cube 29/ shutterstock.com
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Den Sozialstaat revolutionieren

Buch von Straubhaar zum Grundeinkommen

Bedingungsloses Grundeinkommen statt Sozialstaat, so die Idee des Ökonomen Thomas Straubhaar.  Er hat nachgerechnet, ob das Grundeinkommen für alle realistisch ist. Seine Forschungsarbeit stellt er in seinem Buch „Radikal gerecht“ vor. Wir veröffentlichen ein Gespräch mit dem Vordenker, ein Video der Körber-Stiftung.

 

Der langjährige Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) Thomas Straubhaar ist ein schon immer ein Querdenker unter den Ökonomen gewesen. Nun präsentiert er die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit zur Zukunft des Sozialstaates in dem Buch „Radikal Gerecht“.

Straubhaar sieht den Sozialstaat in der Krise und als nicht zukunftsfähig. Die Individualisierung habe das traditionelle Rollenverständnis und die Solidargemeinschaft der Familie in Frage gestellt. Außerdem habe sich die Arbeitswelt radikal gewandelt, verursache Brüche und erfordere eine Neuorientierung.

Beiden Veränderungen müsse das Sozialsystem gerecht werden. Für einen Umbau seien keine weiteren Reformen notwendig, sondern vielmehr eine Revolution: Straubhaar spricht sich für ein existenzsicherndes Grundeinkommen für alle aus.

Im Gespräch der Körber-Stiftung mit Ulrike Hermann in der Reihe „Demografischer Wandel“ hat Thomas Straubhaar Stellung bezogen:

 

veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Körber-Stiftung

 

Radikal gerecht

Thomas Straubhaar: Radikal gerecht. Wie das bedingungslose Grundeinkommen den Sozialstaat revolutioniert. edition körber 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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