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Zentral ist, was zwischen Menschen geschieht

Die Care-Ethik, 1982 von Carol Gigligan entwickelt, stellt die Beziehung ins Zentrum moralischen Handelns. Die Gynäkologin Dr. Barbara Jahn skizziert die Grundprinzipien und erklärt, wie sie in der Geburtshilfe praktisch angewendet werden kann. Care-Ethik als Gegengewicht zur Ökonomisierung in der Medizin. Weiterlesen

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Standpunkt von Klaus Schäfer

In der Reihe „Kontroverse“ plädiert der katholischer Priester und Klinikseelsorger Klaus Schäfer für die Organspende. Denn eine Transplantation kann Leben retten. Die Skepsis vieler Menschen rühre daher, dass sie ein falsches Bild vom Hirntod hätten. Dieser sei das sicherste Kriterium für den Tod eines Menschen, so der Autor. Weiterlesen

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Standpunkt von Carsten Petersen

In der Reihe „Kontroverse“ spricht sich der Philosoph Carsten Petersen gegen das Transplantieren von Organen aus, weil es den Körper zum Gegenstand der Verwertung mache. Das sei gegen die Menschwürde. Er kritisiert, dass die Medizin den Menschen als Rohstoff ansehe und die Grenzen, die der Körper setzt, nicht respektiert. Weiterlesen

Dialyse wird notwendig, wenn ein Patient keine Ersatzniere bekommen kann.
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Chancen und Zweifel

Bei einer Organspende werden menschliche Organe für die Transplantation zur Verfügung gestellt. So haben Menschen, die vom Tod bedroht sind, eine Chance weiterzuleben. Trotzdem besitzen nur die wenigsten einen Organspendeausweis. Autorin Kerstin Chavent  erklärt, worum es geht. Weiterlesen

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Ein Beitrag der Gynäkölogin Dr. Barbara Jahn

Die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens hat auch die Geburtshife erfasst. Personalabbau und Zeitdruck sind jedoch Beziehungskiller. Wir brauchen eine Ethik der Geburtshilfe, sagt die Gynälologin Dr. Barbara Jahn, um Menschen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Weiterlesen

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Ein Arzt in einer Grenzsituation

Jonas wird viel zu früh in der 23. Schwangerschaftswoche geboren und ringt mit dem Tod. Der Arzt und Meditationslehrer Wilfried Reuter steht vor einer schwierigen Entscheidung, die mit dem Denken nicht lösbar ist. Er schildert, wie sich mit gesammeltem Geist und offenem Herzen eine ethische Haltung manifestieren kann, die eine nicht ichbezogene Entscheidung ermöglicht. Weiterlesen

Interview mit Luise Reddemann

Luise Reddemann gilt als Koryphäe für Psychotherapie und Traumatherapie. Sie kritisiert die Wissenschaftsgläubigkeit ebenso wie den industrialisierten Medizinbetrieb. Sie setzt sich für mehr Mitgefühl in Therapie und Gesellschaft ein und möchte auch Flüchtlingen helfen. Weiterlesen

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Neue Website zu Tod und Sterben

Elysium.Digital ist ein neues Internetportal zu Tod und Sterben. Die Initiatoren Lisa Freund und Michael Ziegert möchten zum Nachdenken anregen, Wissen vermitteln und Menschen vernetzen. Lesen Sie ein Interview mit dem Trauerredner Thomas Flörchinger von der neuen Website.

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Ein Gastbeitrag von Kerstin Chavent

Kerstin Chavent erhielt 2012 die Diagnose Brustkrebs. Sie begab sich dann auf eine lange Reise der Selbsterkenntnis. Im folgenden Artikel teilt sie ihre Erkenntnisse: Der Körper, so Chavent, weise uns durch Krankheit darauf hin, dass wir aus dem Gleichgewicht geraten sind.

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Über ein Netzwerk für ganzheitliches Heilverständnis

Der Verein Medizin und Menschlichkeit, kurz „MuM“, wirbt für einen neuen Ansatz in der Medizin. Das Netzwerk engagiert sich für eine bessere Beziehung zwischen Arzt und Patient. Die Autorin stellt den Verein vor und führte ein Gespräch mit der Ärztin Eva Wartner, die hier aktiv ist. Weiterlesen

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Interview mit Achtsamkeitstrainerin Petra Meibert

Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Depressionen. Sie sitzen in ihrem endlos kreisenden Grübelkarussel fest. Michaela Doepke befragte die Psychologin und Achtsamkeitslehrerin Petra Meibert über Ursachen und Möglichkeiten zur Abhilfe. Weiterlesen

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Plädoyer gegen den ärzlich assistierten Suizid

Befürworter des ärztlich assistierten Suizids von Todkranken argumentieren mit dem Recht auf Selbstbestimmung. Lisa Freund, seit 1990 in der Hospizbewegung aktiv, hat eine andere Sicht: Wer gut betreut und schmerzfrei ist, sehnt nicht den Tod herbei, sondern hat mehr Lebensqualität. Weiterlesen