„Greenpeace gehört mir nicht“

Foto: Greenpeace. Gerhard Wallmeyer hat Greenpeace mitgegründet.
Foto: Greenpeace. Gerhard Wallmeyer hat Greenpeace mitgegründet.

Ein Interview mit dem Fundraiser von Greenpeace

Gerhard Wallmeyer gilt als einer der erfolgreichsten Spendensammler in Deutschland. Nach 36 Jahren Arbeit für Greenpeace geht er nun in Rente. Im Interview mit Birgit Stratmann spricht er über die Anfänge der Arbeit, seine Philosophie und Erfolgsrezepte.

Das Gespräch führte Birgit Stratmann

Frage: Sie haben Greenpeace Anfang der 1980er Jahre mitgegründet und von Beginn an dort gearbeitet. Wie war das damals?

Wallmeyer: Wir waren eine kleine Bürgerinitiative, die rein ehrenamtlich arbeitete. Wer gerade im Büro war, musste die anfallenden Arbeiten übernehmen. Wir waren Idealisten und wollten die Themen von Greenpeace publik machen.

1981 gründeten wir in Hamburg den Verein Greenpeace. Als die Organisation bekannter wurde, konnten wir so nicht weitermachen. Wir teilten zunächst die Arbeit auf. In meinen Bereich fielen die Wale- und Robbenkampagnen, die Betreuung der lokalen Gruppen und die Finanzen.

Wie kamen Sie dazu, den Bereich Fundraising zu übernehmen?

Wallmeyer: Fundraising gab es in der frühen Phase noch gar nicht. Unsere Finanzierung sah in etwa so aus: Jeden Monat gab es ein Plenum. Dazu kamen meistens um die 50 Leute, und jeder musste Geld in die Kasse geben für die Büromiete. Dann hatten wir noch die Verkaufsstände in der Innenstadt, wo wir T-Shirts, Anstecknadeln und Bücher anboten.

Mir dämmerte irgendwann, dass man so nicht wirklich weiterkommt. Wir mussten es professioneller angehen. 1982 knüpfte ich Kontakte zu einer Werbeagentur: Ogilvy & Mather in Hamburg. Die Firmenethik sah vor, dass jede Zweigstelle einen „Social Partner“ haben sollte, für den sie ohne Lohn arbeitete. Nur die Kosten ließ man sich erstatten.

Wir druckten dann mit ihrer Hilfe unser erstes Plakat in einer Auflage von einigen Tausend, ich erinnere mich noch genau: „Zehn Tipps für mehr Umweltschutz im Haushalt“. Weiter entwickelten wir eine Freianzeigen-Kampagne und verschickten unser erstes Mailing.

Gab es zu der Zeit in Deutschland schon Mailings, also professionelle Spendenbriefe mit gemieteten Adressen?

Wallmeyer: Ich glaube, Greenpeace war die erste Umweltorganisation in Deutschland, die Mailings verschickte. Für die Agentur, also im kommerziellen Bereich, war das normal. Beim ersten Spendenbrief machten wir viele Fehler. Trotzdem weckte der Bereich mein Interesse. Im Laufe der Zeit zeigte sich: Wir konnten über die Mailings viele Menschen mit unseren Themen und Botschaften erreichen, und vor allem: es refinanzierte sich schnell.

1984 reiste ich für sechs Wochen in die USA, wo Greenpeace schon 200.000 Förderer hatte. Ich habe mir alle Greenpeace-Büros und ihre Werbeagenturen angeschaut und Knowhow mitgenommen, etwa wie man eine Datenbank für gemeinnützige Organisationen aufbaut, wie man Mailings so entwirft, dass die Menschen sich angesprochen fühlen usw.

Konnte man denn die Herangehensweise aus den USA einfach auf deutsche Verhältnisse übertragen?

Schiffstour von Greenpeace gegen Elbverschmutzer Mitte der 1980er Jahre

Wallmeyer: Das Handwerkszeug ist überall gleich. Aber in Deutschland haben wir es etwas anders umgesetzt. Ich dachte mir, dass es besser wäre, regelmäßige Beträge zu bekommen. Diese Art der Ansprache habe ich getestet und dann als Dauerpropgramm eingerichtet.

Daher warben wir für Fördermitgliedschaften und nicht für einzelne Projekte. Das war die Grundlage des finanziellen Erfolgs von Greenpeace in Deutschland. Denn so war eine bessere Anbindung der Spender möglich.

Hing das auch mit Inhalten zusammen?

Wallmeyer: Auf jeden Fall. Die Kampagne gegen Flussverschmutzung Mitte der 1980er Jahre war ein Erfolg. Im Zuge der Tour des Greenpeace-Schiffs Beluga auf der Elbe haben wir innerhalb einiger Monate die Zahl der Förderer verdoppeln können.

Spezielle Call Center für Greenpeace

Wie ging es dann weiter? Die Zeit der Mailings ging irgendwann zu Ende. Was kam danach?

Wallmeyer: Mailings waren bis Anfang 2000 wichtig. Doch dann wurden potenzielle Spender überschwemmt mit Spendenbriefen. Wir gingen über zum „Direct Dialogue“, also Menschen auf den Straßen für unsere Anliegen ansprechen. Nur Haustürwerbung war für uns tabu, obwohl es eine erfolgreiche Methode des Spendensammelns ist.

Warum ist Greenpeace dagegen?

Wallmeyer: Darauf hatten wir uns intern in Deutschland geeinigt; in anderen Greenpeace-Ländern wird es gemacht. Wir finden es weniger aufdringlich, auf öffentlichen Plätzen zu stehen und für unsere Anliegen zu werben. Direct Diaogue ist sehr wichtig, um Neuspender zu gewinnen. Das läuft über Info-Stände, aber auch über das Telefon.

Arbeitet Greenpeace tatsächlich mit Call Centern zusammen?

Wallmeyer: Es ist technisch mit großem Aufwand verbunden, daher haben wir es nach extern verlagert. Allerdings sind es besondere Call Center, die auf gemeinnützige Organisationen spezialisiert sind. Die Dialoger am Telefon arbeiten exklusiv für Greenpeace. Sie dürfen nicht für andere Kunden tätig sein. Sie erhalten von uns eine besondere inhaltliche Schulung und werden besser bezahlt als normal.

Ich habe immer Neues ausprobiert“

Sie haben sich also die ganze Expertise für das Spendensammeln selbst erarbeitet – zu einem Zeitpunkt, als es noch kein Fundraising in Deutschland gab?

Wallmeyer: Die besten Fundraiser in Deutschland waren und sind die Kirchen (lacht). Sie machen das quasi schon seit 2000 Jahren. Aber ansonsten stimmt es: Ich habe mir das alles durch Learning by Doing und viel Ausprobieren angeeignet. Heutzutage gibt es Fachliteratur und eine Fundraising-Akademie mit einer Ausbildung zum zertifizierten Fundraiser. Die Absolventen erhalten Urkunden – damit kann ich nicht dienen.

Wie erklären Sie sich Ihren Erfolg? Sie gelten als einer der erfolgreichsten Fundraiser in Deutschland.

Wallmeyer: Meine Bekanntheit in der Branche und mein guter Ruf kommen daher, dass ich viel experimentiert und immer Neues ausprobiert habe. Außerdem stehe ich in regem Austausch mit anderen. Ich habe gelernt, indem ich mit anderen geredet und mir einiges abgeschaut habe.

Und ich habe mein Wissen weitergegeben. Die Geheimniskrämerei, die manchmal um das Fundraising gemacht wird, ist mir fremd. Ich habe den Fundraising-Verband mitgegründet, Vorträge gehalten – als einer der ersten Fundraiser einer Organisation. Kaum einer aus den NGOs wollte damals sein Wissen preisgeben.

Greenpeace bettelt nicht“

Man muss beim Fundraising überlegen, wie man Menschen dazu bringt, Geld zu spenden. Böse Zungen bezeichnen das als „Bettelei“. Hatten Sie manchmal Zweifel, ob Sie das überhaupt machen wollten?

Wallmeyer: Nein, ich hatte nie Zweifel. Greenpeace bettelt nicht. Das oberste Ziel ist, Menschen für wichtige Veränderungen in der Gesellschaft zu gewinnen. Meine Arbeit steht in einem größeren Kontext: Wir bitten um Mithilfe auf inhaltlicher und finanzieller Ebene.

Wir fordern unsere Förderer auf, sich an unseren Kampagnen zu beteiligen: mit Petitionen, Internet-Aktionen und Briefen an Politiker. Wir machen Vorschläge, wie jeder Einzelne aktiv werden kann, auch in lokalen Gruppen oder sogar im Aufsichtsrat. Darüber hinaus bitten wir um Spenden.

Ich sehe uns als Wertegemeinschaft, also Menschen von ähnlicher Gesinnung, denen der Umweltschutz am Herzen liegt. Es ist eine Art Arbeitsteilung. Jeder hat seine Aufgabe: Greenpeace als Organisation und die Fördermitglieder als Mitglieder.

Ist das nicht eine Masche? Zu sagen, wir sehen uns als Wertegemeinschaft, damit die Leute noch lieber spenden?

Wallmeyer: Nein, es würde sonst nicht funktionieren. Die Fördermitglieder müssen sich in gewissem Maße mit Greenpeace identifizieren und Interesse an den Inhalten haben. Warum sollten sie sonst für uns spenden?

Die finanziellen Zuwendungen sind nur Beiwerk zu der eigentlichen Sache: die Umweltanliegen voranzubringen. Greenpeace ist eine Kampagnen-Organisation. Bei anderen Organisationen, etwa zur humanitären Hilfe, ist das anders. Hier geben wir Geld, damit die Organisationen helfen können. Bei Greenpeace soll der Spender auch selbst agieren.

Bei Greenpeace selbst war das Fundraising lange Zeit nicht besonders gut angesehen…

Wallmeyer: … das ist heute nicht anders.

Die Campaigner wollen für die Umwelt arbeiten, aber mit Geld eigentlich nichts zu tun haben. Wie gehen Sie damit um?

Wallmeyer: Das interessiert mich nicht (lacht). In mir weiß ich, dass wir ohne Spenden keine Kampagne machen können, beides ist nicht voneinander zu trennen. Aber viele verstehen das nicht. Wir leisten eine wichtige Kommunikationsarbeit für die Kampagnen.

Ein Beispiel: Wir haben ein neues Instrument der Kampagnen-Planung entwickelt, das sog. Förderer-Panel. Eine Gruppe Förderer hat sich bereit erklärt, regelmäßig Fragebögen zu beantworten. Wir befragen sie, bevor wir eine Kampagne planen, und die Ergebnisse fließen ein. Aktuell entwerfen wir einen Fragebogen zum Thema Fleischkonsum – eine hochemotionale Sache! Wir wollen wissen, wie die Förderer bestimmte Zusammenhänge sehen. So lernen wir von ihnen.

Wenn uns ein Konzern Geld überweist, schicken wir es zurück“

Fundraising in NGOs ist zu einem riesigen Arbeitsbereich geworden. Halten Sie die Praxis des Spendensammelns in Deutschland generell für seriös?

Wallmeyer: Der überwiegende Teil erscheint mir seriös. Ein Problem sind die schwarzen Schafe, also kriminelle Machenschaften, um an Spenden zu kommen. Es handelt sich oft um Familienbanden. Diese kennen sich im gemeinnützigen Bereich bestens aus, sind Experten in Direct Dialogue. Sie gründen einen Verein zu Themen, die en vogue sind. Der Ehemann ist Vorsitzender des Vereins, die Frau leitet die dazu passende Agentur, die als Dienstleister des Vereins auftritt und Rechnungen stellt.

Der Trick ist, dass sie mit einem anderen Verein kooperieren, der reale Projekte macht. Sie benutzen also ein Fremdprojekt, um selbst für Spenden zu werben. Wenn sie damit 100.000 Euro sammeln, spenden sie z.B. 3.000 Euro an den Verein und streichen den Rest selbst ein. Das ist ein Geschäftsmodell.

Das sind die Auswüchse des Missbrauchs vom Spendensammeln. In meiner Frage nach der Seriosität meinte ich Dinge wie Nötigung, das Mitschicken von kleinen Geschenken in Spendenbriefen und Ähnliches.

Wallmeyer: Entscheidend sind die Vorgaben des Deutschen Fundraising-Verbandes und des DZI-Spendensiegels. Dies setzt Regeln, auch zu der von Ihnen angesprochenen Frage. Danach ist es okay, per Spendenbrief etwas mitzuschicken, sofern es preiswert ist und in einem inhaltlichen Zusammenhang mit der Arbeit steht. Es darf aber nicht zu einer psychologischen Zwangssituation beim Adressaten führen.

Ein Negativ-Beispiel: Der Ableger einer amerikanischen Sekte in Deutschland hat per Spendenbrief Rosenkränze mit verschickt, verbunden mit der Aussage: Beten Sie den Rosenkranz, sonst stirbt in Indien ein Kind. Das ist unethisch und wurde vom DZI gerügt. Denn es bringt Menschen, die so etwas glauben, in eine Erpressungssituation.

Es gibt auch Organisationen, die ständig Briefe schicken. Da fragt man sich, wie die Relation ist zwischen dem finanziellen Aufwand, den ein Verein betreibt, und den Erträgen.

Wallmeyer: Das ist ein weiterer wichtiger Aspekt in der Ethik des Spendensammelns. Das DZI legt die maximale Höhe des Werbeaufwands fest. Werbung und Verwaltung dürfen pro Jahr nicht 30 Prozent an den Gesamtkosten überschreiten. Der Deutsche Fundraising-Verband hat ein Regelwerk zum Thema Ethik entwickelt, das auf deren Website veröffentlicht ist.

Gibt es etwas, das Sie nicht machen würden, um Geld zu erbeten?

Wallmeyer: Bei Greenpeace haben wir die Regel, dass jegliches Sponsoring durch die Industrie sowie staatliche Gelder abgelehnt werden. Daran halten wir uns strikt. Wenn uns ein Konzern Geld überweist, schicken wir es zurück.

Ich würde aber nicht sagen, dass das für alle gelten muss. Warum sollte nicht eine Organisation, die sich um die Pflege von Biotopen kümmert, Geld von Lufthansa annehmen?

Uns geht es bei Greenpeace um die Unabhängigkeit unserer Arbeit. Wenn ich eine Kampagne gegen Lufthansa machen würde, weil durch den Flugverkehr der Treibhauseffekt angeheizt wird, wie könnte ich dann Geld von dem Konzern annehmen? Das wäre nicht glaubwürdig. Es hängt also vom Vereinszweck ab, ob man Gelder von Unternehmen oder vom Staat annehmen darf.

„Ein Sprung ins Ungewisse“

Sie gehen Ende des Jahres in Rente – nach 36 Jahren, die Sie für Greenpeace gearbeitet haben. Mit welchen Gefühlen gehen Sie?

Wallmeyer: Es sind gemischte Gefühle. Es wird ein tiefer Einschnitt in mein Leben sein, aber ich weiß noch nicht genau, was das bedeutet. Es ist ein Sprung ins Ungewisse. Ich gehe in meiner Arbeit auf. Besonders reizvoll fand ich, dass wir viel kommunizieren – im Team, mit anderen Greenpeace-Bereichen und mit Externen. Das werde ich wirklich vermissen.

Auf der anderen Seite ist es in unserer Abteilung sehr stressig und ich bin froh, das hinter mir zu lassen. Früher war ich der Auffassung: Die Fundraising- Abteilung sollte so klein wie möglich sein. Bis Ende der 1980er Jahre, als wir schon 300.000 Förderer hatten, habe ich alles allein gemacht – mit externen Agenturen. Dann erhielt ich eine Assistenz – auf einer halben Stelle. Heute ist der Bereich größer, und als Bereichsleiter ist die Verantwortung groß.

Was werden Sie in Zukunft tun?

Wallmeyer: Ich bin nicht der Typ, der nach Teneriffa auswandert, um dort am Strand zu liegen. Ich brauche den Austausch mit Menschen, immer wieder neue Späße ausdenken… Ich möchte weiter in meinem Bereich arbeiten: als Berater für Fundraising. Hoffentlich finde ich ein paar Kunden, denn bisher habe ich im Rahmen meiner Greenpeace-Arbeit viele gemeinnützige Einrichtungen umsonst beraten.

Wie sehen Sie die Zeit, die hinter Ihnen liegt? Sind Sie stolz, diese große Umweltorganisation mit gestaltet zu haben?

Wallmeyer: Ja klar, die Arbeit war mein Leben. Es macht mich froh, dass ich so viele Menschen die Umweltthematik nahe gebracht habe. Das hat Deutschland zu einem Teil verändert. Ich habe ein Boot und unternehme oft Fahrten durch den Hamburger Hafen, um etwas über die Geschichte zu erzählen, die ich schon seit den 1980er Jahren verfolge. Früher gab es hier Abwassereinleitungen en masse. Heute ist die Elbe in einem viel besseren Zustand. Das ist auch eine Frucht unserer Arbeit.

Ich konnte viele meiner Ideen und Visionen Wirklichkeit werden lassen. Was will man mehr? Ich war nie fremdbestimmt, musste mich nicht anpassen, kein Blatt vor den Mund nehmen. Natürlich gab es auch schwierige Situationen, in denen ich kämpfen musste.

Was wünschen Sie sich für Greenpeace? Liegt Ihnen die Zukunft der Organisation am Herzen?

Wallmeyer: Einerseits ja, denn es ist mein Baby. Aber ich weiß auch: Greenpeace gehört mir nicht. Alle Gründerväter von Vereinen sollten sich bewusst sein, dass niemand einen Verein besitzt. Daher weiß keiner, wohin sich Greenpeace entwickelt. Die Zukunft wird von den Menschen bestimmt, die sich hier engagieren und neu dazu kommen, von den Mehrheiten in den Gremien des Vereins, usw.

Natürlich wünsche ich mir, dass Greenpeace weiter Erfolg hat. Aber die Zeiten verändern sich sehr stark und es wird schwieriger. Betrachten wir nur die vielen Selbstmordattentate – wie soll Greenpeace in so einer Zeit klassische, konfrontative Aktionen machen? Zur direkten, gewaltfreien Aktion gehört der gesellschaftliche Grundkonsens der Achtung des Lebens auch für Andersdenkende. Wenn der in Frage gestellt ist, kann ich so nicht mehr auftreten. Und auch durch die sozialen Medien verändert sich viel. Auf all diese Herausforderungen muss Greenpeace immer wieder neue Antworten finden.

 

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