Inspiration

Felina Beckenbauer: Fels
Felina Beckenbauer: Fels
Wie ein Kunstwerk entstand Die Kunststudentin Felina Beckerbauer ist ein Kind der Berge und lebt derzeit in Wien. In ihrem Text schildert sie, wie ihre Bilderreihe „Fels“ in Wien entstand und aus welcher inneren Kraft sie sich die Alpenwelt in die Stadt holte.
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Eine Geschichte von Anke Brehl Die Begegnung mit einem Kunstwerk kann uns verändern. Anke Brehl schildert ihre tiefen Erfahrungen beim eingehenden Betrachten der Skulptur "Gebrochener Flügel und Zuspruch" von Walter Green. Sie erlebte, was es bedeutet, Mensch zu sein, jenseits von Äußerlichkeiten, dem Göttlichen nah und verbunden in Glück und Leiden.
Foto: privat
Ein Vortrag von Peter Vollbrecht Gibt es so etwas wie Wahrheit? Der Philosoph Peter Vollbrecht hat dazu einen erhellenden Vortrag gehalten. Er unterscheidet Tatsachenwahrheit und Sinnwahrheit.
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Über unsere blinden Flecken Wir Menschen sind gut darin, uns selbst zu täuschen und zu belügen, so die Philosophin Ines Eckermann. Selbstüberschätzung, etwa des eigenen Charakters, ist noch harmlos. Schlimmer ist der Selbstbetrug, bei dem unser Verstand eine Wahrnehmung abseits der Realität kreiert. Abhilfe schaffen die Selbstreflexion und ein offenes Ohr für die Meinung anderer.
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Sich auf Unsicherheit einlassen Wenn der Boden schwankt und alles unsicher ist – wie können wir dann überhaupt leben? Diese Frage stellt die Philosophin Ina Schmidt in ihrem Artikel, auch angesichts des Krieges gegen die Ukraine. Sie lehrt uns, in Anlehung an Epiktet eine wichtige Entscheidung zu treffen: Was steht in unserer Macht – und was nicht? Wichtig ist, die Unsicherheit anzunehmen und darin Spielräume zu entdecken.
Fotograf unbekannt. Etty Hillesum Center
Wie man Leiden verwandeln kann Die große Kunst des Lebens besteht darin, Leiden zu ertragen, sagt der Autor Steve Heitzer. In dieser Zeit des Krieges in Europa empfiehlt er die Lektüre der Tagebücher der Jüdin Etty Hillesum, die mit 29 in Auschwitz ermordet wurde. Sie hatte ein unumstößliches Vertrauen in das Leben: „Ich bin zu allem bereit, ich gehe an jeden Ort dieser Erde, wohin Gott mich schickt.“
Foto: Zeitenspiegel
Interview mit Helga Breuninger Mit ihrer Arbeit als Stifterin möchte Helga Breuninger, 75, darauf hinwirken, aus einer hierarchisch organisierten Gesellschaft eine co-creative, gerechte Welt zu machen. Sie spricht im Interview über ihren Werdegang, ihr Engagement für Bürgerbeteiligung und wie sie als Stifterin immer mutig Neues erprobt.
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Ein Denkanstoß von Ina Schmidt Vertrauen ist die Basis unseres Lebens. Wir können nicht leben, wenn wir anderen nicht ein Mindestmaß an Vertrauen schenken. In der Krise jedoch greift Misstrauen um sich. Die Philosophin Ina Schmidt rät, gerade in unsicheren Zeiten bewusst ins Vertrauen zu gehen. Denn wir sind als Menschen in der Lage, auch schwierige Situationen zu meistern.
Foto: Ufuk Arslan

Menschen, die die Welt verändern

Lesen Sie Portraits von Menschen, die etwas Besonderes machen und dadurch andere inspirieren.

Projekte für das Gemeinwohl

Jeder Mensch hat etwas, mit dem er anderen dienen kann. Lernen Sie Projekte kennen, die das Gemeinwohl stärken.

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Ein pluralistischer Zugang zum Wahren In Zeiten von Fake News ist es gut, einmal gründlich über das Thema Wahrheit nachzudenken. Der Philosoph Peter Vollbrecht gibt einen Überblick: von naturwissenschaftlicher Erkenntnis-Wahrheit über existenzielle Sinn-Wahrheiten bis hin zu den politischen Kämpfen um Wahrheit heute. Ohne Wahrheit gibt es keine Orientierung in der Welt.
Foto: C. Rahel Taeubert
Die Bestsellerautorin, Philosophin und Journalistin Ariadne von Schirach veröffentlicht mit „Glücksversuche“ 2021 ein neues Buch. Als Verteidigerin der Lebenskunst in einer zunehmend ökonomisierten Welt spricht sie im Interview über inneres Wachstum, Werte und eine neue Bewusstseinskultur.
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Wie wir die Mitte finden Die einen wollen im mehr haben, die anderen halten den Minimalismus hoch. Wie viel brauchen wir wirklich? Die Philosophin Ines Eckermann geht der Suche nach Mehr auf den Grund und rät zur Gelassenheit, also bewusst zu kaufen und zu verbrauchen. Zufrieden zu sein mit dem, was wir haben, bringe Ruhe in unser rastloses Leben.
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Ein Überblick von Krisha Kops Die Idee, dass Philosophie eine Lebenspraxis ist, gibt es in West und Ost. Insbesondere die „Sorge um sich selbst“ ist zentral, also Übungen zur Persönlichkeitsentwicklung. Der Philosoph Krisha Kops stellt verschiedene Ansätze vor – von Platon über Hadot bis Gandhi.
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Über eine etwas andere Organisation „Action for Happiness“ ist eine gemeinnützige Organisation, die zu mehr Glück in der Welt beitragen möchte. Der Ökonom Prof. Richard Layard hat sie vor zehn Jahren gegründet. Er ist überzeugt: So wie man seinen Körper pflegt, könne man sich um sein Innenleben sorgen. Ganz vorn bei den Glücksbringern sind Freundlichkeit und Fürsorge.
Albert Moser
Interview mit Theaterregisseurin und Zen-Priesterin MyoE Doris Harder Doris Harder inszenierte im Sommer 2021 den „Jedermann“ im Burghof der Festung Hohensalzburg. Wir können die Welt verändern, weil wir kreative Kräfte haben, ist sie überzeugt. Wie sie Kunst, Spiritualität und politisches Denken verbindet, erzählt sie im Interview.
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von Vivian Dittmar Bedingungslose Liebe ist eine hohe spirituelle Fähigkeit. Doch unser Alltag, unsere Beziehungen spielen sich auf einer anderen Ebene ab. Autorin Vivian Dittmar schreibt, wie wir uns wirklich aufeinander beziehen können, mit allen Konflikten, die es gibt. Und warum Wertschätzung so wichtig ist.
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Plädoyer für mehr Persönlichkeitsbildung In der Corona-Pandemie erleiden wir Kontrollverluste und sind mit unserer Begrenztheit konfrontiert. Manche reagieren mit Gereiztheit und Wut. Die Philosophin Bennent-Vahle rät, zwei Tugenden zu kultivieren: die Besonnenheit, also wohlüberlegtes Tun mit einem weiten Horizont, und Gelassenheit, das Loslassen des Unverfügbaren. Beide sind wichtig, auch für unsere Demokratie.
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Die goldene Regel

ist ein moralisches Weltkulturerbe. Dabei geht es um eine universelle Ethik des Ausgleichs von Interessen. Martin Bauschke von der Stiftung Weltethos erklärt, wie dieses Moralprinzip zu verstehen ist.

Dalai Lama auf Ethik heute

Für den Friedensnobelpreisträger ist Ethik das Verbindende zwischen den Menschen und daher wichtiger als Religion.

S.H.Dalai Lama, Hamburg 2014
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Interview mit Volker Busch Der Neurowissenschaftler und Psychiater Volker Busch berichtet in seinem Buch „Kopf frei!“ davon, wie ständige Ablenkung und zu viele Informationen unser Gehirn verstopfen. Ein Gespräch über den Nutzen ungeteilter Aufmerksamkeit und die Bedeutung „tiefer Stunden“.
Foto: Sandra Sommerkamp, 2018
Ein Interview mit Andreas de Bruin „Meditation and Art“ ist ein Projekt von Prof. Andreas de Bruin. Er geht mit Studierenden ins Museum, um über Achtsamkeit einen tieferen Zugang zu den Werken und den Künstlern zu ermöglichen. De Bruin erklärt im Interview die vier Schritte seiner Methode und wie über Kunst und Meditation eine tiefere Wahrnehmung entstehen kann.
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Ein Interview mit Buchautor Uwe Böschemeyer Der Psychotherapeut Uwe Böschemeyer hat ein Buch über die destruktiven Kräfte in uns geschrieben, die uns und anderen das Leben erschweren. Er spricht im Interview über unsere Gegenspieler Rücksichtslosigkeit, Dumpfheit, Verharmlosung der Erderwärmung und wie wir Kräfte aktivieren, die stärker sind.
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Ein Interview mit Stefan Bergheim „Wir denken Zukunft oft von der Vergangenheit her“, sagt Stefan Bergheim. Er moderiert „Zukünftelabore“, also Prozesse, in denen sich Menschen gemeinsam mit Zukunft auseinandersetzen. Denn nur wenn das geschieht, kann man Zukunft gestalten und Neues entwickeln.
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Gedanken im Frühling 2021 Corona-Frühling 2021: Menschen befinden sich im Lockdown der Frühling irgendwie auch. Viele hätten die Tendenz, Frust und Angst nach außen zu agieren, statt die Gefühle anzunehmen und konstruktiv damit umzugehen, so die Philosophin Bennent-Vahle. Gebraucht würden jetzt Rücksichtnahme, Empathie und Geduld.

Emotionen - wie sie unser Leben bestimmen und wie wir Konstruktiv damit umgehen

SLIDER – CHECK MIT JULIAN

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Gespräch mit Luise Reddemann Die bekannte Traumatherapeutin Prof. Dr. Luise Reddemann hat die Corona-Pandemie zum Anlass genommen, über Unsicherheit im Leben nachzudenken und ein Buch darüber zu schreiben. Sie spricht im Interview über die Klugheit, sich den Tatsachen des Lebens zu stellen und wie wichtig es ist, Trost zu spenden.
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Eine Inspiration von Margrit Irgang Immer wieder zerbricht etwas im Leben. Wie können wir damit gut umgehen? Die Kunst hat darauf Antworten, denkt man an die japanische Reparaturmethode Kintsugi oder die Werke von Joseph Beuys. Wenn wir uns heilen wollen, müssen wir unsere Wunden zeigen und unserer Kreativität vertrauen, ist Autorin Margit Irgang überzeugt.
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Der Künstler Tal Balshai im Portrait Er wagte ungewöhnliche Schritte und ist ein Mann ohne Vorurteile: Tal Balshai zog von Israel nach Deutschland, wechselte vom Tourneemusiker zum Hausvater, vom Tonmeister zum Jazz-Pianisten. Und landete immer wieder bei seiner Liebe, der Musik. Anja Oeck besuchte den Komponisten und Pianisten in Berlin.
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Ein anderer Blick auf den Wohlstand In ihrem neuen Buch beschäftigt sich Vivian Dittmar mit dem Thema Wohlstand. Sie regt an, tiefer darüber nachzudenken, was uns wirklich reich macht, zum Beispiel Muße, erfüllende Beziehungen, Kreativität und Naturverbundenheit. Hier veröffentlichen wir einen Auszug aus ihrem Buch, das am 22. März 2021 erscheint.
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Interview mit Cornelia Funke Die bekannte Jugendbuchautorin Cornelia Funke führt mit ihrem neuen Buch „Die Brücke hinter den Sternen“ Kinder behutsam an das Themen Tod heran. Im Interview spricht sie über ihre eigene Auseinandersetzung mit dem Tod, die Offenheit von Kindern für das Thema und die große Bedeutung von Kreativität in der Krise.
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Ein Denkanstoß von Steve Heitzer „Ich kann klagen, habe mich aber dagegen entschieden“, sagt Steve Heitzer. Er ist selbstständig mit geringen Einkünften, seine Töchter können nicht zur Schule, die Corona-Krise zerrt an den Nerven. Doch Hadern und Jammern helfen nicht weiter. „Wir brauchen keine Schuldigen“, sondern Akzeptanz für unsere Gefühle und Klarheit für das, was zu tun ist.
Lena Hesse
Eine Anregung von Ina Schmidt Wir haben oft das Gefühl, Zeit zu verlieren oder nicht genug zu haben. Sind Zeiten wie der Lockdown, die anders verlaufen als erhofft, verlorene Zeiten? Die Philosophin Ina Schmidt regt an, das Denken in eine andere Richtung zu lenken, um neue Handlungsspielräume zu haben.
2020 Disney/Pixar
Der neue Film von Pixar „Soul“ ist ein Animationsfilm über einen Jazz-Pianisten, der plötzlich aus seinem bunten Leben in New York gerissen wird und stirbt. Im Jenseits entdeckt er den Sinn des Lebens, um wiederzukommen. Die Macher von Pixar unter dem Dach von Disney betreten erstmals spirituelles Terrain und entwerfen ein tröstliches Stück. Komplex, spannend und witzig.
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Gedanken von Margrit Irgang Die Corona-Pandemie hat uns aus dem normalen Leben gerissen. Wir sehnen uns nach „Normalität“ und Sicherheit. Doch unsere Welt ist eine andere geworden, ist die Schriftstellerin Margrit Irgang überzeugt. Sie rät, die Unsicherheit willkommen zu heißen, denn nur so können wir neue Möglichkeiten für uns und die Gesellschaft entdecken.
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Interview mit der Neurologin Croos-Müller "Körper geht immer. Er ist unser treuester Freund", sagt die Neurologin Claudia Croos-Müller. Wir können über unsere Körperhaltung die Stimmung beeinflussen und sollten uns das in Krisenzeiten zunutze machen. Ein Interview über Embodiment und wie gezielte Bewegungen unsere psychische Gesundheit stärken.
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Interview mit Sebastian Koch Der Journalist Sebastian Koch hat einen Podcast für Stotternde von Stotternden gestartet, um Geschichten über das Leben mit Handicap zu erzählen. Agnes Polewaka sprach mit dem 28-Jährigen über den „Kampf um das Sprechen“, Vorurteile gegenüber Menschen, die stottern, und darüber, wie wichtig es ist, aufzuklären.
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Gedanken zu Weihnachten 2020 Weihnachten ist das Fest der Liebe. Und wir brauchen Liebe und Verbundenheit mehr denn je – eine Liebe, die Grenzen sprengt und persönliche Interessen überschreitet. Mike Kauschke über eine menschliche Urerfahrung, die uns stärken, verbinden, trösten und Hoffnung geben kann.
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In Gemeinschaft mit anderen zu sich selbst werden Nur wenn wir gut für uns selbst sorgen, können wir auch für andere da sein, ist eine Weisheit aus der antiken Philosophie. Hier wird der Gedanke der Selbstsorge betont. Damit ist nicht Egoismus gemeint, sagt die Philosophin Ina Schmidt. Vielmehr geht es um die bewusste Erfahrung, ein Selbst zu sein. Denn wer „selbstlos“ ist, kann nicht in der Welt wirken.
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Ein Gastbeitrag von Jens Wimmers „Hans im Glück“ aus dem Märchen der Gebrüder Grimm wird oft als einfältiger Mensch angesehen, weil er genau das anstrebt, was ihm das Leben schenkt. Für den Philosophen Jens Wimmer aber ist sein Verhalten ein Ausdruck von Klugheit, da er in voller Akzeptanz lebt.
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Nachruf auf Fußballstar Diego Maradona Am 25. November starb Diego Armando Maradona. Der Fußballer wurde zum Mythos und wie ein Heilsbringer verehrt. Das Kind aus dem Armenviertel wurde einst zum Goldjungen und stürzte dann ab. Doch sein Stern ging auf und blieb. Steve Heitzer über Aufstieg und Fall der Fußball-Legende.
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Interview mit der Philosophin Susanne Boshammer Susanne Boshammer hat ein Buch darüber geschrieben, warum wir verzeihen sollten – und wann besser nicht. Zu vergeben entlastet uns und andere. Und doch rät sie, nicht immer zu verzeihen. Zeigt unser Gegenüber beispielsweise keine Reue, sollten wir besser hart bleiben. Ein Gespräch über Groll, „Cancel Culture“, Selbstachtung und Mitgefühl.
Alfred Bast
Interview mit dem Künstler Alfred Bast Wenn der Künstler seinen Wunsch zur Selbstverwirklichung überschreitet, kann er sich in den Dienst des Ganzen stellen, ist der Künstler Alfred Bast überzeugt. Er spricht im Interview mit Ethik heute über das kreative Potenzial im Menschen, schöpferische Arbeit als Mittel gegen Polarisierung und die Bedeutung der Kunst für gesellschaftliche Veränderungen.
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Ein Essay von Ina Schmidt In Zeiten der Unsicherheit erfahren wir uns anders als sonst. Die Philosophin Ina Schmidt regt zum Nachdenken darüber an, wer das Ich eigentlich ist, das all das hier erlebt. Nur in Interaktion mit dem anderen entsteht die eigene Identität immer wieder neu. Ein solches „Selbstbewusstsein“ schließt andere mit ein.
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Der Dalai Lama „Alles ist voneinander abhängig, nichts steht für sich allein. Sobald ich morgens aufwache, denke ich darüber nach“ sagt der Dalai Lama in seinem Beitrag vom Juni 2020. Er schreibt über seine drei Lebensaufgaben und appelliert, sich mehr auf das Ganze auszurichten, statt Eigeninteressen zu folgen.
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Weisheitswissen für schwierige Situationen Der Weise versteht, Unglück in Glück zu verwandeln, sagt Konfuzius. Da das viele von uns überfordern dürfte, rät der Philosoph Albert Kitzler dazu, wenigstens das Beste aus der gegenwärtigen Situation zu machen und im Übrigen, zu erdulden, was wir nicht ändern können.
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Die Psychotherapeutin Christine Brähler im Interview Die Corona-Krise zwingt uns in die Abgeschiedenheit. Neben gesundheitlichen Problemen sind Alleinsein, Einsamkeit und Ängste die großen Themen. Christine Brähler,Expertin für Selbstmitgefühl, spricht im Interview über ein verdrängtes Thema und empfiehlt, mehr für die seelische Gesundheit zu tun.
privat
Persönliche Erfahrungen mit Krisen Im Zweifel für die Unsicherheit, das war schon früh die Devise von Michaela Doepke, die Ethik heute mitgegründet hat. Sie schreibt in einem sehr persönlichen Bericht, wie sie Scheidung und Existenzsorgen meisterte und Vertrauen in das Leben entwickelte. Soziale Netze und Meditation helfen ihr auch heute, mit allem, was kommt, gut umzugehen.
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Gedanken zu Ostern 2020 Wir müssen nach Hause zurückkehren, sagt Steve Heitzer, und damit meint er auch unser inneres Zuhause. Der Theologe und Achtsamkeitslehrer schildert anhand ausgewählter Zitate von spirituellen Lehrern, wie wir alles annehmen können, was jetzt ist. So kann Hingabe an das Leben entstehen.
Benediktushof GmbH
Abschied von Willigis Jäger "Ein spiritueller Weg, der nicht in den Alltag führt, ist ein Irrweg." In diesen Worten verdichtet sich das Vermächtnis des Benediktiners und Zen-Meisters Willigis Jäger. Am 20. März 2020 ist er im Alter von 95 Jahren gestorben. Christa Spannbauer, die seinen Weg viele Jahre begleitete, würdigt sein Lebenswerk.
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Über Gedanken, die Mut machen Das menschliche Leben kann niemals frei von Leiden sein. Daher brauchen Menschen Trost. Die antiken Philosophen wie Seneca und Marc Aurel helfen mit tröstlichen Gedanken. Detlef Kühn hat einiges aus dem Fundus ihrer Alltagsweisheiten zusammengetragen und auch einen Blick auf das "positive Denken" geworfen.
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Portrait der Yoga-Lehrerin Ingy Gamal Ingy Gamal, in Ägypten aufgewachsen und in Hamburg beheimatet, ist Muslima. Vor allem der Sufismus, die mystische Richtung des Islam, hat sie beeinflusst. Sie arbeitet als Yoga-Lehrerin und verbindet fernöstliche Philosophie mit der Weisheit des Islam.
Foto: Christof Spitz
Ein Impulsvortrag von Sylvia Kolk Krisen begegnet man nicht durch Grübeln und Kriik, sondern indem man sich der Verantwortung stellt - mit Bewusstheit, Klarheit und Mut, so Sylvia Kolk bei ihrem Auftaktvortrag zum Barcamp am 15. Februar 2020 in Hamburg.
Christof Spitz
Bericht vom 1. Barcamp des Netzwerks Ethik heute „Die Zukunft beginnt jetzt“ lautete der Titel des Barcamps am 15. Februar 2020 in Hamburg. Rund 100 Teilnehmer haben mitgemacht, den gesamten Tag selbst gestaltet und ihre Themen auf die Agenda gesetzt. Ein Tag in Gemeinschaft und regem Austausch.
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Gedanken zum Jahresende Wir müssen nicht nur Abschied nehmen, wir können es auch, schreibt die Philosophin Ina Schmidt in ihrem Beitrag zum Jahresende. Gerade mit der Vergänglichkeit im Bewusstsein können wir sogar den Entschluss fassen, einen Anfang selbst auf den Weg zu bringen.
Pandorafilm
Film But Beautiful von Erwin Wagenhofer But Beautiful (2019) ist ein poetischer Film darüber, wie wir mit Selbstvertrauen und Liebe eine bessere Welt schaffen können. Wagenhofer besuchte dafür Protagonisten in verschiedenen Ländern der Welt, die nicht von Leistung und Effizienz getrieben sind, sondern auf Menschlichkeit und Kreativität setzen.
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Paul Dessaus Polit-Oper Die Geschichte von Lanzelot ist die eines Menschen, der allein gegen ein totalitäres Regime kämpft. Angefeindet wird er von Bürgern, die wollen, dass alles bleibt, wie es ist. Peter Konwitschny hat das Werk von Paul Dessau jetzt auf die Bühne gebracht: als Parabel der gegenwärtigen Situation. Schockierend, direkt und zugleich humorvoll. Anja Oeck war dabei.
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Ein Essay von Gerald Hüther Die Welt verändert sich rasant. Wer will, dass alles bleibt, wie es ist, wird abgehängt. Gerald Hüther nennt fünf hilfreiche Erkenntnisse, abgeleitet aus der Menschheitsgeschichte und neurowissenschaftlich fundiert. Es ist nie zu spät, zu selbstgestaltenen Subjekten zu werden.
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Ein Film über die Geschichte der Schwarzen Was heißt es, schwarz zu sein und unter Weißen zu leben? In dem Dokumentarfilm „I Am Not Your Negro“ von Raoul Peck erzählt der charismatische Schriftsteller James Baldwin auf sehr persönliche Weise die Geschichte der Schwarzen in den USA. Dieser Film geht unter die Haut.
Wolfgang Martin
Über die Höhen und Tiefen ehrenamtlichen Engagements in Afrika Die Armut Afrikas bekämpfen helfen, das will Tronou Deahun, der sich von Deutschland aus mit einem kleinen Verein in seinem Heimatdorf in Togo engagiert. Kirsten Baumbusch hat ihn in Togo besucht, ein Land, für das es keinen Reiseführer gibt.
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Ein Denkanstoß von Dirk Henn Ein Schwarm Kiebitze vor seinem Fenster wies Dirk Henn in seiner Jugend den Weg zu einer tiefen Erkenntnis, dass wir so nicht weitermachen können. Seinen Impuls gibt er an uns weiter und ist überzeugt: Es ist an der Zeit, alles stehen und liegen zu lassen.
Tomorrow: Ein Mutmachfilm Der Film „Tomorrow“, 2015 über Crowdfunding finanziert, dokumentiert zukunftsweisende Projekte in zehn Ländern. Er zeigt Alternativen für Schlüsselbereiche unserer Gesellschaft auf: Lebensmittel, Energie, Wirtschaft, Demokratie und Bildung. Ein Mutmachfilm für alle, die an eine bessere Zukunft glauben.
Ein Portrait des Landwirts und Philosophen Pierre Rabhi Der Algerier Pierre Rabhi lebt heute in Frankreich und ist Mitbegründer der Colibri-Bewegung, die sich an den Prinzipien von Genügsamkeit, Autonomie und miteinander Teilen ausrichtet. „Es reicht nicht aus, Bio zu essen“, so Rabhi. Innerer Wandel und gesellschaftlicher Wandel müssten Hand in Hand gehen.
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Alexander Gerst sendet eine Nachricht an die Erdbewohner Der deutsche Astronaut Alexander Gerst war fast 200 Tage im All und hat vor seiner Rückkehr eine bewegende Video-Nachricht an seine zukünftigen Enkelkinder geschickt. Er hoffe, dass es uns Menschen gelinge, in Frieden miteinander zu leben und die Natur zu schützen.
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Philosophisches Basiswissen Aristoteles Der griechische Philosoph Aristotels entwirft in seiner Tugendethik keine Regeln, was zu tun und zu lassen wäre. Vielmehr geht es ihm um die Haltungen, die dem Handeln zugrunde liegen. Sind diese tugendhaft und vernünftig, stellt sich Glück von allein ein. Der Philosoph Andreas Luckner über eine Ethik, die die Lebensklugkeit in den Mittelpunkt stellt.
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Ein Essay von Nicolas Dierks Dankbarkeit ist wichtig für ein gelingendes Leben und der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Der Philosoph Nicolas Dierks denkt darüber nach, wie wir diese Kraft stärken können und welche gedanklichen Hindernisse uns im Weg stehen. Er nennt fünf Schritte, das eigene Weltbild zu überprüfen.
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Wie ein würdevoller Umgang aussehen könnte Würde ist ein großes Wort. Die Hamburger Gruppe „Würdekompass“ hat dazu im September eine Aktion mitten in der City gestartet: Street Listening, also Menschen zuhören, die etwas über sich erzählen wollen. Ein Gespräch auf Augenhöhe führen – das ist ein würdevoller Umgang, finden die Initiatoren.
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Anleitung zum Umgang mit Emotionen Was tun, wenn starke Emotionen wie Ärger und Zorn uns überwältigen? Die Philosophin Heidemarie Bennent-Vahle hat mit ihrer „Angemesenheitsprüfung“ einen Leitfaden entwickelt, mit Emotionen kraft des Denkens gut umzugehen. Dafür schlägt sie vier Schritte vor, eine Situation zu durchdenken.
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Ein Essay von Albert Kitzler Auf der Suche nach dem gelingenden Leben ist der Philosoph Albert Kitzler im antiken Weisheitsdenken fündig geworden. Danach müssen wir uns um drei Bereiche kümmern: den Umgang mit der Welt, mit Anderen und mit uns selbst. Vor allem geht es darum, hinderliche Gewohnheiten zu überwinden und die Persönlichkeit zu bilden.
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Betrachtungen von Rückkehrern Die Ferienzeit neigt sich dem Ende zu, es ist Zeit für die Rückkehr. Der Philosoph Peter Vollbrecht hilft uns, wieder anzukommen und das Erlebte Revue passieren zu lassen. Hat die Reise uns verändert?
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Interview mit der Philosophin Natalie Knapp Was bedeutet es, ein Mensch zu sein? Für die Philosophin Natalie Knapp hat diese Frage viel mit Weisheit zu tun. Sie spricht im Interview über verschiedene Vorstellungen von Bewusstsein, die Freude am eigenständigen Denken und welche Vorteile es hat, Meditation und Denken zu verbinden.
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Mit kleinen Übungen für den Alltag Jeder Mensch ist zwar mit der Welt verbunden, und doch fühlen wir uns oft getrennt. Wir haben die Illusion, unabhängig leben zu können. Buchautorin Christa Spannbauer erklärt, wie wir das Gefühl, mit anderen verbunden zu sein, aktivieren können und gibt alltagstaugliche Inspiration.
Eine Sängerin und ihre humanitäre Arbeit Die Sängerin Marianne Sébastien engagiert sich an einem der dunkelsten Orte der Welt: den Minen Potosis in der bolivianischen Hochebene. Um Minen- und Straßenkindern zu helfen gründete sie die humanitäre Organisation Voix Libres. Zu viele Menschen heute nährten das Leiden, sagt sie, und will Freude in die Welt bringen.
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Zum Tod von Stephen Hawking „Wie schwierig das Leben auch scheinen mag, es gibt immer etwas, das ihr tun könnt“ ist eine der ermutigenden Botschaften, die Stephen Hawking (1942-2018) hinterlassen hat. Der Philosoph Peter Vollbrecht würdigt ihn nicht nur als genialen Physiker, sondern auch als einen Menschen, dem die Erde am Herzen lag.
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Gastbeitrag eines tibetischen Meditationslehrers „Irgendetwas fehlt“, denken wir manchmal, obwohl in unserem Leben alles rund läuft. Dann haben wir die Verbindung zu unserem natürlichen inneren Wohlbefinden verloren, sagt der tibetische Meditationslehrer Tsoknyi Rinpoche. Er fragt, wie es gelingen kann, wieder im inneren Zuhause anzukommen.
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Hilfe für Mütter von schwerkranken Kindern Birthe Brahmer-Loss, Initiatorin der Aktion „Mutterherz“, hat einen kostenlosen Online-Kurs für Mütter von schwerkranken Kindern entwickelt. Sie will Frauen helfen, schwierige Lebenssituationen zu transformieren und Vertrauen in das Leben wiederzufinden.
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Ein Leben ohne Konsum Die Sadhus, Asketen Indiens, führen ein Leben fern der westlichen Konsumgesellschaft. Reporter Rainer Hörig ist einigen von ihnen begegnet. Sie widmen sich der spirituellen Suche, ohne festen Wohnsitz und persönlichen Besitz. In Indien werden sie verehrt. Fotografien von Jens Nagels.
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Tanz-Performance zur Erinnerung an die Reichspogromnacht Éva Pusztai-Fahidi hat den Holocaust überlebt. Das Erstarken des Rechtspopulismus erschreckt sie. Sie fand einen Weg, ihre Gefühle auszudrücken: Mit 90 begann sie, ihr Leben zu tanzen. Zur Erinnerung an die Novemberpogrome 1938 tanzt Éva Pusztai-Fahidi 2017 in Wien. Christa Spannbauer stellt die ungewöhnliche Tänzerin vor.
Über die Initiative „Kleiner Fünf“ „Kleiner Fünf“ ist eine Initiative, die den Einzug der AfD in den Bundestag verhindern wollte. Das ist zwar nicht gelungen, aber die jungen Aktivisten bleiben am Ball. Sie wollen sich nun sachlich, frei von Wut mit den Menschen am rechten Rand auseinander setzen. „Bleibe cool und wäge deine Worte“, so ihr Motto.
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Interview mit der Philosophin Ina Schmidt Nicht das Ankommen, sondern das Unterwegssein zählt, weniger das Ziel, sondern die neugierige Suche danach, sagt die Philosophin Ina Schmidt. Im Interview spricht sie über Zielvorgaben, die am Leben vorbeigehen, das Glück des Suchens und wie wir den Tunnelblick überwinden.
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Viktor Frankl und die Trotzmacht des Geistes Wir können zwar unser Schicksal nicht wählen, wohl aber unsere Haltung dazu. Das war das Lebensmotto von Viktor Frankl. Der Psychiater überlebte den Holocaust und starb mit 92 Jahren am 2. September 1997. Bis heute macht seine Philosophie der Resilienz den Menschen Mut. Christa Spannbauer erinnert an ihn anlässlich seines 20. Todestages.
Foto: Kirsten Baumbusch
Resilienz und Lebensmut im Alter „Mein Leben war keineswegs leicht“, sagt Ingrid Zundel, 87, die erst mit 75 promovierte. Kirsten Baumbusch stellt die agile Psychologin und Gerontologin vor. Selbstbestimmt leben, so viel wie möglich selbst machen – das ist das Geheimnis ihres Alterns. Mit sieben Tipps, damit der letzte Lebensabschnitt gelingt.
Foto: Ufuk Arslan
Zum 70. Geburtstag von Konstantin Wecker Der Liedermacher Konstantin Wecker steht seit 50 Jahren auf der Bühne. Voller Leidenschaft setzt er sich gegen Ungerechtigkeit und Fremdenhass ein. Am 1. Juni 2017 ist er 70 geworden. Christa Spannbauer über einen Menschen mit vielen Facetten.
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Der Dalai Lama fordert ein neues Denken Der Dalai Lama erklärt, warum wir in der globalen Krise Dialoge und Solidarität brauchen. Er appelliert, Trennendes zu überwinden. Konzepte wie „meine Nation, meine Religion, meine Gemeinschaft“ seien überholt. Vielmehr gelte es, sich die Einheit der Menschen ins Bewusstsein zu rufen.
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Ein Weckruf aus dem Amazonas Erderwärmung, Artenschwund, Zerstörung der Wälder – die moderne Gesellschaft ist auf einem zerstörerischen Weg. Das Volk der Achuar im Amazonas-Regenwald spricht von einem „kollektiven Trancezustand“. Vivian Dittmar über eine ungewöhnliche Idee, die moderne Welt für einen neuen Traum zu begeistern.
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Ein Essay von Christa Spannbauer Menschen zu vergeben, die uns Leid zugefügt haben, ist ein Kraftakt. Doch welche Alternativen gibt es dazu? Wer vergibt, verabschiedet sich vom Opferstatus, übernimmt Verantwortung für das eigene Leben und macht sich bereit für einen Neubeginn, so die Autorin Christa Spannbauer. Sie orientiert sich an großen ethischen Vorbildern wie Nelson Mandela.
Jehuda Bacon, Foto: Spannbauer
Begegnung mit Jehuda Bacon „Wer in der Hölle war, weiß, dass es zum Guten keine Alternative gibt“, sagt der 87-jährige israelische Maler Jehuda Bacon. Filmemacherin Christa Spannbauer sprach mit dem Shoah-Überlebenden auch über die Frage, wie aus schwerster Erschütterung Zuversicht wachsen kann.
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Ein Interview mit Charles Eisenstein Charles Eisenstein, Vordenker der Protestbewegung Occupy und Autor kulturphilosophischer Werke, spricht im Interview über die Illusion des Getrenntseins, wie wir das Selbst erweitern und wie wir Großzügigkeit und Gemeinsinn stärken.
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Herausforderungen und Chancen gemeinschaftlichen Lebens Gemeinschaften können Keimzellen für ein neues Wir-Bewusstsein sein. Doch es gibt viele Herausforderungen, z.B. Entscheidungsstrukturen zu finden und den Umgang mit Hierarchien zu klären. Autor François M. Wiesmann berichtet über seine Erfahrungen und Visionen.
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Die 80-jährige Ursula Oberndörfer im Portrait Ob bei Ernährung oder Regiogeld: Die 80-jährige rüstige alte Dame Ursula Oberndörfer prägt ihren Heimatort Utting und die Region am Ammersee seit fast einem halben Jahrhundert. Sie sitzt in jeder Gemeinderatssitzung und engagiert sich für die Transition-Bewegung.
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Tipps für Weihnachten 2017 Gar nicht schenken oder doch „eine Kleinigkeit“? Jedes Jahr wieder die gleiche Überlegung, wenn Weihnachten naht. Autorin Anja Oeck hat sich für Sie umgeschaut und gibt ein paar Geschenktipps. Damit Schenken zum Ausdruck von Liebe und Hoffnung wird.
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Interview mit Muße-Forscher Stefan Schmidt Stefan Schmidt leitet mit Joachim Bauer Projekte im Rahmen des Sonderforschungsbereichs Muße an der Universität Freiburg. Im Interview spricht er über „erfülltes Tun in Freiheit“ und darüber, was Muße von Wellness und Freizeit unterscheidet. Lesen Sie die Kurzfassung.
Kirsten Baumbusch über ein Jahr der Veränderung Kirsten Baumbusch hat den Sprung gewagt: Im Januar 2015 ging sie für ein Jahr ins Sabbatical nach Peru, um in einem peruanischen Kinderheim zu arbeiten. In ihren Beitrag erzählt sie, wie sie mit sich selbst in Kontakt kam und Angst vor Veränderungen überwand.
Asmus Henkel
Anders mit globalen Krisen umgehen In Krisenzeiten wird deutlich, dass Veränderungen nötig sind. Doch von wo aus können wir das Neue aufsuchen? Die Meditationslehrerin Sylvia Kolk lädt dazu ein, von einer tieferen Dimension des Bewusstseins auf die Welt zu schauen. So können wir Getrenntes zusammenbringen: Spiritualität und Politik, Ökonomie und Kultur, Wissenschaft und Religion.
©2015 Disney-Pixar
Ein Animationsfilm über Emotionen Was steuert eigentlich unser Leben und welche Rolle spielen die Emotionen dabei? Filmemacher Pete Docter hat für den Kinofilm "Alles steht Kopf" über das menschliche Gehirn recherchiert. Die Hauptrolle spielen Emotionen, die anhand von animierten Figuren dargestellt werden.
Company-Chefin Minni Oehl engagiert sich für Wasser Die Bühnenshow „Aqua Qua Dabra“ setzt sich künstlerisch mit der bedrohten Ressource Wasser auseinander. Für Company-Chefin Minni Oehl ist dies mehr als ein Theaterprojekt, es ist ein ethisches Anliegen. Michaela Doepke besuchte sie in ihrem Künstlerhaus bei Wasserburg.
Jens Nagels/ Tibetisches Zentrum
Zum 80. Geburtstag des Dalai Lama Am 6. Juli 2015 feierte der Dalai Lama seinen 80. Geburtstag. Birgit Stratmann über einen Friedensnobelpreisträger, der sagt, was er denkt, und tut, was er sagt; einen religiösen Menschen, der für eine säkulare Ethik eintritt, und ein politisches Oberhaupt, das sich selbst entmachtet hat, um die Demokratie zu fördern.
Kirsten Baumbusch geht für ein Jahr nach Peru, um ehrenamtlich zu arbeiten.
Kirsten Baumbusch plant ihr Sabbatical Die Hälfte aller Deutschen träumt von einer längeren Auszeit. Kirsten Baumbusch hat es wahr gemacht. Ab Januar 2015 arbeitet sie für ein Jahr ehrenamtlich in einem Kinderdorf in Peru. Sie berichtet hier über ihre Vorbereitungszeit und wie sie mit Ängsten und Unsicherheit umgeht.
Lebensmittelausgabe für Obdachlose. Foto: Eugenio Marongiu/Shutterstock
36 Prozent der Deutschen sind ehrenamtlich aktiv Welche Motive treiben uns Deutsche an, freiwillig und ohne Lohn ein Ehrenamt zu übernehmen? Engagement für eine bessere Welt? „Ethik heute“ hörte sich um.
Philosophie lebendig machen, Foto: Modern Life School
Die Modern Life School in Hamburg In Griechenland, der Wiege der westlichen Zivilisation, praktizierte Sokrates die Philosophie auf dem belebten Marktplatz. Heute fristet sie zumeist ein Dasein im Elfenbeinturm der Universitäten. Die Modern Life School in Hamburg ist angetreten, die Liebe zur Weisheit dorthin zurückzuholen, wo sie hingehört: ins Leben.
Franz Binder
Man nannte sie die Mutter der Tibeter Irmtraut Wäger baute die „Deutsche Tibethilfe“ zu einer der weltweit größten Tibet-Hilfsorganisationen aus. Der Autor Franz Binder erinnert an ihr beeindruckendes Lebenswerk.
Foto: Sundayassembly.com
Das Beste aus der Kirche, aber ohne Gott! Die internationale „Sunday Assembly“ bringt Menschen bei nicht-religiösen Events zusammen: Sie wollen gemeinsam singen, philosophieren und "das Leben feiern". Erste Versuche gibt es jetzt auch in Deutschland.
Das Erfolgsgeheimnis des Hamburger Spendenparlaments In Hamburg kämpft das Spendenparlament gegen Armut, Obdachlosigkeit und Isolation. Ein besonderes Merkmal des "Exportschlagers" ist die demokratische Entscheidungsfindung. Ein Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Jobst Böhning.
Wie Jugendliche politisch entscheiden würden Wie sehen Jugendliche und Kinder die Welt und die Politik? Das Netzwerk Ethik heute wollte wissen, wie sie entscheiden würden, wenn sie das Sagen hätten und befragte zum Auftakt Hannah, 17 Jahre.
Christof Spitz
Die Erde verliert einen ihren glühendsten Verehrer Der Atomphysiker und Friedensaktivist starb am 18. Mai 2014 in München. Birgit Stratmann erinnert sich an einige Begegnungen mit ihm.
Geldknappheit als Lifestyle Michael Feike, Vater von zwei Kindern, lebt seine Geldknappheit als Lifestyle und versetzt seine Umwelt manchmal in Staunen. Zeit ist sein Luxus. Wie er lebt, berichtet er hier.
Über einen alternativen Lebensentwurf Raphael Fellmer ist Familienvater und lebt ohne Geld. Er möchte zu einer Kultur des Teilens anregen.
Nomi Baumgartl
Gedanken zum Spirit of Humanity Forum Vor jeder Veränderung steht das Denken, sagt der Philosoph Dr. Christoph Quarch, und schildert, warum wir Visionen von einer besseren Welt brauchen.
Foto: veleknez/ Shutterstock
Elf Frauen, die Gewalt erlitten, haben ihre Geschichte aufgeschrieben Elf Frauen, die nach Gewalterfahrungen „Nein“ gesagt haben und den Weg zurück in ein würdiges Leben fanden, haben ihre Geschichten aufgeschrieben: offen, ehrlich, ohne zu übertreiben und ohne schönzufärben.
Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz Der Film von Christa Spannbauer und Thomas Gonschor ist am 3. April als Eröffnungsfilm des Cosmic Cine Filmfestivals in München gezeigt worden.

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