„Wir leben in einer Ära des Verlustes“

Interview: Mit neuer Sprache für den Schutz der Umwelt
Angesichts der dramatischen Umweltzerstörung brauchen wir eine neue Sprache, um Gefühle auszudrücken, ist Prof. Glenn Albrecht überzeugt. Er spricht im Interview über neue Wortschöpfungen wie Sostalgie und Symbiokratie, wie wir über das Ausrücken der Gefühle ins Handeln kommen und warum wir eine Politik brauchen, die alles Leben auf der Erde einbezieht.

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Kinder im Leiden begleiten und trösten

Achtsamkeit im Alltag mit Kindern
„Alles wird gut“, sagen wir oft, wenn Kinder mit Leid konfrontiert sind. Wir meiden Schmerz und die Auseinandersetzung damit. Besser wäre es, ehrlich zu bleiben, gerade auch angesichts von Krieg und Klimakrise, so Steve Heitzer. Der Pädagoge und Achtsamkeitslehrer ermutigt Eltern zu akzeptieren, dass Leben an Grenzen stößt und wir dennoch immer wieder Kraft schöpfen können.

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Die Bedeutung der Vernunft im Diskurs

Philosophisches Basiswissen: Diskursethik Habermas
Der Philosoph Jürgen Habermas (*1929) entwickelte die Diskursethik in den 1970er Jahren. Die Idee ist, dass man im Konsens und auf Basis vernünftiger Argumente universelle Aussagen über moralische Prinzipien treffen kann. Die philosophische Praktikerin Mooslechner-Brüll über eine Kommunikation mit der Vernunft als Basis.

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Wie frei ist der Journalismus?

Ein Standpunkt von Ines Eckermann
Das journalistische Ideal, unparteiisch die Wahrheit ans Licht zu bringen und mehrere Perspektiven zu Wort kommen zu lassen, ist eine wichtige Aufgabe für die Gesellschaft. Doch guter Journalismus gerät durch finanziellen Druck in Gefahr. Dann konkurriert der Wunsch nach Quoten und Klicks mit den ethischen Grundregeln des Journalismus.

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