„Ich empfinde das Artensterben wie den Verlust von Freunden“

Interview mit Andreas Weber
Wie können wir so leben, dass alle Wesen, auch Tiere und Pflanzen, hier gut leben können, fragt der Biologe Andreas Weber. Das Artensterben zeigt, dass es kein Geben und Nehmen mehr mit der Natur gibt. Im Interview spricht er auch über wirtschaftliche und private Interessen, die das Lebendige missachten, und wie wichtig es ist, Beziehungen in Gegenseitigkeit zu vertiefen.

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„Wir können unseren Mitgefühlsmuskel stärken“

Ein Interview zur Meditationsforschung

Die Kognitionsforscherin Prof. Böckler-Raettig hat am ReSource-Projekt mitgearbeitet, einer Studie zur Erforschung der Wirkung von meditations-basierten Trainings z.B. auf soziale Emotionen. Sie spricht im Interview über die Ergebnisse: Vor allem die Kultivierung des Mitgefühls – und nicht der Achtsamkeit – brachte Menschen dazu, zu teilen, zu spenden und zu helfen.

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Wie kommen wir der Selbsttäuschung auf die Schliche?

Über unsere blinden Flecken
Wir Menschen sind gut darin, uns selbst zu täuschen und zu belügen, so die Philosophin Ines Eckermann. Selbstüberschätzung, etwa des eigenen Charakters, ist noch harmlos. Schlimmer ist der Selbstbetrug, bei dem unser Verstand eine Wahrnehmung abseits der Realität kreiert. Abhilfe schaffen die Selbstreflexion und ein offenes Ohr für die Meinung anderer.

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