft.

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Die Macht des Friedens
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Die Macht des Friedens

Eine Rede wider den Krieg
Krieg und Herrschaft zerstören alles Lebendige und ersetzen Politik durch Gewalt. Russlands Krieg in der Ukraine ist unbedingt abzulehnen. Der Philosoph Christoph Quarch fordert den Westen auf, sich von der Illusion zu verabschieden, dass alles von allein gut wird. Wir müssen Europa einen und das Politische stärken.

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“Ich hoffe, wir finden zu einer humanen Flüchtlingspolitik”
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“Ich hoffe, wir finden zu einer humanen Flüchtlingspolitik”

Interview mit Gesine Schwan, Teil 2
Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin und SPD-Mitglied, kritisiert die EU-Flüchtlingspolitik als unmoralisch und unmenschlich. Sie schlägt vor, dass Kommunen entscheiden dürfen, ob und wie viele Menschen sie aufnehmen. Ein Interview über Chancen für Geflüchtete, Möglichkeiten für Kommunen und Ehrlichkeit in der Politik.

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„Das Ringen um Wahrheit führt zusammen“
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„Das Ringen um Wahrheit führt zusammen“

Interview mit Gesine Schwan
Gesine Schwan, Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission, will Politik neu gestalten. “Wenn wir mehr Perspektiven einbeziehen, finden wir eher Lösungen” ist sie überzeugt. Sie will Bürger auf kommunaler Ebene stärker beteiligen. Im Interview spricht sie über Teilhabe und wie diese die Demokratie stärkt, über Konkurrenzgesellschaft und Nächstenliebe und warum Nichtstun für sie keine Option ist.

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„Luigi, du lässt dich nicht beugen“
Luigi Toscano

„Luigi, du lässt dich nicht beugen“

Portraits gegen das Vergessen
Luigi Toscano reist um die Welt, um Überlebende des Holocaust zu porträtieren und die Erinnerung, an das, was sie erlebt haben, wachzuhalten. Für sein Engagement wurde der Fotograf mehrmals ausgezeichnet. Im Interview mit „Ethik heute“ spricht er über das Projekt, seine persönlichen Grenzen und rechte Anschläge auf seine Kunst.

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Digital Detox – Raus aus der digitalen Sucht
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Digital Detox – Raus aus der digitalen Sucht

Mit praktischen Tipps
Die digitalen Medien haben uns im Griff, der Grat zwischen Nutzung und Sucht wird schmaler. Wie kann es gelingen, uns nicht im Internet zu verlieren und Autonomie zurückzugewinnen? Ines Eckermann gibt Anregungen zum Abschalten und für eine bewusste Nutzung von Computer und Smartphone.

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Identitätspolitik – zwischen Aufklärung und Intoleranz
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Identitätspolitik – zwischen Aufklärung und Intoleranz

Ein Essay von Peter Vollbrecht
Unsere demokratische Gesellschaft wird vielfältiger. Die Identitätspolitik prangert Diskrimierung an: von People of Colour, Transmenschen, Migranten. Doch manchmal folgt auf Gruppenzugehörigkeit Ausgrenzung. Der Philosoph Peter Vollbrecht ordnet das Thema ein und plädiert für eine differenzierte Auseinandersetzung.

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„Man darf sich nicht auf nur eine Quelle verlassen“
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„Man darf sich nicht auf nur eine Quelle verlassen“

Ein Interview über Medienkompetenz
Wir nutzen Medien passiv, beklagt der Medienethiker Prof. Matthias Rath. Dabei wäre es wichtig, Medienkompetenz zu entwickeln. Ein Interview über Gefahren der Manipulation, Filterblasen und emotionale Trigger. Es sei die Aufgabe von Schulen, junge Menschen fit für den Umgang mit Medien zu machen und Werte wie Respekt zu vermitteln.

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„Wir denken nur noch in Geld“
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„Wir denken nur noch in Geld“

Interview mit Silja Graupe
Geld ist in unserer Gesellschaft die einzige Eintrittskarte ins Spiel. Wer es nicht hat, bleibt außen vor. Volkwirtin Silja Graupe kritisiert die Ökonomisierung des Lebens. Sie spricht im Interview über Geldzwänge und Abhängigkeiten. Nur der Gemeinsinn kann uns in eine erfahrungsbezogene Welt zurückbringen und zu kreativer Transformation beitragen.

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„In Belarus haben wir eine feministische Revolution“
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„In Belarus haben wir eine feministische Revolution“

Interview mit Olga Shparaga

Seit Monaten demonstrieren Hunderttausende in Belarus gegen das System von Lukaschenko. Die Philosophin Olga Shparaga ist Mitglied der Oppositionsbewegung, die von Frauen getragen wird. Sie spricht im Interview über häusliche Gewalt, politische Unterdrückung und eine engagierte Zivilgesellschaft. „Wenn Hunderttausende Widerstand leisten, sind sie mit ihren Lieferwagen für die Gefangenen machtlos.“

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Polarisierung zerstört unsere Demokratie
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Polarisierung zerstört unsere Demokratie

Ein Standpunkt von Jay Garfield
Unsere Gesellschaften sind polarisiert. Besonders extrem ist es in den USA. Dort sind öffentliche Debatten fast unmöglich. Der amerikanische Philosoph Jay Garfield ist überzeugt: Ohne einen stabilen öffentlichen Raum für Diskussionen können wir in der Demokratie keine Probleme lösen. Sein Appell für Respekt und den aufrichtigen Dialog mit Andersdenkenden kann auch für uns nützlich sein.

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„Es kommt selten vor, dass mich der Mut verlässt“
Foto: privat

„Es kommt selten vor, dass mich der Mut verlässt“

Interview mit Ha Vinh Tho
Das System, in dem wir heute leben, erfüllt nicht die Bedürfnisse der Mehrheit der Menschen und des Planeten, sagt Ha Vinh Tho, ehemaliger Leiter des Zentrums für Bruttonationalglück in Bhutan. Er erklärt im Interview, wie man das Gemeinwohl ins Zentrum der Politik rücken kann und was für ihn ein gelingendes Leben ausmacht.

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Freiheit ist kein Geschenk, sondern eine Aufgabe
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Freiheit ist kein Geschenk, sondern eine Aufgabe

Ein Denkanstoß von Ina Schmidt
Die Einschränkungen der Grundrechte während der Corona-Krise haben die Frage nach der Freiheit aufgeworfen. Doch was bedeutet eigentlich Freiheit? Für die Philosophin Ina Schmidt beinhaltet Freiheit, dass wir unser Leben gestalten und zu den Bedürfnissen anderer in Beziehung setzen.

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„Demokratie ist mehr als Parlamentarismus“
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„Demokratie ist mehr als Parlamentarismus“

Interview mit Alexander Trennheuser
“Wir brauchen mehr Bürgerbeteiligung”, ist Alexander Trennheuser vom Verein „Mehr Demokratie“ überzeugt. Er fordert im Interview, dass Bürgerinnen und Bürger bei politischen Entscheidungen mitdiskutieren und mitbestimmen können und auch eine Stimme z.B. im Corona-Beratungsgremium der Bundesregierung erhalten.

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Solidarität – Was Gesellschaft zusammenhält
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Solidarität – Was Gesellschaft zusammenhält

Ein Essay von Ina Schmidt

Unsere demokratische Gesellschaft lebt von der Solidarität ihrer Mitglieder, und das geht über emotionale Verbundenheit weit hinaus. Die Philosophin Ina Schmidt erklärt: Solidarität fragt nicht: „Was habe ich davon?“, sondern was kann ich aus gutem Grund zum Gelingen des Ganzen beitragen.

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„Demokratie ist für mich eine Lebensform“
Kirsten Baumbusch

„Demokratie ist für mich eine Lebensform“

Ein Interview mit Franz Müntefering von Kirsten Baumbusch

Der Staat kann nicht alles richten, ist Franz Müntefering, ehemaliger SPD-Vorsitzender und Mitglied des Deutschen Bundestages, überzeugt. Im Interview mit Ethik heute spricht der fast 80-Jährige über Engagement und Solidarität, Lebendigkeit im Alter und die Liebe zum Leben. „Wir sind nicht allmächtig, aber auch nicht ohnmächtig.“

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Für die Mütterrente kämpfen
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Für die Mütterrente kämpfen

Ein Interview mit der Journalistin Katrin Wilkens
Haben die Feministinnen die Mütter vergessen? Mütter sind für andere da, haben selbst keine Lobby und kämpfen nicht für ihre Rechte. Daher sind viele von Altersarmut bedroht. Die Journalistin und Mutter Katrin Wilkens will das ändern. Sie macht auf die prekäre Lage von vielen Frauen aufmerksam und ruft voller Empörung dazu auf, sich für eine angemessene Mütterrente einzusetzen.

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Mit Klartext gegen den Stillstand
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Mit Klartext gegen den Stillstand

Ein Essay von Sabine Breit
Wer aus dem Herzen sprechen kann, sorgt für Klarheit und kann Dinge in Bewegung setzen. Doch in Politik und Wirtschaft hat man sich an eine Kopfsprache gewöhnt, die vernebelt, einlullt oder in Angst versetzt. Die Linguistin Sabine Breit ermuntert dazu, zur Herzenssprache zurückzufinden, wenn wir handlungsfähig werden wollen.

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Mit Geschichten getäuscht
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Mit Geschichten getäuscht

Gastbeitrag zum Fall des Journalisten Claas Relotius

Der Mensch hat ein erzählerisches Verhältnis zu sich selbst. Ist das vielleicht der Grund, warum die Geschichten, die der Spiegel-Journalist Claas Relotius erfunden hat, so erfolgreich waren? Nicht einmal die Redaktion hat die Fälschungen bemerkt. Der Philosoph Peter Vollbrecht schreibt über die Macht der Geschichten und Bilder.

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Smartphone: Die Freiheit zurückgewinnen
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Smartphone: Die Freiheit zurückgewinnen

Interview mit Dr. Martina Aßmann

Wir nutzen das Smartphone, um uns abzulenken und uns selbst auszweichen, beobachtet die Psychotherapeutin Dr. Martina Aßmann. Im Interview empfiehlt sie mehr Achtsamkeit. Beim Griff nach dem Smartphone könnten wir uns zuerst fragen: Wie geht es mir jetzt, was brauche ich gerade? Und so das Beruhigungssystem im Gehirn aktivieren.

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Für eine Kultur der Gewaltlosigkeit
Der kleine Arun Gandhi mit seinem Großvater Mahatma Gandhi.

Für eine Kultur der Gewaltlosigkeit

von Arun Manilal Gandhi

Der Gandhi-Enkel Arun Gandhi trägt das Erbe seines berühmten Großvaters weiter. Der 84-Jährige spricht über die Praxis der Gewaltlosigkeit und wie diese in der persönlichen Transformation wurzelt. Es gehe darum, Gewalt in jeglicher Form zu verwandeln und die menschlichen Potenziale zu entfalten. Als Beispiel wählt er eine Initiative für die Weber in Mumbai.

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„Der Zusammenhalt hat uns gerettet“
Foto: Spitz

„Der Zusammenhalt hat uns gerettet“

Ein Besuch in Israel

Hilda Simcha, 95, gehörte zu den ersten Einwanderern nach Israel nach dem Zweiten Weltkrieg. Nachdem sie die Hölle von Auschwitz überlebte, gründete sie den Kibbuz Netzer Sereni nahe Tel Aviv mit, in dem sie heute ihren Lebensabend verbringt. Birgit Stratmann hat sie besucht und war beeindruckt von der starken inneren Kraft Hildas.

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Warum nutzen wir unsere Macht nicht?
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Warum nutzen wir unsere Macht nicht?

Ein Essay von Christoph Quarch

Als Bürgerinnen und Bürger einer Demokratie haben wir Macht. Warum aber nutzen wir sie nicht und überlassen den politischen Eliten das Feld? Der Philosoph Christoph Quarch antwortet mit Hannah Arendt: Macht entsteht, wenn Menschen gemeinsam politisch handeln. Das geschieht aber in Zeiten von Konsum und Internet kaum noch.

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Sind wir nur eine Zuschauer-Demokratie?
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Sind wir nur eine Zuschauer-Demokratie?

Ein Gespräch mit Jürgen Wiebicke

Wählerverachtung ist die falsche Antwort auf das Erstarken der AfD, sagt Jürgen Wiebecke, Philosoph und Moderator der Sendung „Das philosophische Radio“. Im Interview spricht er über die Krise der Demokratie, wo die Schwächsten sich nicht repräsentiert fühlen, den Verlust der Zuversicht und wie wir Selbstwirkamkeit und Engagement stärken können.

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„Jeder ältere Mensch braucht eine Aufgabe“
Foto: Kirsten Baumbusch

„Jeder ältere Mensch braucht eine Aufgabe“

Interview mit Ursula Lehr

Die ehemalige Familienministerin Ursula Lehr, 87, hat wichtige Impulse für die Altersforschung gegeben. Im Interview spricht Lehr über ein zufriedenes Altern, Generationengerechtigkeit und wie wichtig es ist, sich immer wieder neue Ziele zu setzen. „Wer keine Aufgabe hat, gibt sich auf“, so ihr Fazit.

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Mehr Mut zur Demokratie
Foto Uschi Oswald

Mehr Mut zur Demokratie

Ein Interview mit Christian Felber

Christian Felber, Begründer der Gemeinwohl-Ökonomie, träumt von einer Gesellschaft, die ökologisch nachhaltig, sozial gerecht und friedvoll ist. Im Interview fordert er mehr direkte Demokratie, mehr Partizipation und Teilhabe am Reichtum. So könne man den Rechtspopulisten das Wasser abgraben und neue Visionen Wirklichkeit werden lassen.

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„Hasssprache ist ansteckend“

Interview mit dem Neurowissenschaftler Joachim Bauer

Hass überträgt sich leicht auf andere, sagt Professor Joachim Bauer. Im Interview mit Michaela Doepke spricht der bekannte Buchautor über die gefährliche Hass-Sprache der Populisten und die Rolle der Medien. Besonnenheit sei das Gebot der Stunde, so Bauer.

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„Die Digitalisierung entfremdet uns“
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„Die Digitalisierung entfremdet uns“

Interview mit Christoph Quarch

Die Digitalisierung ist ein Produkt des Machbarkeitsdenkens, so Christoph Quarch. Der Philosoph spricht im Interview über unsere Abhängigkeit von Maschinen, neue Menschenbilder und den Verlust menschlicher Würde.

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USA: „Jetzt ist die Zeit zuzuhören“
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USA: „Jetzt ist die Zeit zuzuhören“

Eine Stimme aus den USA nach der Wahl von Donald Trump

Eve Marko, Zenlehrerin und Friedensaktivistin in den USA, war geschockt, dass Trump ins Weiße Haus gewählt wurde. Sie schildert, sie mit Fremdheit und Unverständnis umgeht und versucht, sich zu öffnen für das, was ist. „Jetzt ist die Zeit hinzuhören“, so ihre Einsicht.

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Der schwierige Weg zur Versöhnung
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Der schwierige Weg zur Versöhnung

Eine Jüdin bricht das Schweigen

Judith Levi, 72, ist eine amerikanische Professorin für Linguistik und sehr sprachgewandt. Doch was die Geschichte ihrer jüdischen Familie betrifft, herrschte Jahrzehnte lang Schweigen. Eine Reise nach Deutschland brachte die Wende. Heute wirbt Levi für Versöhnung.

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Solidarität in Zeiten der Globalisierung
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Solidarität in Zeiten der Globalisierung

Interview mit dem Philosophen Jay Garfield

Kann es in Zeiten der Globalisierung eine globale Ethik geben? Jay Garfield spricht im Interview über Werte in den verschiedene Kulturen, wann es sich lohnt, für Werte zu kämpfen und wie eine Solidargemeinschaft zwischen Einwanderern und Einheimischen entstehen kann.

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Demokratie lebt von Gespräch und Streitkultur
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Demokratie lebt von Gespräch und Streitkultur

Ein Standpunkt von Christoph Quarch

Den Rechtsruck in Deutschland zu beklagen hilft nicht weiter, sagt der Philosoph Christoph Quarch. Wer die Demokratie bewahren will, muss bereit sein, auch mit unliebsamen politischen Gegnern zu reden. Denn die politische Kultur lebt vom Gespräch, vom Ringen um Positionen. Wer das Gespräch verweigert, entwertet die Demokratie.

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Menschenrechte als Leitlinien des Handelns
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Menschenrechte als Leitlinien des Handelns

Interview mit der Philosophin Ursula Baatz

Obergrenzen für Flüchtlinge und nationale Grenzkontrollen wären das Ende der Europäischen Union. Die Philosophin Dr. Ursula Baatz (Wien) spricht im Interview über nationalen Egoismus, die Doppelmoral der Europäer und die Notwendigkeit,den Rechtspopulisten zu begegnen, indem man die europäischen Werte konsequent lebt.

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Gegen Fremdenfeindlichkeit: „Wir brauchen Begegnungen“
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Gegen Fremdenfeindlichkeit: „Wir brauchen Begegnungen“

Interview mit dem Psychotherapeuten Guido Peltzer über Gefühle der Fremdheit

Manche Deutsche fühlen sich fremd im eigenen Land, Rechtspopulisten haben leichtes Spiel. Der Psychotherapeut Dr. Guido Peltzer spricht im Interview über die Ursachen von Ängsten und regt mehr Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Kulturen und Religionen an, insbesondere mit den Muslimen in Deutschland.

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Tsipras kämpft für die Freiheit
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Tsipras kämpft für die Freiheit

Eine neue griechische Tragödie

Im Hintergrund der politischen Turbulenzen in Griechenland steht eine epochale Auseinandersetzung um die künftige Weltordnung. Es ist ein Ringen zwischen dem Politischen und dem Ökonomismus. Der Philosoph Christoph Quarch zieht Parallelen zur antiken Tragödie. Kann Tsipras den Kampf für die Selbstbestimmung gewinnen?

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Europa beginnt im Orient
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Europa beginnt im Orient

Ein Beitrag der Philosophin und Journalistin Ursula Baatz

Wo fängt Europa an, fragt die Journalistin Ursula Baatz. Sie nimmt uns mit auf Spurensuche zu den Ursprüngen der abendländischen Kultur: ins Zweistromland (heute Syrien und Irak), nach Israel, Palästina, Athen und Rom. Europa ist Vielfalt, so ihr Fazit.

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Für immer Jong
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Für immer Jong

Alltag in einem Land, in dem der Mensch nichts zählt

Der Journalist Andreas Hilmer bereiste das abgeschottete Nordkorea. Wie sieht es aus in einem Land, in dem der Mensch nichts zählt und ethische Werte keine Rolle spielen? Lesen Sie den erschütternden Bericht, der auch zeigt, warum es sich lohnt, für westliche Werte einzustehen.

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Emotionen – Schwächen oder Stärken?
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Emotionen – Schwächen oder Stärken?

Was Emotionen für die Ethik bedeuten

Emotionen gelten in unserer scheinbar rationalen Welt als Schwächen. Die Philosophin Bennent-Vahle zeigt in ihrem Essay, wie wichtig Emotionen für ethische Werte sind: Nur wer sich eigenen Gefühlen öffnet, kann sich von Glück und Leiden anderer berühren lassen.

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„Werte kommen aus innerer Erfahrung“
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„Werte kommen aus innerer Erfahrung“

Den Blick nach innen richten, empfiehlt Professor Harald Walach

Meditieren, in der Natur sein, ein Kunstwerk betrachten – Harald Walach spricht im Interview über die Bedeutung innerer Erfahrungen, damit Werte entstehen können. Der Leiter des Instituts für transkulturelle Gesundheitswissenschaften IntraG an der Europa-Universität Viadrina denkt auch über neue Ansätze in der Erforschung des Bewusstseins nach.

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Letzte Bastion der Lebendigkeit
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Letzte Bastion der Lebendigkeit

Flammendes Plädoyer eines Fußballfans

Fußball ist Balsam für die Menschheit. Denn das Spiel verteidigt das Leben gegen die Herrschaft von Ökonomie und Konsum, behauptet der Philosoph Christoph Quarch.

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