Demokratie

Rechte Radikalisierung im Netz

Ein gut recherchiertes Buch
Demokratie ist kein Selbstgänger, wir müssen immer wieder neu für sie kämpfen. Patrick Stegemann und Sören Musyal haben sich jahrelang undercover im rechten Netzmilieu bewegt. In diesem Buch dokumentieren sie ihre Recherchen: wie Rechtsextreme das Internet nutzen, um Menschen auch aus der Mitte der Gesellschaft an sich zu binden und Hass zu verbreiten.

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Handeln, wenn Unrecht geschieht!
Foto: Doro Burkhardt

Handeln, wenn Unrecht geschieht!

Interview mit einem Kriminalbeamten
Die Mehrheit schweigt, wenn Unrecht geschieht, weiß der ehemalige Kriminalbeamte Günther Bubenitschek. Dabei ist er überzeugt, dass Zivilcourage lebenswichtig für die Demokratie ist. Er wünscht sich, dass mehr Menschen aufstehen, wenn sie Gewalt beobachten, und bietet Trainings für Zivilcourage an. Ein Interview von Kirsten Baumbusch.

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Zivilcourage: Wir müssen nicht Superman sein
Kirsten Baumbusch

Zivilcourage: Wir müssen nicht Superman sein

Bericht von einem Mut-Training
Raus aus der Schockstarre, wenn Unrecht geschieht, dazu bieten ein Kripo-Beamter und eine Theaterpädgogin ein Zivilcourage-Training an. Kirsten Baumbusch hat mitgemacht. In ihrem Bericht schreibt sie, was wichtig ist, um Schweigen und Wegschauen zu überwinden. Mut kann man lernen, so ihr Resumee.

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Polarisierung zerstört unsere Demokratie
Jonathan Harrison/ Unsplash

Polarisierung zerstört unsere Demokratie

Ein Standpunkt von Jay Garfield
Unsere Gesellschaften sind polarisiert. Besonders extrem ist es in den USA. Dort sind öffentliche Debatten fast unmöglich. Der amerikanische Philosoph Jay Garfield ist überzeugt: Ohne einen stabilen öffentlichen Raum für Diskussionen können wir in der Demokratie keine Probleme lösen. Sein Appell für Respekt und den aufrichtigen Dialog mit Andersdenkenden kann auch für uns nützlich sein.

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„Demokratie ist mehr als Parlamentarismus“
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„Demokratie ist mehr als Parlamentarismus“

Interview mit Alexander Trennheuser
„Wir brauchen mehr Bürgerbeteiligung“, ist Alexander Trennheuser vom Verein „Mehr Demokratie“ überzeugt. Er fordert im Interview, dass Bürgerinnen und Bürger bei politischen Entscheidungen mitdiskutieren und mitbestimmen können und auch eine Stimme z.B. im Corona-Beratungsgremium der Bundesregierung erhalten.

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Warum nutzen wir unsere Macht nicht?
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Warum nutzen wir unsere Macht nicht?

Ein Essay von Christoph Quarch

Als Bürgerinnen und Bürger einer Demokratie haben wir Macht. Warum aber nutzen wir sie nicht und überlassen den politischen Eliten das Feld? Der Philosoph Christoph Quarch antwortet mit Hannah Arendt: Macht entsteht, wenn Menschen gemeinsam politisch handeln. Das geschieht aber in Zeiten von Konsum und Internet kaum noch.

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Sind wir nur eine Zuschauer-Demokratie?
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Sind wir nur eine Zuschauer-Demokratie?

Ein Gespräch mit Jürgen Wiebicke

Wählerverachtung ist die falsche Antwort auf das Erstarken der AfD, sagt Jürgen Wiebecke, Philosoph und Moderator der Sendung „Das philosophische Radio“. Im Interview spricht er über die Krise der Demokratie, wo die Schwächsten sich nicht repräsentiert fühlen, den Verlust der Zuversicht und wie wir Selbstwirkamkeit und Engagement stärken können.

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Solidarität – Was Gesellschaft zusammenhält
Jacob Lund/ shutterstock.com

Solidarität – Was Gesellschaft zusammenhält

Ein Essay von Ina Schmidt

Unsere demokratische Gesellschaft lebt von der Solidarität ihrer Mitglieder, und das geht über emotionale Verbundenheit weit hinaus. Die Philosophin Ina Schmidt erklärt: Solidarität fragt nicht: „Was habe ich davon?“, sondern was kann ich aus gutem Grund zum Gelingen des Ganzen beitragen.

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Grenzen der Demokratie

Ein Buch von Prof. Lessenich

Demokratie steht für Teilhabe. Wie Stephan Lessenich in seinem Buch erklärt, waren Demokratien aber schon immer auch Systeme der Grenzziehungen: Menschen werden sozial ausgegrenzt, die Natur wird ausgebeutet. Der Autor untersucht Auflösungsprozesse der Demokratien und fordert umfassende Solidarität.

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Antisemitische Vorfälle nehmen zu
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Antisemitische Vorfälle nehmen zu

Die Lage in 2019

Antisemitismus in Worten und Taten bedroht mittlerweile Juden in Deutschland. Laut Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus häufen sich die Vorfälle, Behörden registrieren mehr Straftaten als 2018. Der schreckliche Anschlag in Halle vom 9. Oktober 2019 ist nur die Spitze des Eisbergs. Jetzt gilt es, Antisemitismus nicht zu bagatellisieren und in allen Formen zu ächten.

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Die Rechten und wir – Wie gefährdet ist die Demokratie?
Paul Velasco/ shutterstock.com

Die Rechten und wir – Wie gefährdet ist die Demokratie?

Gastbeitrag von Reiner Scholz

Der Journalist Reiner Scholz, seit langer Zeit politisch aktiv, ist besorgt über das Erstarken rechtsradikaler Strömungen. Wer die Errungenschaften der Demokratie gut heißt, ist plötzlich konservativ und gerät in die Defensive. Es ist Zeit, sich auf unsere Stärken zu besinnen, so Scholz, und für die Demokratie zu kämpfen.

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Warnung vor Nationalismus
Deutscher Bundestag/ Achim Melde

Warnung vor Nationalismus

Holocaust-Überlebender im Deutschen Bundestag

Saul Friedländer, 86, überlebte den Holocaust, weil seine Eltern ihn in einem katholischen Internat versteckten. Im Bundestag erinnert der Historiker an die Greuel der Nazis und ruft die Deutschen auf, für die „wahre Demokratie“ zu kämpfen. Die Rede im Video…

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Politik ohne Utopie?
kallejipp/ photocase.de

Politik ohne Utopie?

Ein Standpunkt von Birgit Stratmann

Wie stellen wir uns die Gesellschaft vor, in der wir in Zukunft leben wollen? Wenn Parteien wichtige Zukunftsfragen nicht stellen, kann dies bedeuten, dass das derzeitige Parteiensystem nicht mehr tauglich ist und wir über neue Formen von Demokratie nachdenken müssen. „Wir brauchen Utopien“, so ethik-heute-Redakteurin Birgit Stratmann nach der Wahl 2017, auch um Protestwähler zurückzugewinnen.

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Demokratie lebt von Beteiligung
Chris Grodotzki/Greenpeace

Demokratie lebt von Beteiligung

Interview mit Karin Heuer

Anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg im Juli 2017 in Hamburg gab es breiten politischen Protest. Karin Heuer, Leiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Hamburg, kritisiert im Interview die G20 als Club der Privilegierten. Sie spricht über verkrustete Demokratien und wünscht sich mehr Beteiligung und Streitlust um wirklich wichtige ethische Anliegen.

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Mehr Mut zur Demokratie
Foto Uschi Oswald

Mehr Mut zur Demokratie

Ein Interview mit Christian Felber

Christian Felber, Begründer der Gemeinwohl-Ökonomie, träumt von einer Gesellschaft, die ökologisch nachhaltig, sozial gerecht und friedvoll ist. Im Interview fordert er mehr direkte Demokratie, mehr Partizipation und Teilhabe am Reichtum. So könne man den Rechtspopulisten das Wasser abgraben und neue Visionen Wirklichkeit werden lassen.

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Schützt unsere Demokratie nur die Eliten?

Interview mit Rainer Mausfeld

Die Repräsentative Demokratie schütze nicht die Interessen des Gemeinwohls, sondern der Eliten, sagt Kognitionsforscher Professor Rainer Mausfeld. Im Gespräch mit Ken Jebsen denkt er über ein anderes Demokratieverständnis nach und die Frage: Was hindert uns daran, für mehr Gerechtigkeit zu kämpfen?

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Eine andere Ökonomie ist möglich
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Eine andere Ökonomie ist möglich

Christian Felber über die Gemeinwohl-Ökonomie

Christian Felber entwirft eine Alternative zu kapitalistischer Markt- und zentraler Planwirtschaft. In der Gemeinwohl-Ökonomie soll sich das Wirtschaften an Ethik und menschlichen Bedürfnissen orientieren. Über 2000 Unternehmen aus 40 Staaten sowie Gemeinden und Universitäten tragen die Bewegung.

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Demokratie lebt von Gespräch und Streitkultur
Trueffelpix/ shutterstock.com

Demokratie lebt von Gespräch und Streitkultur

Ein Standpunkt von Christoph Quarch

Den Rechtsruck in Deutschland zu beklagen hilft nicht weiter, sagt der Philosoph Christoph Quarch. Wer die Demokratie bewahren will, muss bereit sein, auch mit unliebsamen politischen Gegnern zu reden. Denn die politische Kultur lebt vom Gespräch, vom Ringen um Positionen. Wer das Gespräch verweigert, entwertet die Demokratie.

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