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Widerstand für eine gerechte Welt

Ein Buch von Jean Feyder

Jean Feyder kennt internationale Institutionen wie die EU und WTO von innen und legt in diesem Buch Zeugnis ab von zerstörerischer Politik. 2012 wechselte er die Seiten und arbeitet nun für NGOs im Entwicklungsbereich. In seinem Buch legt er auch dar, wie eine solidarische, gerechte Welt möglich wäre, wenn Regierungen die Wende einleiten.

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Wie geht digitale Nachhaltigkeit?

Ein Buch von Malte Spitz

Daten als „Öl des 21. Jahrhunderts“? Der Vergleich ist gewagt. Grünen-Politiker und Netzaktivist Malte Spitz nutzt ihn, um zentrale Fragen des digitalen Zeitalters aufzuwerfen, insbesondere wie ein nachhaltiger Umgang mit Daten aussehen könnte. Spitz fordert eine gesellschaftliche Debatte.

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Der Philosoph als Gärtner

Das neue Buch von Byung Chul-Han

Der südkoreanische Autor und Philosoph beschreibt in seinem neuen Buch ein Experiment: Er lebte drei Jahre lang in seinem Garten einen Gegenentwurf zum Turbo-Kapitalismus. Hier geht es nicht um Profit, sondern um Seinlassen, Wertschätzen, Geduld und ein planetarisches Bewusstsein.

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Meditieren ohne Geländer

Ein Buch von Krishnamurti

Das in der edition steinrich erschiene Buch des indischen Meisters Krishnamurti (1895-1986) sprengt alle konventionellen Ansichten über Meditation. Als Freigeist lehnt er Autoritäten, Gurus und Methoden ab. Meditation versteht er als Zustand vollkommener innerer Freiheit.

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Führung als Dienstleistung

Zwei Bücher des Unternehmers Bodo Janssen

Bodo Janssen, Geschäftsführer der Hotelgruppe Upstalsboom, hat sich und sein Unternehmen neu erfunden: Heute steht für ihn der Mensch im Zentrum des Handelns. Gerald Blomeyer stellt zwei Bücher vor, die Janssens berufliche und persönliche Erfahrungen lebendig vermitteln.

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Wut als Kraft zur Veränderung

Ein Buch von Arun Gandhi

Arun Gandhi, der Enkel Mahatma Gandhis, kommt als 12-Jähriger für zwei Jahre in die Obhut seines Großvaters. In diesem Buch teilt er, was dieser ihn lehrte: den Umgang mit starken Emotionen wie Wut und Depression und den gewaltlosen Kampf gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Ein hochaktuelles Buch.

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Über die Sehnsucht zu sein

Neues Buch von Andreas Weber

Individualität und Entfremdung prägen unsere Kultur. Der Philosoph Andreas Weber entwickelt mit seinem neuen Buch eine andere Sichtweise: Wenn es uns gelingt, ganzheitlich zu denken und zu fühlen, könnten neue Gesellschaftsformen entstehen.

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Hat der Pazifismus ausgedient?

Der Philosoph Wilfried Hinsch legt nach

Der Philosoph Wilfried Hinsch plädiert in seinem neuen Buch „Die Moral des Krieges“ für einen „aufgeklärten Pazifismus“ und leistet einen Beitrag zu einer wichtigen Diskussion. Birgit Stratmann fragt dennoch: Was geschieht, wenn sich die Prioritäten verschieben und der Gewalt die Tür geöffnet wird?

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Orientierung für Systemtherapeuten

Ein Buch von Ursula Baatz

Jeder kann heute aus einer Vielzahl religiöser und spiritueller Wege wählen. Therapeuten werden oft mit der damit einhergehenden Orientierungslosigkeit konfrontiert. Ursula Baatz will mit ihrem Buch Orientierung für systemische Arbeiten geben und zeigen, wie familiäre, institutionelle, psychische und spirituelle Aspekten zusammenwirken.

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Den Sozialstaat revolutionieren
cube 29/ shutterstock.com

Den Sozialstaat revolutionieren

Buch von Straubhaar zum Grundeinkommen

Bedingungsloses Grundeinkommen statt Sozialstaat, so die Idee des Ökonomen Thomas Straubhaar. Er hat nachgerechnet, ob das Grundeinkommen für alle realistisch ist. Seine Forschungsarbeit stellt er in seinem Buch „Radikal gerecht“ vor. Wir veröffentlichen ein Gespräch mit dem Vordenker, ein Video der Körber-Stiftung.

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Brief an meinen Sohn
Yorick mit seiner Schwester Marika.

Brief an meinen Sohn

Von der Liebe zu einem behinderten Kind

Manuel Bauers Sohn Yorick leidet unter Störungen in seinen Hirnströmen. Er kann sich nicht normal bewegen, gehen, essen oder sprechen. Der bekannte Fotograf hat nun ein Buch über den Alltag mit seinem Sohn geschrieben. Ein Zeugnis von Liebe, Geduld und radikaler Akzeptanz.

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Den Verstand wiedergewinnen

Neues Buch von Gert Scobel

Was ist das für eine Zeit, in der „alternative Fakten“, also Lügen, für die Wirklichkeit erklärt werden? Wie weit dürfen wir mit unserem Relativismus und Pluralismus gehen? Diesen auch zutiefst ethischen Fragen geht Gert Scobel in seinem neuen Buch „Fliegender Teppich – eine Diagnose der Moderne“ nach.

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„Tiere sind unverstellt“

Neues Buch: Gespräche mit einer Mystikerin

Das Buch der Nonne und aktiven Tierschützerin Theresa Raberger ist das beeindruckende Zeugnis einer modernen Mystikerin mit einem großen Herzen und einem weiten Geist. In der Arbeit mit Tieren fand sie ihre Berufung.

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Weiß sein heißt privilegiert sein

Ein Buch über alltäglichen Rassismus

ZEIT-Journalist Mohamed Amjahid hat ein Buch über den alltäglichen Rassismus in Deutschland geschrieben: auf Behörden, bei der Arbeitssuche, in den Familien. Die Weißen seien sich ihrer Privilegien und Vorurteile nicht bewusst, so sein Fazit. Das Buch sensibilisiert.

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Kontroverse Dialoge über das Selbst

Gespräch von Wolf Singer und Matthieu Ricard

Der Neurowissenschaftlicher Wolf Singer und der buddhistische Mönch Matthieu Ricard führen kontroverse Dialoge über das Leben, das Ich, Gehirn, Bewusstsein und Emotionen. Die unterschiedlichen Sichtweisen bei gleichzeitiger Offenheit für die Welt des anderen machen den Reichtum dieses lehrreichen Buches aus.

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Konsum: Moral nicht auslagern

Ein moralischer Appell in Buchform

Das Buch ist so provokant wie der Titel: „Wie viele Sklaven halten Sie?“ Der Durchschnittskonsument hält 60 Sklaven, so Professor Evi Hartmann. Sie appelliert an die Verantwortung des Einzelnen, mit kleinen Kaufentscheidungen für eine gerechte Welt einzustehen. Die Produzenten und politischen Strukturen bleiben außen vor.

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Der Traum vom fairen Welthandel

Ein Buch von Christian Felber

WTO in der Sackgasse, Proteste gegen TTIP & Co. – die Lage ist gut, über Alternativen zum Freihandel nachzudenken. Christian Felber, Begründer der Gemeinwohl-Ökonomie, kritisiert in seinem neuen Buch das bestehende System und entwirft Ideen für eine Alternative zwischen Freihandel und Protektionismus.

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Weisheit – die kluge Lebensbewältigung

Ein Buch der Psychologin Judith Glück

Die Entwicklungspsychologin Judith Glück präsentiert in ihrem Buch „Weisheit“ einer breiteren Öffentlichkeit die Ergebnisse ihrer Forschung. Sie nennt fünf Prinzipien eines gelingenden Lebens. Diese hat sie übereinstimmend bei Menschen gefunden, die als weise gelten.

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Neue Freiräume im Alltag entdecken

Ein Buch über Muße durch Meditation

Müssen wir erst krank werden, um den Wert der Muße als heilsame Kraft zu erkennen? In ihrem Buch beschreibt die Meditationslehrerin Nicole Stern ihre spannende Lebensreise in die Welt der Muße und Meditation. Ihr Anliegen ist es, Menschen zu ermutigen, Freiräume in Alltag und Beruf wieder neu zu entdecken.

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Wir verspielen unsere Freiheit

Das neue Buch von Harald Welzer zur Digitalisierung

Der Soziologe Harald Welzer holt in seinem neuen Buch „Die smarte Diktatur“ zum Rundumschlag gegen die Digitalisierung aus. Wir beraubten uns unserer Freiheit, so die These, weil wir der Macht der Internetkonzerne nichts entgegenstellten. Doch sähe ein Welt ohne Smartphones besser aus?

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Mitgefühl im Dreisatz

Über das Buch „Gutes besser tun“

Der Philosoph MacAskill fragt sich in seinem Buch „Gutes besser tun“, wie man effektiv altruistisch sein kann und rechnet dies in zahllosen Beispiele vor. Anja Oeck stellt das Werk vor und kritisiert: In zwischenmenschlichen Beziehungen kommt es auf Empathie und Mitgefühl an und nicht aufs Kalkulieren und Rechnen.

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Kann Narzissmus gesund sein?

Ein Buch, das zur Selbsterkenntnis anregt

Narzissmus unterliegt Schwankungen – zumindest in seinen gemäßigten Formen, so die These von Craig Malkin. In seinem Buch zeigt er die Spannbreite von übersteigertem Narzissmus bis zu krankhafter Selbstlosigkeit. Er erklärt praxisnah, wie man einen gesunden Mittelweg findet.

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Gegen das Verstummen der Welt

Das neue Buch von Hartmut Rosa

In der beschleunigten Gesellschaft geht es um das Vermehren von Ressourcen. In seinem Buch „Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung“ schlägt Rosa ein neues Weltverhältnis vor: die Resonanz, also dass wir uns von dem, was uns begegnet berühren lassen. Ursula Baatz stellt das Buch vor.

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Die Sharing Economy – nur eine Illusion?

Ein kritisches Buch von Tom Slee

Dinge tauschen und mit anderen teilen haben Menschen schon immer gemacht. Durch das Internet sind die Möglichkeiten dafür grenzenlos. Autor Tom Slee zeigt in seinem Buch „Deins ist Meins“ die Schattenseiten der Sharing Economy.

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Begegnungen mit Rassisten

Ein Buch der Journalistin Mo Asumang

Mo Asumang, eine afrodeutsche Frau, hat ein Buch über ihre Begegnungen in der fremdenfeindlichen Neonazi-Szene geschrieben. Doch die rechten Hetzer, Ideologen und Schläger wollten keine aktive Auseinandersetzung mit ihr.

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Grüne Ökonomie: kein Ende des Wachstums?

Ein Buch der Heinrich-Böll-Stiftung

Wie kann es gelingen, eine Gesellschaft zu schaffen, die nicht auf Kosten anderer lebt? Eine Idee ist die „Grüne Ökonomie“, die ökologische und soziale Verantwortung mit wirtschaftlicher Profitabilität vereinbaren will. Das Buch setzt sich kritisch mit den Prinzipien der Grünen Ökonomie auseinander.

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Wohlwollen und Verbundenheit lernen

Ein Buch von Marie Mannschatz

Die Meditation des Wohlwollens ist eine der wichtigsten Übungen des Buddhismus. Die bekannte Meditationslehrerin Mannschatz gibt in diesem Buch einen Überblick über die verschiedenen Stufen – vom Wohlwollen sich selbst gegenüber bis hin zur Feindesliebe – sowie Anleitungen zur Praxis.

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Der Mensch zwischen Egoismus und Moral

Ein Buch des konservativen Journalisten Brooks

Der Kolumnist der New York Times stellt in seinem Buch „Charakter“ historische Persönlichkeiten vor, die für ihn Moral und Hingabe an höhere Ziele verkörpern. Dies setzt er dem Menschen heute entgegen, der unwillig sei, eigene Schwächen zu überwinden. Doch was Ethik in unserer Zeit bedeutet, bleibt offen.

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Vom klugen Umgang mit Emotionen

Ein Buch des ZEIT-Redakteurs Ulrich Schnabel

Wissenschaftsredaketur Ulrich Schnabel hat ein Buch über Emotionen geschrieben. Denn sie sind die entscheidenden Triebkräfte des Lebens. Er gibt Anregungen, klug damit umzugehen und sich vor Manipulationen zu schützen, die gerade in der Konsumgesellschaft überall gegenwärtig sind.

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Ist Zukunft ohne Vergebung möglich?
Europa Verlag Berlin

Ist Zukunft ohne Vergebung möglich?

Ein Buch von Simon Wiesenthal

Der Holocaust-Überlebende hatte 1969 das Buch „Sonnenblume“ herausgebracht, das jetzt in Deutschland wieder neu aufgelegt wurde. Zentrale Frage: Soll man, darf man den Nazis vergeben? Bekannte Persönlichkeiten verschiedener Religionen und Weltanschauungen suchen nach einer Antwort.

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Ethik Heute