Arun Gandhi, Mahatma Gandhi
Arun Gandhi mit seinem Großvater Mahatma Gandhi

von Arun Manilal Gandhi

Der Gandhi-Enkel Arun Gandhi trägt das Erbe seines berühmten Großvaters weiter. Der 84-Jährige spricht über die Praxis der Gewaltlosigkeit und wie diese in der persönlichen Transformation wurzelt. Es gehe darum, Gewalt in jeglicher Form zu verwandeln und die menschlichen Potenziale zu entfalten. Als Beispiel wählt er eine Initiative für die Weber in Mumbai. Weiterlesen

laremenko Sergii/ shutterstock.com
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Ein Gastbeitrag von Hubert Thurnhofer

Der Hype um die Internetwährung Bitcoin ist verflogen. Hubert Thurnhofer erklärt, wie Bitcoins funktionieren und warum sie als Gegenpol zu üblichen Währungen entwickelt wurden. Von der ursprünglichen Idee sei nicht viel geblieben, so das Fazit des Autors. „Die Krytowährung ist aus ethischen Gründen abzulehnen.“ Weiterlesen

RicoBest/ shutterstock.com
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Ein Standpunkt von Sabine Breit

Droht die Digitalisierung fast aller Lebensbereiche uns „Nutzer“ zu kleinen Robotern zu machen? Wir vereinheitlichen unser Verhalten – und Sprache und Denken gleich mit. Die Linguistin Sabine Breit macht Mut: Die Konzerne geben den Ton an. Aber noch sei Zeit zu gestalten, welche Technik wir wollen und welche nicht. Weiterlesen

Tom Schneider/ TMO-Bilderwelten
Tom Schneider/ TMO-Bilderwelten

Ein Portrait von Esther Bejarano

Einst musste sie im Mädchenorchester von Auschwitz um ihr Leben spielen. Heute steht die 93-jährige Sängerin Esther Bejarano mit Rappern auf der Bühne und ruft zum Widerstand gegen Fremdenfeindlichkeit und Neonazismus auf. Weiterlesen

Sheila Fitzgerald/ shutterstock.com
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Ein Standpunkt der Philosophin Ina Schmidt

Der Hashtag Metoo hat eine Debatte über sexuelle Gewalt initiiert. Doch oft bleiben alte Muster unberührt: die Frau als Objekt, der Mann in der Machtposition. Ina Schmidt fragt, worum es eigentlich gehen sollte: unser Frauenbild, unser Verständnis von Weiblichkeit und Sexualität und die Frage, wie Frauen selbstbestimmt leben können. Weiterlesen

arthimedes/ shutterstock.com
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Ein Essay von Christoph Quarch

Als Bürgerinnen und Bürger einer Demokratie haben wir Macht. Warum aber nutzen wir sie nicht und überlassen den politischen Eliten das Feld? Der Philosoph Christoph Quarch antwortet mit Hannah Arendt: Macht entsteht, wenn Menschen gemeinsam politisch handeln. Das geschieht aber in Zeiten von Konsum und Internet kaum noch. Weiterlesen

fedorovekb/ shutterstock.com
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Ein Gespräch mit Jürgen Wiebicke

Wählerverachtung ist die falsche Antwort auf das Erstarken der AfD, sagt Jürgen Wiebecke, Philosoph und Moderator der Sendung „Das philosophische Radio“. Im Interview spricht er über die Krise der Demokratie, wo die Schwächsten sich nicht repräsentiert fühlen, den Verlust der Zuversicht und wie wir Selbstwirkamkeit und Engagement stärken können.

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cube 29/ shutterstock.com
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Buch von Straubhaar zum Grundeinkommen

Bedingungsloses Grundeinkommen statt Sozialstaat, so die Idee des Ökonomen Thomas Straubhaar.  Er hat nachgerechnet, ob das Grundeinkommen für alle realistisch ist. Seine Forschungsarbeit stellt er in seinem Buch „Radikal gerecht“ vor. Wir veröffentlichen ein Gespräch mit dem Vordenker, ein Video der Körber-Stiftung. Weiterlesen

Lichblick, gegen Altersarmut

LichtBlick für ein Seniorenleben in Würde

Jeder fünfte 67-Jährige könnte Studien zufolge 2036 von Altersarmut bedroht sein. „Jeder Einzelne ist heute gefordert, sich für ein würdevolles Leben aller in der Gesellschaft einzusetzen“, sagt Lydia Staltner im Interview. Sie ist Vorsitzende des Vereins LichtBlick Seniorenhilfe und versteht sich als Fürsprecherin für ältere Menschen. Weiterlesen

Foto: privat
Foto: privat

 Mahnung eines Holocust-Überlebenden

Horst Efraim Goldschmidt (1921-2018) hat Auschwitz überlebt. Rechtsnationale Statements aus Führungskreisen der AfD verfolgte er mit großer Sorge. Ein „Schlussstrich unter Deutschlands Nazi-Vergangenheit“, wie Alexanxer Gauland von der AfD es forderte, hielt Goldschmidt für gefährlich. Einer der letzten Zeugen des Holocaust berichtet, wie er den Nationalsozialismus erlebt hat. Weiterlesen

Cristina Grovu

Eine Deutsch-Rumänin zum Erfolg der AfD

Cristina Grovu, 37, ist rumämischer Abstammung und seit 1990 in Deutschland. Sie hat Freundlichkeit ebenso erfahren wie alltäglichen Rassismus. In ihrem Artikel erklärt sie, warum sie keine Angst hat, dass die AfD in den Bundestag einzieht. Sie setzt auf die Demokratie und eine wache Zivilgesellschaft. Weiterlesen

kallejipp/ photocase.de
kallejipp/ photocase.de

Ein Standpunkt von Birgit Stratmann

Wie stellen wir uns die Gesellschaft vor, in der wir in Zukunft leben wollen? Wenn Parteien wichtige Zukunftsfragen nicht stellen, kann dies bedeuten, dass das derzeitige Parteiensystem nicht mehr tauglich ist und wir über neue Formen von Demokratie nachdenken müssen. „Wir brauchen Utopien“, so ethik-heute-Redakteurin Birgit Stratmann nach der Wahl 2017, auch um Protestwähler zurückzugewinnen.

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