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Klimagefühle sagen uns: Tu was!

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Audio-Interview mit einer Psychologin

Die Klimakrise zu verdrängen und zu verleugnen kostet viel Energie, die wir besser für den Klimaschutz einsetzen sollten, sagt Katharina van Bronswijk, Mibegründerin der Psychologists for Future. Ein Gespräch über schwierige Gefühle und wie wir ins Handeln kommen.

Emotionen weisen uns darauf hin, dass wir uns kümmern sollten. Das gilt auch für Klimagefühle wie  Angst, Trauer, Wut, Schuldgefühle, ausgelöst durch die Klimakrise, sagt die Psychologin Katharina van Bronswikj im Interview mit Marika Muster. Sie ist Mitgründerin der Psychologists for Future.

Sie rät, sich zu engagieren, am besten gemeinsam mit anderen. Denn wenn wir verdrängen, leugnen, uns ablenken, fehlt uns die Energie, um wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz zu ergreifen.

Katharina van Bronswijk ist als Sprecherin der Psychologists and Psychotherapists for Future gut vertraut mit den komplexen Zusammenhängen zwischen Umweltkrisen und psychischer Gesundheit, zu denen sie regelmäßig Vorträge hält, Interviews gibt und publiziert (zuletzt »Climate Action – Psychologie der Klimakrise«). Die Psychologin und Verhaltenstherapeutin ist seit 2009 im Klimaschutz aktiv, unter anderem bei Greenpeace, und betreibt eine eigene Praxis in der Lüneburger Heide.

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KLIMAGEDANKEN

Die Klimakonferenzen vergeigt,
wärmer wird’s, der Meeresspiegel steigt.
Autos fahr’n und fahr’n, nichts hält sie auf,
die Klimakatastrophe nimmt ihren Lauf.

Für unser gedeihliches Streben
muss es Werte und Ziele geben.
Ein Hauptziel und von größtem Werte,
der Schutz des Lebens und der Erde.

Es droht Kulturland zu versinken,
weltweit die Alarmleuchten blinken.
Wir müssen die Sintflut verhindern,
die Welt erhalten uns’ren Kindern.

The earth is our mother,
we will not have another.
There’s no better place to find
for animals, plants, mankind.

We have to keep clean the air
as environment everywhere.
Climate concerns all nations,
just as plastic in the oceans.

KLIMAWAHRHEITEN

Der Mensch macht sich die Erde Untertan,
getrieben vom ewigen Wachstumswahn.
Autos werden größer, Straßen breiter,
die Wälder dagegen schrumpfen weiter.

Es ist höchste Zeit für uns, zu handeln,
endlich uns’ren Lebensstil zu wandeln.
Was nützen Wohlstand und alles Geld,
wenn am Ende kollabiert die Welt?

Man produziert und produziert,
plündert Ressourcen ungeniert.
Gewinnmaximierung ist Pflicht,
die intakte Natur zählt nicht.
Börsenkurse steh’n im Fokus,
Umweltschutz in den Lokus.

Plastikflut und Wegwerftrend,
man konsumiert permanent.
Nur unser ständiges Kaufen
hält das System am Laufen.
Unser westlicher Lebensstil
taugt nicht als Menschheitsziel.

Die Jagd nach ewigem Wachstum
bringt letztlich den Planeten um.
Das oberste Gebot der Zeit
muss heißen Nachhaltigkeit.
Statt nur nach Profit zu streben,
im Einklang mit der Natur leben.

Vielen Tieren Lebensraum,
für den Sauerstoff ein Quell,
für gesundes Klima essenziell;
das ist unser Freund, der Baum.

Ohne Bäume in Wald und Flur
wär’ die Erde ein öder Planet nur.
Wir sehnen uns nach diesem Grün,
der Zeit, wenn wieder Bäume blüh’n.

Wir wollen wandeln durch Alleen,
das Blätterdach so wunderschön.
Jeder Baum, der zum Opfer fällt,
macht etwas ärmer uns’re Welt.

Tornados, Hitze, Wassernot;
Feuer wüten in Wald und Flur.
Das Wetter gerät aus dem Lot,
Klimawandel zieht seine Spur.

Borkenkäfer in der Kiefer,
auch zur Fichte zieht Geziefer.
Statt sattes Grün und Waldeslust,
kranke Bäume und Försters Frust.

Profitgier lässt Wälder schwinden,
fördert weltweit Umweltsünden.
Die grüne Lunge des Planeten
in Gefahr, da hilft kein Beten.

Zu viele Buchen und Eichen
mussten schon der Kohle weichen.
Retten wir den herrlichen Wald,
bewahren die Artenvielfalt.
Kämpfen wir für Mutter Erde,
dass sie nicht zur Wüste werde.

Der Mensch, dieses kluge Wesen
kann im Gesicht der Erde lesen.
Er sieht die drohende Gefahr,
spürt die Erwärmung Jahr für Jahr.
Homo sapiens muss aufwachen,
seine Hausaufgaben machen.

Wir alle stehen in der Pflicht,
maßvoll leben ist kein Verzicht.
Teilen und Second Hand der Trend,
Repair vor Neukauf konsequent.
Bei allem etwas Enthaltsamkeit,
nehmen wir uns die Freiheit.😉

Mit Tempolimit auf der Autobahn
und Emissionshandel ist’s nicht getan.
Für Energieerzeugung und Verkehr
müssen zukunftsfeste Lösungen her.

Das Klima schützen, Raubbau beenden,
das Anthropozän zum Guten wenden.
Ökonomie und Ökologie im Verein,
der Blaue Planet wird uns dankbar sein.

Für die Zukunft des Planeten,
weg mit Panzern und Raketen.
Lasst die weißen Tauben fliegen,
Aggression und Hass besiegen.
Dem Blutvergießen ein Ende,
Völker reichen sich die Hände.
Allen Menschen Gerechtigkeit,
Leben in Frieden und Freiheit.

Rainer Kirmse , Altenburg

Herzliche Grüße aus Thüringen

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