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Schulprojekt Nachbarschaft Welt

Verbundenheit erfahren mit Kindern im globalen Dorf – darum geht es beim Schulprojekt Nachbarschaft Welt. Schülerinnen und Schülern erlernen interkulturelle Kompetenzen. Sie werden altersgerecht in die Lebenssituationen, Kulturen, Religionen und Herausforderungen der Menschen auf anderen Kontinenten eingeführt.

Die Schüler haben die Aufgabe, sich vorzustellen, sie seien ein Kind in einem anderen Land auf einem anderen Kontinent. Im Laufe des Projekts wird dies immer konkreter

In acht Modulen werden länderspezifische Themen vermittelt, z.B. Wohnen (schichtbezogen), Schule und Religion. In diesem Prozess der Simulation entwickeln sie mit Hilfe von Achtsamkeit und Dialog die Fähigkeit, die Perspektive zu wechseln und mitzufühlen.

Präsenz und Konzentration wachsen. Dialogfähigkeiten wie z.B. das Wahrnehmen und Annehmen von diversen Meinungen und Haltungen werden geübt.

Unterrichtsmaterial: Acht Module

Um Nachbarschaft Welt an der Schule einzusetzen, bieten wir Lehrkräften Anleitungen und Unterrichtsmaterialien in acht Modulen.

Foto: Vermaaten

Die Module 1 bis 6 umfassen Material zu Lebensbereichen, mit Hilfe derer sich die Schüler in das Leben von Kindern in fünf verschiedenen Ländern hineinversetzen können.

Module 7 und 8 enthalten Anleitungen, Informationen und Unterrichtsmaterial für einen virtuellen Schüleraustausch mit den Projektländern.

 

Infos für den Einstieg

Lesen Sie den Artikel „Nachbarschaft Welt – Ein Schulprojekt für interkulturelle Bildung“

Hören Sie den Vortrag „Achtsamkeit in der interkulturellen Gesellschaft“ von der Initiatorin Andrea Vermaaten

Organisatorisches

Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie die Projektleiterin Andrea Vermaaten.

E-Mail: andrea.vermaaten@ethik-heute.org

Vermittlung von Werten und Kompetenzen

Im Projekt Nachbarschaft Welt findet fächerübergreifend und fächerverbindendes Lernen statt. Es trägt zum Erwerb von inhaltlichen, sozial-kommunikativen und lernmethodischen Kompetenzen bei, die in den Bildungsplänen der Länder verankert sind.

Das Schulprojekt wird gefördert von:​

Die drei Säulen des Projekts

Simulation

“Ich stelle mir vor, als Kind in… zu leben”-

In Südafrika habe ich in einem reichen Haus gewohnt. Nicht weit weg wohnten Kinder in armen Verhältnissen, wo es nicht genug zum Leben gab. In meiner Gruppe gab es ein Kind, das da wohnte. Dadurch habe ich auch gelernt.” Nuri, 12 Jahre

Dialog

“Wir denken gemeinsam”

“Die Dialoge waren sehr gut, weil wir da gehört haben, was die anderen gelernt haben. Ich fand es gut zu lernen, vom Herzen zu sprechen, weil ich da selbstbewusster wurde.” Lordcleen, 12 Jahre

Achtsamkeit

“Ich nehme meine Gefühle und Gedanken wahr”.

Wir können jetzt mit anderen Kindern mehr mitfühlen. Deshalb würde ich das Projekt auch für andere Kinder empfehlen.” Mia, 12 Jahre