Die Ethik der Anerkennung
Gemälde von Jakob Schlesinger, 1831

Die Ethik der Anerkennung

Philosophisches Basiswissen: Hegel
Im 18. Jahrhundert beklagten Dichter und Denker eine in sich zerrissene Gesellschaft. Georg Wilhelm Friedrich Hegel sah gerade in den offenen Konflikten den Nährboden für das Philosophieren. Peter Vollbrecht skizziert die Entwicklungsstufen der Hegelschen Ethik von der Kraft der Liebe über eine Ethik der Anerkennung bis zur Idee eines sittlichen Staates.

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Sollen Tiere Rechte haben?
Foto: Christof Spitz

Sollen Tiere Rechte haben?

Über die Ursprünge der Tierethik

Die Vorstellung, dass Tiere seelenlose Sachen wären, ist auch heute noch weit verbreitet, denkt man an Massentierhaltung und Industriefischerei. Die Philosophin Carmen Krämer skizziert Entwicklungen in der Tierethik, ausgehend von Peter Singer. Sie fordert eine Diskussion über die Rechte der Tiere.

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Moral in der Kritik

Philosophisches Basiswissen: Nietzsche
Mit Friedrich Nietzsche (1844-1900) begann eine Wende in der Moralphilosphie. Der Philosoph hielt Moral für lebensfeindlich, weil sie vitale Triebe hemme. Dies belegte er mit Verweis auf die Geschichte der Moralvorstellungen. Gabriele Neuhäuser stellt Nietzsches Kritik der Moral vor.

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Meta-Ethik: Handeln aus Vernunft
Gemälde von Gottfried Doebler

Meta-Ethik: Handeln aus Vernunft

Philosophisches Basiswissen Kant
Immanuel Kant (1724-1804) revolutionierte die Ethik und stellte die Vernunft ins Zentrum moralischen Handelns. Ist der Mensch von Vernunft geleitet, tut er, was er soll, und berücksichtigt die Interessen anderer. Thomas Gutknecht stellt die Ethik Kants und den Kategorischen Imperativ vor, die vom autonomen Individuum ausgeht.

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Das Verletzliche schützen

Eine moderne Form der Tugendethik

Die Philosophin Corine Pelluchon entwickelt in ihrem Buch eine „Ethik der Wertschätzung“ für die moderne Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht der Mensch als verletzliches Wesen. Sie entwickelt die Tugendethik weiter und betont Fürsorge und Hinwendung.

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Ethik – Sich den Belangen des anderen öffnen
Bracha L.Ettinger

Ethik – Sich den Belangen des anderen öffnen

Philosophisches Basiswissen Levinas
Nach der Erfahrung des Holocaust stellte Emmanuel Lévinas die philosophische Tradition des Abendlandes in Frage. Im Fokus seiner Ethik steht nicht der vernunftbegabte Mensch, sondern der Mensch als verwundbares Gefühlswesen. Bennent-Vahle über einen Denker, der Humanität und Ethik aus zwischenmenschlichen Beziehungen herleitet.

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Die Messbarkeit des Glücks
George Frederic Watts (Public Domain)

Die Messbarkeit des Glücks

Philosophisches Basiswissen: John Stuart Mill

John Stuart Mill (1806-1873) entwickelte den Utilitarismus Jeremy Benthams weiter. Danach soll man so handeln, dass das größtmögliche Glück für viele erreicht wird. Die Philosophin Cornelia Bruell stellt den Utilitarismus Mills vor, der den Nutzen einer Handlung in den Mittelpunkt stellt und auf einem solidarischen Weltbild beruht.

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Tugendethik oder: Das Goldmarie-Prinzip
Andrejs Marcenko/ shutterstock.com

Tugendethik oder: Das Goldmarie-Prinzip

Philosophisches Basiswissen Aristoteles

Der griechische Philosoph Aristotels entwirft in seiner Tugendethik keine Regeln, was zu tun und zu lassen wäre. Vielmehr geht es ihm um die Haltungen, die dem Handeln zugrunde liegen. Sind diese tugendhaft und vernünftig, stellt sich Glück von allein ein. Der Philosoph Andreas Luckner über eine Ethik, die die Lebensklugkeit in den Mittelpunkt stellt.

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Nur Taten aus Mitleid sind moralisch
Nicku/ shutterstock.com

Nur Taten aus Mitleid sind moralisch

Philosophisches Basiswissen: Schopenhauer
„Verletze niemanden und hilf allen, so viel du kannst“ ist der Kern der Mitleidsethik Arthur Schopenhauers (1788-1860). Gabriele Neuhäuser erklärt, wie Schopenhauer aus einer pessimistischen Willensmetaphysik seine Ethik entworfen hat. Diese schließt Mitgefühl mit allen Lebewesen, auch Tieren, ein, und kann als Vorläufer der Umweltethik angesehen werden.

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Gefühlsethik und Gerechtigkeit
chris dorney/ shutterstock.com

Gefühlsethik und Gerechtigkeit

Philosophisches Basiswissen: David Hume

Es ist angenehmer, gut zu handeln als schlecht, ist eine Kernaussage des schottischen Philosophen David Hume (1711 bis 1776), der eine Gefühlsethik entwickelt hat. Der Mensch sei sozial veranlagt und hätte ein Bedürfnis nach Frieden. Daraus ließe sich moralisches Handeln begründen. Rudolf Lüthe stellt den Vorläufer des modernen Utilitarismus vor.

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Dalai Lama über Ethik
Foto: Jens Nagels

Dalai Lama über Ethik

Ethik heißt, die Interessen der anderen zu achten

Der Dalai Lama versteht unter ethischem Verhalten, dass man sich im Denken und Handeln an den Interessen anderer orientiert und Selbstbezogenheit aufgibt. Im folgenden Beitrag erklärt der Friedensnobelpreisträger es näher.

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Eine Ethik des Ausgleichs von Interessen
Brian A. Smith/ shutterstock.com

Eine Ethik des Ausgleichs von Interessen

Die Goldene Regel

Die „Goldene Regel“ ist so etwas wie eine universelle Ethik des Ausgleichs von Interessen. Man achtet die Bedürfnisse und Interessen anderer und kann gleichzeitig seine eigenen Ziele verfolgen. Martin Bauschke erklärt, wie dieses Moralprinzip zum Frieden in der Gesellschaft beitragen kann.

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