Was hält uns davon ab, leicht durchs Leben zu gehen? Die Meditationslehrerin Sylvia Wetzel regt dazu an, mit Enttäuschungen kreativ umzugehen und sich Zeiten der Muße zu nehmen.

Wir wünschen uns, gelassen und leicht durchs Leben zu gehen. Doch Spannungen, Konflikte, Hindernisse und Widersprüche machen uns oft einen Strich durch die Rechnung. Die buddhistische Meditationslehrerin Sylvia Wetzel spricht in ihrem Vortrag darüber, wie es gelingen kann, leichter zu leben und harmonischere Beziehungen zu pflegen.

Am Anfang steht die Bestandsaufnahme, die Wetzel in ihrer humorvollen Art für uns macht: Wie ist die Wirklichkeit eigentlich beschaffen? Und warum gehen unsere Erwartungen oft nicht auf? Die Ent-Täuschung, das Annehmen von Situationen, die leidvoll und flüchtig sind, ist eigentlich das Beste, was uns passieren kann, ist die erfahrene Meditierende überzeugt.

Ist diese Hürde erst genommen, kann eine regelmäßige Innenschau hilfreich sein. Zeiten der Muße erlauben uns, den Blick nach innen zu richten und genauer zu schauen, warum wir immer wieder das Gleiche erleben. Wir sehen, wie wir in bestimmten Stimmungen auf Auslöser reagieren: mit unangemessenen, eingefahrenen Mustern und Emotionen wie Gier, Hass und Verblendung, die uns nicht wirklich weiterhelfen.

Wie wir kreativer mit dem umgehen, was uns beschwert und leichter leben können, dazu gibt Sylvia Wetzel in ihrem Vortrag vielfältige Anregungen.

 

 

Sylvia Wetzel ist Meditationslehrerinm Publizistin und Autorin. Sie unterrichtet seit 1986 Entspannung, Meditation und Buddhismus. Mit ihrer Art der Reflexion von kulturellen Bedingungen und Geschlechterrollen ist sie eine Pionierin des Buddhismus im Westen.