Foto: Marku Brügge
Foto: Marku Brügge

Konsum und Freiheit

Besitzen wir die Dinge oder besitzen die Dinge uns? Der Philosoph Nicolas Dierks ermutigt in seinem Vortrag dazu, die eigene Freiheit vor den Verführungen der Konsumwelt zu schützen. Ein Beitrag zum Welterschöpfungstag 2017.

 

 

„Alles was du besitzt, besitzt irgendwann dich.“ hieß es im Film „Fight Club“. Das Problem ist aktueller denn je, denn überall werden wir zum Konsum animiert. Mit gravierenden Folgen: Der „Welterschöpfungstag“, also der Tag, an dem die Ressourcen weltweit für das Jahr verbraucht sind, rückt jedes Jahr, weiter nach vorn. In 2017 lag er am 2. August.

Doch wie können wir unsere Freiheit besser vor den Verführungen der Konsumwelt schützen? Der Philosoph Nicolas Dierks sprach dazu auf Einladung des Netzwerks Ethik heute am 20. Juni 2017.

Er nennt drei mögliche Alternativen: Mitmachen, Aussteigen oder im Sinne der Stoa den Weg der praktischen Klugkeit gehen: dort Einfluss zu nehmen, wo es möglich ist.

Hier geht es zur Audiodatei:

 

Dr. Nicolas Dierks ist Philosoph und Autor. Nach dem SPIEGEL-Bestseller „Was tue ich hier eigentlich?“ (Rowohlt 2014) erschien im Mai 2017 sein Buch „Luft nach oben“ (Rowohlt 2017). Er gibt an der Leuphana Universität Lüneburg Seminare in Wissenschaftstheorie, berät Unternehmen zum Thema Innovation und unterrichtet auch im Weisheitstraining des Netzwerks Ethik heute.

 

 

 

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