Die heute 40- bis 60-Jährigen plagen zum Teil Unsicherheit und diffuse Ängste. Haben die Traumata der Eltern, die den Krieg miterlebten, damit zu tun? Ist Versöhnung möglich? Sabine Bode hat recherchiert.

70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs scheinen seine Folgen nahezu vergessen. Doch die Kriegsgeneration hat Kinder hervorgebracht, die heute zwischen 40 und 60 sind und immer noch versuchen, die Folgen der unbewussten und unverarbeiteten Erfahrungen ihrer Eltern zu bewältigen.
Es sind die Kriegsenkel, die die Journalistin und Autorin Sabine Bode ins Visier ihrer Recherchen genommen hat. Unsicherheit, Identitätsprobleme und diffuse Zukunftsängste prägen das Bild einer Generation, die doch eigentlich alles hat und alles erreichen könnte.
Stammt ihre tief sitzende Verunsicherung aus den Traumata ihrer Eltern? Ist es vorstellbar, dass solch lange zurück liegenden Erfahrungen auch heute noch in das Leben der nachgeborenen Kinder hineinwirken?
Im Gespräch mit Gabriele Heise ging Sabine Bode am 3. September 2015 im Hamburger Körber Forum diesen Fragen nach. Ihr Ziel: Den Kriegsenkeln helfen, sich selbst besser zu verstehen und erste Schritte zu gehen, um die Erfahrungen der Eltern und ihre Wirkungen auf sie selbst zu bewältigen und sich damit zu versöhnen.
Wir veröffentlichen das Gespräch mit freundlicher Genehmigung der Körber Stiftung.

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