Mit Klartext gegen den Stillstand
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Mit Klartext gegen den Stillstand

Ein Essay von Sabine Breit
Wer aus dem Herzen sprechen kann, sorgt für Klarheit und kann Dinge in Bewegung setzen. Doch in Politik und Wirtschaft hat man sich an eine Kopfsprache gewöhnt, die vernebelt, einlullt oder in Angst versetzt. Die Linguistin Sabine Breit ermuntert dazu, zur Herzenssprache zurückzufinden, wenn wir handlungsfähig werden wollen.

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Mit Geschichten getäuscht
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Mit Geschichten getäuscht

Gastbeitrag zum Fall des Journalisten Claas Relotius

Der Mensch hat ein erzählerisches Verhältnis zu sich selbst. Ist das vielleicht der Grund, warum die Geschichten, die der Spiegel-Journalist Claas Relotius erfunden hat, so erfolgreich waren? Nicht einmal die Redaktion hat die Fälschungen bemerkt. Der Philosoph Peter Vollbrecht schreibt über die Macht der Geschichten und Bilder.

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Smartphone: Die Freiheit zurückgewinnen
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Smartphone: Die Freiheit zurückgewinnen

Interview mit Dr. Martina Aßmann

Wir nutzen das Smartphone, um uns abzulenken und uns selbst auszweichen, beobachtet die Psychotherapeutin Dr. Martina Aßmann. Im Interview empfiehlt sie mehr Achtsamkeit. Beim Griff nach dem Smartphone könnten wir uns zuerst fragen: Wie geht es mir jetzt, was brauche ich gerade? Und so das Beruhigungssystem im Gehirn aktivieren.

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Für eine Kultur der Gewaltlosigkeit
Der kleine Arun Gandhi mit seinem Großvater Mahatma Gandhi.

Für eine Kultur der Gewaltlosigkeit

von Arun Manilal Gandhi

Der Gandhi-Enkel Arun Gandhi trägt das Erbe seines berühmten Großvaters weiter. Der 84-Jährige spricht über die Praxis der Gewaltlosigkeit und wie diese in der persönlichen Transformation wurzelt. Es gehe darum, Gewalt in jeglicher Form zu verwandeln und die menschlichen Potenziale zu entfalten. Als Beispiel wählt er eine Initiative für die Weber in Mumbai.

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„Der Zusammenhalt hat uns gerettet“
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„Der Zusammenhalt hat uns gerettet“

Ein Besuch in Israel

Vor 70 Jahren wurde der Staat Israel in Palästina gegründet. Hilda Simcha, 95, gehörte zu den Einwanderern der ersten Stunde. Nachdem sie die Hölle von Auschwitz überlebte, gründete sie den Kibbuz Netzer Sereni nahe Tel Aviv mit, in dem sie heute ihren Lebensabend verbringt. Birgit Stratmann hat sie besucht.

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Warum nutzen wir unsere Macht nicht?
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Warum nutzen wir unsere Macht nicht?

Ein Essay von Christoph Quarch

Als Bürgerinnen und Bürger einer Demokratie haben wir Macht. Warum aber nutzen wir sie nicht und überlassen den politischen Eliten das Feld? Der Philosoph Christoph Quarch antwortet mit Hannah Arendt: Macht entsteht, wenn Menschen gemeinsam politisch handeln. Das geschieht aber in Zeiten von Konsum und Internet kaum noch.

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Sind wir nur eine Zuschauer-Demokratie?
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Sind wir nur eine Zuschauer-Demokratie?

Ein Gespräch mit Jürgen Wiebicke

Wählerverachtung ist die falsche Antwort auf das Erstarken der AfD, sagt Jürgen Wiebecke, Philosoph und Moderator der Sendung „Das philosophische Radio“. Im Interview spricht er über die Krise der Demokratie, wo die Schwächsten sich nicht repräsentiert fühlen, den Verlust der Zuversicht und wie wir Selbstwirkamkeit und Engagement stärken können.

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Demokratie lebt von Beteiligung
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Demokratie lebt von Beteiligung

Interview mit Karin Heuer

Anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg im Juli 2017 in Hamburg gab es breiten politischen Protest. Karin Heuer, Leiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Hamburg, kritisiert im Interview die G20 als Club der Privilegierten. Sie spricht über verkrustete Demokratien und wünscht sich mehr Beteiligung und Streitlust um wirklich wichtige ethische Anliegen.

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„Jeder ältere Mensch braucht eine Aufgabe“
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„Jeder ältere Mensch braucht eine Aufgabe“

Interview mit Ursula Lehr

Die ehemalige Familienministerin Ursula Lehr, 87, hat wichtige Impulse für die Altersforschung gegeben. Im Interview spricht Lehr über ein zufriedenes Altern, Generationengerechtigkeit und wie wichtig es ist, sich immer wieder neue Ziele zu setzen. „Wer keine Aufgabe hat, gibt sich auf“, so ihr Fazit.

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Mehr Mut zur Demokratie
Foto Uschi Oswald

Mehr Mut zur Demokratie

Ein Interview mit Christian Felber

Christian Felber, Begründer der Gemeinwohl-Ökonomie, träumt von einer Gesellschaft, die ökologisch nachhaltig, sozial gerecht und friedvoll ist. Im Interview fordert er mehr direkte Demokratie, mehr Partizipation und Teilhabe am Reichtum. So könne man den Rechtspopulisten das Wasser abgraben und neue Visionen Wirklichkeit werden lassen.

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„Hasssprache ist ansteckend“

Interview mit dem Neurowissenschaftler Joachim Bauer

Hass überträgt sich leicht auf andere, sagt Professor Joachim Bauer. Im Interview mit Michaela Doepke spricht der bekannte Buchautor über die gefährliche Hass-Sprache der Populisten und die Rolle der Medien. Besonnenheit sei das Gebot der Stunde, so Bauer.

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„Die Digitalisierung entfremdet uns“
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„Die Digitalisierung entfremdet uns“

Interview mit Christoph Quarch

Die Digitalisierung ist ein Produkt des Machbarkeitsdenkens, so Christoph Quarch. Der Philosoph spricht im Interview über unsere Abhängigkeit von Maschinen, neue Menschenbilder und den Verlust menschlicher Würde.

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USA: „Jetzt ist die Zeit zuzuhören“
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USA: „Jetzt ist die Zeit zuzuhören“

Eine Stimme aus den USA nach der Wahl von Donald Trump

Eve Marko, Zenlehrerin und Friedensaktivistin in den USA, war geschockt, dass Trump ins Weiße Haus gewählt wurde. Sie schildert, sie mit Fremdheit und Unverständnis umgeht und versucht, sich zu öffnen für das, was ist. „Jetzt ist die Zeit hinzuhören“, so ihre Einsicht.

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Der schwierige Weg zur Versöhnung
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Der schwierige Weg zur Versöhnung

Eine Jüdin bricht das Schweigen

Judith Levi, 72, ist eine amerikanische Professorin für Linguistik und sehr sprachgewandt. Doch was die Geschichte ihrer jüdischen Familie betrifft, herrschte Jahrzehnte lang Schweigen. Eine Reise nach Deutschland brachte die Wende. Heute wirbt Levi für Versöhnung.

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Solidarität in Zeiten der Globalisierung
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Solidarität in Zeiten der Globalisierung

Interview mit dem Philosophen Jay Garfield

Kann es in Zeiten der Globalisierung eine globale Ethik geben? Jay Garfield spricht im Interview über Werte in den verschiedene Kulturen, wann es sich lohnt, für Werte zu kämpfen und wie eine Solidargemeinschaft zwischen Einwanderern und Einheimischen entstehen kann.

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Demokratie lebt von Gespräch und Streitkultur
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Demokratie lebt von Gespräch und Streitkultur

Ein Standpunkt von Christoph Quarch

Den Rechtsruck in Deutschland zu beklagen hilft nicht weiter, sagt der Philosoph Christoph Quarch. Wer die Demokratie bewahren will, muss bereit sein, auch mit unliebsamen politischen Gegnern zu reden. Denn die politische Kultur lebt vom Gespräch, vom Ringen um Positionen. Wer das Gespräch verweigert, entwertet die Demokratie.

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Menschenrechte als Leitlinien des Handelns
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Menschenrechte als Leitlinien des Handelns

Interview mit der Philosophin Ursula Baatz

Obergrenzen für Flüchtlinge und nationale Grenzkontrollen wären das Ende der Europäischen Union. Die Philosophin Dr. Ursula Baatz (Wien) spricht im Interview über nationalen Egoismus, die Doppelmoral der Europäer und die Notwendigkeit,den Rechtspopulisten zu begegnen, indem man die europäischen Werte konsequent lebt.

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Gegen Fremdenfeindlichkeit: „Wir brauchen Begegnungen“
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Gegen Fremdenfeindlichkeit: „Wir brauchen Begegnungen“

Interview mit dem Psychotherapeuten Guido Peltzer über Gefühle der Fremdheit

Manche Deutsche fühlen sich fremd im eigenen Land, Rechtspopulisten haben leichtes Spiel. Der Psychotherapeut Dr. Guido Peltzer spricht im Interview über die Ursachen von Ängsten und regt mehr Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Kulturen und Religionen an, insbesondere mit den Muslimen in Deutschland.

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Tsipras kämpft für die Freiheit
Foto: Arvnick/Shutterstock

Tsipras kämpft für die Freiheit

Eine neue griechische Tragödie

Im Hintergrund der politischen Turbulenzen in Griechenland steht eine epochale Auseinandersetzung um die künftige Weltordnung. Es ist ein Ringen zwischen dem Politischen und dem Ökonomismus. Der Philosoph Christoph Quarch zieht Parallelen zur antiken Tragödie. Kann Tsipras den Kampf für die Selbstbestimmung gewinnen?

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Europa beginnt im Orient
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Europa beginnt im Orient

Ein Beitrag der Philosophin und Journalistin Ursula Baatz

Wo fängt Europa an, fragt die Journalistin Ursula Baatz. Sie nimmt uns mit auf Spurensuche zu den Ursprüngen der abendländischen Kultur: ins Zweistromland (heute Syrien und Irak), nach Israel, Palästina, Athen und Rom. Europa ist Vielfalt, so ihr Fazit.

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Für immer Jong
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Für immer Jong

Alltag in einem Land, in dem der Mensch nichts zählt

Der Journalist Andreas Hilmer bereiste das abgeschottete Nordkorea. Wie sieht es aus in einem Land, in dem der Mensch nichts zählt und ethische Werte keine Rolle spielen? Lesen Sie den erschütternden Bericht, der auch zeigt, warum es sich lohnt, für westliche Werte einzustehen.

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Emotionen – Schwächen oder Stärken?
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Emotionen – Schwächen oder Stärken?

Was Emotionen für die Ethik bedeuten

Emotionen gelten in unserer scheinbar rationalen Welt als Schwächen. Die Philosophin Bennent-Vahle zeigt in ihrem Essay, wie wichtig Emotionen für ethische Werte sind: Nur wer sich eigenen Gefühlen öffnet, kann sich von Glück und Leiden anderer berühren lassen.

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„Werte kommen aus innerer Erfahrung“
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„Werte kommen aus innerer Erfahrung“

Den Blick nach innen richten, empfiehlt Professor Harald Walach

Meditieren, in der Natur sein, ein Kunstwerk betrachten – Harald Walach spricht im Interview über die Bedeutung innerer Erfahrungen, damit Werte entstehen können. Der Leiter des Instituts für transkulturelle Gesundheitswissenschaften IntraG an der Europa-Universität Viadrina denkt auch über neue Ansätze in der Erforschung des Bewusstseins nach.

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Letzte Bastion der Lebendigkeit
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Letzte Bastion der Lebendigkeit

Flammendes Plädoyer eines Fußballfans

Fußball ist Balsam für die Menschheit. Denn das Spiel verteidigt das Leben gegen die Herrschaft von Ökonomie und Konsum, behauptet der Philosoph Christoph Quarch.

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