Die Zukunft des Kapitalismus

canadastock/ shutterstock.com
canadastock/ shutterstock.com

Die Wirtschaftskorrespondentin der taz, Ulrike Herrmann, spricht in einem Vortrag über den Kapitalismus heute. Dieser sei keine Marktwirtschaft, sondern eine Konzentration von Kapital und Technik mit starkem Verdrängungswettbewerb. Hören Sie rein.
Wir lebten nicht in einer Marktwirtschaft, sondern im Kapitalismus, so die These von Ulrike Herrmann: Es regierten Großkonzerne, die die gesamte Wertschöpfungskette von den Rohstoffen bis zum Absatz kontrollierten. Das betreffe vor allem die großen Wirtschaftsbranchen wie Stahl, Banken, Versicherungen, Chemie, Autos.
Laut Jahrbuch des Bundeamts für Statistik kontrollierten weniger als ein Prozent der Unternehmen mehr als 66 Prozent des Umsatzes in Deutschland. Echte Konkurrenz von kleineren oder mittelständischen Unternehmen gebe es nur in Nischen.
Hören Sie einen Auszug aus einem Vortrag, den Ulrike Herrmann am 27. November 2015 im Buddhistischen Stadt-Zentrum Hamburg gehalten hat; den ganzen Vortrag können Sie dort im Büro als CD bestellen:

In der Abendreihe „Umdenkprozesse“, initiiert von Dr. Sylvia Kolk, geht es um die Frage, wie angesichts der drängenden Probleme unserer Zeit heilsame Bewusstseinsprozesse in Gang gebracht werden können. Alle Vorträge der Reihe können im Büro von Sylvia Kolk als CD erworben werden.
In unserer Audiothek können Sie weitere Vorträge, Interviews und Meditationsanleitungen herunterladen. Dazu müssen Sie Mitglied im Freundeskreis werden – für 60 Euro pro Jahr. Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie auch diese Website.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare

Aktuelle Termine

Online Abende

rund um spannende ethische Themen
mit Referenten aus verschiedenen Disziplinen
Ca. 1 Mal pro Monat, kostenlos

Auch interessant

sebra/ Shutterstock

Gewalt an Frauen: Das Schweigen beenden

Ein Standpunkt von Ines Maria Eckermann Nuhrs Witz über Femizide zeigt altes männliches Denken und eine Täter-Opfer-Umkehr, die Frauen mitverantwortlich für Gewalt macht. Doch Frauen wehren sich, allen voran Gisèle Pelicot im Prozess gegen ihren Mann. Ines Eckermann erklärt, warum es Muster der Gewalt gibt und Frauen zurecht lauter werden.
Foto: Seseg Jigjitova

“Meditation ist Fitness für den Geist”

Vortrag: Eine buddhistische Perspektive Wozu eigentlich meditieren? Die Antworten darauf sind so vielfältig wie die Traditionen und Wege. Der Mönch Tenzin Peljor erklärt Meditation nach buddhistischem Verständnis: als Gewöhnung an positive Geisteszustände. So könne Meditation helfen, die Aufmerksamkeit zu stärken, liebevolle Zuneigung zu kultivieren, an den eigenen Schwächen zu arbeiten.

Newsletter abonnieren

Sie erhalten Anregungen für die innere Entwicklung und gesellschaftliches Engagement. Wir informieren Sie auch über Veranstaltungen des Netzwerkes Ethik heute. Ca. 1 bis 2 Mal pro Monat.

Neueste Artikel