Ukraine Krieg

Hilfe für traumatisierte Kinder
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Hilfe für traumatisierte Kinder

Wichtig ist der mitfühlende Zeuge
Im Zuge des Ukraine-Krieges kommen traumatisierte Kinder in unsere Schulen. Traumapädagogin Gabriele Siebert erklärt, wie sich Traumata zeigen und was Pädagogen, Eltern und Laien tun können, um jungen Menschen zur Seite zu stehen. Wichtig sei, die Kinder nicht zu verurteilen oder zu disziplinieren.

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Hilfe für traumatisierte Ukrainer
Nach der Bombardierung der ukrainischen Stadt Irpin

Hilfe für traumatisierte Ukrainer

Über ein Resilienzprojekt
Traumatisiert und knapp dem Tod entronnen – in dieser Situation sind viele Flüchtlinge, nicht nur aus der Ukraine. Die Traumatherapeutin Elaine Miller-Karas berichtet über ein Resilienzprojekt, das sie im März 2022 für ukrainische Flüchtlinge mitinitiiert hat. Das Besondere: Helfen während ein Trauma entsteht – und über digitale Wege.

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“Wir müssen den Krieg gewaltfrei beenden”
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“Wir müssen den Krieg gewaltfrei beenden”

Interview mit pax christi
Gewaltfreie Mittel des Widerstands sind effizient, wir brauchen im Ukraine-Krieg dringend Alternativen zur Waffengewalt, ist Stefan Silber, Pazifist und Mitglied der katholischen Friedensorganisation pax christi, überzeugt. Im Interview fordert er zivilen Widerstand und ein Ende der Waffenlieferungen. Nur eine gewaltlose Politik könne Frieden stiften.

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„Wir sind blind für alternative Möglichkeiten, Frieden zu schaffen.“
Tom Ragina/ Shutterstock

„Wir sind blind für alternative Möglichkeiten, Frieden zu schaffen.“

Interview mit Prof. Friedrich Glasl
In Politik und Medien ist die Diskussion über den Ukraine-Krieg geprägt von militärischen Überlegungen. Für Konfliktforscher Friedrich Glasl beruht Eskalation fast immer auf Versäumnissen. Im Interview spricht er über Ansätze für einen Dialog, auch im Krieg, Informationslücken im Westen und warum es zum Wohle der Menschen wichtig ist, mit Diktatoren zu verhandeln.

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“Man muss sich von Klischeevorstellungen über das Leben befreien”
Fotograf unbekannt. Etty Hillesum Center

“Man muss sich von Klischeevorstellungen über das Leben befreien”

Wie man Leiden verwandeln kann
Die große Kunst des Lebens besteht darin, Leiden zu ertragen, sagt der Autor Steve Heitzer. In dieser Zeit des Krieges in Europa empfiehlt er die Lektüre der Tagebücher der Jüdin Etty Hillesum, die mit 29 in Auschwitz ermordet wurde. Sie hatte ein unumstößliches Vertrauen in das Leben: „Ich bin zu allem bereit, ich gehe an jeden Ort dieser Erde, wohin Gott mich schickt.“

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Geborgenheit als Antwort auf Verletzlichkeit
roxxo/ Photocase

Geborgenheit als Antwort auf Verletzlichkeit

Wie man Kinder angesichts von Krieg gut begleitet
Bilder brennender Häuser und bedrohter Menschen, besorgte Erwachsene – der Krieg in Europa verängstigt auch die Kinderherzen hierzulande. Die Internistin und Klinische Psychologin Dr. Veronika Gmeiner erklärt, wie Kinder auf das Kriegsgeschehen reagieren und wie wir sie gut begleiten können, ohne eine heile Welt vorzugaukeln.

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Inneren Frieden kultivieren
leonard-cotte/ Unsplash

Inneren Frieden kultivieren

Meditation der liebenden Güte

Was hilft in Krisenzeiten, mit starken Emotionen, Ohnmacht und Verzweiflung umzugehen? Die Achtsamkeitslehrerin Michaela Doepke bietet Übungen zur „Ersten Hilfe“ an, einschließlich einer Meditation der liebenden Güte. Mit Audiodatei.

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Flüchtlinge: Nach Spanien oder zurück in die Ukraine?
Drop of Light/ Shutterstock

Flüchtlinge: Nach Spanien oder zurück in die Ukraine?

Eine Schicht im Willkommenszentrum am Hamburger Hauptbahnhof
Hundertausende Menschen flüchten aus der Ukraine, viele landen auch in unserer Nähe. Birgit Stratmann hilft ehrenamtlich im Willkommenszentrum am Hamburger Hauptbahnhof und beschreibt, welche Geschichten sie in einer einzigen Morgenschicht gehört hat. Eines ist sicher: Helfen hilft.

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Mit dem Frieden ernst machen
milie-lmt/ unsplash

Mit dem Frieden ernst machen

Das Trennende überwinden

In Friedenszeiten sind wir in der Lage zu differenzieren, doch im Krieg verengt sich unser Blick, wir sehen nur noch schwarz-weiß. Autor und Zen-Übender Sven Precht warnt vor Polarisierung und ruft zu einer echten Friedenspraxis auf: Nur wenn wir das Trennende überwinden, kann Frieden gedeihen. Fangen wir jetzt damit an.

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Was gibt uns Halt in Krisenzeiten?
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Was gibt uns Halt in Krisenzeiten?

Sich auf Unsicherheit einlassen
Wenn der Boden schwankt und alles unsicher ist – wie können wir dann überhaupt leben? Diese Frage stellt die Philosophin Ina Schmidt in ihrem Artikel, auch angesichts des Krieges gegen die Ukraine. Sie lehrt uns, in Anlehung an Epiktet eine wichtige Entscheidung zu treffen: Was steht in unserer Macht – und was nicht? Wichtig ist, die Unsicherheit anzunehmen und darin Spielräume zu entdecken.

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„Mit Putin gibt es keinen Dialog auf Augenhöhe“
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„Mit Putin gibt es keinen Dialog auf Augenhöhe“

Interview mit der Russlandexpertin Elke Fein
Hauptursache für den Krieg Russlands gegen die Ukraine ist das Weltbild Putins, verbunden mit einer ungeheuren Machtfülle, so sieht es die Russlandexpertin Elke Fein. Sie ist überzeugt, dass man Putin Einhalt gebieten und gleichzeitig versuchen sollte, die russische Bevölkerung zu erreichen.

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Frieden ist eine Qualität
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Frieden ist eine Qualität

Momente der Achtsamkeit
Der Krieg gegen die Ukraine erschüttert die Menschen in Europa. Achtsamkeitslehrerin Julia Grösch ermutigt dazu, sich trotzdem im Alltag dem inneren Frieden zuzuwenden und Momente der Verbundenheit zu stärken. Inneren Frieden zu erfahren heißt nicht, die Augen vor Konflikten zu verschließen, sondern Polarisierung zu überschreiten.

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Die Macht des Friedens
Vera Kailova/ shutterstock

Die Macht des Friedens

Eine Rede wider den Krieg
Krieg und Herrschaft zerstören alles Lebendige und ersetzen Politik durch Gewalt. Russlands Krieg in der Ukraine ist unbedingt abzulehnen. Der Philosoph Christoph Quarch fordert den Westen auf, sich von der Illusion zu verabschieden, dass alles von allein gut wird. Wir müssen Europa einen und das Politische stärken.

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Hat der Pazifismus ausgedient?

Der Philosoph Wilfried Hinsch zur Moral des Krieges
Wie soll man Aggressoren die Stirn bieten? Der Philosoph Wilfried Hinsch plädiert in seinem Buch „Die Moral des Krieges“ für einen „aufgeklärten Pazifismus“. Töten sei in begründeten Ausnahmefällen notwendig, um Schlimmeres zu verhindern. Birgit Stratmann fragt: Was aber geschieht, wenn dadurch der Gewalt weiter die Tür geöffnet wird?

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