Video eines Vortrags von Professor Linden, Berliner Charité

Professor Michael Linden, Arzt für Neurologie und Psychiatrie, war am 19. Mai 2015 auf Einladung des Netzwerks Ethik heute zu einem Vortrag in Hamburg. Er sprach über Psychologische Weisheitskompetenzen und wie man sie durch Therapie entwickeln kann.
Im Kontext der Psychoherapie wird Weisheit vor allem als die Fähigkeit verstanden, Lebensprobleme zu bewälVideo eines Vortrags von Professor Linden, Berliner Charité

Professor Michael Linden, Arzt für Neurologie und Psychiatrie, war am 19. Mai 2015 auf Einladung des Netzwerks Ethik heute zu einem Vortrag in Hamburg. Er sprach über Psychologische Weisheitskompetenzen und wie man sie durch Therapie entwickeln kann.tigen. Menschen seien „gemacht für Widrigkeiten“, so Linden, aber die Fähigkeit der Resilienz und des konstruktiven Umgangs mit Herausforderungen sei erheblich zurückgegangen.
Im Vortrag nannte Linden zehn Weisheitskompetenzen, die Resilienz fördern. Die “Weisheitstherapie” haben er und sein Team an der Berliner Charité entwickelt, insbesondere zur Heilung von Verbitterungssyndrom und Problemen bei der Bewältigung von Belastungen.
Linden sprach im Rahmen einer Vortragsreihe über Weisheit, die das Netzwerk Ethik heute in Kooperation mit dem Numanta-Zentrum für Buddhismuskunde der Universität Hamburg im Sommersemester 2015 veranstaltet hat.
Die Universität hat den Vortrag auf Video aufgenommen und für alle zugänglich gemacht – Sie können ihn als Video oder Audio herunterladen

privat

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Prof. Dr. Michael Linden ist Arzt für Neurologie, Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Psychologischer Psychotherapeut. Leiter der Forschungsgruppe Psychoso­ma­tische Rehabilitation an der Charité Universitätsmedizin Berlin und der Abteilung Verhaltenstherapie und Psychosomatik am Rehabilitationszentrum Seehof der Deutschen Rentenversicherung Bund, Teltow/Berlin.
Wissenschaftliche Arbeitsschwerpunkte sind Anpassungsstörungen, Angsterkrankungen, Depression, Psychotherapieoutcome und –prozessforschung, Rehabilitation und Versorgungsforschung.