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Achtsamkeit: für einen Bildungsdiskurs

Ein Vortrag von Irina Spiegel

Kann Achtsamkeit als elementare Kulturtechnik einen Platz im Bildungssystem bekommen? In ihrem Vortrag plädiert die Philosophin Irina Spiegel für einen Bildungsdiskurs über Achtsamkeit. Dies sei die Voraussetzung, Achtsamkeit in Schulen zu bringen.

 

Dr. Irina Spiegel sprach am 15. Dezember 2016 vor rund 150 Zuhörern über das Thema „Achtsamkeit – eine elementare Kulturtechnik? Für einen Bildungsdiskurs über Achtsamkeit“. Der Vortrag fand im Rahmen der Vortragsreihe „Achtsamkeit – kritischer Blick auf einen Trend“ statt, den das Netzwerk Ethik heute in Kooperation mit dem Numata-Zentrum für Buddhismuskunde der Universität Hamburg  veranstaltete.

In Deutschland hat die Achtsamkeit noch nicht Einzug in die Schulen gehalten, obwohl die positiven Wirkungen wissenschaftlich belegt sind, z.B. eine verbesserter Aufmerksamkeit und Emotionsregulation.

Voraussetzung, Achtsamkeit im Bildungssystem zu implementieren, sei ein gesellschaftlicher Diskurs, so Spiegel. Sie skizzierte in ihrem Vortrag die Kriterien für einen solchen Diskurs. Dabei sei die Überlegung wichtig, ob Achtsamkeit nicht als eine „elementare Kulturtechnik“ und als Teil der Persönlichkeitsentwicklung begriffen werden könnte.

 

Dr. Irina Spiegel

Dr. Irina Spiegel ist Philosophin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Philosophie von Professor Dr. Nida-Rümelin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die interdisziplinäre Philosophie, Grundfragen der Bildung und Zivilgesellschaft sowie die Bewusstseins-, Empathie- und Kooperationsthematik.

 

 

 

 

 

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