Medizin

Bluttests auf Trisomie 21 werden Kassenleistung
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Bluttests auf Trisomie 21 werden Kassenleistung

Ein Standpunkt von Carsten Petersen
Künftig zahlt die gesetzliche Krankenkasse einen Bluttest für Schwangere: Diese können so herausfinden, ob ihr Ungeborenes Downsyndrom hat. Carsten Petersen ordnet die schwierige ethische Debatte ein. Er ist gegen Selektion, meint aber, dass alle Zugang zu den Bluttest haben sollten.

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Organspende: Debatte um Widerspruchsregelung
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Organspende: Debatte um Widerspruchsregelung

Ein Standpunkt von Klaus Schäfer
Ist die Widerspruchsregelgung zur Organspende ethisch gerechtfertigt? Tatsache ist: 80 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger hat keine Aussage zur Organspende getroffen. Die neue Regelung würde sie verpflichten, über ihren Tod und eine wichtige ethische Frage nachzudenken. Pastor und Klinikseelsorger Klaus Schäfer ist dafür.

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Kritik am Medizinbetrieb

Ein Buch des Medizinethikers Maio

Sensibilität, Zuwendung und Fürsorge gehören zu den Grundwerten von Menschen in Heilberufen. Doch nach der betriebswirtschaftlichen Logik in der Medzin gibt es dafür keinen Platz mehr. Medizinethiker Giovanni Maio fordert eine Rückbesinnung auf das, was den Heilberuf ausmacht.

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Krankheit als Makel?
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Krankheit als Makel?

Ethischer Standpunkt der Ärztin Friederike Boissevain
Für die Palliativärztin Dr. Friederike Boissevain ist die Trennung von gesund und krank künstlich. Jeder Kranke hat Potenziale und jeder Gesunde ist verwundbar. In einem Medizinbetrieb, der Krankheit als Makel sieht, wünscht sie sich Begegnungen zwischen Ärzten und Patienten auf Augenhöhe. Kranke und Gesunde hätten viel mehr gemeinsam als wir denken.

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Herzprobleme durch Stress
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Herzprobleme durch Stress

Ein Kardiologe berichtet aus seinem Berufsalltag

Stress kann krank machen. Manchmal entpuppen sich Herzbeschwerden als Stresssymptom. Der Kardiologe Patrick Bode berichtet von der Ärzte-Odysee einer jungen Frau. Er kritisiert ein Gesundheitssystem, das keine Zeit mehr lässt für einen intensiven Kontakt zwischen Arzt und Patient.

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Demenz: Nur die Gegenwart zählt
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Demenz: Nur die Gegenwart zählt

Erfahrungen mit meiner Mutter

Kann man von Demenzkranken etwas lernen? Diese Frage beschäftigt die Autorin, seit die Krankheit vor rund zehn Jahren bei ihrer Mutter diagnostiziert wurde. Sie schildert den Verlauf und wie sich ihr Blick auf die Demenz gewandelt hat. Wichtig ist, offen zu bleiben für die Überraschungen des Lebens.

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Am Anfang war das „Dings“
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Am Anfang war das „Dings“

Über die Demenz meines Vaters

Wir müssen reden, meint unser Autor. Reden darüber, wie wir als Gesellschaft damit umgehen wollen, dass schon heute jeder Zehnte über 65 von Demenz betroffen ist. Was ist uns die Pflege wert, und wie wollen wir das Ende unseres Lebens gestalten? Deshalb hat er die Geschichte seines an Alzheimer erkrankten Vaters aufgeschrieben.

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Handeln oder Nicht-Handeln?
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Handeln oder Nicht-Handeln?

Ein Arzt in einer Grenzsituation
Jonas wird viel zu früh in der 23. Schwangerschaftswoche geboren und ringt mit dem Tod. Der Arzt und Meditationslehrer Wilfried Reuter steht vor einer schwierigen Entscheidung, die mit dem Denken nicht lösbar ist. Er schildert, wie sich mit gesammeltem Geist und offenem Herzen eine ethische Haltung manifestieren kann, die eine nicht ichbezogene Entscheidung ermöglicht.

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Die ersten Design-Babys sind da
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Die ersten Design-Babys sind da

Ein Standpunkt von Carsten Petersen

Erstmals sind genmanipulierte Babies zur Welt gekommen. Ein Tabubruch, den der Philosoph Carsten Petersen einordnet. Er fürchtet, dass dies der Anfang einer permanenten Optimierung des Menschen ist. Doch welchen Sinn hat ein Leben, das den Zufall ausschaltet?

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Der marktgerechte Patient

Ein Film über den Pflegenotstand in Krankenhäusern

Unser Gesundheitswesen ist am Limit. Der Film „Der marktgerechte Patient“ geht den Ursachen der Misere auf den Grund. Krankenhäuser sind zu Wirtschaftsunternehmen geworden. Orthopädische Eingriffe lohnen sich, chronische Krankheiten bringen Defizite. Eine Umkehr ist nötig: Gesundheit gehört in staatliche Hände, so die Botschaft.

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„Endlich Ruhe in meinem Kopf“
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„Endlich Ruhe in meinem Kopf“

Erfahrungsbericht einer ADHS-Betroffenen

Mit 49 Jahren erhielt Stefanie Sigl die Diagnose ADHS. Doch seit sie meditiert, ist sie nicht länger Spielball ihrer zuvor unkontrollierbaren Gedanken und Emotionen. Als Betroffene der Aufmerksamkeitsdefizitstörung schildert sie ihren Weg aus einem quälenden Ausnahmezustand.

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Mit Schmerzen leben lernen
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Mit Schmerzen leben lernen

Mehr Lebensqualität durch Achtsamkeit

Die Schmerzforschung bestätigt die positive Wirkung von achtsamkeitsbasierten Methoden. Besonders Patienten mit chronischen Schmerzen erleben sich dank Achtsamkeitstraining selbstbestimmter, ihre Lebensqualität steigt. Der Schlüssel zur Schmerzlinderung ist die Akzeptanz.

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Für einen friedlichen Umgang mit Krebs
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Für einen friedlichen Umgang mit Krebs

Standpunkt einer Betroffenen

Krebs ist eine bösartige Krankheit, die mit scharfen Mitteln bekämpft werden muss, so ist die gängige Vorstellung. Kerstin Chavent, selbst betroffen, hat einen anderen Weg eingeschlagen: Sie wollte verstehen, was der Krebs ihr zu sagen hat, und setzt auf ganzheitliche Wege zur Heilung.

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Care-Ethik in der Geburtshilfe
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Care-Ethik in der Geburtshilfe

Zentral ist, was zwischen Menschen geschieht

Die Care-Ethik, 1982 von Carol Gigligan entwickelt, stellt die Beziehung ins Zentrum moralischen Handelns. Die Gynäkologin Dr. Barbara Jahn skizziert die Grundprinzipien und erklärt, wie sie in der Geburtshilfe praktisch angewendet werden kann. Care-Ethik als Gegengewicht zur Ökonomisierung in der Medizin.

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Organspender sind Lebensretter
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Organspender sind Lebensretter

Standpunkt von Klaus Schäfer

In der Reihe „Kontroverse“ plädiert der katholischer Priester und Klinikseelsorger Klaus Schäfer für die Organspende. Denn eine Transplantation kann Leben retten. Die Skepsis vieler Menschen rühre daher, dass sie ein falsches Bild vom Hirntod hätten. Dieser sei das sicherste Kriterium für den Tod eines Menschen, so der Autor.

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Entschuldigung, keine Beiträge gefunden
"Organspende macht den Körper zum Rohstoff"
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"Organspende macht den Körper zum Rohstoff"

Standpunkt von Carsten Petersen

In der Reihe “Kontroverse” spricht sich der Philosoph Carsten Petersen gegen das Transplantieren von Organen aus, weil es den Körper zum Gegenstand der Verwertung mache. Das sei gegen die Menschwürde. Er kritisiert, dass die Medizin den Menschen als Rohstoff ansehe und die Grenzen, die der Körper setzt, nicht respektiert.

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Thema Organspende
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Thema Organspende

Chancen und Zweifel

Bei einer Organspende werden menschliche Organe für die Transplantation zur Verfügung gestellt. So haben Menschen, die vom Tod bedroht sind, eine Chance weiterzuleben. Trotzdem besitzen nur die wenigsten einen Organspendeausweis. Autorin Kerstin Chavent erklärt, worum es geht.

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Für eine menschliche Geburtshilfe
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Für eine menschliche Geburtshilfe

Ein Beitrag der Gynäkölogin Dr. Barbara Jahn

Die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens hat auch die Geburtshife erfasst. Personalabbau und Zeitdruck sind jedoch Beziehungskiller. Wir brauchen eine Ethik der Geburtshilfe, sagt die Gynälologin Dr. Barbara Jahn, um Menschen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.

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Mehr Mitgefühl in Medizin und Therapie

Interview mit Luise Reddemann

Luise Reddemann gilt als Koryphäe für Psychotherapie und Traumatherapie. Sie kritisiert die Wissenschaftsgläubigkeit ebenso wie den industrialisierten Medizinbetrieb. Sie setzt sich für mehr Mitgefühl in Therapie und Gesellschaft ein und möchte auch Flüchtlingen helfen.

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"Ich möchte, dass du mir die Hand hälst"
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"Ich möchte, dass du mir die Hand hälst"

Neue Website zu Tod und Sterben

Elysium.Digital ist ein neues Internetportal zu Tod und Sterben. Die Initiatoren Lisa Freund und Michael Ziegert möchten zum Nachdenken anregen, Wissen vermitteln und Menschen vernetzen. Lesen Sie ein Interview mit dem Trauerredner Thomas Flörchinger von der neuen Website.

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Krebs – eine Erfahrung
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Krebs – eine Erfahrung

Ein Gastbeitrag von Kerstin Chavent

Kerstin Chavent erhielt 2012 die Diagnose Brustkrebs. Sie begab sich dann auf eine lange Reise der Selbsterkenntnis. Im folgenden Artikel teilt sie ihre Erkenntnisse: Der Körper, so Chavent, weise uns durch Krankheit darauf hin, dass wir aus dem Gleichgewicht geraten sind.

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Mehr „MuM“ in der Medizin

Über ein Netzwerk für ganzheitliches Heilverständnis

Der Verein Medizin und Menschlichkeit, kurz „MuM“, wirbt für einen neuen Ansatz in der Medizin. Das Netzwerk engagiert sich für eine bessere Beziehung zwischen Arzt und Patient. Die Autorin stellt den Verein vor und führte ein Gespräch mit der Ärztin Eva Wartner, die hier aktiv ist.

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Ausstieg aus dem Teufelskreis Depression
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Ausstieg aus dem Teufelskreis Depression

Interview mit Achtsamkeitstrainerin Petra Meibert

Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Depressionen. Sie sitzen in ihrem endlos kreisenden Grübelkarussel fest. Michaela Doepke befragte die Psychologin und Achtsamkeitslehrerin Petra Meibert über Ursachen und Möglichkeiten zur Abhilfe.

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Über den Horizont des Lebens hinausschauen
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Über den Horizont des Lebens hinausschauen

Plädoyer gegen den ärzlich assistierten Suizid

Befürworter des ärztlich assistierten Suizids von Todkranken argumentieren mit dem Recht auf Selbstbestimmung. Lisa Freund, seit 1990 in der Hospizbewegung aktiv, hat eine andere Sicht: Wer gut betreut und schmerzfrei ist, sehnt nicht den Tod herbei, sondern hat mehr Lebensqualität.

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Gute Medizin orientiert sich am Menschen
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Gute Medizin orientiert sich am Menschen

Klinische Ethik-Beratung ist nötig

Für Professor Karl-Heinz Wehkamp hängt Gute Medizin davon ab, ob sie eine ethische Basis hat. Das bedeutet vor allem, dass sie sich an den Bedürfnissen des Patienten orientiert statt an der technischen Machbarkeit.

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Ethik gehört in die Krankenpflege
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Ethik gehört in die Krankenpflege

Stationsleiter Andreas Willenborg über ethische Kompetenz in der Pflege

Immer mehr technische Möglichkeiten, wenig Zeit und finanzieller Druck sind in Krankenhäusern weit verbreitet. Andreas Willenborg, Stationsleiter einer Intensivstation, setzt sich dafür ein, dass ethische Belange stärker berücksichtigt werden, um dem Wohl der Patienten zu dienen.

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Den Patienten zum Handelnden machen
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Den Patienten zum Handelnden machen

Video-Vortrag über die Gesundheitsvorsorge der Zukunft

Mit einem Maximum an Intervention möglichst viel Gesundheit zu erreichen ist der Grundgedanke unseres Gesundheitssystems. Auf einem Symposium, organisiert im Mai 2015 in der Robert-Bosch-Stiftung, wurden diese gängigen Konzepte hinterfragt.

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Plädoyer für ein Sterben in Würde

Ein Buch zur Sterbehilfe

Der Arzt Uwe-Christian Arnold setzt sich für eine Legalisierung des ärztlich assistierten Suizids von Todkranken ein. Selbstbestimmt und in Würde sterben, lautet seine Forderung in diesem Buch. Lesen Sie die Besprechung des Allgemeinmediziners Wolfgang Trescher.

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