Dalai Lama auf Ethik Heute

Wissenschaft braucht ein ethisches Maß
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Wissenschaft braucht ein ethisches Maß

Ein Standpunkt von Carsten Petersen
Die Wissenschaftsgesellschaft ist wie hypnotisiert vom technisch Machbaren. Ein rechtes Maß zu finden, ist schwierig. Der Philosoph Carsten Petersen meint, die Wissenschaft habe ihre Ergebnisse selbst ethisch zu verantworten. Wissenschaftler sollten für ihr Gebiet Ethik-Regeln aufstellen, nach denen sie sich richten.

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Den Kapitalismus besser machen

Ein Buch über Social Business
Muhammad Yunus hat den Friedensnobelpreis für seine Grameen Bank erhalten, die Mikrokredite an die Ärmsten vergibt. In seinem neuesten Buch will er den Kapitalismus neu entwerfen und bringt dafür vor allem Beispiele aus seinen eigenen Social Business-Projekten. Sabine Breit findet den Ansatz nicht überzeugend.

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Achtsamkeit im Bundestag?
Deutscher Bundestag / Achim Melde

Achtsamkeit im Bundestag?

Interview mit dem Leadership-Trainer Chris Tamdjidi
Ein Novum in der Politik: Chris Tamdjidi vermittelt Achtsamkeit im Bundestag und in der Europäischen Kommission. Sein innovatives Konzept ”WorkingMIND” wurde 2016 als bestes Training Europas ausgezeichnet. Im Interview gab er Ethik heute einen Einblick in seine Pionierarbeit.

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Togo: Mühsame Hilfe
Wolfgang Martin

Togo: Mühsame Hilfe

Über die Höhen und Tiefen ehrenamtlichen Engagements in Afrika
Die Armut Afrikas bekämpfen helfen, das will Tronou Deahun, der sich von Deutschland aus mit einem kleinen Verein in seinem Heimatdorf in Togo engagiert. Kirsten Baumbusch hat ihn in Togo besucht, ein Land, für das es keinen Reiseführer gibt.

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Der Philosoph als Weltbürger
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Der Philosoph als Weltbürger

Zum 90. Geburtstag von Jürgen Habermas
Der große Philosoph Jürgen Habermas bezog stets Stellung zu gesellschaftlichen und ethischen Fragen. Er  attackierte mit 24 Heideggers Nähe zum Nationalsozialismus, wehrte sich gegen die Postmoderne, entwickelte die Ethik des Diskurses und sieht in der Weltbürgerschaft eine Antwort auf Nationalismus.

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Für eine Ethik in der digitalen Gesellschaft

Buch von Nida-Rümelin
Dieses Buch will eine Alternative zur Ideologie des Silicon Valley anbieten. Nida-Rümelin und Nathalie Weidenfeld untersuchen den Hype um Autonomes Fahren, Künstliche Intelligenz und Robotik. Sie entwickeln die Grundlagen für einen „Digitalen Humanismus“. Relevante politische Fragen bleiben jedoch außen vor.

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Achtsamkeit und sozial-emotionales Lernen
Foto: Rui Camilo

Achtsamkeit und sozial-emotionales Lernen

Ein Vortrag von Karlheinz Valtl
Sozial-emotionales Lernen (SEL) ist zwar nicht neu, aber ein Zukunftsthema. Dr. Karl-Heinz Valtl erklärt in seinem Vortrag, warum für alle Bereiche von SEL Achtsamkeit eine Schlüsselkompetenz ist und Teil der Schulkultur werden sollte.

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Hans im Glück: von der Lebensklugheit
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Hans im Glück: von der Lebensklugheit

Ein Gastbeitrag von Jens Wimmers
„Hans im Glück“ aus dem Märchen der Gebrüder Grimm wird oft als einfältiger Mensch angesehen, weil er genau das anstrebt, was ihm das Leben schenkt. Für den Philosophen Jens Wimmer aber ist sein Verhalten ein Ausdruck von Klugheit, da er in voller Akzeptanz lebt.

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Aufstand der jungen Generation
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Aufstand der jungen Generation

„Fridays for Future“ rüttelt auf
„Das Wunder der Freiheit liegt im Anfangen-Können beschlossen“, sagt Hannah Arendt. Die jungen Menschen, die sich heute politisch engagieren, zeigen, wie es geht, so der Philosoph Peter Vollbrecht. Er fordert, dass die Älteren den Widerstand gegen dringend notwendige Veränderungen aufgeben.

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Trauer und CO2-Reduktionismus
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Trauer und CO2-Reduktionismus

Von Charles Eisenstein
Mit der Debatte im CO2-Reduktion kommen wir nicht weiter, ist Charles Eisenstein überzeugt, weil wir die Natur immer als außerhalb von uns selbst wahrnehmen. Erst wenn wir uns als Teil der Natur verstehen und die Verletzungen der Erde selbst spüren, würden wir aus der Trauer heraus anders handeln und das Klima schützen.

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Fühlen ist ein subversiver Akt
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Fühlen ist ein subversiver Akt

Gastbeitrag über Politik und Gefühle
Fühlen ist ein Politikum. Emotionen können uns zum Spielball populistischer Propaganda machen oder uns den Weg aus einer Krise weisen, so die Autorin Vivian Dittmar. Sie ermutigt dazu, auf unser Herz zu hören und durch die Gefühle hindurch neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken. “Das Herz ist unser Kompass.”

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Notre Dame und die Seele Europas
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Notre Dame und die Seele Europas

Ein Gastbeitrag von Christoph Quarch
Ein Großbrand zerstörte am 15. April 2019 große Teile von Notre Dame. In nur zwei Tagen danach kamen 900 Millionen Euro Spenden für den Wiederaufbau zusammen – mehr als für akute humanitäre Hilfsprojekte. Der Philosoph Christoph Quarch sieht in Notre-Dame ein Symbol der europäischen Identität. Es gehe nicht um Moral, sondern um Sinn.

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Unverfügbarkeit

Buch von Hartmut Rosa
Nach seinem Opus Magnum „Resonanz“ legt der Jenaer Soziologe nun mit „Unverfügbarkeit“ ein stilles, weniger ausgereiftes, aber um so aufregenderes Buch vor. Die Grundthese ist schnell erzählt: Unser Verhältnis zur Welt ist aggressiv, deswegen wollen wir uns Welt verfügbar machen. Doch gerade das Unverfügbare macht den Alltag lebenswert.

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Alkohol – Über die Sucht hinaus
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Alkohol – Über die Sucht hinaus

Wie gelingt es, weniger zu trinken?
Alkohol ist eine gesellschaftlich tolerierte Droge und ein oft unterschätztes Problem. Doch mit moralischen Appellen kommen wir aus Sicht der Autorin nicht weiter. Sucht sei Folge eines Mangelgefühls. Wer weniger trinken will, müsse versuchen, mit der Fülle des Lebens in Kontakt zu kommen.

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Alkohol: Die unterschätzte Gefahr

Buch von Dr. Helmut Seitz
Dr. Helmut Seitz hat eine Mission. Er will über die Gefahren von Alkoholkonsum aufklären. Alkoholkonsum sei die Todesursache Nummer 1 in Deutschland. Doch aus Sicht von Kerstin Chavent greifen Aufklärung, Werbeverbote und andere Maßnahmen zu kurz.

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Care-Arbeit: Bedürfnis contra Profit
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Care-Arbeit: Bedürfnis contra Profit

Über eine neue Bewegung in der Arbeitswelt
Die herkömmliche Ökonomie greift zu kurz, sagt die Theologin und Feministin Ina Praetorius im Interview. Die Mitgründerin von „Wirtschaft ist Care“ meint, im Zentrum des Handelns müssten die menschlichen Bedürfnisse stehen. Die Care-Arbeit betont die Fürsorge.

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Mitgefühl im Klassenzimmer
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Mitgefühl im Klassenzimmer

Dalai Lama initiierit Ethik-Curriculum
Das in den USA entwickelte Programm „Soziales und Emotionales Lernen“ (SEL) will junge Menschen besser auf das Leben vorbereiten. Auf Initiative des Dalai Lama ist in den USA ein Curriculum entwickelt worden, das SEL um die ethische Dimension erweitert: Soziales, Emotionales und Ethisches Lernen (SEE Learning, SEEL). Im Zentrum steht das Mitgefühl.

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Der Trost des Denkens
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Der Trost des Denkens

Über Gedanken, die Mut machen
Das menschliche Leben kann niemals frei von Leiden sein. Daher brauchen Menschen Trost. Die antiken Philosophen wie Seneca und Marc Aurel helfen mit tröstlichen Gedanken. Detlef Kühn hat einiges aus dem Fundus ihrer Alltagsweisheiten zusammengetragen und auch einen Blick auf das “positive Denken” geworfen.

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Wohin mit der Wut?
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Wohin mit der Wut?

Die psychotherapeutische Sicht von Matthias Ennenbach
Starke Emotionen wie Wut bewirken hohe Spannungsmuster, die der Gesundheit schaden können und Beziehungen gefährden. Wie wir den inneren Kampfhund besänftigen und achtsam mit Wut umgehen, dazu gibt der Psychotherapeut Matthias Ennenbach Anregungen.

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Organspende: Debatte um Widerspruchsregelung
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Organspende: Debatte um Widerspruchsregelung

Ein Standpunkt von Klaus Schäfer
Ist die Widerspruchsregelgung zur Organspende ethisch gerechtfertigt? Tatsache ist: 80 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger hat keine Aussage zur Organspende getroffen. Die neue Regelung würde sie verpflichten, über ihren Tod und eine wichtige ethische Frage nachzudenken. Pastor und Klinikseelsorger Klaus Schäfer ist dafür.

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Spüren, beobachten, entscheiden
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Spüren, beobachten, entscheiden

Über ein Zentrum für Hochsensible
Aurum Cordis ist ein Zentrum für Hochsensibilität. Hochsensible reagieren stärker auf Reize als andere. Die Gründerin Jutta Böttcher ist überzeugt: Die Reizüberflutung in unserer Gesellschaft verneble den Geist. Alle, die Verantwortung tragen, bräuchten mehr Stille, um sich auf Werte zu besinnenn und die großen Zusammenhänge zu sehen.

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Introvision – eine Form der Achtsamkeit
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Introvision – eine Form der Achtsamkeit

Inneren Konfikten auf den Grund gehen
Etwas darf nicht passieren, etwas muss unbedingt geschehen – wir sind blockiert. Introvision ist eine Methode zur mentalen Selbstregulation. Innere Konflikte werden in mehreren Schritten auf der Basis achtsamem Wahrnehmens bearbeitet. Dadurch lösen sich Anspannung und es eröffnen sich neue Handlungsoptionen.

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Die psychotische Gesellschaft
Foto: Rahel Tauebert

Die psychotische Gesellschaft

Interview mit der Philosophin Ariadne von Schirach
Ihre Bücher kreisen um ethische Fragen und die Verteidigung der Menschlichkeit. Im Interview über ihr neues Buch thematisiert Ariadne von Schirach, wie unsere Gesellschaft aus den Fugen geraten ist und was wir tun können. „Wir brauchen keine andere Welt, sondern ein anderes Bewusstsein.“

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Alles stehen und liegen lassen
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Alles stehen und liegen lassen

Ein Denkanstoß von Dirk Henn
Ein Schwarm Kiebitze vor seinem Fenster wies Dirk Henn in seiner Jugend den Weg zu einer tiefen Erkenntnis, dass wir so nicht weitermachen können. Seinen Impuls gibt er an uns weiter und ist überzeugt: Es ist an der Zeit, alles stehen und liegen zu lassen.

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Wie kann eine gute Schule aussehen?
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Wie kann eine gute Schule aussehen?

Interview mit Joachim Bauer
Immer mehr Lehrkräfte und Schüler scheitern an einem nicht mehr zeitgemäßen Schulsystem. Wer in Schülern die Lust am Lernen wecken will, der sollte gelingende Beziehungen mit ihnen gestalten, so der Neurowissenschaftler und Bestsellerautor Joachim Bauer. Zur flächendeckenden Einführung von Ganztagsschulen und zur Digitalisierung äußert er sich im Interview.

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Den Weltuntergang verhindern

Tomorrow: Ein Mutmachfilm
Der Film „Tomorrow“, 2015 über Crowdfunding finanziert, dokumentiert zukunftsweisende Projekte in zehn Ländern. Er zeigt Alternativen für Schlüsselbereiche unserer Gesellschaft auf: Lebensmittel, Energie, Wirtschaft, Demokratie und Bildung. Ein Mutmachfilm für alle, die an eine bessere Zukunft glauben.

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60 Jahre gewaltloser Kampf für Tibet
Christof Spitz

60 Jahre gewaltloser Kampf für Tibet

Kurz-Videos von Dalai Lama, Claudia Roth und Rebecca Johnson

Am 10. März 2019 begehen die Tibeter den 60. Jahrestag ihres Volksaufstands gegen die chinesische Besatzung. Christof Spitz hat zum gewaltlosen Widerstand der Tibeter drei Video-Statements eingeholt. Sie erinnern daran, wie wichtig politisches Engagement ist.

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Kritik am Medizinbetrieb

Ein Buch des Medizinethikers Maio

Sensibilität, Zuwendung und Fürsorge gehören zu den Grundwerten von Menschen in Heilberufen. Doch nach der betriebswirtschaftlichen Logik in der Medzin gibt es dafür keinen Platz mehr. Medizinethiker Giovanni Maio fordert eine Rückbesinnung auf das, was den Heilberuf ausmacht.

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Aufstand des Gewissens

Ein Portrait des Landwirts und Philosophen Pierre Rabhi

Der Algerier Pierre Rabhi lebt heute in Frankreich und ist Mitbegründer der Colibri-Bewegung, die sich an den Prinzipien von Genügsamkeit, Autonomie und miteinander Teilen ausrichtet. „Es reicht nicht aus, Bio zu essen“, so Rabhi. Innerer Wandel und gesellschaftlicher Wandel müssten Hand in Hand gehen.

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Jetzt platzt mir der Kragen!
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Jetzt platzt mir der Kragen!

Achtsamkeitsübung: Stopp vor impulsiven Reaktionen
Manchmal fühlen wir uns unseren impulsiven Reaktionen wie Wut und Zorn ausgeliefert. Wie wir mit einer kleinen Achtsamkeitspause einem Wutausbruch künftig vorbeugen können, den wir später vielleicht bitter bereuen, empfiehlt die Achtsamkeitstrainerin Michaela Doepke.

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Framing: Dialog statt Manipulation!
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Framing: Dialog statt Manipulation!

Ein Standpunkt von Sabine Breit

„Framing“, ein Begriff, der u.a. in der Linguistik verwandt wird, hält Einzug in Politik und Zivilgesellschaft. Die Linguistin Sabine Breit kritisiert, dass Framing benutzt wird, um zu manipulieren. Sie fordert, dass Sprache als Medium für echten Dialog eingesetzt wird, statt zur Manipulation.

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Eltern brauchen Kinder
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Eltern brauchen Kinder

Ein Standpunkt von Steve Heitzer
Obwohl Steve Heitzer fürchten muss, als stockkonservativ zu gelten, ist er dagegen, Kleinkinder zu früh in die Kita zu geben. Er sieht auch eine flächendeckende Kita-Betreuung kritisch. Denn Kinder bieten uns die Chance, zur Besinnung zu kommen und innerlich zu wachsen.

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New Work in Theorie und Praxis

Ein Buch über innovatives Arbeiten

Frédéric Laloux hat einen innovativen Ansatz entwickelt, wie Unternehmen und Institutionen in Zukunft organisiert werden können. Statt Hierarchien und Kontrolle geht es um Gemeinschaft, selbstständiges Arbeiten und Dialog. Das stiftet Sinn, und der Erfolg kommt fast von allein.

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„Unser Haus brennt“

Über Greta Thunbergs Kampf für das Klima

Mit ihrem Schulstreik für das Klima erregt die Schülerin Greta Thunberg aus Schweden weltweit Aufmerksamkeit. Sie kritisiert das Nichtstun und die Gleichgültigkeit der Erwachsenen. Denn es geht um die Zukunft ihrer Generation. Birgit Stratmann kommentiert ihre Aktionen.

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Die Rechten und wir – Wie gefährdet ist die Demokratie?
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Die Rechten und wir – Wie gefährdet ist die Demokratie?

Gastbeitrag von Reiner Scholz

Der Journalist Reiner Scholz, seit langer Zeit politisch aktiv, ist besorgt über das Erstarken rechtsradikaler Strömungen. Wer die Errungenschaften der Demokratie gut heißt, ist plötzlich konservativ und gerät in die Defensive. Es ist Zeit, sich auf unsere Stärken zu besinnen, so Scholz, und für die Demokratie zu kämpfen.

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Warnung vor Nationalismus
Deutscher Bundestag/ Achim Melde

Warnung vor Nationalismus

Holocaust-Überlebender im Deutschen Bundestag

Saul Friedländer, 86, überlebte den Holocaust, weil seine Eltern ihn in einem katholischen Internat versteckten. Im Bundestag erinnert der Historiker an die Greuel der Nazis und ruft die Deutschen auf, für die “wahre Demokratie” zu kämpfen. Die Rede im Video…

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Ankommen mit jedem Schritt
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Ankommen mit jedem Schritt

Der etwas andere Stadt-Spaziergang

Steve und Christian Heitzer üben regelmäßig mit einer Gruppe Gehmeditation, auch in der Stadt. Sie schildern ihre Erfahrungen mit der Praxis des achtsamen Gehens, die sie wieder in Kontakt mir sich selbst, den Menschen und der Umgebung bringt – zu jeder Zeit, an jedem Ort.

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Herzprobleme durch Stress
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Herzprobleme durch Stress

Ein Kardiologe berichtet aus seinem Berufsalltag

Stress kann krank machen. Manchmal entpuppen sich Herzbeschwerden als Stresssymptom. Der Kardiologe Patrick Bode berichtet von der Ärzte-Odysee einer jungen Frau. Er kritisiert ein Gesundheitssystem, das keine Zeit mehr lässt für einen intensiven Kontakt zwischen Arzt und Patient.

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Die Messbarkeit des Glücks
George Frederic Watts (Public Domain)

Die Messbarkeit des Glücks

Philosophisches Basiswissen: John Stuart Mill

John Stuart Mill (1806-1873) entwickelte den Utilitarismus Jeremy Benthams weiter. Danach soll man so handeln, dass das größtmögliche Glück für viele erreicht wird. Die Philosophin Cornelia Bruell stellt den Utilitarismus Mills vor, der den Nutzen einer Handlung in den Mittelpunkt stellt und auf einem solidarischen Weltbild beruht.

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Wege aus der kollektiven Erregung

Für eine Ethik in der medialen Welt

Heute kann jeder Botschaften in die Welt senden, der Einfluss etablierter Medien schwindet. Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen untersucht in seinem Buch Desinformation und Erregungsmuster des digitalen Zeitalters. Er fordert, dass journalistisches Handwerk Teil der Allgemeinbildung wird.

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Die Mehrheit wünscht sich eine bessere Welt
Angeles Nassar

Die Mehrheit wünscht sich eine bessere Welt

Ein Beitrag von Matthieu Ricard

Wir sollten uns nicht von Pessimismus und Untergangsstimmung irre machen lassen, so der buddhistische Mönch Matthieu Ricard. Fürsorge und Mitgefühl sind starke Kräfte, die unseren Planeten retten könnten. Wir müssen in größeren Zeiträumen denken.

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Unser wunderschöner Planet
ESA/NASA

Unser wunderschöner Planet

Alexander Gerst sendet eine Nachricht an die Erdbewohner
Der deutsche Astronaut Alexander Gerst war fast 200 Tage im All und hat vor seiner Rückkehr eine bewegende Video-Nachricht an seine zukünftigen Enkelkinder geschickt. Er hoffe, dass es uns Menschen gelinge, in Frieden miteinander zu leben und die Natur zu schützen.

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Spielzeug, für das andere leiden müssen
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Spielzeug, für das andere leiden müssen

Ethische Alltagsfragen

In der Rubrik “Ethische Alltagsfragen” greift der Philosoph Jay Garfield eine Frage zum Schenken von Kinderspielzeug auf, das unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wurde: „Wie erkläre ich meiner Tochter, dass Menschen leiden müssen, wenn ihr Wunschgeschenk produziert wird?“

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Demenz: Nur die Gegenwart zählt
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Demenz: Nur die Gegenwart zählt

Erfahrungen mit meiner Mutter

Kann man von Demenzkranken etwas lernen? Diese Frage beschäftigt die Autorin, seit die Krankheit vor rund zehn Jahren bei ihrer Mutter diagnostiziert wurde. Sie schildert den Verlauf und wie sich ihr Blick auf die Demenz gewandelt hat. Wichtig ist, offen zu bleiben für die Überraschungen des Lebens.

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Die ersten Design-Babies sind da
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Die ersten Design-Babies sind da

Ein Standpunkt von Carsten Petersen

Erstmals sind genmanipulierte Babies zur Welt gekommen. Ein Tabubruch, den der Philosoph Carsten Petersen einordnet. Er fürchtet, dass dies der Anfang einer permanenten Optimierung des Menschen ist. Doch welchen Sinn hat ein Leben, das den Zufall ausschaltet?

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Wenn der Chef meditiert
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Wenn der Chef meditiert

Interview mit Zen-Meisterin Anna Gamma

Der innere Weg verändert nicht nur die Persönlichkeit, sondern auch die Unternehmenskultur, so die Zen-Meisterin Anna Gamma. In ihren Leadership-Trainings ermutigt sie zu einer tieferen Innenschau. Sie regt an, einseitig patriarchalisches Denken zu überwinden und weibliche Qualitäten zu integrieren. Michaela Doepke sprach mit ihr.

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Entscheiden ohne Reue

Ein Buch des Philosophen Christoph Quarch
Tag für Tag müssen wir Entscheidungen fällen, und einige sind wegweisend für uns und andere. Der Philosoph Christoph Quarch nennt in seinem Buch „Nicht Denken ist auch keine Lösung“ Faktoren, die wichtig sind. Ein kluger Ratgeber, der uns hilft, selbst zu denken und gut zu entscheiden.

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Der marktgerechte Patient

Ein Film über den Pflegenotstand in Krankenhäusern

Unser Gesundheitswesen ist am Limit. Der Film „Der marktgerechte Patient“ geht den Ursachen der Misere auf den Grund. Krankenhäuser sind zu Wirtschaftsunternehmen geworden. Orthopädische Eingriffe lohnen sich, chronische Krankheiten bringen Defizite. Eine Umkehr ist nötig: Gesundheit gehört in staatliche Hände, so die Botschaft.

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„Endlich Ruhe in meinem Kopf“
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„Endlich Ruhe in meinem Kopf“

Erfahrungsbericht einer ADHS-Betroffenen

Mit 49 Jahren erhielt Stefanie Sigl die Diagnose ADHS. Doch seit sie meditiert, ist sie nicht länger Spielball ihrer zuvor unkontrollierbaren Gedanken und Emotionen. Als Betroffene der Aufmerksamkeitsdefizitstörung schildert sie ihren Weg aus einem quälenden Ausnahmezustand.

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Arbeiten wie im Wohnzimmer
Sabine Breit

Arbeiten wie im Wohnzimmer

Zufriedenheit als Gratmesser für den Erfolg

Anke und Rino Kasch haben es gewagt: Sie haben einen Laden eröffnet, in dem sie all das verkaufen, was sie selbst gut finden. Entstanden ist ein Ort, der Menschen verbindet, an dem sie selbst und andere sich zu Hause fühlen. Das ist der Gratmesser für ihren Erfolg.

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Kinder sind natürlicherweise achtsam
Foto: Nils Altner

Kinder sind natürlicherweise achtsam

Interview mit Nils Altner

Fast alle Grundschulen in Solingen haben mit Achtsamkeit experimentiert, zunächst die Schulleiterinnen, dann Lehrer und zuletzt die Schüler. Dr. Nils Altner berichtet im Interview von seinem ungewöhnlichen Forschungsprojekt.

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Konsumparadies Kindergeburtstag
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Konsumparadies Kindergeburtstag

Standpunkt einer jungen Mutter

Eine Mutter zweier Kinder berichtet, wie sich ein Kindergeburtstag in einem Vorort von Frankfurt zum Horrorfest auswächst. Geschenkewettbewerb, maßloser Konsum und Konkurrenz setzen ihr zu. Doch sie führen bei ihr auch zu einem Bewusstseinswandel.

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Tugendethik oder: Das Goldmarie-Prinzip
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Tugendethik oder: Das Goldmarie-Prinzip

Philosophisches Basiswissen Aristoteles

Der griechische Philosoph Aristotels entwirft in seiner Tugendethik keine Regeln, was zu tun und zu lassen wäre. Vielmehr geht es ihm um die Haltungen, die dem Handeln zugrunde liegen. Sind diese tugendhaft und vernünftig, stellt sich Glück von allein ein. Der Philosoph Andreas Luckner über eine Ethik, die die Lebensklugkeit in den Mittelpunkt stellt.

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Wie geht digitale Nachhaltigkeit?

Ein Buch von Malte Spitz

Daten als „Öl des 21. Jahrhunderts“? Der Vergleich ist gewagt. Grünen-Politiker und Netzaktivist Malte Spitz nutzt ihn, um zentrale Fragen des digitalen Zeitalters aufzuwerfen, insbesondere wie ein nachhaltiger Umgang mit Daten aussehen könnte. Spitz fordert eine gesellschaftliche Debatte.

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Dankbarkeit – eine Frage des Weltbilds
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Dankbarkeit – eine Frage des Weltbilds

Ein Essay von Nicolas Dierks

Dankbarkeit ist wichtig für ein gelingendes Leben und der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Der Philosoph Nicolas Dierks denkt darüber nach, wie wir diese Kraft stärken können und welche gedanklichen Hindernisse uns im Weg stehen. Er nennt fünf Schritte, das eigene Weltbild zu überprüfen.

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Aktion Würde: „Wir hören Ihnen zu“
Foto: Annette Sewing

Aktion Würde: „Wir hören Ihnen zu“

Wie ein würdevoller Umgang aussehen könnte

Würde ist ein großes Wort. Die Hamburger Gruppe „Würdekompass“ hat dazu im September eine Aktion mitten in der City gestartet: Street Listening, also Menschen zuhören, die etwas über sich erzählen wollen. Ein Gespräch auf Augenhöhe führen – das ist ein würdevoller Umgang, finden die Initiatoren.

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Der Philosoph als Gärtner

Das neue Buch von Byung Chul-Han

Der südkoreanische Autor und Philosoph beschreibt in seinem neuen Buch ein Experiment: Er lebte drei Jahre lang in seinem Garten einen Gegenentwurf zum Turbo-Kapitalismus. Hier geht es nicht um Profit, sondern um Seinlassen, Wertschätzen, Geduld und ein planetarisches Bewusstsein.

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Für einen friedlichen Umgang mit Krebs
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Für einen friedlichen Umgang mit Krebs

Standpunkt einer Betroffenen

Krebs ist eine bösartige Krankheit, die mit scharfen Mitteln bekämpft werden muss, so ist die gängige Vorstellung. Kerstin Chavent, selbst betroffen, hat einen anderen Weg eingeschlagen: Sie wollte verstehen, was der Krebs ihr zu sagen hat, und setzt auf ganzheitliche Wege zur Heilung.

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Kohle: Martialischer Umgang mit der Natur
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Kohle: Martialischer Umgang mit der Natur

Ein Standpunkt von Birgit Stratmann

Die Dinosaurier der Energiebranche sind wieder auf dem Vormarsch. Der Energiekonzern RWE will gegen den massiven Protest von Umweltschützern den Hambacher Forst für den Braunkohleabbau roden. Doch es regt sich Widerstand. Zu Recht findet Birgit Stratmann.

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Neu über Arbeit nachdenken
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Neu über Arbeit nachdenken

Ein Gastbeitrag von Hubert Thurnhofer

Leistung muss angemessen entlohnt werden – diese Forderung ist nicht nur in Deutschland Common Sense. Doch was ist Arbeit, was sind nicht-bezahlte Tätigkeiten? Der Moralphilosoph Hubert Thurnhofer meint, dass diese Begriffe neu definiert werden müssen. Erst dann könne man über das Bedingungslose Grundeinkommen nachdenken.

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Achtsame Politik beginnt beim Einzelnen
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Achtsame Politik beginnt beim Einzelnen

Ein Standpunkt von Peter Döge

Politik wird oft als getrennt von den Menschen gedacht. Der Soziologe Professor Peter Döge sieht in diesem fragmentierenden Denken eine Ursachen unachtsamer Politik. Mit Achtsamkeit, so seine These, kann eine Gesellschaft von Menschen entstehen, die Politik ganzheitlich denkt und entsprechend handelt.

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Sprache als Kampfmittel
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Sprache als Kampfmittel

Standpunkt von Sabine Breit

Sabine Breit beobachtet eine Verrohung von Sprache. Begriffe wie „Asyltourismus“ und „Ankerzentren“ standen am Anfang einer hitzigen Diskussion über Zuwanderung. Seit Chemnitz hat die Polarisierung weiter zugenommen. Sie fordert, dass wir sprachlich abrüsten.

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Mit Mitgefühl ärgerlich sein
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Mit Mitgefühl ärgerlich sein

Anleitung zum Umgang mit Emotionen

Was tun, wenn starke Emotionen wie Ärger und Zorn uns überwältigen? Die Philosophin Heidemarie Bennent-Vahle hat mit ihrer „Angemesenheitsprüfung“ einen Leitfaden entwickelt, mit Emotionen kraft des Denkens gut umzugehen. Dafür schlägt sie vier Schritte vor, eine Situation zu durchdenken.

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Was ist ein Gutes Leben?
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Was ist ein Gutes Leben?

Ein Essay von Albert Kitzler

Auf der Suche nach dem gelingenden Leben ist der Philosoph Albert Kitzler im antiken Weisheitsdenken fündig geworden. Danach müssen wir uns um drei Bereiche kümmern: den Umgang mit der Welt, mit Anderen und mit uns selbst. Vor allem geht es darum, hinderliche Gewohnheiten zu überwinden und die Persönlichkeit zu bilden.

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Mit Liebe kämpfen, nicht mit Waffen
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Mit Liebe kämpfen, nicht mit Waffen

Arun Gandhi beantwortet Fragen von Lesern

Wie leben wir gewaltlos? Wie gehen wir mit starken Emotionen um? Wie verhalten wir uns zu Krieg, Armut und Ungerechtigkeit? Arun Gandhi, der Enkel des Mahatma Gandhi, beantwortet Fragen von Leserinen und Lesern dieser Plattform.

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Auf Heimreise
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Auf Heimreise

Betrachtungen von Rückkehrern

Die Ferienzeit neigt sich dem Ende zu, es ist Zeit für die Rückkehr. Der Philosoph Peter Vollbrecht hilft uns, wieder anzukommen und das Erlebte Revue passieren zu lassen. Hat die Reise uns verändert?

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Achtsamkeit bildet
Foto: Peter Mimietz

Achtsamkeit bildet

Ein Gespräch mit Dr. Reyk Albrecht, der Achtsamkeit und Angewandte Ethik verbindet

Hochschulen sind zentrale Orte für die Entwicklung des Menschen, sagt Dr. Reyk Albrecht. Er spricht im Interview über die Bedeutung der Persönlichkeitsentwicklung und und wie Achtsamkeit helfen könne, eigene Verhaltensmuster zu verstehen und ethisch zu handeln.

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War der Buddha Pazifist?
Foto: Christof Spitz

War der Buddha Pazifist?

Ein Vortrag von Michael Zimmermann zum Nachhören

Der Indologe Professor Michael Zimmermann untersucht in seinem Vortrag, wie weit das Gebot der Gewaltlosigkeit im Buddhismus geht. Zwar forderte der Buddha seine Anhänger auf, Lebewesen nicht zu verletzen, politisch jedoch habe er sich weitgehend herausgehalten, auch aus Fragen von Krieg und Frieden.

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Meditieren ohne Geländer

Ein Buch von Krishnamurti

Das in der edition steinrich erschiene Buch des indischen Meisters Krishnamurti (1895-1986) sprengt alle konventionellen Ansichten über Meditation. Als Freigeist lehnt er Autoritäten, Gurus und Methoden ab. Meditation versteht er als Zustand vollkommener innerer Freiheit.

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„Bewusstsein ist keine rein individuelle Sache“
Foto: privat

„Bewusstsein ist keine rein individuelle Sache“

Interview mit der Philosophin Natalie Knapp

Was bedeutet es, ein Mensch zu sein? Für die Philosophin Natalie Knapp hat diese Frage viel mit Weisheit zu tun. Sie spricht im Interview über verschiedene Vorstellungen von Bewusstsein, die Freude am eigenständigen Denken und welche Vorteile es hat, Meditation und Denken zu verbinden.

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Stille Revolution in der Arbeitswelt?
Mindjazz Pictures

Stille Revolution in der Arbeitswelt?

Ein Film über das Unternehmen Upstalsboom

Wie sieht die Zukunft der Unternehmen aus? In seinem Film „Stille Revolution“ zeichnet der Regisseur Kristian Gründling ein idealistisches Unternehmerporträt von Bodo Janssen, Firmenchef der Hotelkette Upstalsboom, als Vorreiter einer humanen Arbeitswelt.

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Unsere Mitmenschlichkeit stärken
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Unsere Mitmenschlichkeit stärken

Mit kleinen Übungen für den Alltag

Jeder Mensch ist zwar mit der Welt verbunden, und doch fühlen wir uns oft getrennt. Wir haben die Illusion, unabhängig leben zu können. Buchautorin Christa Spannbauer erklärt, wie wir das Gefühl, mit anderen verbunden zu sein, aktivieren können und gibt alltagstaugliche Inspiration.

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Der leise Rebell

Autobiografische Texe von Thich Nhat Hanh

Der große Achtsamkeitslehrer Thich Nhat Hanh ist ein Poet und leiser Rebell. In diesem Buch erzählt er sein Leben anhand von berührenden Geschichten. Diese zeigen sein ganzheitliches Verständnis von Achtsamkeit, die für ihn einen radikalen Pazifismus einschließt und die Kraft, Gesellschaft zu transformieren.

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Nachdenken über die Liebe
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Nachdenken über die Liebe

Ein Essay von Ina Schmidt

Liebe hat viele Facetten: Die Liebe in der Partnerschaft, Eltern- und Kindesliebe, Freundschaft. Die Philosophin Ina Schmidt regt an, über die Liebe nachzudenken. Damit Liebe gelingen kann, empfiehlt sie eine Praxis der Liebe.

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Wertschätzung des Weiblichen
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Wertschätzung des Weiblichen

Über das Unbehagen der modernen Frau

Was moderne Frauen von matriarchalen Prinzipien lernen können, dazu äußert sich die Sozialanthropologin und Frauenforscherin Veronika Bennholdt-Thomsen im Interview. Die Autorin untersuchte matriarchale Strukturen in der südmexikanischen Kleinstadt Juchitán, in der die Frauen das Sagen haben.

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Reparieren muss rentabel werden
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Reparieren muss rentabel werden

Warum so viele Retouren vernichtet werden

Amazon vernichtet Retouren. Doch der eigentliche Skandal, so Professor Evi Hartmann: Es ist für den Handel billiger, Retouren zu verschrotten als zu reparieren. Auch die Verbraucher tragen Verantwortung: Gedankenlos geben sie Waren zurück. Die Autorin zeigt Wege aus der Wegwerf-Falle.

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Eltern sind auch nur Menschen!   
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Eltern sind auch nur Menschen!  

Plädoyer eines Kinder- und Jugendpsychiaters

Der Autor Jörg Mangold sieht sich als Kinder- und Jugendpsychiater zunehmend in einem ethischen Konflikt. Er soll „doktorn“, damit Eltern und Kinder wieder „funktionieren“. Doch wer ist hier eigentlich gestört, wenn er immer mehr „Reparaturaufträge“ von einem kranken Gesellschaftssystem erhält?

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Brauchen wir ein neues Geldsystem?
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Brauchen wir ein neues Geldsystem?

Über die Vollgeldinitiative in der Schweiz
Die Schweizer Vollgeld-Initiative wollte das alleinige Recht auf Geldschöpfung der Nationalbank übertragen. Was sonst, fragt der gesunde Menschenverstand. Doch die Schweizer stimmten dagegen. Zu recht, argumentiert Hubert Thurnhofer, denn wer diesen radikalen Wandel will, müsse gleichzeitig Derivate und Privatbanken abschaffen.

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Untergräbt Religion die Moral?
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Untergräbt Religion die Moral?

Ein Standpunkt von Jay Garfield

Ist das Vertrauen, das Religionen entgegen gebracht wird, gerechtfertigt? Studien, die das Verhalten religiöser und nicht-religiöser Kinder verglichen, kamen zu dem Ergebnis, dass Kinder von Atheisten sich prosozialer verhalten als die anderen. Der Philosoph Jay Garfield über falsche Selbstbilder und religiöse Abgrenzung.

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Eine Stimme für die Entrechteten

Eine Sängerin und ihre humanitäre Arbeit

Die Sängerin Marianne Sébastien engagiert sich an einem der dunkelsten Orte der Welt: den Minen Potosis in der bolivianischen Hochebene. Um Minen- und Straßenkindern zu helfen gründete sie die humanitäre Organisation Voix Libres. Zu viele Menschen heute nährten das Leiden, sagt sie, und will Freude in die Welt bringen.

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Filmportrait eines weisen Mannes
Lemle Pictures

Filmportrait eines weisen Mannes

Dokumentation über den Dalai Lama
„Der letzte Dalai Lama?“ ist der Titel des Films, der seit Mai 2018 in deutschen Kinos läuft und das Wirken des Dalai Lama nachzeichnet: seine Jugend in Tibet, die Flucht ins Exil, seine Begegnung mit Wissenschaftlern und sein Engagement für inneren und äußeren Frieden. Eine empfehlenswerte Dokumentation, sagt Gerald Blomeyer.

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Mit Achtsamkeit gegen Uni-Stress
Foto: Peter Mimietz

Mit Achtsamkeit gegen Uni-Stress

Was Studierende berichten

Der Stress an den Hochschulen steigt, Studierende leiden noch stärker als andere Bevölkerungsgruppen. Jetzt haben einige die Achtsamkeit für sich entdeckt. Christa Spannbauer hat mit Studierenden gesprochen, denen Achtsamkeit hilft, besser zu leben und zu lernen.

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Gibt es allgemein verbindliche Grundwerte?
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Gibt es allgemein verbindliche Grundwerte?

Ein Standpunkt von Hubert Thurnhofer

Alle Arten von Moral seien gleichwertig, sagt der Anthropologe Michael Tomasello. Dürfen wir daher zum Beispiel die moralisch begründete Genitalverstümmelung von Mädchen nicht verurteilen? Der Philosoph Hubert Thurnhofer ruft dazu auf, über ethische Grundwerte zu diskutieren.

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Nur Taten aus Mitleid sind moralisch
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Nur Taten aus Mitleid sind moralisch

Philosophisches Basiswissen: Schopenhauer
„Verletze niemanden und hilf allen, so viel du kannst“ ist der Kern der Mitleidsethik Arthur Schopenhauers (1788-1860). Gabriele Neuhäuser erklärt, wie Schopenhauer aus einer pessimistischen Willensmetaphysik seine Ethik entworfen hat. Diese schließt Mitgefühl mit allen Lebewesen, auch Tieren, ein, und kann als Vorläufer der Umweltethik angesehen werden.

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„Passivität ist keine Antwort“
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„Passivität ist keine Antwort“

Jan van Aken im Portrait

Acht Jahre saß Jan van Aken für die Linke im Bundestag, sein Thema: Waffenexporte. Er durchlief keine Politikerkarriere, sondern arbeitete zuvor als UN-Biowaffeninspekteur und als Campaigner bei Greenpeace. „Wie mische ich mich ein“ ist eine zentrale Frage in seinem Leben.

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Pazifismus: für mehr Vernunft in der Debatte
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Pazifismus: für mehr Vernunft in der Debatte

Ein Vortrag von Wilfried Hinsch zum Nachhören

Der Philosoph Professor Wilfried Hinsch setzt sich für einen „aufgeklärten Pazifismus“ ein. In seinem Vortrag kritisiert er den „radikalen Pazifismus“, der eigentlich nur im religiösen Kontext begründbar sei. Er fordert Pragmatismus, um mehr Menschen zu schützen.

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Wer den digitalen Giftmüll entsorgt
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Wer den digitalen Giftmüll entsorgt

Der Film „Cleaners“

Im Internet gibt es verstörende Bilder von Gewalt und sexuellem Missbrauch. Damit Menschen davon unbelästigt in sozialen Netzwerken unterwegs sein können, gibt es die „Cleaners“, die das Internet durchpflügen, und entscheiden, was gelöscht wird. Der Film “The Cleaners” dokumentiert ihre Arbeit.

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Muss ich meine Schwiegermutter pflegen?
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Muss ich meine Schwiegermutter pflegen?

Ethische Alltagsfragen

In der Rubrik “Ethische Alltagsfragen” beantwortet der Philosoph Jay Garfield eine Frage zur Pflege in einer Familie: “Mein Mann hat seit 20 Jahren Schizophrenie, meine Mutter ist seit 40 Jahren krank. Muss ich mich auch noch um meine Schwiegermutter kümmern?”

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Wie Sprache Wirklichkeit schafft
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Wie Sprache Wirklichkeit schafft

Ein Essay von Sabine Breit

Die Linguistin Sabine Breit untersucht die Wechselwirkung von Sprache und Zeitgeist. Das “Recht des Stärkeren” prägt noch immer unsere Welt und fördert Konkurrenz und Machtdenken, gerade auch in Unternehmen. Doch langsam bricht sich eine kooperative Kultur Bahn. Es ist Zeit, neue Begriffe zu nutzen – für eine Kultur des Miteinander.

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Robotik: Zukunft als Chance
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Robotik: Zukunft als Chance

Ein Gespräch mit Zukunftsforscherin Cornelia Daheim

Bis 2030 könnte die Hälfte aller Arbeitsplätze durch die Automatisierung vernichtet werden. Doch Robotik und Digitalisierung bieten auch Chancen, wie die Zukunftsforscherin Cornelia Daheim erklärt: Wir können mehr Freiräume gewinnen, zwischenmenschliche Kontakte stärken und Gesellschaft neu erfinden.

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Care-Ethik in der Geburtshilfe
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Care-Ethik in der Geburtshilfe

Zentral ist, was zwischen Menschen geschieht

Die Care-Ethik, 1982 von Carol Gigligan entwickelt, stellt die Beziehung ins Zentrum moralischen Handelns. Die Gynäkologin Dr. Barbara Jahn skizziert die Grundprinzipien und erklärt, wie sie in der Geburtshilfe praktisch angewendet werden kann. Care-Ethik als Gegengewicht zur Ökonomisierung in der Medizin.

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Vom Ende der Hierarchie
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Vom Ende der Hierarchie

von Gerald Hüther

In der Geschichte haben sich hierarchische Gesellschaftsstrukturen herausgebildet. Doch Hierarchie funktioniere in der komplexen Gesellschaft nicht mehr, sagt der bekannte Neurowissenschaftler Professor Dr. Gerald Hüther. Es gehe darum, die Würde, also das zutiefst Menschliche in uns selbst zu entdecken, um in komplexer Welt leben zu können.

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Selbstmitgefühl – Anker für schwierige Momente
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Selbstmitgefühl – Anker für schwierige Momente

Eine kurze Übung für den Alltag

Mit der folgenden 3-Minuten-Übung möchten wir Sie inspirieren, eine Pause im stressigen Alltag einzulegen. Gerade das Selbstmitgefühl kann in schwierigen Momenten Wunder wirken und uns wieder in unsere Kraft bringen.

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Wut als Kraft zur Veränderung

Ein Buch von Arun Gandhi

Arun Gandhi, der Enkel Mahatma Gandhis, kommt als 12-Jähriger für zwei Jahre in die Obhut seines Großvaters. In diesem Buch teilt er, was dieser ihn lehrte: den Umgang mit starken Emotionen wie Wut und Depression und den gewaltlosen Kampf gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Ein hochaktuelles Buch.

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Sollen homosexuelle Paare Kinder haben?
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Sollen homosexuelle Paare Kinder haben?

Ethische Alltagsfragen

In der Rubrik “Ethische Alltagsfragen” beantwortet der Philosoph Jay Garfield eine Frage zur Legitimität der Adoption: Sollen gleichgeschlechliche Paare Kinder adoptieren dürfen? Oder gibt es Gründe, das zu verbieten oder abzulehnen?

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„Blickt nach oben zu den Sternen“
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„Blickt nach oben zu den Sternen“

Zum Tod von Stephen Hawking

„Wie schwierig das Leben auch scheinen mag, es gibt immer etwas, das ihr tun könnt“ ist eine der ermutigenden Botschaften, die Stephen Hawking (1942-2018) hinterlassen hat. Der Philosoph Peter Vollbrecht würdigt ihn nicht nur als genialen Physiker, sondern auch als einen Menschen, dem die Erde am Herzen lag.

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Liebe kultivieren und verschenken
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Liebe kultivieren und verschenken

Gastbeitrag von Wilfried Reuter

Der buddhistische Meditationslehrer Wilfried Reuter erklärt die Meditation der liebenden Güte. Wer sie regelmäßig übt, könne sich vor Angst und Einsamkeit schützen und mehr mit anderen Lebewesen verbinden, so seine Erfahrung.

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Gefühlsethik und Gerechtigkeit
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Gefühlsethik und Gerechtigkeit

Philosophisches Basiswissen: David Hume

Es ist angenehmer, gut zu handeln als schlecht, ist eine Kernaussage des schottischen Philosophen David Hume (1711 bis 1776), der eine Gefühlsethik entwickelt hat. Der Mensch sei sozial veranlagt und hätte ein Bedürfnis nach Frieden. Daraus ließe sich moralisches Handeln begründen. Rudolf Lüthe stellt den Vorläufer des modernen Utilitarismus vor.

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Vom Bitcoin zum Shitcoin
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Vom Bitcoin zum Shitcoin

Ein Gastbeitrag von Hubert Thurnhofer

Der Hype um die Internetwährung Bitcoin ist verflogen. Hubert Thurnhofer erklärt, wie Bitcoins funktionieren und warum sie als Gegenpol zu üblichen Währungen entwickelt wurden. Von der ursprünglichen Idee sei nicht viel geblieben, so das Fazit des Autors. „Die Krytowährung ist aus ethischen Gründen abzulehnen.“

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Digitalisierung: So ein komisches Bauchgefühl
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Digitalisierung: So ein komisches Bauchgefühl

Ein Standpunkt von Sabine Breit

Droht die Digitalisierung fast aller Lebensbereiche uns „Nutzer“ zu kleinen Robotern zu machen? Wir vereinheitlichen unser Verhalten – und Sprache und Denken gleich mit. Die Linguistin Sabine Breit macht Mut: Die Konzerne geben den Ton an. Aber noch sei Zeit zu gestalten, welche Technik wir wollen und welche nicht.

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Singen, bis es keine Nazis mehr gibt
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Singen, bis es keine Nazis mehr gibt

Ein Portrait von Esther Bejarano

Einst musste sie im Mädchenorchester von Auschwitz um ihr Leben spielen. Heute steht die 93-jährige Sängerin Esther Bejarano mit Rappern auf der Bühne und ruft zum Widerstand gegen Fremdenfeindlichkeit und Neonazismus auf.

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Organspender sind Lebensretter
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Organspender sind Lebensretter

Standpunkt von Klaus Schäfer

In der Reihe „Kontroverse“ plädiert der katholischer Priester und Klinikseelsorger Klaus Schäfer für die Organspende. Denn eine Transplantation kann Leben retten. Die Skepsis vieler Menschen rühre daher, dass sie ein falsches Bild vom Hirntod hätten. Dieser sei das sicherste Kriterium für den Tod eines Menschen, so der Autor.

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"Organspende macht den Körper zum Rohstoff"
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"Organspende macht den Körper zum Rohstoff"

Standpunkt von Carsten Petersen

In der Reihe “Kontroverse” spricht sich der Philosoph Carsten Petersen gegen das Transplantieren von Organen aus, weil es den Körper zum Gegenstand der Verwertung mache. Das sei gegen die Menschwürde. Er kritisiert, dass die Medizin den Menschen als Rohstoff ansehe und die Grenzen, die der Körper setzt, nicht respektiert.

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Über die Sehnsucht zu sein

Neues Buch von Andreas Weber

Individualität und Entfremdung prägen unsere Kultur. Der Philosoph Andreas Weber entwickelt mit seinem neuen Buch eine andere Sichtweise: Wenn es uns gelingt, ganzheitlich zu denken und zu fühlen, könnten neue Gesellschaftsformen entstehen.

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Kann Achtsamkeit die Lust am Konsum bremsen?
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Kann Achtsamkeit die Lust am Konsum bremsen?

Erste wissenschaftliche Studie in Deutschland

Wissenschaftler haben erstmals untersucht, ob Menschen, die Achtsamkeit üben, anders konsumieren. Die Ergebnisse der Studie: Bei den meisten, die ein achtwöchiges Training absolviert haben, schwindet das Interesse an materiellen Dingen. Das Verhalten ändert sich jedoch kaum.

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#Metoo: Es geht um Selbstbestimmung
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#Metoo: Es geht um Selbstbestimmung

Ein Standpunkt der Philosophin Ina Schmidt

Der Hashtag Metoo hat eine Debatte über sexuelle Gewalt initiiert. Doch oft bleiben alte Muster unberührt: die Frau als Objekt, der Mann in der Machtposition. Ina Schmidt fragt, worum es eigentlich gehen sollte: unser Frauenbild, unser Verständnis von Weiblichkeit und Sexualität und die Frage, wie Frauen selbstbestimmt leben können.

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Arbeiten ohne Hierarchien
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Arbeiten ohne Hierarchien

Über den holländischen Pflegedienst Buurtzorg

Kann man ganz ohne Vorgesetzte auskommen? Der holländische Pflegedienst „Buurtzorg“ zeigt, wie es geht. Unter dem Motto „Menschlichkeit vor Bürokratie“ hat Gründer Jos de Blok in Holland ein innovatives Unternehmenskonzept entwickelt, das von selbstorganisierten Teams getragen wird.

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Grundlos glücklich sein
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Grundlos glücklich sein

Gastbeitrag eines tibetischen Meditationslehrers

„Irgendetwas fehlt“, denken wir manchmal, obwohl in unserem Leben alles rund läuft. Dann haben wir die Verbindung zu unserem natürlichen inneren Wohlbefinden verloren, sagt der tibetische Meditationslehrer Tsoknyi Rinpoche. Er fragt, wie es gelingen kann, wieder im inneren Zuhause anzukommen.

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Hat der Pazifismus ausgedient?

Der Philosoph Wilfried Hinsch legt nach

Der Philosoph Wilfried Hinsch plädiert in seinem neuen Buch „Die Moral des Krieges“ für einen „aufgeklärten Pazifismus“ und leistet einen Beitrag zu einer wichtigen Diskussion. Birgit Stratmann fragt dennoch: Was geschieht, wenn sich die Prioritäten verschieben und der Gewalt die Tür geöffnet wird?

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Die Zeit im Nacken
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Die Zeit im Nacken

Notizen aus dem Alltag eines Achtsamkeitslehrers

Was ist eigentlich wesentlich, fragt sich Autor und Achtsamkeitslehrer Steve Heitzer. Er hat sich selbst beobachtet, wie er im Alltag im Erledigungsmodus unterwegs ist – ganz so, als würde das Leben auf ihn warten, bis er alles geschafft hat. „Wo bin ich inzwischen?“ ist eine Frage, die ihn im Alltag leitet.

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Nie wieder männliche Küken töten
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Nie wieder männliche Küken töten

Wie ökologische Hühnerzucht funktioniert

Männliche Küken werden massenhaft getötet, weil ihre Aufzucht für die Fleischgewinnung unrentabel ist. Die Ökologische Tierzucht gGmbH stellt das bisherige System der Hühnerzucht auf den Kopf. Die Verbraucher können diese Bemühungen mit ihrer Kaufentscheidung unterstützen. Doch es ist noch ein weiter Weg, würdevoll mit den Tieren umzugehen.

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Achtsam schreiben lernen
Foto: Hannes Wietschel

Achtsam schreiben lernen

Ein Interview mit Hochschullehrer Peter Braun

Dr. Peter Braun unterrichtet wissenschaftliches Schreiben an der Universität Jena. Er baut Achtsamkeit in den Unterricht ein, etwa die Wahrnehmung des Körpers, der Gedanken und Gefühle. Zustände von Sammlung lösen Schreibblockaden und bringen Kreativität, so seine Erfahrung.

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Für eine menschliche Geburtshilfe
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Für eine menschliche Geburtshilfe

Ein Beitrag der Gynäkölogin Dr. Barbara Jahn

Die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens hat auch die Geburtshife erfasst. Personalabbau und Zeitdruck sind jedoch Beziehungskiller. Wir brauchen eine Ethik der Geburtshilfe, sagt die Gynälologin Dr. Barbara Jahn, um Menschen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.

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Aktion Mutterherz
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Aktion Mutterherz

Hilfe für Mütter von schwerkranken Kindern

Birthe Brahmer-Loss, Initiatorin der Aktion „Mutterherz“, hat einen kostenlosen Online-Kurs für Mütter von schwerkranken Kindern entwickelt. Sie will Frauen helfen, schwierige Lebenssituationen zu transformieren und Vertrauen in das Leben wiederzufinden.

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Einfühlsames Zuhören
compassionatelistenig.org

Einfühlsames Zuhören

Frieden finden durch Dialog

Erst wenn wir Zugang zu unseren eigenen Gefühlen haben, können wir uns für andere öffnen. Das Compassionate Listening, das Einfühlsame Zuhören, setzt genau hier an. Es ermöglicht, sich für Verwundungen im eigenen Herzen zu öffnen und im Dialog auf andere zuzugehen. So kann der Funke der Empathie gezündet werden, auch in Konflikten.

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Hast du 10 Sekunden Zeit, dann lächle
Youngcheol Lee

Hast du 10 Sekunden Zeit, dann lächle

Ein gutes Buch zum Verschenken

Der koreanische Zen-Mönch Haemin Sunim ist vielen über seine Weisheits-Tweets bekannt. Jetzt hat er ein Buch herausgebracht, eine Sammlung von Aphorismen und Inspirationen für den Alltag. Sie erinnern den Menschen an seine tieferen Bedürfnisse nach Schönheit und Verbundenheit.

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Indische Sadhus
Foto: Jens Nagels

Indische Sadhus

Ein Leben ohne Konsum

Die Sadhus, Asketen Indiens, führen ein Leben fern der westlichen Konsumgesellschaft. Reporter Rainer Hörig ist einigen von ihnen begegnet. Sie widmen sich der spirituellen Suche, ohne festen Wohnsitz und persönlichen Besitz. In Indien werden sie verehrt. Fotografien von Jens Nagels.

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"Liebe ist stärker als die Bosheit der Welt"

Ein Gastbeitrag von Pater Anselm Grün

Die Liebe steht im Mittelpunkt christlicher Ethik. Der Benediktinermönch Anselm Grün vermittelt zeitgemäße Botschaften der Liebe. „Die Liebe gibt meinem Leben einen neuen Geschmack,“ so Grün. Sie ist eine Kraft, die in uns wirkt. Der Autor inspiriert dazu, dieser Kraft Raum zu geben, damit das Klima in der Gesellschaft wärmer wird.

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Wider McMindfulness
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Wider McMindfulness

Verband setzt Qualitätsstandards für MBSR-Achtsamkeitslehrer

Achtsamkeit wird kommerzialisiert. Dem großen Markt von selbsternannten Achtsamkeitslehrern setzte der MBSR-MBCT-Verband auf einer Fachtagung 2017 Professionalisierung und Qualitätssicherung entgegen und stärkte das Berufsbild.

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Für eine Ethik des Wohlwollens
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Für eine Ethik des Wohlwollens

Gastbeitrag von Marie Mannschatz

Die buddhistische Meditationslehrerin Marie Mannschatz ist besonders bekannt durch ihre Kurse zur Meditation des Wohlwollens. Für sie ist Ethik ein Ausdruck von Liebe. Liebe fördert gute Beziehungen und kooperatives Verhalten, auch auf gesellschaftlicher Ebene. Sie plädiert dafür, partnerschaftliche Systeme zu fördern.

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Den Sozialstaat revolutionieren
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Den Sozialstaat revolutionieren

Buch von Straubhaar zum Grundeinkommen

Bedingungsloses Grundeinkommen statt Sozialstaat, so die Idee des Ökonomen Thomas Straubhaar. Er hat nachgerechnet, ob das Grundeinkommen für alle realistisch ist. Seine Forschungsarbeit stellt er in seinem Buch “Radikal gerecht” vor. Wir veröffentlichen ein Gespräch mit dem Vordenker, ein Video der Körber-Stiftung.

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Die Beziehung ist entscheidend

Interview mit Lienhard Valentin

Lienhard Valentin brachte die Achtsamkeit zu den Eltern. Für ihn ist die innere Haltung entscheidend, diese kann durch Achtsamkeit gestärkt werden. Der zweifache Vater spricht im Interview über seine Pionierarbeit, Herausforderungen im Alltag mit Kindern und warum er nicht an politische Lösungen glaubt.

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Hilfe bei Altersarmut

LichtBlick für ein Seniorenleben in Würde

Jeder fünfte 67-Jährige könnte Studien zufolge 2036 von Altersarmut bedroht sein. „Jeder Einzelne ist heute gefordert, sich für ein würdevolles Leben aller in der Gesellschaft einzusetzen“, sagt Lydia Staltner im Interview. Sie ist Vorsitzende des Vereins LichtBlick Seniorenhilfe und versteht sich als Fürsprecherin für ältere Menschen.

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Donnernde Stille
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Donnernde Stille

Die Meditationslehrer Christiane und Guido Peltzer verstehen gut, dass Menschen sich nach Stille sehnen. Doch die Wirkung kann mächtig sein. Sie empfehlen, im Alltag kleine Stille-Inseln aufzusuchen.

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Klimawandel treibt Menschen in die Flucht
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Klimawandel treibt Menschen in die Flucht

Neue Forschungsergebnisse

Der Klimawandel verschärft das Risiko, seine Heimat zu verlieren. Jedes Jahr flüchten doppelt so viele Menschen vor Umweltkatastropen als vor Krieg und Gewalt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Greenpeace 2017 in Auftrag gegeben hat. Die Klimakonferenz in Bonn unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln könnte nun gegensteuern.

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Éva und der Tanz des Lebens
Foto: CLAUDIA KOVÁCS

Éva und der Tanz des Lebens

Tanz-Performance zur Erinnerung an die Reichspogromnacht

Éva Pusztai-Fahidi hat den Holocaust überlebt. Das Erstarken des Rechtspopulismus erschreckt sie. Sie fand einen Weg, ihre Gefühle auszudrücken: Mit 90 begann sie, ihr Leben zu tanzen. Zur Erinnerung an die Novemberpogrome 1938 tanzt Éva Pusztai-Fahidi 2017 in Wien. Christa Spannbauer stellt die ungewöhnliche Tänzerin vor.

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Warum sich groß machen?

Luise Reddemann über Machtmissbrauch durch Meditationslehrer

Der Unfehlbarkeitsgedanke in Bezug auf Meditationslehrer entstammt patriarchalem Denken“, so die Psychotherapeutin Luise Reddemann. Im Gespräch mit Ethik heute äußert sie sich besorgt über Lehrer-Schüler-Beziehungen, bei denen Risiken und Nebenwirkungen von Meditation ausgeblendet werden.

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Gemeinsam gegen Rechtspolulismus

Über die Initiative „Kleiner Fünf“

„Kleiner Fünf“ ist eine Initiative, die den Einzug der AfD in den Bundestag verhindern wollte. Das ist zwar nicht gelungen, aber die jungen Aktivisten bleiben am Ball. Sie wollen sich nun sachlich, frei von Wut mit den Menschen am rechten Rand auseinander setzen. „Bleibe cool und wäge deine Worte“, so ihr Motto.

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Brief an meinen Sohn
Yorick mit seiner Schwester Marika.

Brief an meinen Sohn

Von der Liebe zu einem behinderten Kind

Manuel Bauers Sohn Yorick leidet unter Störungen in seinen Hirnströmen. Er kann sich nicht normal bewegen, gehen, essen oder sprechen. Der bekannte Fotograf hat nun ein Buch über den Alltag mit seinem Sohn geschrieben. Ein Zeugnis von Liebe, Geduld und radikaler Akzeptanz.

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Mit Bildung die Welt verändern
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Mit Bildung die Welt verändern

Dokumentarfilm: „Schule der Achtsamkeit“

Kaum etwas ist für die Zukunft einer Gesellschaft so wichtig wie Bildung. Ein neuer Dokumentarfilm „Schule der Achtsamkeit“ stellt Initiativen und Projekte vor, die Kindern und Jugendlichen Achtsamkeit und andere innere Kompetenzen vermitteln. Hier geht es zum Film.

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In der Emotion gefangen
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In der Emotion gefangen

Psychogramm eines Rachsüchtigen

Willi Achten zeichnet in seinem neuen Roman „Nichts bleibt“ das Portrait eines Menschen, der in Rachsucht gefangen ist. Die Philosophin Heidemarie Bennent-Vahle stellt das Werk vor. Sie erklärt, wie Zorn und Vergeltungssucht Oberhand gewinnenn können, wenn man die eigene Verletzlichkeit, Trauer und Hilflosigkeit verleugnet.

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Über die die Scham, ein Mensch zu sein
Foto: privat

Über die die Scham, ein Mensch zu sein

Mahnung eines Holocust-Überlebenden

Horst Efraim Goldschmidt (1921-2018) hat Auschwitz überlebt. Rechtsnationale Statements aus Führungskreisen der AfD verfolgte er mit großer Sorge. Ein „Schlussstrich unter Deutschlands Nazi-Vergangenheit“, wie Alexanxer Gauland von der AfD es forderte, hielt Goldschmidt für gefährlich. Einer der letzten Zeugen des Holocaust berichtet, wie er den Nationalsozialismus erlebt hat.

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"Ich habe Vertrauen in die Demokratie"

Eine Deutsch-Rumänin zum Erfolg der AfD

Cristina Grovu, 37, ist rumämischer Abstammung und seit 1990 in Deutschland. Sie hat Freundlichkeit ebenso erfahren wie alltäglichen Rassismus. In ihrem Artikel erklärt sie, warum sie keine Angst hat, dass die AfD in den Bundestag einzieht. Sie setzt auf die Demokratie und eine wache Zivilgesellschaft.

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Politik ohne Utopie?
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Politik ohne Utopie?

Ein Standpunkt von Birgit Stratmann

Wie stellen wir uns die Gesellschaft vor, in der wir in Zukunft leben wollen? Wenn Parteien wichtige Zukunftsfragen nicht stellen, kann dies bedeuten, dass das derzeitige Parteiensystem nicht mehr tauglich ist und wir über neue Formen von Demokratie nachdenken müssen. „Wir brauchen Utopien“, so ethik-heute-Redakteurin Birgit Stratmann nach der Wahl 2017, auch um Protestwähler zurückzugewinnen.

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Ich bin doch keine Maschine!
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Ich bin doch keine Maschine!

Gastbeitrag über das ethische Dilemma der Digitalen Revolution

Roboter und Künstliche Intelligenz verändern die Arbeitswelt grundlegend und machen viele Jobs überflüssig. Doch wo bleibt die ethische Diskussion, fragt Evi Hartmann. Da die Digitale Revolution nicht aufzuhalten ist, sollten wir Kompetenzen erlernen, um damit umzugehen, so ihre Position.

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Das Unterwegssein zählt
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Das Unterwegssein zählt

Interview mit der Philosophin Ina Schmidt

Nicht das Ankommen, sondern das Unterwegssein zählt, weniger das Ziel, sondern die neugierige Suche danach, sagt die Philosophin Ina Schmidt. Im Interview spricht sie über Zielvorgaben, die am Leben vorbeigehen, das Glück des Suchens und wie wir den Tunnelblick überwinden.

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Wirtschaft und Ethik: Reden ist seliger als Tun
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Wirtschaft und Ethik: Reden ist seliger als Tun

Eine Glosse von Andreas Hilmer

Bei der Ethik geht es doch um´s Reden, oder nicht? Der Journalist Andreas Hilmer nimmt in seiner Glosse die Wirtschaft auf´s Korn. Starbucks etwa verkündet, “nach ethischen Grundsätzen zu arbeiten”, VW will “anständiger werden”. Handeln ist silber, Reden ist gold, findet Hilmer.

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Auch noch in der Hölle Mensch bleiben
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Auch noch in der Hölle Mensch bleiben

Viktor Frankl und die Trotzmacht des Geistes

Wir können zwar unser Schicksal nicht wählen, wohl aber unsere Haltung dazu. Das war das Lebensmotto von Viktor Frankl. Der Psychiater überlebte den Holocaust und starb mit 92 Jahren am 2. September 1997. Bis heute macht seine Philosophie der Resilienz den Menschen Mut. Christa Spannbauer erinnert an ihn anlässlich seines 20. Todestages.

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Den Verstand wiedergewinnen

Neues Buch von Gert Scobel

Was ist das für eine Zeit, in der „alternative Fakten“, also Lügen, für die Wirklichkeit erklärt werden? Wie weit dürfen wir mit unserem Relativismus und Pluralismus gehen? Diesen auch zutiefst ethischen Fragen geht Gert Scobel in seinem neuen Buch „Fliegender Teppich – eine Diagnose der Moderne“ nach.

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Autoindustrie: „Völlig verantwortungslos“
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Autoindustrie: „Völlig verantwortungslos“

Ein Interview mit Andreas Zeuch

Wachstum um jeden Preis – Unternehmensberater Andreas Zeuch kritisiert im Interview die Autoindustrie. Kaum jemand frage nach der Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns oder hinterfrage unternehmerische Ziele tiefgreifend. Fehlverhalten werde mit Hilfe der Politik auf die Gemeinheit abgewälzt.

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Dekolonialisierung als ausgleichende Gerechtigkeit
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Dekolonialisierung als ausgleichende Gerechtigkeit

Ein Standpunkt von Carsten Petersen

Ein Deutschland, in dem nur Deutsche wohnen, damit kann sich Autor Carsten Petersen nicht anfreunden. In seinem Artikel untersucht er die die Chancen und Gefahren von Migration und fordert ausgleichende Gerechtigkeit, z. B. Durch eine Dekolonialisierung.

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„Tiere sind unverstellt“

Neues Buch: Gespräche mit einer Mystikerin

Das Buch der Nonne und aktiven Tierschützerin Theresa Raberger ist das beeindruckende Zeugnis einer modernen Mystikerin mit einem großen Herzen und einem weiten Geist. In der Arbeit mit Tieren fand sie ihre Berufung.

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Eine Gesellschaft braucht Gesetze
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Eine Gesellschaft braucht Gesetze

Warum ethisches Verhalten allein nicht ausreicht

Wozu brauchen wir eigentlich Gesetze? Ist ethisches Handeln nicht wichtiger als gesetzliche Regelungen? Volker Ladenthin, Professor für Erziehungswissenschaften, erklärt, warum Gesetze kulturellen Fortschritt ermöglichen. Bestenfalls beruhen sie auf ethischen Überlegungen.

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Die Führungskraft als Coach
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Die Führungskraft als Coach

Gastbeitrag des Unternehmers Ernst Holzmann

Ernst Holzmann war neben seinem Beruf viele Jahre Fußballtrainer. Das erworbene Wissen „auf dem Platz“ hat ihm geholfen, insbesondere in der Arbeit mit Teams. Hier setzt er auf Koordination und Kooperation statt Kontrolle und Überwachung. Nur wer wertschätzend führt, kann Spitzenkräfte auf Dauer halten.

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Jugendliche auf der schiefen Bahn
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Jugendliche auf der schiefen Bahn

Ethische Alltagsfragen

In der Rubrik “Ethische Alltagsfragen” beantwortet der Philosoph Jay Garfield eine Frage zum Umgang mit kriminellen Jugendlichen: Was tue ich, wenn der Sohn einer langjährigen Freundin in Drogendealerei verwickelt ist?

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Konsum und Freiheit
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Konsum und Freiheit

Besitzen wir die Dinge oder besitzen die Dinge uns? Der Philosoph Nicolas Dierks ermutigt in seinem Vortrag dazu, die eigene Freiheit vor den Verführungen der Konsumwelt zu schützen. Ein Beitrag zum Welterschöpfungstag 2017.

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„Was mich berührt, hat mit mir zu tun“
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„Was mich berührt, hat mit mir zu tun“

Ein Interview Sylvia Wetzel

Sylvia Wetzel, eine bekannte buddhistische Meditationslehrerin, spricht im Interview über Mitgefühl. Sich vom Leiden berühren lassen, statt es zu leugnen und zu verdrängen, könne Kräfte freisetzen. Sie gibt Tipps für eine ausgewogene innere Entwicklung.

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Bhutan – ganzheitlich wirtschaften
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Bhutan – ganzheitlich wirtschaften

Bruttosozialglück als politisches Ziel

Das auf Wachstum beruhende Wirtschaftssystem überschreitet die planetarischen Grenzen. Doch welche Alternativen gibt es? Jürgen Manshardt stellt das Beispiel Bhutan vor. Das kleine buddhistische Königreich im Himalaya will glückliche Bewohner und hat das Bruttosozialglück zum Staatsziel erklärt.

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"Haben Sie Ihre Kinder nicht im Griff?"
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"Haben Sie Ihre Kinder nicht im Griff?"

Vertrauen vs. Kontrollbedürfnis in der Erziehung

Schon im Kindergarten werden die Kleinen mit dem Kontrollbedürfnis der Erwachsenen konfrontiert. Der Pädagoge Steve Heitzer rät Erwachsenen, Druck rauszunehmen. Wer den Griff lockert, kann trotzdem Verantwortung übernehmen und Kinder auch in schwierigen Situationen gut begleiten. Ein Erfahrungsbericht.

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Meditation „Die Erde lieben“

Eine größere Perspektive auf das Leben und die Welt einzunehmen ist angesichts der globalen Krise wichtig. Meditation kann dabei unterstützen, besonders die Haltung der Freundlichkeit gegenüber allem, was lebt.

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Aufgeben gilt nicht
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Aufgeben gilt nicht

Resilienz und Lebensmut im Alter

„Mein Leben war keineswegs leicht“, sagt Ingrid Zundel, 87, die erst mit 75 promovierte. Kirsten Baumbusch stellt die agile Psychologin und Gerontologin vor. Selbstbestimmt leben, so viel wie möglich selbst machen – das ist das Geheimnis ihres Alterns. Mit sieben Tipps, damit der letzte Lebensabschnitt gelingt.

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Vertrauen und innere Sicherheit
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Vertrauen und innere Sicherheit

Ein Essay von Ina Schmidt

Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis, nicht nur in Politik und Gesellschaft, sondern auch im Leben jedes Einzelnen. Gleichzeitig ist das Leben selbst unsicher. In diesem Dilemma hilft nur eins, so die Philosophin Ina Schmidt: Vertrauen – auch darauf, dass wir mit Unsicherheit leben lernen können.

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Weiß sein heißt privilegiert sein

Ein Buch über alltäglichen Rassismus

ZEIT-Journalist Mohamed Amjahid hat ein Buch über den alltäglichen Rassismus in Deutschland geschrieben: auf Behörden, bei der Arbeitssuche, in den Familien. Die Weißen seien sich ihrer Privilegien und Vorurteile nicht bewusst, so sein Fazit. Das Buch sensibilisiert.

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Ganzheitlich denken
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Ganzheitlich denken

Ein Appell von Efraim Goldschmidt

Den tieferen Sinn im Leben zu erkennen, darum ging es Efraim Goldschmidt ein Leben lang. Als Jude 1921 in Berlin geboren, überlebte er Auschwitz. Er will ein ganzheitliches Denken fördern. Wenn wir die Einheit der Menschen mit allem, was existiert, sehen, können wir eine neue Gesellschaft schaffen. Goldschmidt empfiehlt eine Weltanschauung der Vernunft, die er Einheitsbewusstsein nennt.

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„Ich versuche zu sein“

Ein persönliches Interview mit Michael von Brück

Professor Michael von Brück ist Religionswissenschaftler, Zen-Lehrer, Autor und gefragter Redner. In diesem sehr persönlichen Interview spricht er über den Einfluss von Christentum und Buddhismus auf sein Leben, die Kunst zu sein, seine Ideen zur Ethik und ein neues Projekt: die Gründung einer Palliativ-Spirituellen Akademie in Bayern.

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Sind Führungskräfte zu angepasst?
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Sind Führungskräfte zu angepasst?

Ein Gastbeitrag von Ingrid HaasWer in einem Unternehmen nur die eigenen Interessen verfolgt, ist nachweisbar weniger effizient als andere, die kooperieren. Diese Erkenntnis setzt sich auch langsam in den Unternehmen durch, so die Managerin Ingrid Haas. Sie berichtet aus eigener Erfahrung über das Tauziehen zwischen kurzfristigem Erfolgsstreben und nachhaltiger Betrachtung.

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Poet und Rebell
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Poet und Rebell

Zum 70. Geburtstag von Konstantin Wecker

Der Liedermacher Konstantin Wecker steht seit 50 Jahren auf der Bühne. Voller Leidenschaft setzt er sich gegen Ungerechtigkeit und Fremdenhass ein. Am 1. Juni 2017 ist er 70 geworden. Christa Spannbauer über einen Menschen mit vielen Facetten.

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„Wir brauchen einander“
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„Wir brauchen einander“

Der Dalai Lama fordert ein neues Denken

Der Dalai Lama erklärt, warum wir in der globalen Krise Dialoge und Solidarität brauchen. Er appelliert, Trennendes zu überwinden. Konzepte wie „meine Nation, meine Religion, meine Gemeinschaft“ seien überholt. Vielmehr gelte es, sich die Einheit der Menschen ins Bewusstsein zu rufen.

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Kontroverse Dialoge über das Selbst

Gespräch von Wolf Singer und Matthieu Ricard

Der Neurowissenschaftlicher Wolf Singer und der buddhistische Mönch Matthieu Ricard führen kontroverse Dialoge über das Leben, das Ich, Gehirn, Bewusstsein und Emotionen. Die unterschiedlichen Sichtweisen bei gleichzeitiger Offenheit für die Welt des anderen machen den Reichtum dieses lehrreichen Buches aus.

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Wenn Angst die Welt regiert

Ein Plädoyer für Besonnenheit

Nicht erst seit dem Selbstmordattentat von Manchester ist die Angst zu einem bedrohlichen Grundgefühl unserer Zeit geworden. Für die Autorin Christa Spannbauer entsteht Zuversicht, wenn wir bewusst mit unserer Angst umgehen.

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Urlaub im Iran oder in China?
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Urlaub im Iran oder in China?

Ethische Alltagsfragen

In unserer Rubrik “Ethische Alltagsfragen” beantwortet der Philosoph Jay Garfield heute die Frage zur Wahl des Urlaubsortes: Dürfen wir in Länder reisen, in denen die Bevölkerung von der Regierung unterdrückt wird?

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Mensch sein in der modernen Arbeitswelt
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Mensch sein in der modernen Arbeitswelt

Achtsamkeitstrend in Unternehmen

Arbeitnehmer leiden zunehmend unter der wachsenden Beschleunigung der globalen Arbeitswelt. Google und SAP motivieren ihre Mitarbeiter zu Achtsamkeitstrainings. Doch viele Unternehmen bleiben skeptisch. Die Fachtagung Achtsamkeit am Arbeitsplatz 2017 vermittelte neue Erkenntnisse.

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Vortrag: Über die Käuflichkeit von Moral
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Vortrag: Über die Käuflichkeit von Moral

Können wir durch Einkaufen moralisch handeln? Die Firmen verknüpfen Marketing heute mit ethischen Werten, sagt Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich. Machen wir damit die Welt besser oder beruhigen wir nur unser Gewissen?

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Schützt unsere Demokratie nur die Eliten?

Interview mit Rainer Mausfeld

Die Repräsentative Demokratie schütze nicht die Interessen des Gemeinwohls, sondern der Eliten, sagt Kognitionsforscher Professor Rainer Mausfeld. Im Gespräch mit Ken Jebsen denkt er über ein anderes Demokratieverständnis nach und die Frage: Was hindert uns daran, für mehr Gerechtigkeit zu kämpfen?

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Konsum: Moral nicht auslagern

Ein moralischer Appell in Buchform

Das Buch ist so provokant wie der Titel: „Wie viele Sklaven halten Sie?“ Der Durchschnittskonsument hält 60 Sklaven, so Professor Evi Hartmann. Sie appelliert an die Verantwortung des Einzelnen, mit kleinen Kaufentscheidungen für eine gerechte Welt einzustehen. Die Produzenten und politischen Strukturen bleiben außen vor.

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Selbstmitgefühl ist kein Egoismus
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Selbstmitgefühl ist kein Egoismus

Anleitungen von Christine Brähler

Die Psychotherapeutin Dr. Christine Brähler ist überzeugt: Selbstmitgefühl ist die Basis, um anderen mitfühlend zu begegnen. Im Beitrag zeigt sie kleine Übungen, um diese Kraft zu stärken. Im nächsten Schritt kann man Fürsorge und Mitgefühl auf andere ausdehnen.

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Ich oder die anderen? Nur ein scheinbarer Gegensatz
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Ich oder die anderen? Nur ein scheinbarer Gegensatz

Ein Essay von Nicolas Dierks

Täglich verteidigen wir unsere Freiheit gegen Ansprüche anderer, schreibt der Philosoph Nicolas Dierks. Doch es besteht die Gefahr, dass wir in einen radikalen Subjektivismus abgleiten, der unser Leben verarmen lässt und die Gesellschaft fragmentiert. Rücksicht auf andere zu nehmen, schwächt nicht unsere Freiheit, es ist Ausdruck unserer Verbundenheit, so Dierks.

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Konsum – mehr Macht als wir glauben
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Konsum – mehr Macht als wir glauben

Christoph Quarch wirbt in seinem Vortrag für ein neues Denken. Erst wenn der Mensch sich nicht mehr über den Konsum definiert und sein kreatives Potenzial entfaltet, könne er politisch handeln und die Welt verändern.

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Der Traum vom fairen Welthandel

Ein Buch von Christian Felber

WTO in der Sackgasse, Proteste gegen TTIP & Co. – die Lage ist gut, über Alternativen zum Freihandel nachzudenken. Christian Felber, Begründer der Gemeinwohl-Ökonomie, kritisiert in seinem neuen Buch das bestehende System und entwirft Ideen für eine Alternative zwischen Freihandel und Protektionismus.

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Die Beschwörung des gesunden Lebens
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Die Beschwörung des gesunden Lebens

Wie politisch ist Ernährung?

Gute Ernährung ist zu einer Art Kult geworden, gerade auch unter jungen Menschen. Statt sich Exzessen und Mutproben hinzugeben, achtet man peinlich genau darauf, was man zu sich nimmt. Kulturwissenschaftler Wolgang Ullrich fragt, was der Alarmismus beim Essen zu bedeuten hat. Könnte es eine andere Form sein, sich gegen Fremdes abzugrenzen?

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Moderne Welt in Trance
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Moderne Welt in Trance

Ein Weckruf aus dem Amazonas

Erderwärmung, Artenschwund, Zerstörung der Wälder – die moderne Gesellschaft ist auf einem zerstörerischen Weg. Das Volk der Achuar im Amazonas-Regenwald spricht von einem „kollektiven Trancezustand“. Vivian Dittmar über eine ungewöhnliche Idee, die moderne Welt für einen neuen Traum zu begeistern.

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Weisheit – die kluge Lebensbewältigung

Ein Buch der Psychologin Judith Glück

Die Entwicklungspsychologin Judith Glück präsentiert in ihrem Buch „Weisheit“ einer breiteren Öffentlichkeit die Ergebnisse ihrer Forschung. Sie nennt fünf Prinzipien eines gelingenden Lebens. Diese hat sie übereinstimmend bei Menschen gefunden, die als weise gelten.

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Eine andere Ökonomie ist möglich
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Eine andere Ökonomie ist möglich

Christian Felber über die Gemeinwohl-Ökonomie

Christian Felber entwirft eine Alternative zu kapitalistischer Markt- und zentraler Planwirtschaft. In der Gemeinwohl-Ökonomie soll sich das Wirtschaften an Ethik und menschlichen Bedürfnissen orientieren. Über 2000 Unternehmen aus 40 Staaten sowie Gemeinden und Universitäten tragen die Bewegung.

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Vergebung ist ein Kraftakt
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Vergebung ist ein Kraftakt

Ein Essay von Christa Spannbauer

Menschen zu vergeben, die uns Leid zugefügt haben, ist ein Kraftakt. Doch welche Alternativen gibt es dazu? Wer vergibt, verabschiedet sich vom Opferstatus, übernimmt Verantwortung für das eigene Leben und macht sich bereit für einen Neubeginn, so die Autorin Christa Spannbauer. Sie orientiert sich an großen ethischen Vorbildern wie Nelson Mandela.

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Leben braucht Grenzen
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Leben braucht Grenzen

Eine Kolumne von Christoph Quarch

Der Philosoph Christoph Quarch sieht in dem Wunsch nach Grenzenlosigkeit eine Form des Egoismus: nach ungebremstem Wachstum, technologischem Fortschritt, unbegrenzter Kommunikation. Doch das Leben setzt natürliche Grenzen, die es zu achten gelte.

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Make America kind again!
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Make America kind again!

Eve Marko über die Sorgen der Latinos

Trumps Ankündigung, massenhaft illegale Einwanderer abzuschieben, hat unter den Latinos in den USA Angst ausgelöst. Die Amerikanerin Eve Marko berichtet von Netzwerken und Initiativen, die Menschen zu schützen, die schon so lange in den USA leben.

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Noten geben – das Dilemma der Lehrer
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Noten geben – das Dilemma der Lehrer

Ethische Alltagsfragen

In der Rubrik “Ethische Alltagsfragen” beantwortet der Philosoph Jay Garfield Das Bildungssystem zwingt uns, Noten zu geben. Wie wägt man ab zwischen der Wahrung gesetzter Standards und dem Versuch, auf die persönliche Situation der Studierenden einzugehen?

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Gelingendes Altern
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Gelingendes Altern

Was haben gut alternde Menschen gemeinsam?

Nur wenige Babyboomer blicken mit Zuversicht auf das Alter. Dabei wäre es für die Gesellschaft wichtig, dass sich Menschen rechtzeitig Gedanken darüber machen, wie der letzte Lebensabschnitt gelingen kann. Eine Spurensuche von Babyboomerin Kirsten Baumbusch, die auch mit der ehemaligen Familienministerin Ursula Lehr sprach.

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Wir brauchen soziale Gerechtigkeit
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Wir brauchen soziale Gerechtigkeit

Standpunkt des Unternehmers Ernst Holzmann

Laut Oxfam besitzen die acht reichsten Menschen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Der Unternehmer Ernst Holzmann fordert soziale Gerechtigkeit, um den sozialen Frieden zu sichern. Ein Mindestlohn von 10 Euro sei ein guter Anfang.

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Statt Noten gibt es Lob

Über die Evangelische Schule Berlin Zentrum

Die Evangelische Schule Berlin Zentrum ist eine Bildungseinrichtung mit Zukunft: Auf dem Lehrplan stehen Gemeinsinn und Verantwortung, Selbstwirksamkeit und Kreativität. Die Schüler haben viele Freiheiten, die Lehrer verstehen sich als Begleiter.

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Neue Freiräume im Alltag entdecken

Ein Buch über Muße durch Meditation

Müssen wir erst krank werden, um den Wert der Muße als heilsame Kraft zu erkennen? In ihrem Buch beschreibt die Meditationslehrerin Nicole Stern ihre spannende Lebensreise in die Welt der Muße und Meditation. Ihr Anliegen ist es, Menschen zu ermutigen, Freiräume in Alltag und Beruf wieder neu zu entdecken.

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Neues Magazin: Moment by Moment
Foto: Anja Limbrunner

Neues Magazin: Moment by Moment

Mutiges Start-up mit Zeitschrift

Stefanie Hammer verwirklichte ihren Traum: ein eigenes Achtsamkeitsmagazin. Und dasin Zeiten, in denen jedes Jahr mehr als 1000 neue Printmagazine auf den Martk kommen. Woher sie den Mut und die Kraft dazu nahm, verriet sie im Gespräch mit Ethik heute.

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Die Welt, wie sie mir gefällt
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Die Welt, wie sie mir gefällt

Christoph Quarch über den neuen Pippi-Kult

Selbstliebe wird heute groß geschrieben, dafür steht der neue Pippi Langstrumpf-Kult. Aus Sicht des Philosophen passt das zum „Postfaktischen“: die Fakten ausblenden und sich eine eigene Welt kreieren. Mit Donald Trump hat diese Strategie nun auch die Politik erreicht.

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Milch von glücklichen Kühen

Eine Initiative gegen die Massentierhaltung
Die meisten Milchbauern versuchen, mit Massentierhaltung über die Runden zu kommen. Die Meierei Horst in der Nähe von Hamburg zeigt, dass es anders geht. Die Biobauern gründeten eine eigene Genossenschaft. Entscheidend ist, dass die Kunden bereit sind, mehr zu zahlen.

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Verkörperte Weisheit
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Verkörperte Weisheit

Jon-Kabat-Zinn richtet sich an MBSR-Lehrer

Achtsamkeits-Lehrer sollten nicht ständig über Achtsamkeit reden, sondern achtsam sein, fordert Jon Kabat-Zinn. Der Begründer der MBSR-Bewegung äußert sich über selbsternannte Achtsamkeitscoaches und notwendige ethische Standards für MBSR-Lehrer.

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Mehr Achtsamkeit in der Politik!
Jon Kabat-Zinn (Foto: Tony Maciag / Center for Mindfulness)

Mehr Achtsamkeit in der Politik!

Interview mit Jon Kabat-Zinn

Achtsamkeit ist in der Politik angekommen. Im 2. Teil des Interviews mit Ethik heute spricht Jon Kabat-Zinn, Pionier der Achtsamkeitsbewegung, über Initiativen von Politikern wie „A Mindful Nation“ in Großbritannien. Sein Anliegen ist es, politisch Verantwortlichen Achtsamkeit zu vermitteln.

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Rassismus: „Ich spürte den Riss in mir“

Denkwürdiger Besuch in New York

Barbara Marx, Übersetzerin und Mutter, war ein paar Tage allein in New York. Sie erlebte Rassismus am eigenen Leib und erfuhr, wie tief die Diskriminierung in der Gesellschaft und im Bewusstsein der Menschen verankert sind. Sich das bewusst zu machen ist nötig, um Vourteile zu überwinden.

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Effektiver Altruismus
Angeles Nassar

Effektiver Altruismus

Matthieu Ricard über ein Gespräch mit Peter Singer

Der Philosoph Peter Singer plädiert für „Effektiven Altruismus“, also Hilfe für andere davon abhängig zu machen, was sie bringt. Matthieu Ricard berichtet über sein Gespräch mit Singer und stimmt zu: Man dürfe sich nicht von Gefühlen leiten lassen, sondern solle beim Helfen die Vernunft einschalten.

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Atempause
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Atempause

Eine kurze Meditation

Meditation ist das Natürlichste von der Welt. Doch der Sprung vom aktiven Leben in die Stille gelingt oft nicht. Es fehlt der entscheidende Zwischenschritt: die Entspannung bei gleichzeitiger Wachheit. Die folgende Meditation kann helfen, in einen Zustand wachen Seins zu kommen.

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Zwischen Angst und Mitgefühl
Gudula Hofmann-Kuhnt

Zwischen Angst und Mitgefühl

Vom inneren Umgang mit den Flüchtlingen

Wer von “Flüchtlingskrise” spricht, betrachtet das Geschehen aus den Augen der Angst. Der Psychotherapeut Richard Stiegler schreibt: Die größte Herausforderung liegt nicht im Außen, sondern im Innern: im Umgang mit der eigenen Angst, denn sie überdeckt das Mitgefühl.

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Das Trauma des Krieges
chiclayo/ shuttestock.com

Das Trauma des Krieges

Über das Erbe der Kriegsenkel

Bis heute wirft der Zweite Weltkrieg seine Schatten auf das Leben der Kriegskinder. Doch auch wir, die heute 40- bis 60-Jährigen, sind davon nicht unberührt. Denn traumatische Erfahrungen werden von einer auf die nächste Generation übertragen. Nur wenn wir hinschauen, ist Aussöhnung möglich, sagt die Autorin Christa Spannbauer.

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Vertrauen macht stark
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Vertrauen macht stark

Gedanken zu Weihnachten in Zeiten des Terrors

Der Terroranschlag in Berlin kurz vor Weihnachten hat Deutschland erschüttert. Trotzdem, so der Philosoph Christoph Quarch in seinem Kommentar, sollten wir uns nicht von Angst und Wut übermannen lassen, sondern Vertrauen kultivieren. Vertrauen ist das, was uns Menschen stark macht.

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Wir verspielen unsere Freiheit

Das neue Buch von Harald Welzer zur Digitalisierung

Der Soziologe Harald Welzer holt in seinem neuen Buch „Die smarte Diktatur“ zum Rundumschlag gegen die Digitalisierung aus. Wir beraubten uns unserer Freiheit, so die These, weil wir der Macht der Internetkonzerne nichts entgegenstellten. Doch sähe ein Welt ohne Smartphones besser aus?

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Achtsamkeit stellt uns anders in die Welt

Eine Replik auf Hartmut Rosa von Stefan Schmidt

Hartmut Rosa hat auf Ethik heute die Achtsamkeit kritisiert. Meditationsforscher Stefan Schmidt fordert in seiner Antwort mehr Mut im wissenschaftlichen Diskurs und skizziert Berührungspunkte zwischen Achtsamkeit und Resonanz. Achtsamkeit kann eine Graswurzelbewegung sein, so Schmidt.

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Verehrt und gequält: Tiere in Indien
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Verehrt und gequält: Tiere in Indien

Über eine ambivalente Beziehung

In Indien wird die Welt als Einheit gesehen, in der das Wohl aller voneinander abhängt, viele Tiere werden verehrt. Gleichzeitig will man sich nicht in fremde Schicksale einmischen, und Tiere werden ausgebeutet. Rainer Hörig über seine Beobachtungen in Indien.

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Mehr Mitgefühl in Medizin und Therapie

Interview mit Luise Reddemann

Luise Reddemann gilt als Koryphäe für Psychotherapie und Traumatherapie. Sie kritisiert die Wissenschaftsgläubigkeit ebenso wie den industrialisierten Medizinbetrieb. Sie setzt sich für mehr Mitgefühl in Therapie und Gesellschaft ein und möchte auch Flüchtlingen helfen.

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