Gesellschaft

„Junge Menschen scheren sich nicht um alte Grabenkämpfe”
Foto: Büro Teutrine

„Junge Menschen scheren sich nicht um alte Grabenkämpfe”

Interview mit dem Vorsitzenden der Jungen Liberalen
Die FDP ist keine Besserverdiener-Partei mehr“, sagt Jens Teutrine (28). Er ist 2021 in den Bundestag eingezogen – mit großen Erwartungen: Im Interview spricht er über die Interessen der Jungwähler, die anstehenden Weichenstellungen, den Reformbedarf im Bildungsbereich und seine Freiheitsliebe.

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„Junge Menschen im Parlament beteiligen“
Foto: Titus Tamm

„Junge Menschen im Parlament beteiligen“

Interview mit einer der jüngsten Abgeordneten im Bundestag

22 junge Menschen unter 30 Jahren sind für die Grünen 2021 in den Bundestag eingezogen. Eine von ist die 26-jährige Zoe Mayer. Im Interview spricht sie über die andere Lebenswirklichkeit junger Menschen, die Vereinbarkeit von Klimaschutz und Sozialem, und darüber, warum Politik den Druck von der Straße braucht.

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Der Krieg um Sinn
Martin Helgemeir/ shutterstock

Der Krieg um Sinn

Wege aus der Polarisierung

Leben wir in einem Krieg um Sinn, der mit Narrativen und Mythen geführt wird? Mike Kauschke zeigt, wie Narrative Identität zementieren und die Gesellschaft spalten, nicht erst seit Corona. Er weist Wege aus der Polarisierung: sich der Begrenzung des eigenen Wissens bewusst sein und den Dialog suchen.

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„Nichtstun würde mich umbringen“
EvDA13-CCBy-SA3.0

„Nichtstun würde mich umbringen“

Interview mit Gesine Schwan
Gesine Schwan, Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission, ist für ihre unkonventionellen Ideen bekannt. Jetzt will sie Politik neu gestalten und Bürger auf kommunaler Ebene stärker beteiligen. Im Interview spricht sie über Teilhabe und wie diese die Demokratie stärkt, über Konkurrenzgesellschaft und Nächstenliebe und warum Nichtstun für sie keine Option ist.

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Standpunkte

Hier schreiben Autoren aus ihrer Sicht und geben Denkanstöße zu ethischen Themen: Wie gefährdet ist die Demokratie? Untergräbt Religion die Moral? Digitalisierung und das komisches Bauchgefühl. Brauchen Eltern Kinder?

 

Zu den Artikeln

Ethisch wertvolle Filme

Hier werden aktuelle Filme besprochen, die sich mit ethischen Themen befassen – sei es auf individueller oder gesellschaftlicher Ebene. Mailen Sie uns Ihre Filmtipps: info@ethik-heute.org

 

Alle Filme

„Luigi, du lässt dich nicht beugen“
Luigi Toscano

„Luigi, du lässt dich nicht beugen“

Portraits gegen das Vergessen
Luigi Toscano reist um die Welt, um Überlebende des Holocaust zu porträtieren und die Erinnerung, an das, was sie erlebt haben, wachzuhalten. Für sein Engagement wurde der Fotograf mehrmals ausgezeichnet. Im Interview mit „Ethik heute“ spricht er über das Projekt, seine persönlichen Grenzen und rechte Anschläge auf seine Kunst.

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Alle wollen Vertrauen, aber niemand will vertrauen
blvdone/shutterstock

Alle wollen Vertrauen, aber niemand will vertrauen

Ein Essay von Krisha Kops
Vertrauen in unserer Gesellschaft wird schwächer, je unübersichtlicher das Geschehen ist. Krisha Kops untersucht Gründe für den Verlust des Vertrauens, z.B. die Technisierung und Individualisierung. Jetzt gilt es, Vertrauen aufzubauen durch mehr Gerechtigkeit, Bildung und die Gestaltung gemeinsamer öffentlicher Räume.

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Entscheidungsprozessen mehr Aufmerksamkeit schenken
Tatiana Popva/ shutterstock.com

Entscheidungsprozessen mehr Aufmerksamkeit schenken

Vorschläge von Sabine Breit
Die Zukunft hängt von heutigen Entscheidungen ab. Doch ob Afghanistan, die Klimakrise oder die Flutkatastrophe in der Eifel: den Entscheidungsprozessen wird zu wenig Aufmerksamkeit gezollt. Sabine Breit macht Vorschläge, wie wichtige Entscheidungen hinterfragt werden können.

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Instagram: Schönheitsideale und Selbstdarstellung
mateus-campos-felipe/ unsplash.com

Instagram: Schönheitsideale und Selbstdarstellung

Ethische Alltagsfragen
In der Rubrik “Ethische Alltagsfragen” greift der Philosoph Jay Garfield die Frage einer Mutter auf, die sich über die Instagram-Darstellung ihrer Tochter sorgt: “Ist es eine Täuschung, wenn meine Tochter geschönte Fotos von sich auf Instagram postet? Was macht der Zwang zur Selbstdarstellung mit ihr?”

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Fotoprojekt mit Opfern rechter Gewalt
Jasper Kettner

Fotoprojekt mit Opfern rechter Gewalt

Über den Bildband “Die Angehörigen”
Der Fotograf Jasper Kettner porträtiert Hinterbliebene von Opfern rechter Gewalt, um ihnen ein Gesicht zu geben. Zum Gedenken an den Anschlag von Hanau am 19. Februar 2020 sollten die Bilder im dortigen Kulturverein zu sehen sein. Wegen der Pandemie wurde die Ausstelung abgesagt, aber Kettner plant eine erweitere Auflage seines mittlerweile vergriffenen Bildbandes.

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„Junge Menschen brauchen soziale Kontakte“
Andrea Tummons/ unsplash

„Junge Menschen brauchen soziale Kontakte“

Interview mit einem Hochschulseelsorger
Tobias Obele ist katholischer Pastoralreferent und Hochschulseelsorger in Aalen. Er ist Ansprechpartner für Studierende und betreibt u.a. ein Ethik-Café. Obele spricht im Interview über seine Arbeit, die Isolation der Studenten in Corona-Zeiten und wie wichtig Beziehungen sind, um sich menschlich zu entwickeln.

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„Wir brauchen die Vision eines anderen Amerikas“
Alex Gakos/ shutterstock.com

„Wir brauchen die Vision eines anderen Amerikas“

Ein Gespräch mit Charles Eisenstein
Die USA befinden sich in einer Krise, nicht erst seit Trump. Ein Zurück auf „normal“ wird nicht gebraucht, so der Kulturphilosoph Charles Eisenstein. Er spricht im Interview über schädliche Strukturen, die Ähnlichkeit der großen Parteien und die Notwendigkeit tiefgreifender Veränderungen.

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“Unter dem Kopf Plastikflaschen mit warmem Wasser”
Olga Shparaga auf einer Demonstration in Minsk. Foto: Violetta Savchits

“Unter dem Kopf Plastikflaschen mit warmem Wasser”

Olga Shparaga über ihre zwei Wochen im Gefängnis in Belarus
Die Philosophin Olga Shparaga aus Belarus hat sich an Demonstrationen gegen Lukaschenko beteiligt und wurde zwei Wochen inhaftiert. Im Interview spricht sie über schlechte Haft-Bedingungen und wie ihr der Zusammenhalt der Frauen und die Philosphohie geholfen haben.

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„Wir müssen die Folgen sozialer Isolation im Blick haben“
Mika Baumeister/ Unsplash

„Wir müssen die Folgen sozialer Isolation im Blick haben“

Interview mit Manfred Spitzer
In der Corona-Krise erleben die Menschen Ängste, Kontrollverlust und Einsamkeit. Manche flüchten in Verschwörungstheorien. Der Mediziner und Psychologe Manfred Spitzer spricht im Interview über die Gefahren von Falschmeldungen und warum es wichtig ist, im Gespräch zu bleiben.

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In der Natur ging es nie um Optimierung
Standsome Worklifestyle /Unsplash

In der Natur ging es nie um Optimierung

Ein Denkanstoß von Carsten Petersen
Menschen, die natürlicherweise Fehler machen, bekommen Konkurrenz durch Maschinen. Doch wohin soll die Optimierung des Lebens führen? Carsten Petersen spinnt den Gedanken weiter: Hätte es je ein Optimum gegeben, wäre die Entwicklung beendet. Eine Kritik an Optimierungswahn und menschlicher Überheblichkeit.

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Digital Detox – Raus aus der digitalen Sucht
Kinga-Cichewicz-Unsplash

Digital Detox – Raus aus der digitalen Sucht

Mit praktischen Tipps
Die digitalen Medien haben uns im Griff, der Grat zwischen Nutzung und Sucht wird schmaler. Wie kann es gelingen, uns nicht im Internet zu verlieren und Autonomie zurückzugewinnen? Ines Eckermann gibt Anregungen zum Abschalten und für eine bewusste Nutzung von Computer und Smartphone.

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Digitalisierung

Die ethischen Aspekte von Big Data, künstlicher Intelligenz und Robotik.

Was haben Demokratie und Privatsphäre miteinander zu tun?

Was tun gegen Hassrede im Internet?

Alle Artikel im Überblick

Klimawandel - Die Zeit wird knapp

Die Erderwärmung schreitet voran. Wie können wir den von Menschen gemachten Klimawandel stoppen?

 

Die Artikel im Überblick

Unser Gemeinwesen braucht Kultur
Luise Fumi/ Photocase

Unser Gemeinwesen braucht Kultur

Christoph Quarch plädiert für eine Kultursteuer
Die Corona-Politik könnte die Existenzen von Kulturschaffenden vernichten, warnt der Philosoph Christoph Quarch. Er erinnert daran, dass Kultur bildet, unseren Horizont erweitert und eine Säule der Demokratie ist. Doch Wertschätzung reiche nicht, eine Kultursteuer sei nötig.

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Das Bruttonationalglück – eine Idee geht um die Welt
Inside_bhutan/ shutterstock.com

Das Bruttonationalglück – eine Idee geht um die Welt

von Ha Vinh Tho
Das Bruttonationalglück hält Einzug in die westliche Gesellschaft. Die Idee soll z.B. mehr Glück in einigen Schweizer Kantonen bringen, in Schulen das Wohlbefinden fördern und in Unternehmen zu mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz beitragen. Ha Vinh Tho, ehemaliger Leiter des Zentrums für Bruttonationalglück in Bhutan, stellt den Ansatz vor.

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Woher kommt der Rassismus?
lassedesignen/ shutterstock.com

Woher kommt der Rassismus?

Eine Spurensuche von Agnes Polewka
Menschen bewerten andere Menschen – nach ihrem Aussehen, ihrer Herkunft oder ihrem Beruf. Vorurteile sind tief im menschlichen Bewusstsein verankert. Doch wo gehen Vorurteile in eine Ideologie über? Ab wann spricht man von Rassismus und wie ist das Denken in „Rasse“-Kategorien entstanden?

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Identitätspolitik – zwischen Aufklärung und Intoleranz
Dmytro-Zinkevych/ shutterstock.com

Identitätspolitik – zwischen Aufklärung und Intoleranz

Ein Essay von Peter Vollbrecht
Unsere demokratische Gesellschaft wird vielfältiger. Die Identitätspolitik prangert Diskrimierung an: von People of Colour, Transmenschen, Migranten. Doch manchmal folgt auf Gruppenzugehörigkeit Ausgrenzung. Der Philosoph Peter Vollbrecht ordnet das Thema ein und plädiert für eine differenzierte Auseinandersetzung.

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Für ein verpflichtendes Gemeinschaftsjahr
Iakov Filimonov

Für ein verpflichtendes Gemeinschaftsjahr

Ein Standpunkt von Carsten Petersen
In einer Gesellschaft, die sich immer stärker polarisiert, müssen wir den Zusammenhalt stärken, ist Carsten Petersen überzeugt. Er plädiert für ein verpflichtendes Gemeinschaftsjahr, das Jugendliche nach der Schule absolvieren. Die Erfahrungen könnten dazu beitragen, dass Menschen toleranter und hilfsbereiter werden.

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Das Matriarchat lebt von Fürsorge

Interview zum Film „Mutterland“
Rund 200 Matriarchate gibt es heute weltweit. Hier verteilen die Frauen die Güter und sorgen für eine mütterliche Kultur der Fürsorge in der Gemeinschaft. Filmemacherin Uschi Madeisky spricht im Interview über ihren neuen Dokumentarfilm „Mutterland“ und ihre Faszination an mütterlich-orientierten Lebensformen.

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„Es gibt für mich kein Leben ohne Rassismus“
Foto: Kai-Uwe Heinrich

„Es gibt für mich kein Leben ohne Rassismus“

Interview mit Marvin Oppong
Marvin Oppong (38) ist ein Journalist, der selbst Rassismus und in einem schlimmen Fall Polizeigewalt in Deutschland erlebt hat. Im Interview mit Stefan Ringstorff berichtet er über Erfahrungen von Diskriminierung seit der Kindheit und Rassismus bei Polizisten. Er fordert mehr Aufklärung über das Thema und neue Strukturen in der Polizei.

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Thema: Verantwortung

 

„Man darf sich nicht auf nur eine Quelle verlassen“
Rawpixel/ shutterstock

„Man darf sich nicht auf nur eine Quelle verlassen“

Ein Interview über Medienkompetenz
Wir nutzen Medien passiv, beklagt der Medienethiker Prof. Matthias Rath. Dabei wäre es wichtig, Medienkompetenz zu entwickeln. Ein Interview über Gefahren der Manipulation, Filterblasen und emotionale Trigger. Es sei die Aufgabe von Schulen, junge Menschen fit für den Umgang mit Medien zu machen und Werte wie Respekt zu vermitteln.

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Rassismus: Lasst uns ehrlich sein
Patrick Behn/ Pixabay

Rassismus: Lasst uns ehrlich sein

Ein Standpunkt von Vivian Dittmar
Rassisten – das sind die anderen? Nein, sagt Autorin Vivian Dittmar. Rassismus ist überall und Teil eines viel größeren Problems: Ungerechtigkeit und extreme Ungleichheit. In ihrem Standpunkt ruft sie dazu auf, das Wirtschaftssystem so zu verändern, dass alle Menschen gleichermaßen gut leben können und niemand mehr von Ungleichbehandlung profitiert.

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Neue Chancen für das Gemeinwohl
www.friedlundpartner.at

Neue Chancen für das Gemeinwohl

Aufzeichnung des Online-Abends mit Christian Felber

Unser Wirtschaftssystem sei nicht nachhaltig, beklagt Christian Felber im Webinar bei Ethik heute. Wir sollten mehr auf unsere innere Stimme hören, unser Bedürfnis nach Frieden und Verbundenheit spüren und aus dieser Kraftquelle über neue Ideen für das Gemeinwohl nachdenken.

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Die Corona-Beschränkungen sichern unsere Freiheit
Jürgen Fälchle/ Shutterstock.com

Die Corona-Beschränkungen sichern unsere Freiheit

Ein Standpunkt von Jay Garfield
Freiheit bedeutet nicht die Erlaubnis zu tun und zu lassen, was wir wollen. Der Philosoph Jay Garfield untersucht die Einschränkungen unserer Grundrechte im Zuge der Corona-Krise und kommt zu dem Schluss: Die Regeln und Auflagen beschneiden nicht unsere Freiheit, sie stärken sie.

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„Wir denken nur noch in Geld“
David-W/ photocase.de

„Wir denken nur noch in Geld“

Interview mit Silja Graupe
Geld ist in unserer Gesellschaft die einzige Eintrittskarte ins Spiel. Wer es nicht hat, bleibt außen vor. Volkwirtin Silja Graupe kritisiert die Ökonomisierung des Lebens. Sie spricht im Interview über Geldzwänge und Abhängigkeiten. Nur der Gemeinsinn kann uns in eine erfahrungsbezogene Welt zurückbringen und zu kreativer Transformation beitragen.

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„In Belarus haben wir eine feministische Revolution“
Naphanya/ shutterstock.com

„In Belarus haben wir eine feministische Revolution“

Interview mit Olga Shparaga

Seit Monaten demonstrieren Hunderttausende in Belarus gegen das System von Lukaschenko. Die Philosophin Olga Shparaga ist Mitglied der Oppositionsbewegung, die von Frauen getragen wird. Sie spricht im Interview über häusliche Gewalt, politische Unterdrückung und eine engagierte Zivilgesellschaft. „Wenn Hunderttausende Widerstand leisten, sind sie mit ihren Lieferwagen für die Gefangenen machtlos.“

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Von Freiheitsliebenden, Ängstlichen und kleinen Napoleons
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Von Freiheitsliebenden, Ängstlichen und kleinen Napoleons

Ein Standpunkt von Birgit Stratmann
Wir verlieren leicht den Durchblick – so viele Informationen und Meinungen prasseln auf uns nieder. Da ist zu einem großen Teil wenig Sachlichkeit, sondern Wunschdenken und Ideologie, moniert Birgit Stratmann. Sie ruft dazu auf, Quellen zu überprüfen und die Motive und Absichten der Sprechenden zu erforschen, um sich vor Manipulation zu schützen.

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Handlungsfähig bleiben in der Krise
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Handlungsfähig bleiben in der Krise

Ein Standpunkt von Sabine Breit
Selten war Besonnenheit so wichtig wie in Zeiten von Corona: die Fähigkeit, sich selbst zurückzunehmen und viele Perspektiven einzubeziehen, statt in Lagern zu denken und kopflos zu handeln, ist Sabine Breit überzeugt. Ob es gelingt, die Krise gut zu bewältigen, wird davon abhängen, ob Experten, Politiker und jeder Einzelne sich in den Dienst des Ganzen stellt.

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Zwei Krisen – Acht Parallelen
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Zwei Krisen – Acht Parallelen

Corona und Klima
In der Corona-Krise wird so entschlossen gehandelt, wie wir es noch nie erlebt haben. Warum ist das nicht auch in der Klimakrise möglich? Vivian Dittmar, Gründerin der Be the Change Siftung, sieht erstaunliche Parallelen und erklärt, was wir heute lernen können für den Umgang mit der Erderwärmung.

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Polarisierung zerstört unsere Demokratie
Jonathan Harrison/ Unsplash

Polarisierung zerstört unsere Demokratie

Ein Standpunkt von Jay Garfield
Unsere Gesellschaften sind polarisiert. Besonders extrem ist es in den USA. Dort sind öffentliche Debatten fast unmöglich. Der amerikanische Philosoph Jay Garfield ist überzeugt: Ohne einen stabilen öffentlichen Raum für Diskussionen können wir in der Demokratie keine Probleme lösen. Sein Appell für Respekt und den aufrichtigen Dialog mit Andersdenkenden kann auch für uns nützlich sein.

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Corona-Pandemie: Welche Informationen taugen?
Gasper Grubelnik/ shutterstock.com

Corona-Pandemie: Welche Informationen taugen?

Ein Überblick zur Orientierung
In Ausnahmesituationen, wie wir sie heute erleben, ist es wichtig, sich auf solide wissenschaftliche Daten zu stützen. Genau das tut die Politik und kann deshalb die großen Einschränkungen unserer Freiheitsrechte begründen. Wir geben einen Überblick über seriöse Informationsquellen. Schauen Sie genau, wem Sie vertrauen können.

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Corona-Krise: Was können wir lernen?
Yaa/ shuttertsock.com

Corona-Krise: Was können wir lernen?

Ein Standpunkt von Birgit Stratmann
Die Corona-Krise zeigt, wie verwundbar wir sind. Individualität kann keine Antwort sein, meint Birgit Stratmann, denn wir sind alle voneinander abhängig. Es geht um Solidarität, u.a. durch das Vermeiden sozialer Kontakte, und gegenseitige Unterstützung.

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Flüchtlingstragödie: Klugheit versus Moralität
Ververidis Vasili/ shutterstock.com

Flüchtlingstragödie: Klugheit versus Moralität

Ein Standpunkt von Christoph Quarch
Die Debatte um das Flüchtlingsdrama an der türkisch-griechischen Grenze ist hitzig. Der Philosoph Christoph Quarch ist überzeugt: Despoten wie Erdogan und rechtsextreme Kräfte könnten gestärkt werden, wenn die Grenzen geöffnet würden. Er fordert ein rechtes Maß aus Humanität und Klugheit.

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„Es kommt selten vor, dass mich der Mut verlässt“
Foto: privat

„Es kommt selten vor, dass mich der Mut verlässt“

Interview mit Ha Vinh Tho
Das System, in dem wir heute leben, erfüllt nicht die Bedürfnisse der Mehrheit der Menschen und des Planeten, sagt Ha Vinh Tho, ehemaliger Leiter des Zentrums für Bruttonationalglück in Bhutan. Er erklärt im Interview, wie man das Gemeinwohl ins Zentrum der Politik rücken kann und was für ihn ein gelingendes Leben ausmacht.

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Handeln, wenn Unrecht geschieht!
Foto: Doro Burkhardt

Handeln, wenn Unrecht geschieht!

Interview mit einem Kriminalbeamten
Die Mehrheit schweigt, wenn Unrecht geschieht, weiß der ehemalige Kriminalbeamte Günther Bubenitschek. Dabei ist er überzeugt, dass Zivilcourage lebenswichtig für die Demokratie ist. Er wünscht sich, dass mehr Menschen aufstehen, wenn sie Gewalt beobachten, und bietet Trainings für Zivilcourage an. Ein Interview von Kirsten Baumbusch.

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Zivilcourage: Wir müssen nicht Superman sein
Kirsten Baumbusch

Zivilcourage: Wir müssen nicht Superman sein

Bericht von einem Mut-Training
Raus aus der Schockstarre, wenn Unrecht geschieht, dazu bieten ein Kripo-Beamter und eine Theaterpädgogin ein Zivilcourage-Training an. Kirsten Baumbusch hat mitgemacht. In ihrem Bericht schreibt sie, was wichtig ist, um Schweigen und Wegschauen zu überwinden. Mut kann man lernen, so ihr Resumee.

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Künstliche Intelligenz vollendet Beethovens Zehnte
leodaphne/ shutterstock.com

Künstliche Intelligenz vollendet Beethovens Zehnte

Ein Essay von Peter Vollbrecht
Musik ist die Urschrift des menschlichen Geistes, so der Philosoph Peter Vollbrecht. Am 28. April 2020 wird in Bonn Beethovens unvollendete 10. Symphonie aufgeführt, komponiert von Künstlicher Intelligenz. Vollbrecht fragt: Ist dies eine Kränkung menschlichen Selbstwertgefühls oder die Chance, mit Kreativität neu zu experimentieren?

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Freiheit ist kein Geschenk, sondern eine Aufgabe
Vasilyev Alexandr/ shutterstock.com

Freiheit ist kein Geschenk, sondern eine Aufgabe

Ein Denkanstoß von Ina Schmidt
Die Einschränkungen der Grundrechte während der Corona-Krise haben die Frage nach der Freiheit aufgeworfen. Doch was bedeutet eigentlich Freiheit? Für die Philosophin Ina Schmidt beinhaltet Freiheit, dass wir unser Leben gestalten und zu den Bedürfnissen anderer in Beziehung setzen.

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„Demokratie ist mehr als Parlamentarismus“
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„Demokratie ist mehr als Parlamentarismus“

Interview mit Alexander Trennheuser
“Wir brauchen mehr Bürgerbeteiligung”, ist Alexander Trennheuser vom Verein „Mehr Demokratie“ überzeugt. Er fordert im Interview, dass Bürgerinnen und Bürger bei politischen Entscheidungen mitdiskutieren und mitbestimmen können und auch eine Stimme z.B. im Corona-Beratungsgremium der Bundesregierung erhalten.

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Weise Hoffnung kultivieren
Magsi/ shutterstock.com

Weise Hoffnung kultivieren

Über den Umgang mit aufwühlenden Nachrichten

Täglich prasseln Informationen auf uns nieder, die empören, aufregen und verunsichern. Autorin Antje Boijens beschreibt ihre Gefühle. Sie setzt Negativnachrichten bewusst „weise Hoffnung“ entgegen. Jede Geste des Mitgefühls, jeder achtsamen Schritt durch zerstörtes Gelände helfe, den Mut zu bewahren.

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Wie man auf Twitter ohne rhetorische Rüstung überlebt
Tasha Vector/ shutterstock.com

Wie man auf Twitter ohne rhetorische Rüstung überlebt

Ein Essay von Nicolas Dierks

In den sozialen Medien wird oft mit harten Bandagen gekämpft. Der Philosoph Nicolas Dierks meint, wir sollten unsere rhetorische Rüstung ablegen und lieb gewonnene Überzeugungen hinterfragen. Dann können wir von Diskussionen auf Twitter und Co. lernen.

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Gegen die Selbstgerechtigkeit
knallgrün/photocase.de

Gegen die Selbstgerechtigkeit

Kolumne von Sabine Breit
Mit ihrem Satz „How dare you“ legte Greta Thunberg die Anmaßung von Menschen offen, die nur ihre eigenen Ziele verfolgen, koste es, was es wolle. Sabine Breit meint, dass uns diese Attitüde des „Herrenmenschen“ ständig begegnet. Wir sollten eine ethische Haltung einfordern, uns aber gleichzeitig hüten, in dieselbe Attitüde zu verfallen.

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Solidarität – Was Gesellschaft zusammenhält
Jacob Lund/ shutterstock.com

Solidarität – Was Gesellschaft zusammenhält

Ein Essay von Ina Schmidt

Unsere demokratische Gesellschaft lebt von der Solidarität ihrer Mitglieder, und das geht über emotionale Verbundenheit weit hinaus. Die Philosophin Ina Schmidt erklärt: Solidarität fragt nicht: „Was habe ich davon?“, sondern was kann ich aus gutem Grund zum Gelingen des Ganzen beitragen.

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„Demokratie ist für mich eine Lebensform“
Kirsten Baumbusch

„Demokratie ist für mich eine Lebensform“

Ein Interview mit Franz Müntefering von Kirsten Baumbusch

Der Staat kann nicht alles richten, ist Franz Müntefering, ehemaliger SPD-Vorsitzender und Mitglied des Deutschen Bundestages, überzeugt. Im Interview mit Ethik heute spricht der fast 80-Jährige über Engagement und Solidarität, Lebendigkeit im Alter und die Liebe zum Leben. „Wir sind nicht allmächtig, aber auch nicht ohnmächtig.“

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Facebook nutzen, um gesellschaftlich aktiv zu sein
Julia Tim/ shutterstock.com

Facebook nutzen, um gesellschaftlich aktiv zu sein

Ein Gastbeitrag von Eva Ihnenfeldt
Die Bloggerin Eva Ihnenfeldt ist seit über zehn Jahren in sozialen Netzwerken aktiv. Gerade wer gesellschaftlich etwas bewegen will, solle die Netzwerke nutzen, um sich mit anderen zu verbinden. „Kommt dazu und probiert´es aus“, so Ihnenfeldt.

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Das Unmögliche denken

Ein Buch über Utopien und wie sie wirklich werden können

Der Historiker Rutger Bregman will die Welt verändern. Das Problem ist nicht, dass das nicht geht, sondern dass wir zu wenig Fantasie und Mut haben, es zu tun. An drei großen Beispielen skizziert er, wie es möglich ist: das bedingungslose Grundeinkommen, offene Grenzen und die 15-Stunden-Woche.

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Antisemitische Vorfälle nehmen zu
GG Photos/ shutterstock.com

Antisemitische Vorfälle nehmen zu

Die Lage in 2019

Antisemitismus in Worten und Taten bedroht mittlerweile Juden in Deutschland. Laut Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus häufen sich die Vorfälle, Behörden registrieren mehr Straftaten als 2018. Der schreckliche Anschlag in Halle vom 9. Oktober 2019 ist nur die Spitze des Eisbergs. Jetzt gilt es, Antisemitismus nicht zu bagatellisieren und in allen Formen zu ächten.

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Für die Mütterrente kämpfen
Eva Blanco Fotografia/ photocase

Für die Mütterrente kämpfen

Ein Interview mit der Journalistin Katrin Wilkens
Haben die Feministinnen die Mütter vergessen? Mütter sind für andere da, haben selbst keine Lobby und kämpfen nicht für ihre Rechte. Daher sind viele von Altersarmut bedroht. Die Journalistin und Mutter Katrin Wilkens will das ändern. Sie macht auf die prekäre Lage von vielen Frauen aufmerksam und ruft voller Empörung dazu auf, sich für eine angemessene Mütterrente einzusetzen.

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“Niemand war bereit einzuschreiten”
Leonard Lokai / Hamburg Media School

“Niemand war bereit einzuschreiten”

Kurzfilm über Antisemitismus an einer Berliner Schule

Lukas Nathrath (28) studierte Filmregie. „Kippa“ ist sein Abschlussfilm. Im Zentrum des Kurzfilms steht der jüdische Schüler Oskar, der zwei Jahre lang an einer Berliner Schule gemobbt und attackiert wird. Hilfe erfährt er nicht. Eine Geschichte über Wegsehen und Leugnen, die auf wahren Begebenheiten beruht.

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Ältestes Immigrantendrama der Welt
Foto: SF/ Thomas Aurin

Ältestes Immigrantendrama der Welt

Die Oper Médée neu inszeniert
Die Neuinszenierung der Oper „Médée“ von Luigi Cherubini in Salzburg im August 2019 spiegelt die aktuelle Flüchtlingstragödie. Um unser Mitgefühl für die Migranten zu wecken, inszeniert Regisseur Stone das Thema des Fremdseins im heutigen Salzburg, auch als Anspielung auf die österreichische Politik.

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“Die Wirtschaft ist ein starkes Instrument”
Tom Woollard

“Die Wirtschaft ist ein starkes Instrument”

Interview mit Saskia Bruysen
„Unilever kann wahrscheinlich mehr in der Welt bewegen als der Premierminister von Liechtenstein“ sagt Saskia Bruysten von Yunus Social Business. Das Unternehmen bekämpft Armut mit den Mitteln des Marktes: mit Krediten. Ein Interview über Armutsbekämpfung mit kapitalistischen Instrumenten.

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Wissenschaft braucht ein ethisches Maß
LightField Studios/ shutterstock.com

Wissenschaft braucht ein ethisches Maß

Ein Standpunkt von Carsten Petersen
Die Wissenschaftsgesellschaft ist wie hypnotisiert vom technisch Machbaren. Ein rechtes Maß zu finden, ist schwierig. Der Philosoph Carsten Petersen meint, die Wissenschaft habe ihre Ergebnisse selbst ethisch zu verantworten. Wissenschaftler sollten für ihr Gebiet Ethik-Regeln aufstellen, nach denen sie sich richten.

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Der Philosoph als Weltbürger
360b/ shutterstock.com

Der Philosoph als Weltbürger

Zum 90. Geburtstag von Jürgen Habermas
Der große Philosoph Jürgen Habermas bezog stets Stellung zu gesellschaftlichen und ethischen Fragen. Er attackierte mit 24 Heideggers Nähe zum Nationalsozialismus, wehrte sich gegen die Postmoderne, entwickelte die Ethik des Diskurses und sieht in der Weltbürgerschaft eine Antwort auf Nationalismus.

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Aufstand der jungen Generation
Ralf G. Wackenberg/ shutterstock.com

Aufstand der jungen Generation

„Fridays for Future“ rüttelt auf
„Das Wunder der Freiheit liegt im Anfangen-Können beschlossen“, sagt Hannah Arendt. Die jungen Menschen, die sich heute politisch engagieren, zeigen, wie es geht, so der Philosoph Peter Vollbrecht. Er fordert, dass die Älteren den Widerstand gegen dringend notwendige Veränderungen aufgeben.

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Fühlen ist ein subversiver Akt
Jacob Lund/ shutterstock.com

Fühlen ist ein subversiver Akt

Gastbeitrag über Politik und Gefühle
Fühlen ist ein Politikum. Emotionen können uns zum Spielball populistischer Propaganda machen oder uns den Weg aus einer Krise weisen, so die Autorin Vivian Dittmar. Sie ermutigt dazu, auf unser Herz zu hören und durch die Gefühle hindurch neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken. “Das Herz ist unser Kompass.”

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Alkohol – Über die Sucht hinaus
Roman Samborskyi/ shutterstock.com

Alkohol – Über die Sucht hinaus

Wie gelingt es, weniger zu trinken?
Alkohol ist eine gesellschaftlich tolerierte Droge und ein oft unterschätztes Problem. Doch mit moralischen Appellen kommen wir aus Sicht der Autorin nicht weiter. Sucht sei Folge eines Mangelgefühls. Wer weniger trinken will, müsse versuchen, mit der Fülle des Lebens in Kontakt zu kommen.

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Alkohol: Die unterschätzte Gefahr

Buch von Dr. Helmut Seitz
Dr. Helmut Seitz hat eine Mission. Er will über die Gefahren von Alkoholkonsum aufklären. Alkoholkonsum sei die Todesursache Nummer 1 in Deutschland. Doch aus Sicht von Kerstin Chavent greifen Aufklärung, Werbeverbote und andere Maßnahmen zu kurz.

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Die psychotische Gesellschaft
Foto: Rahel Tauebert

Die psychotische Gesellschaft

Interview mit der Philosophin Ariadne von Schirach
Ihre Bücher kreisen um ethische Fragen und die Verteidigung der Menschlichkeit. Im Interview thematisiert Ariadne von Schirach, wie unsere Gesellschaft aus den Fugen geraten ist und was wir tun können. „Wir brauchen keine andere Welt, sondern ein anderes Bewusstsein.“

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60 Jahre gewaltloser Kampf für Tibet
Christof Spitz

60 Jahre gewaltloser Kampf für Tibet

Kurz-Videos von Dalai Lama, Claudia Roth und Rebecca Johnson

Am 10. März 2019 begehen die Tibeter den 60. Jahrestag ihres Volksaufstands gegen die chinesische Besatzung. Christof Spitz hat zum gewaltlosen Widerstand der Tibeter drei Video-Statements eingeholt. Sie erinnern daran, wie wichtig politisches Engagement ist.

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Framing: Dialog statt Manipulation!
L. Legood/ shutterstock

Framing: Dialog statt Manipulation!

Ein Standpunkt von Sabine Breit

„Framing“, ein Begriff, der u.a. in der Linguistik verwandt wird, hält Einzug in Politik und Zivilgesellschaft. Die Linguistin Sabine Breit kritisiert, dass Framing benutzt wird, um zu manipulieren. Sie fordert, dass Sprache als Medium für echten Dialog eingesetzt wird, statt zur Manipulation.

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Die Rechten und wir – Wie gefährdet ist die Demokratie?
Paul Velasco/ shutterstock.com

Die Rechten und wir – Wie gefährdet ist die Demokratie?

Gastbeitrag von Reiner Scholz

Der Journalist Reiner Scholz, seit langer Zeit politisch aktiv, ist besorgt über das Erstarken rechtsradikaler Strömungen. Wer die Errungenschaften der Demokratie gut heißt, ist plötzlich konservativ und gerät in die Defensive. Es ist Zeit, sich auf unsere Stärken zu besinnen, so Scholz, und für die Demokratie zu kämpfen.

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Warnung vor Nationalismus
Deutscher Bundestag/ Achim Melde

Warnung vor Nationalismus

Holocaust-Überlebender im Deutschen Bundestag

Saul Friedländer, 86, überlebte den Holocaust, weil seine Eltern ihn in einem katholischen Internat versteckten. Im Bundestag erinnert der Historiker an die Greuel der Nazis und ruft die Deutschen auf, für die “wahre Demokratie” zu kämpfen. Die Rede im Video…

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Die Mehrheit wünscht sich eine bessere Welt
Angeles Nassar

Die Mehrheit wünscht sich eine bessere Welt

Ein Beitrag von Matthieu Ricard

Wir sollten uns nicht von Pessimismus und Untergangsstimmung irre machen lassen, so der buddhistische Mönch Matthieu Ricard. Fürsorge und Mitgefühl sind starke Kräfte, die unseren Planeten retten könnten. Wir müssen in größeren Zeiträumen denken.

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