Hasssprache, verbreitet über die sozialen Medien, sei ansteckend, so Neurowissenschaftler Joachim Bauer. Er ruft dazu auf innezuhalten und zu reflektieren.

„Wir brauchen heute mehr Zivilcourage“, so Prof. Joachim Bauer, Neurowissenschaftler, Buchautor, Arzt und Psychotherapeut. Im Interview mit Michaela Doepke erläutert er, warum die Hasssprache und Angstmacherei der modernen Populisten so gefährlich sind und wie sich der Hass durch die aufgeheizte Stimmung in den Medien und sozialen Netzwerken verstärkt. Besonders bei anonymer Kommunikation entfalle die Empathie füreinander.

Wichtig sei es in dieser emotionsgeladenen öffentlichen Stimmung, innezuhalten und zu reflektieren. Gerade in einem Klima der Einschüchterung gelte es, Haltung und Empathie zu zeigen und in einen offenen interkulturellen Dialog miteinander zu gehen.

Hören Sie das ausführliche Audio-Interview von Michaela Doepke mit Prof. Joachim Bauer:

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