Interview mit Flüchtlingshelfern

„Wir wünschen uns, dass die Asylbewerber in der Mitte unserer Gesellschaft ankommen,“ sagen Ehrenamtliche in Bayern, die Flüchtlinge betreuen. Hören Sie ein Stimmungsbild vom Helferkreis.

„Die staatlichen Behörden sind derzeit massiv überlastet. Es gibt viel zu wenig Helfer“, beklagt Rechtsanwalt Thomas Fischer als Sprecher des Helferkreises Asyl in Hagenheim in Oberbayern.

Bei einem Helferkreistreffen wird klar, dass 80 bis 90 Prozent der Integrationsarbeit derzeit von den Helfern vor Ort geleistet wird, ob das nun Behördengänge oder Arztbesuche sind. Dennoch erhalten die Helfer keine Unterstützung von den staatlichen Behörden, die rund 1800 Asylbewerber im Landkreis lediglich verwalten. „Das Einzelschicksal wird nicht berücksichtigt“, so Fischer.

Doch die idealistischen Helfer bleiben optimistisch und haben viele Ideen, um die Situation ihrer Schützlinge zu verändern. Ihre Vision einer gelingenden Integration: „Wir wünschen uns ein gleichberechtigtes Miteinander, damit die Asylbewerber am Ort bleiben, hier leben und arbeiten können und in der Mitte unserer Gesellschaft ankommen.“

Hören Sie das Audio von Michaela Doepke mit einem kurzen Gesprächsausschnitt (12 Min.) und Stimmen der Helfer: 

 

 

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