„Obdachlose Kinder – ein No-Go!“
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„Obdachlose Kinder – ein No-Go!“

Interview mit Jutta Speidel über Ihr Projekt für obdachlose Frauen und Kinder
Vor 25 Jahren gründete die bekannte Schauspielerin Jutta Speidel den gemeinnützigen Verein HORIZONT, der obdachlosen Frauen und Kindern in München ein sicheres Zuhause gibt. Speidel spricht im Interview über ihr Engagement, Hilfe für Frauen, die isoliert sind, und wie sie mit Hilfe des Vereins gestärkt ins Leben zurückfinden.

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Demenz – Wenn die Seelenharfe zu klingen beginnt
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Demenz – Wenn die Seelenharfe zu klingen beginnt

Interview über neue Formen im Umgang mit Demenz
Demenz-Kranke verlieren kognitive Fähigkeiten, die Emotionen kommen ungefiltert zum Vorschein. Empathie und Akzeptanz helfen Betroffenen und Pflegenden, Gefühle auszudrücken und unerledigte Lebensthemen zu überwinden. Buchautorin Hildegard Nachum ermutigt im Interview dazu, sich tiefer mit den Betroffenen zu verbinden.

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Die Erde – Ein lebendiger Planet
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Die Erde – Ein lebendiger Planet

Zum Tod von James Lovelock, Begründer der Gaia-Theorie

Der Wissenschaftler James Lovelock, der Ende Juli 2022 verstarb, revolutionierte das herrschende wissenschaftliche Weltbild: Er entwickelte eine Theorie der Erde als lebendigem Organismus. Von den Bakterien bis zum Menschen kooperieren alle unbewusst miteinander. Wer nicht kooperiert, stirbt aus.

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Heikle Themen ansprechen
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Heikle Themen ansprechen

Wie man im Kleinen Frieden stiften kann
Eine der wichtigsten Ursachen von Konflikten ist, dass Menschen nicht klar sagen, wie es ihnen geht und was sie wollen, so der Mediator Jürgen von Oertzen. Damit Konflikte im Persönlichen nicht eskalieren, empfiehlt er, sich rechtzeitig zu öffnen und die Auseinandersetzung zu suchen. Kirsten Baumbusch sprach mit ihm, wie wir auf persönlicher Ebene Frieden stiften.

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„Ich empfinde das Artensterben wie den Verlust von Freunden“
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„Ich empfinde das Artensterben wie den Verlust von Freunden“

Interview mit Andreas Weber
Wie können wir so leben, dass alle Wesen, auch Tiere und Pflanzen, hier gut leben können, fragt der Biologe Andreas Weber. Das Artensterben zeigt, dass es kein Geben und Nehmen mehr mit der Natur gibt. Im Interview spricht er auch über wirtschaftliche und private Interessen, die das Lebendige missachten, und wie wichtig es ist, Beziehungen in Gegenseitigkeit zu vertiefen.

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„Wir können unseren Mitgefühlsmuskel stärken“

Ein Interview zur Meditationsforschung

Die Kognitionsforscherin Prof. Böckler-Raettig hat am ReSource-Projekt mitgearbeitet, einer Studie zur Erforschung der Wirkung von meditations-basierten Trainings z.B. auf soziale Emotionen. Sie spricht im Interview über die Ergebnisse: Vor allem die Kultivierung des Mitgefühls – und nicht der Achtsamkeit – brachte Menschen dazu, zu teilen, zu spenden und zu helfen.

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Wie kommen wir der Selbsttäuschung auf die Schliche?
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Wie kommen wir der Selbsttäuschung auf die Schliche?

Über unsere blinden Flecken
Wir Menschen sind gut darin, uns selbst zu täuschen und zu belügen, so die Philosophin Ines Eckermann. Selbstüberschätzung, etwa des eigenen Charakters, ist noch harmlos. Schlimmer ist der Selbstbetrug, bei dem unser Verstand eine Wahrnehmung abseits der Realität kreiert. Abhilfe schaffen die Selbstreflexion und ein offenes Ohr für die Meinung anderer.

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Berufsalltag: “Wir müssen verlieren lernen”
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Berufsalltag: “Wir müssen verlieren lernen”

Wie wir dem Druck entkommen, immer gewinnen zu müssen
„Wir haben Angst zu verlieren“, beklagt Tim Leberecht, Gründer der Business Romantic Society. Er will die Arbeitswelt menschlicher gestalten. Denn wir sind keine Performance-Maschinen, die alles optimieren können, sondern verletzliche Wesen. Deshalb sollte es am Arbeitsplatz Raum für Emotionen und Rituale des Verlustes geben.

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Was gibt uns Halt in Krisenzeiten?
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Was gibt uns Halt in Krisenzeiten?

Sich auf Unsicherheit einlassen
Wenn der Boden schwankt und alles unsicher ist – wie können wir dann überhaupt leben? Diese Frage stellt die Philosophin Ina Schmidt in ihrem Artikel, auch angesichts des Krieges gegen die Ukraine. Sie lehrt uns, in Anlehung an Epiktet eine wichtige Entscheidung zu treffen: Was steht in unserer Macht – und was nicht? Wichtig ist, die Unsicherheit anzunehmen und darin Spielräume zu entdecken.

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Die Macht des Friedens
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Die Macht des Friedens

Eine Rede wider den Krieg
Krieg und Herrschaft zerstören alles Lebendige und ersetzen Politik durch Gewalt. Russlands Krieg in der Ukraine ist unbedingt abzulehnen. Der Philosoph Christoph Quarch fordert den Westen auf, sich von der Illusion zu verabschieden, dass alles von allein gut wird. Wir müssen Europa einen und das Politische stärken.

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Was ist Wahrheit?
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Was ist Wahrheit?

Ein pluralistischer Zugang zum Wahren
In Zeiten von Fake News ist es gut, einmal gründlich über das Thema Wahrheit nachzudenken. Der Philosoph Peter Vollbrecht gibt einen Überblick: von naturwissenschaftlicher Erkenntnis-Wahrheit über existenzielle Sinn-Wahrheiten bis hin zu den politischen Kämpfen um Wahrheit heute. Ohne Wahrheit gibt es keine Orientierung in der Welt.

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Besonnenheit lernen in der Krise
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Besonnenheit lernen in der Krise

Plädoyer für mehr Persönlichkeitsbildung
In der Corona-Pandemie erleiden wir Kontrollverluste und sind mit unserer Begrenztheit konfrontiert. Manche reagieren mit Gereiztheit und Wut. Die Philosophin Bennent-Vahle rät, zwei Tugenden zu kultivieren: die Besonnenheit, also wohlüberlegtes Tun mit einem weiten Horizont, und Gelassenheit, das Loslassen des Unverfügbaren. Beide sind wichtig, auch für unsere Demokratie.

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Stille Stunden für´s Gehirn
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Stille Stunden für´s Gehirn

Interview mit Volker Busch
Der Neurowissenschaftler und Psychiater Volker Busch berichtet in seinem Buch „Kopf frei!“ davon, wie ständige Ablenkung und zu viele Informationen unser Gehirn verstopfen. Ein Gespräch über den Nutzen ungeteilter Aufmerksamkeit und die Bedeutung „tiefer Stunden“.

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Sitzen wie ein Berg
Christof Spitz

Sitzen wie ein Berg

Meditationsanleitung von Michaela Doepke
In Zeiten innerer und äußerer Krisen ist die Bergmeditation besonders stabilisierend. Die Meditationslehrerin Michaela Doepke gibt im Folgenden eine Anleitung dazu. Sie zeigt, wie wir inmitten von Gedankenstürmen und emotionalem Aufruhr zur Ruhe kommen, innere Ressourcen stärken und Resilienz entwickeln können. Mit Audio-Datei!

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“Lebensmittel sind moralische Produkte”
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“Lebensmittel sind moralische Produkte”

Interview über Ernährung und Landwirtschaft
„Unsere Agrarsystem kann sich nur ändern, wenn sich der Konsum ändert“, sagt Agrar- und Ernährungsethiker Franz-Theo Gottwald. Billige Lebensmittel treiben Bauern in die Selbstausbeutung. Gespräch über einen bewussteren Umgang mit dem Leben und warum die Ernährung eine drängende ethische Frage ist.

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„Das Ringen um Wahrheit führt zusammen“
picture alliance / zb | Kirsten Nijhof

„Das Ringen um Wahrheit führt zusammen“

Interview mit Gesine Schwan
Gesine Schwan, Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission, will Politik neu gestalten. “Wenn wir mehr Perspektiven einbeziehen, finden wir eher Lösungen” ist sie überzeugt. Sie will Bürger auf kommunaler Ebene stärker beteiligen. Im Interview spricht sie über Teilhabe und wie diese die Demokratie stärkt, über Konkurrenzgesellschaft und Nächstenliebe und warum Nichtstun für sie keine Option ist.

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„Gemälde können uns mit unserem Inneren verbinden.“
Foto: Sandra Sommerkamp, 2018

„Gemälde können uns mit unserem Inneren verbinden.“

Ein Interview mit Andreas de Bruin
„Meditation and Art“ ist ein Projekt von Prof. Andreas de Bruin. Er geht mit Studierenden ins Museum, um über Achtsamkeit einen tieferen Zugang zu den Werken und den Künstlern zu ermöglichen. De Bruin erklärt im Interview die vier Schritte seiner Methode und wie über Kunst und Meditation eine tiefere Wahrnehmung entstehen kann.

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„Luigi, du lässt dich nicht beugen“
Luigi Toscano

„Luigi, du lässt dich nicht beugen“

Portraits gegen das Vergessen
Luigi Toscano reist um die Welt, um Überlebende des Holocaust zu porträtieren und die Erinnerung, an das, was sie erlebt haben, wachzuhalten. Für sein Engagement wurde der Fotograf mehrmals ausgezeichnet. Im Interview mit „Ethik heute“ spricht er über das Projekt, seine persönlichen Grenzen und rechte Anschläge auf seine Kunst.

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Die Welt sicherer, grüner und glücklicher machen
Ven. Tenzin Jamphel

Die Welt sicherer, grüner und glücklicher machen

Dalai Lama zur COP 26 in Glasgow
In einer Botschaft anlässlich der Klimakonferenz in Glasgow 2021 appelliert der Dalai Lama, wirksame Maßnahmen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu ergreifen, um das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen zu schützen. Das Engagement der Jungen gebe Hoffnung, so der Friedensnobelpreisträger.

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Regenerative Kulturen: Damit das Leben wieder erwacht

Warum wir eine Kurswende brauchen
Nachhaltigkeit ist nicht mehr genug, wir brauchen den regenerativen Ansatz. In seiner Reportage berichtet Geseko von Lüpke am Beispiel des Greenbelt Movement in Kenia, wie wir die Erde diverser und bioproduktiver machen können. Er recherchierte in Afrika und sprach mit Wissenschaftlern über den neuen Ansatz der Regeneration.

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Dem Wald begegnen
Leonie Schopeman /Pixabay

Dem Wald begegnen

Achtsamkeit in der Natur
Wie wäre es, sich bei einem Herbst-Spaziergang auf den Wald einzulassen und einfach nur mit ihm zu sein, ihn zu riechen und zu spüren? Achtsamkeitslehrerin Julia Grösch lädt uns ein, dem Wald zu begegnen, ohne einen Zweck zu verfolgen. Und in das Wunder des Lebens einzutauchen.

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„Wir brauchen einen neuen Umgang mit Geld“
Distelberger

„Wir brauchen einen neuen Umgang mit Geld“

Interview zur Idee des Vermögenspools
Wer ein gemeinschaftliches Projekt finanzieren will, stößt bei Banken häufig an Grenzen. Markus Distelberger hat einen Vermögenspool gebildet, in den private Geldgeber einzahlen, ohne Rendite zu bekommen. Er erklärt im Interview, wie das funktioniert und warum es wichtig ist, dass Geld Sinn stiftet und Gemeinschaft fördert.

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Digital Detox – Raus aus der digitalen Sucht
Kinga-Cichewicz-Unsplash

Digital Detox – Raus aus der digitalen Sucht

Mit praktischen Tipps
Die digitalen Medien haben uns im Griff, der Grat zwischen Nutzung und Sucht wird schmaler. Wie kann es gelingen, uns nicht im Internet zu verlieren und Autonomie zurückzugewinnen? Ines Eckermann gibt Anregungen zum Abschalten und für eine bewusste Nutzung von Computer und Smartphone.

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Bildung sollte dazu dienen, das Leben zu verstehen
Marco Gierschewski

Bildung sollte dazu dienen, das Leben zu verstehen

Ein Interview mit Andreas de Bruin
Prof. Andreas de Bruin ist Gründer des „Münchner Modells“, das seit 2010 Achtsamkeit und Meditation an Hochschulen anbietet. Im Interview spricht er über andere Wege des Lernens, Achtsamkeit und Selbsterkenntnis und warum Spiritualität einen Platz an der Hochschule braucht.

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„Das Unberechenbare gehört zum Menschsein dazu“
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„Das Unberechenbare gehört zum Menschsein dazu“

Gespräch mit Luise Reddemann
Die bekannte Traumatherapeutin Prof. Dr. Luise Reddemann hat die Corona-Pandemie zum Anlass genommen, über Unsicherheit im Leben nachzudenken und ein Buch darüber zu schreiben. Sie spricht im Interview über die Klugheit, sich den Tatsachen des Lebens zu stellen und wie wichtig es ist, Trost zu spenden.

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Die Schönheit der Brüche
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Die Schönheit der Brüche

Eine Inspiration von Margrit Irgang
Immer wieder zerbricht etwas im Leben. Wie können wir damit gut umgehen? Die Kunst hat darauf Antworten, denkt man an die japanische Reparaturmethode Kintsugi oder die Werke von Joseph Beuys. Wenn wir uns heilen wollen, müssen wir unsere Wunden zeigen und unserer Kreativität vertrauen, ist Autorin Margit Irgang überzeugt.

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„Im Sport dient Achtsamkeit der Leistungssteigerung“
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„Im Sport dient Achtsamkeit der Leistungssteigerung“

Interview mit Darko Jekauc
Ob im Fußball oder Tennis, einige Leistungssportler nutzen die Achtsamkeit. Sportpsychologe Darko Jekauc spricht im Interview über die Wirkungen der Achtsamkeit im Training und bei Wettkämpfen, wie der Tennisstar Novak Đoković Meditation integriert und warum Leistungssteigerung und Mitgefühl sich nicht ausschließen.

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Identitätspolitik – zwischen Aufklärung und Intoleranz
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Identitätspolitik – zwischen Aufklärung und Intoleranz

Ein Essay von Peter Vollbrecht
Unsere demokratische Gesellschaft wird vielfältiger. Die Identitätspolitik prangert Diskrimierung an: von People of Colour, Transmenschen, Migranten. Doch manchmal folgt auf Gruppenzugehörigkeit Ausgrenzung. Der Philosoph Peter Vollbrecht ordnet das Thema ein und plädiert für eine differenzierte Auseinandersetzung.

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„Man darf sich nicht auf nur eine Quelle verlassen“
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„Man darf sich nicht auf nur eine Quelle verlassen“

Ein Interview über Medienkompetenz
Wir nutzen Medien passiv, beklagt der Medienethiker Prof. Matthias Rath. Dabei wäre es wichtig, Medienkompetenz zu entwickeln. Ein Interview über Gefahren der Manipulation, Filterblasen und emotionale Trigger. Es sei die Aufgabe von Schulen, junge Menschen fit für den Umgang mit Medien zu machen und Werte wie Respekt zu vermitteln.

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“Bildung lässt sich nicht nur digital vermitteln”
Teachers For Life: Lehrer Richard Dunne mit seiner Schulklasse

“Bildung lässt sich nicht nur digital vermitteln”

Interview mit dem Dokumentarfilmer Julian Wildgruber
Teachers For Life ist ein Kinodokumentarfilm, den Julian Wildgruber für das AVE Institut produziert hat. Der Film zeigt neue Perspektiven für die Bildung im 21. Jahrhundert auf. Wildgruber spricht im Interview über sein Engagement, seine Protagonisten und sein Anliegen, Gesellschaft über die Bildung zu transformieren.

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Klimakrise: „Was ich tue, hat Auswirkungen auf die Welt”
Nicole Glasse Photography/ shutterstock

Klimakrise: „Was ich tue, hat Auswirkungen auf die Welt”

Interview mit dem Psychologen Stefan Ruf
Die Klimakrise ist eine so große Bedrohung, dass sie uns überfordert. Wie schaffen wir es trotzdem, angemessen zu handeln? Der Psychologe Stefan Ruf spricht im Interview über unsere Blockaden und Potentiale. Wir müssten erkennen, wie die Erdatmosphäre uns mit der ganzen Welt vernetzt.

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Wir können Krise
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Wir können Krise

Ein Denkanstoß von Steve Heitzer
„Ich kann klagen, habe mich aber dagegen entschieden“, sagt Steve Heitzer. Er ist selbstständig mit geringen Einkünften, seine Töchter können nicht zur Schule, die Corona-Krise zerrt an den Nerven. Doch Hadern und Jammern helfen nicht weiter. „Wir brauchen keine Schuldigen“, sondern Akzeptanz für unsere Gefühle und Klarheit für das, was zu tun ist.

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„Wir denken nur noch in Geld“
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„Wir denken nur noch in Geld“

Interview mit Silja Graupe
Geld ist in unserer Gesellschaft die einzige Eintrittskarte ins Spiel. Wer es nicht hat, bleibt außen vor. Volkwirtin Silja Graupe kritisiert die Ökonomisierung des Lebens. Sie spricht im Interview über Geldzwänge und Abhängigkeiten. Nur der Gemeinsinn kann uns in eine erfahrungsbezogene Welt zurückbringen und zu kreativer Transformation beitragen.

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Achtsam leben im Lockdown

Zehn Übungen für den Alltag
Die Corona-Krise nimmt uns viele Möglichkeiten, aber sie kann uns auch neue Chancen eröffnen. Vor allem haben wir jetzt mehr Muße, Achtsamkeit zu praktizieren. Michaela Doepke gibt Tipps für einen achtsamen Alltag – vom Aufstehen am Morgen über achtsame Pausem am Tag bis hin zum Einschlafen mit heilsamen Gedanken.

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“Jede aktive Körpertätigkeit verändert unsere Stimmung”
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“Jede aktive Körpertätigkeit verändert unsere Stimmung”

Interview mit der Neurologin Croos-Müller
“Körper geht immer. Er ist unser treuester Freund”, sagt die Neurologin Claudia Croos-Müller. Wir können über unsere Körperhaltung die Stimmung beeinflussen und sollten uns das in Krisenzeiten zunutze machen. Ein Interview über Embodiment und wie gezielte Bewegungen unsere psychische Gesundheit stärken.

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„In Belarus haben wir eine feministische Revolution“
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„In Belarus haben wir eine feministische Revolution“

Interview mit Olga Shparaga

Seit Monaten demonstrieren Hunderttausende in Belarus gegen das System von Lukaschenko. Die Philosophin Olga Shparaga ist Mitglied der Oppositionsbewegung, die von Frauen getragen wird. Sie spricht im Interview über häusliche Gewalt, politische Unterdrückung und eine engagierte Zivilgesellschaft. „Wenn Hunderttausende Widerstand leisten, sind sie mit ihren Lieferwagen für die Gefangenen machtlos.“

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Corona-Blues: Was hilft gegen Depression?
Kadiköy/ shutterstock.com

Corona-Blues: Was hilft gegen Depression?

Interview mit Dr. Martina Aßmann
Neue Situationen erfordern neue Routinen, sagt Therpeutin und Achtsamkeitslehrerin Dr. Martina Aßmann. Sie spricht im Interview über Depression, inneren Groll und Möglichkeiten, die Stimmung zu heben. Wir sollten trotz Corona-Lockdown Nähe und zwischenmenschliche Bande stärken und erfinderisch werden.

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„Ich sehe mein Unternehmen als eine Leihgabe“
Topp

„Ich sehe mein Unternehmen als eine Leihgabe“

Portrait eines Unternehmers
Stefan Topp ist Geschäftsführer eines Textilunternehmens mit 200 Mitarbeitern an vier Standorten. Das Besondere: Topp teilt die Gewinne mit seinen Mitarbeitenden. Wertschätzung und Verantwortung sind seine zentralen Werte. Seine Firmen arbeiten klimaneutral und engagieren sich für die Umwelt, zum Beispiel die Renaturierung von Grundstücken.

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„Das Fahrrad verändert Leben“
World Bicycle Relief

„Das Fahrrad verändert Leben“

Interview über ein Hilfsprojekt
Rund eine Milliarde Menschen ist von Transportwegen abgeschnitten. World Bicycle Relief verteilt Fahrräder in den ärmsten Gegenden der Welt. Sie bringen Mädchen in die Schule, Krankenpflege in die Dörfer sowie Milchkannen und landwirtschaftliche Produkte auf den Mark. Geschäftsführerin des deutschen Büros, Kristina Jasiunaite, spricht im Interview über eine Erfolgsgeschichte.

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Kunst: Wie man die eigene Anschauung vertieft
Monet, Vetheuil im Sommer/ Everett Collection

Kunst: Wie man die eigene Anschauung vertieft

Über das Projekt Kunst sehen
„Kunst sehen“ ist für Menschen gedacht, die ihre Wahrnehmung vertiefen wollen. Es beruht auf Vorträgen des Kunstwissenschaftlers Michael Bockemühl (1943-2009). Dieser formulierte vier Fragen für die Begegnung mit einem Kunstwerk. Mike Kauschke über eine neue Art, sich Kunst zu nähern und dabei sich selbst besser zu verstehen.

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Polarisierung zerstört unsere Demokratie
Jonathan Harrison/ Unsplash

Polarisierung zerstört unsere Demokratie

Ein Standpunkt von Jay Garfield
Unsere Gesellschaften sind polarisiert. Besonders extrem ist es in den USA. Dort sind öffentliche Debatten fast unmöglich. Der amerikanische Philosoph Jay Garfield ist überzeugt: Ohne einen stabilen öffentlichen Raum für Diskussionen können wir in der Demokratie keine Probleme lösen. Sein Appell für Respekt und den aufrichtigen Dialog mit Andersdenkenden kann auch für uns nützlich sein.

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„Es kommt selten vor, dass mich der Mut verlässt“
Foto: privat

„Es kommt selten vor, dass mich der Mut verlässt“

Interview mit Ha Vinh Tho
Das System, in dem wir heute leben, erfüllt nicht die Bedürfnisse der Mehrheit der Menschen und des Planeten, sagt Ha Vinh Tho, ehemaliger Leiter des Zentrums für Bruttonationalglück in Bhutan. Er erklärt im Interview, wie man das Gemeinwohl ins Zentrum der Politik rücken kann und was für ihn ein gelingendes Leben ausmacht.

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Verborgene Schönheit entdecken
Alfred Bast

Verborgene Schönheit entdecken

Über die Bedeutung der Kunst für unser Leben
Schönheit ist als Grundqualität unseres Daseins immer anwesend, ist Autor Mike Kauschke überzeugt. Sie liegt nicht auf der glatten Oberfläche, sondern in den Tiefen des Lebens verborgen.Wenn wir das Schöne sehen können, kann es gelingen, auch die Gesellschaft schön und gerecht zu gestalten.

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Missverständnisse einer spirituellen Weltsicht
Nikolas Gregor/ shutterstock

Missverständnisse einer spirituellen Weltsicht

Ein Standpunkt von Mike Kauschke
15 bis 20 Prozent der Bevölkerung sympathisiert mit rechtem Gedankengut. Auch die New Age- und Esoterik-Szene ist davon nicht ausgenommen. Mike Kauschke fordert, die Corona-Krise dafür zu nutzen, über anti-rationale und anti-demokratische Haltungen im Zusammenhang mit Meditation und Spiritualität zu diskutieren.

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Gesunde Menschen auf einem gesunden Planeten
PIK

Gesunde Menschen auf einem gesunden Planeten

Ein Interview mit Prof. Sabine Gabrysch
Das, was dem Klima gut tut, ist oft auch zuträglich für unsere Gesundheit, sagt die Professorin Sabine Gabrysch. Im Interview mit Ethik heute spricht sie über Klimakrise, die Corona-Pandemie und wie wir die Krisen nutzen können, um nachhaltiger und gesünder zu leben. Ein Mut machendes Projekt hat sie selbst angestoßen.

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„Ein Unternehmen muss für etwas stehen“
Foto: DWS

„Ein Unternehmen muss für etwas stehen“

Interview mit CEO Asoka Wöhrmann

Asoka Wöhrmann ist Vorstandsvorsitzender der DWS, einem der weltweit größten Vermögensverwalter und Teil der Deutschen Bank. Im Gespräch mit Sabine Breit spricht der Manager über seinen eigenen Weg, über Glaubwürdigkeit, Nachholbedarf in Sachen Nachhaltigkeit, Fonds ohne Waffen und Transformation durch Dialog.

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„Der Dalai Lama holt das Beste aus den Menschen heraus“
Foto: Marco Stepniak

„Der Dalai Lama holt das Beste aus den Menschen heraus“

Interview mit Jan Andersson
Tibet-Aktivist Jan Andersson besuchte den Dalai Lama schon in den 1960er Jahren in Indien und arbeitet seitdem für Tibet. Er spricht im Interview über Begegnungen mit dem Dalai Lama hinter den Kulissen, das Engagement für tibetische Selbstbestimmung und die vielschichtige Persönlichkeit des Friedensnobelpreisträgers. Anlass ist sein 85. Geburtstag am 6. Juli 2020.

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“In diesem Moment das Beste geben”
Upaya Zen Center

“In diesem Moment das Beste geben”

Interview mit Joan Halifax
Joan Halifax ist eine amerikanische Zen-Meisterin und Aktivistin. Im Interview spricht sie über ihren Weg. Sie kritisiert den Achtsamkeitshype und das Kreisen um sich selbst und ruft dazu auf, sich auf der Basis von Meditation gesellschaftlichen Problemen zuzuwenden: dem Rassismus ebenso wie dem Klimawandel und einer gerechten Wirtschaft.

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Freiheit ist kein Geschenk, sondern eine Aufgabe
Vasilyev Alexandr/ shutterstock.com

Freiheit ist kein Geschenk, sondern eine Aufgabe

Ein Denkanstoß von Ina Schmidt
Die Einschränkungen der Grundrechte während der Corona-Krise haben die Frage nach der Freiheit aufgeworfen. Doch was bedeutet eigentlich Freiheit? Für die Philosophin Ina Schmidt beinhaltet Freiheit, dass wir unser Leben gestalten und zu den Bedürfnissen anderer in Beziehung setzen.

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Familienbande stärken durch die Krise
Halfpoint/ Shutterstock

Familienbande stärken durch die Krise

Interview mit Prof. Schulte-Markwort
Es geht mehr, als man dachte, ist die Erfahrung vieler Familien in der Krise. Die familiäre Bindung könne sogar gestärkt werden, sagt der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Schulte-Markwort. Auch für Jugendliche seien neue Lernerfahrungen möglich. Dennoch sei eine Rückkehr zur Normalität wichtig.

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„Seit ich nachhaltig lebe, bin ich glücklicher“
Foto: privat

„Seit ich nachhaltig lebe, bin ich glücklicher“

Interview mit Melina Meyer
Die Studentin Melina Meyer, 24, liegt der Klimaschutz sehr am Herzen. Ihre eigene Ohnmacht und Verzweiflung nutzt sie, um sich politisch zu engagieren und sich mit anderen Menschen zu verbinden. “Es reicht nicht, alle vier Jahre zur Wahl zu gehen”. Dabei lebt sie so nachhaltig wie möglich und achtet auf einen Ausgleich von Aktivitäten und Muße.

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Wälder unter Druck
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Wälder unter Druck

Interview mit dem Waldbesitzer Lutz Freytag
Die dauernde Trockenheit setzt den Wäldern enorm zu. Waldbesitzer Lutz Freytag spricht im Interview über die Widerstandskraft von Mischwäldern und die Frage, welche Baumarten man in Zeiten von Erderhitzung pflanzen soll. “Wir sind gezwungen, heute etwas zu tun, von dem wir nicht wissen, wie es sich in 40 Jahren auswirken wird.”

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“Krisen bringen uns in Kontakt mit unseren Lebensthemen”
Svetlana Lukienko/ shutterstock.com

“Krisen bringen uns in Kontakt mit unseren Lebensthemen”

Interview mit Dr. Martina Aßmann
Krisen sind Zeiten großer Unsicherheit. Die Ärztin Dr. Martina Aßmann erklärt, was im Gehirn geschieht: Angst wird aktiviert, das Belohnungssystem ist auf Diät gesetzt. Jetzt gilt es, sich gezielt zu beruhigen, achtsam zu sein und nicht zuzulassen, dass uns das Mitgefühl abhanden kommt.

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„Der Tod ist auch in Krankenhäusern immer noch ein Tabu“
Ann-Yuni/ shutterstock.com

„Der Tod ist auch in Krankenhäusern immer noch ein Tabu“

Interview mit einem Palliativmediziner
Der Palliativmediziner und Buchautor Matthias Gockel überlegt, welche Folgen die Corona-Krise für die palliative Betreuung haben könnte. Im Interview spricht er darüber, wie Menschen in Zeiten des Corona-Virus mit dem Thema Tod umgehen, warum ihn die Lage in Italien erschreckt und wie er und seine Kollegen versuchen, Vorbereitungen für Notfälle zu treffen.

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„Fühlen ist bei uns eine verkümmerte Fähigkeit“
Axel Hebenstreit

„Fühlen ist bei uns eine verkümmerte Fähigkeit“

Ein Interview mit Vivian Dittmar
Wir weichen Gefühlen aus, sagt Vivian Dittmar, und meiden Wut, Trauer und Angst. Besser wäre es, den Gefühlen Raum zu geben. Die Expertin für Gefühle spricht im Interview über die Kraft des Fühlens, den kompetenten Umgang damit und warum es an der Zeit ist, Mitgefühl zu kultivieren.

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Solidarität – Was Gesellschaft zusammenhält
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Solidarität – Was Gesellschaft zusammenhält

Ein Essay von Ina Schmidt

Unsere demokratische Gesellschaft lebt von der Solidarität ihrer Mitglieder, und das geht über emotionale Verbundenheit weit hinaus. Die Philosophin Ina Schmidt erklärt: Solidarität fragt nicht: „Was habe ich davon?“, sondern was kann ich aus gutem Grund zum Gelingen des Ganzen beitragen.

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Die Ethik kreist zu sehr um den Menschen
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Die Ethik kreist zu sehr um den Menschen

Ein Standpunkt von Claus Eurich

Die meisten Ethiker stellen den Menschen ins Zentrum ihrer Überlegungen – mit fatalen Konsequenzen für die Erde. Claus Eurich will die Ethik in den Dienst des Lebens insgesamt stellen. Artikel 1 des Grundgesetzes solle lauten: „Die Würde des Lebens ist unantastbar“. So kämen Natur und Tieren auch Rechte zu.

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Gleichwürdigkeit – Kindern auf Augenhöhe begegnen
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Gleichwürdigkeit – Kindern auf Augenhöhe begegnen

Ein Gastbeitrag der Pädagogin Klaudia Klaffke
Die Würde junger Menschen zu achten, war das Anliegen Jesper Juuls, als er den Begriff „Gleichwürdigkeit“ schuf. Klaudia Klaffke erklärt, wie Gleichwürdigkeit in Schule und Familie gelingen kann. Dies schließt Verständnis für das Anderssein des Gegenübers ebenso ein wie die Achtung eigener Bedürfnisse und Werte.

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Die Kunst der Gelassenheit
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Die Kunst der Gelassenheit

Gedankenreise durch die Geschichte und Kulturen

Gelassen sein – das wünschten sich die Menschen schon immer. Was aber ist das Geheimnis der Mystiker und Philosophen, die das Loslassen des Ego als Königsweg zu einem erfüllten und harmonischen Leben beschrieben? Der Philosoph Christoph Quarch erzählt, wie Meister Eckhart, Buddha, Sokrates und die Sufis Gelassenheit übten.

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„Ich reise frei, selbstbestimmt und unabhängig“
Foto: M. Doepke

„Ich reise frei, selbstbestimmt und unabhängig“

Als Wandergesellin auf der Walz
Die junge Schreinerin Franziska Doepke reist seit vier Jahren frei und selbstbestimmt als Handwerksgesellin durch Europa. Sie ist auf der Walz, wie die traditionelle Wanderschaft heißt. Ein Porträt über das unkonventionelle Abenteuerleben einer Wandergesellin, die für Fortkommen und Unterkunft kein Geld ausgibt.

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Kollektive: Solidarisch arbeiten und leben
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Kollektive: Solidarisch arbeiten und leben

Was Kollektivsten antreibt
Kollektive arbeiten nicht profitorientiert. Sie wollen Arbeit, gutes Leben und gesellschaftliches Engagement verbinden. Sabine Breit sprach mit Kollektivisten, um zu erfahren, was sie antreibt und wie sie mit Schwierigkeiten umgehen.

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„Demokratie ist für mich eine Lebensform“
Kirsten Baumbusch

„Demokratie ist für mich eine Lebensform“

Ein Interview mit Franz Müntefering von Kirsten Baumbusch

Der Staat kann nicht alles richten, ist Franz Müntefering, ehemaliger SPD-Vorsitzender und Mitglied des Deutschen Bundestages, überzeugt. Im Interview mit Ethik heute spricht der fast 80-Jährige über Engagement und Solidarität, Lebendigkeit im Alter und die Liebe zum Leben. „Wir sind nicht allmächtig, aber auch nicht ohnmächtig.“

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Menschsein bedeutet im Gespräch Sein
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Menschsein bedeutet im Gespräch Sein

Ein Essay von Christoph Quarch
„Leben heißt angeredet werden“, sagt der Philosoph Martin Buber. Von Geburt an sind wir eingebunden in soziale Gefüge, das prägt uns als Mensch. „Wir sind Beziehung“, schreibt der Autor Christoph Quarch. Doch wir lassen uns zu wenig von der Welt berühren. Wie Beziehung Lebendigkeit stiftet, lesen Sie in diesem Essay.

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Für die Mütterrente kämpfen
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Für die Mütterrente kämpfen

Ein Interview mit der Journalistin Katrin Wilkens
Haben die Feministinnen die Mütter vergessen? Mütter sind für andere da, haben selbst keine Lobby und kämpfen nicht für ihre Rechte. Daher sind viele von Altersarmut bedroht. Die Journalistin und Mutter Katrin Wilkens will das ändern. Sie macht auf die prekäre Lage von vielen Frauen aufmerksam und ruft voller Empörung dazu auf, sich für eine angemessene Mütterrente einzusetzen.

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Die Welt als meine Haut
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Die Welt als meine Haut

Erfahrungen von Andreas Weber
Wir schützen die Natur, wenn wir uns mit ihr verbunden fühlen. Wie aber lässt sich diese Verbundenheit erfahren und wie in Worte fassen? Der Biologe Dr. Andreas Weber erzählt, wie er an einem milden September-Tag die Welt aus der Sicht eines Sees wahrnimmt – jenseits der normalen Alltagserfahrung.

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„Achtsamkeit macht uns nicht zu besseren Menschen“
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„Achtsamkeit macht uns nicht zu besseren Menschen“

Interview mit Dr. Simon Schindler
Sozialpsychologe Simon Schindler untersuchte den Zusammenhang von Achtsamkeit und ethischem Verhalten. So wurden Menschen, die Fleisch essen, mit Tierleid konfrontiert. Die „Achtsamen“ zeigten weniger Gewissensbisse und waren weniger bereit ihr Verhalten zu ändern. Schadet Achtsamkeit der Ethik? Ein Interview mit dem Wissenschaftler.

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“Mein Luxus ist, Zeit zu haben”
Foto: Christof Spitz

“Mein Luxus ist, Zeit zu haben”

Portrait eines Lebenskünstlers
Der vierfache Familienvater Michael Feike führt ein unkonventionelles Leben in einem Dorf in Oberbayern. Er macht nur Gelegenheitsjobs, verbringt viel Zeit mit seinen Kindern und meditiert zwei Stunden täglich. Das macht er nicht, um sich zwei nette Stunden zu machen, sondern um für das Leben gerüstet zu sein.

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Mit Klartext gegen den Stillstand
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Mit Klartext gegen den Stillstand

Ein Essay von Sabine Breit
Wer aus dem Herzen sprechen kann, sorgt für Klarheit und kann Dinge in Bewegung setzen. Doch in Politik und Wirtschaft hat man sich an eine Kopfsprache gewöhnt, die vernebelt, einlullt oder in Angst versetzt. Die Linguistin Sabine Breit ermuntert dazu, zur Herzenssprache zurückzufinden, wenn wir handlungsfähig werden wollen.

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“Achtsamkeit muss Teil der DNA von Schule werden”
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“Achtsamkeit muss Teil der DNA von Schule werden”

Ein Interview mit Karlheinz Valtl
Sozial-emotionales Lernen (SEL) ist entscheidend für den Lernerfolg, das belegen wissenschaftliche Studien. Achtsamkeit ist eine zentrale Kompetenz für SEL, sagt Karlheinz Valtl. Der Bildungswissenschaftler fordert im Interview mehr Innovation in der Pädagogik. Achtsamkeit müsse jetzt Teil der Schulkultur werden.

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Krankheit als Makel?
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Krankheit als Makel?

Ethischer Standpunkt der Ärztin Friederike Boissevain
Für die Palliativärztin Dr. Friederike Boissevain ist die Trennung von gesund und krank künstlich. Jeder Kranke hat Potenziale und jeder Gesunde ist verwundbar. In einem Medizinbetrieb, der Krankheit als Makel sieht, wünscht sie sich Begegnungen zwischen Ärzten und Patienten auf Augenhöhe. Kranke und Gesunde hätten viel mehr gemeinsam als wir denken.

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“Wir müssen die Achtsamkeit nach außen bringen”
Fotowerkstatt Brambrink Karstens

“Wir müssen die Achtsamkeit nach außen bringen”

Ein Interview mit Sylvia Kolk
Achtsamkeit stellt das innere Gleichgewicht wieder her. Doch wir können uns nicht durch Achtsamkeit allein weiterentwickeln, ist Sylvia Kolk überzeugt. Die Buddhismuslehrerin sieht den Achtsamkeitstrend kritisch. Sie spricht im Interview über innere Freiheit und die Notwendigkeit, Achtsamkeit nicht nur für uns selbst, sondern für die Gesellschaft als Ganzes zu üben.

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Geschichten von Freundschaften
Caritas Remscheid

Geschichten von Freundschaften

Eine Kampagne der Caritas
Zu einem guten Leben gehören Freunde dazu. Neben der Familie sind Freunde eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Der Caritasverband Remscheid hat eine Kampagne „Ziemlich beste Freunde“ gestartet: Menschen erzählen die Geschichte einer besonderen Freundschaft.

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„Meditation ist wichtig für die geistige Gesundheit“
Sam Palandech/ EHW-Stiftung

„Meditation ist wichtig für die geistige Gesundheit“

Interview mit dem Gehirnforscher Richard Davidson
Der Meditationsforscher Richard Davidson zählt laut New York Times zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten auf der Welt. Seine Zukunftsvision ist es, dass mentale Übungen in Form von Meditation genauso verbreitet sein werden wie heute sportliche Aktivitäten. Ethik heute hatte die Gelegenheit, den Neurowissenschaftler zu seinen aktuellen Forschungen zu befragen.

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Die Protestkultur verändert sich
Christopher Ludwig/ shutterstock.com

Die Protestkultur verändert sich

Der neue Ansatz des “heiligen Widerstands”
Die Zeiten der tiefen Gräben zwischen politischen Aktivisten und spirituellen Menschen seien vorbei, so der Journalist und Tiefenökologe Geseko von Lüpke. Er beobachtet neue Formen des Protests, die sich „heiliger Widerstand“ nennen und im Dienst des Lebens stehen.

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Introvision: Achtsam in die eigene Biographie schauen
satamedia/ istock

Introvision: Achtsam in die eigene Biographie schauen

Ein Interview mit Telse Iwers
Introvision ist ein Verfahren der mentalen Selbstregulation, besonders für innere Konflikte. Man wendet sich achtsam dem zu, was man eigentlich vermeiden möchte. Prof. Dr. Telse Iwers erklärt die Methode, die hilft, tief sitzende Glaubenssätze sichtbar zu machen, um im Alltag mehr Handlungsoptionen zu haben.

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Mit Klagen gegen das Nichtstun im Klimaschutz
© Gordon Welters

Mit Klagen gegen das Nichtstun im Klimaschutz

Interview mit der Anwältin Roda Verheyen

Rechtliche Klagen gegen Konzerne und Regierungen sind eine Möglichkeit, etwas für den Schutz des Klimas zu bewirken. Die Anwältin Dr. Roda Verheyen hat sich auf Umweltklagen spezialisiert. Sie spricht im Interview über ihre Arbeit, ihr Geduld und Engagement.

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“Vertrauen ist das Wichtigste”
Foto: Mirko Mielke

“Vertrauen ist das Wichtigste”

Van Bo Le-Mentzel, Erfinder der “Hartz-IV-Möbel”

Van Bo Le-Mentzel hat die Hartz-IV-Designermöbel zum Selbstbau entwickelt und keinen Cent damit verdient. Zurzeit erarbeitet er Konzepte zum minimalistischen Wohnen Er hat die 100-Euro-Wohnung und das Mini-Bauhaus konzipiert. Im Portrait des Unternehmers und Künstlers zeigt sich, wieso für ihn Vertrauen der wichtigste Wert in einem vernetzten Leben ist.

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„Die Polynesier haben mich Demut gelehrt“
Foto: Rui Camilo

„Die Polynesier haben mich Demut gelehrt“

Unternehmer baut Schiffe im Pazifik

Vaka Moanas nannten die Polynesier ihre Segelschiffe, mit denen sie schon vor 3.000 Jahren den Pazifik überquerten. Die Stiftung Okeanos mit ihrem Stifter Dieter Paulmann lässt die traditionellen Boote mit umweltschonenden Materialien und Erneuerbaren Energien wieder bauen. Mit den Sonnen-Seglern können die Insulaner im Pazifik ihre alte Kultur wiederbeleben.

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Lebenstraum Waldbesitz
Lutz Freytag

Lebenstraum Waldbesitz

Retten, was die Deutschen so lieben

Lutz Freytag hat ein Stück Wald vom Land Brandenburg erworben. Damit erfüllte er sich einen Lebenstraum. Er will nicht nur Holz aus seinem Wald zu guten Preisen zu verkaufen, sondern versteht sich auch als Naturschützer. Dafür nimmt er viele Mühen auf sich. Doch die Verbraucher sind kaum bereit, für nachhaltiges Holz mehr zu zahlen.

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Mit Geschichten getäuscht
Artur Szczybylo/ shutterstock.com

Mit Geschichten getäuscht

Gastbeitrag zum Fall des Journalisten Claas Relotius

Der Mensch hat ein erzählerisches Verhältnis zu sich selbst. Ist das vielleicht der Grund, warum die Geschichten, die der Spiegel-Journalist Claas Relotius erfunden hat, so erfolgreich waren? Nicht einmal die Redaktion hat die Fälschungen bemerkt. Der Philosoph Peter Vollbrecht schreibt über die Macht der Geschichten und Bilder.

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Bilden kann nur jeder sich selbst
purino/ shutterstock.com

Bilden kann nur jeder sich selbst

Warum wir Persönlichkeitsbildung brauchen

Wo die klassischen Bildungskonzepte nicht mehr zu taugen scheinen, wird der Ruf nach Persönlichkeitsbildung laut. Aber was soll das sein? Unsere Autorin Kirsten Baumbusch stellt den Pädagogen Christoph Röckelein vor, der überzeugt ist: „Es geht darum herauszubilden, wer wir wirklich sind“.

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Der die Seele schaukeln lässt
Foto: Brokopp

Der die Seele schaukeln lässt

Portrait eines Handwerkers und Künstlers

Thomas Brokopp hat viele Jahre lang Tischler ausgebildet, doch irgendwann ging es nicht mehr. Er kämpfte sich durch die Krise hindurch. Dabei entdeckte er verschüttete Talente. Heute baut er „Seelenwiegen“ aus Vollholz, die Menschen Geborgenheit bringen sollen. In der Krise lernte er auch seine Frau Petra kennen. Sie glaubte an ihn.

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Aus Liebe zur Erde handeln
Foto: Alexandra Zvekan

Aus Liebe zur Erde handeln

Das bemerkenswerte Engagement der Zen-Meisterin Anna Gamma

Anna Gamma ist eine Zen-Meisterin, die täglich praktiziert und ihr spirituelles Wissen an andere weitergibt. Doch nur wenige kennen die andere Seite dieser starken charismatischen Frau: ihr soziales Engagement für Friedensprojekte auf der ganzen Welt – ob in den Slums auf den Philippinen oder in Israel und Palästina.

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Für gelingende Erziehung gibt es kein Rezept
Halfpoint/ shutterstock.com

Für gelingende Erziehung gibt es kein Rezept

Interview mit der Philosophin Ina Schmidt

Allen Erziehungsfragen liegt ein Weltbild zugrunde: Sehe ich mein Kind als von Natur aus gut oder als kleinen Tyrannen, der gezähmt werden muss? In einem Gespräch mit der Philosophin Ina Schmidt geht Cristina Grovu Themen auf den Grund, die der Film „Elternschule“ aufgeworfen hat.

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Meditation auf die Straße tragen
Christa Spannbauer

Meditation auf die Straße tragen

Zum Tod von Bernard Glassman

„Die Tiefe der Erleuchtung eines Menschen kann man daran ermessen, wie er anderen dient“. Dieser Satz eines Zen-Meisters gab Bernie Glassman (1939-2018) sein Leben lang Orientierung. Er war Antrieb für ein umfassendes soziales Engagement, das den Tiefen der Meditation entsprang. Am 4. November 2018 ist Bernie Glassman im Alter von 79 Jahren gestorben. Ein Nachruf von Christa Spannbauer.

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Smartphone: Die Freiheit zurückgewinnen
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Smartphone: Die Freiheit zurückgewinnen

Interview mit Dr. Martina Aßmann

Wir nutzen das Smartphone, um uns abzulenken und uns selbst auszweichen, beobachtet die Psychotherapeutin Dr. Martina Aßmann. Im Interview empfiehlt sie mehr Achtsamkeit. Beim Griff nach dem Smartphone könnten wir uns zuerst fragen: Wie geht es mir jetzt, was brauche ich gerade? Und so das Beruhigungssystem im Gehirn aktivieren.

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Lebenselixier Dankbarkeit
tomertu/ shutterstock.com

Lebenselixier Dankbarkeit

Eine kurze Meditation

Dankbarkeit ist die Quelle eines erfüllten Lebens. Regelmäßig kultiviert, überwindet sie Unzufriedenheit und negatives Denken. Die Autorin lädt mit einer Meditation ein, Dankbarkeit zu einer ständigen Begleiterin zu machen.

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Datenschutz Made in Germany
Foto: C. Spitz

Datenschutz Made in Germany

Ein Start-up will Whatsapp Konkurrenz machen

Ein Start-up in Hamburg arbeitet an der App Bundle, die Whatsapp Konkurrenz machen will: Digital vernetzt sein und gleichzeitig die Privatsphäre sichern. Der Erfolg wird auch davon abhängen, ob User erkennen, dass es im Netz nichts umsonst gibt und hohe Standards im Datenschutz etwas kosten.

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Trinkwasser: Die Vorräte schwinden
Foto: Brigid Kerbel

Trinkwasser: Die Vorräte schwinden

Ein Interview mit dem Wasserexperten Dr. Klaus Lanz

Die Hitze des Sommers 2018 ist vorbei. Die große Trockenheit ist geblieben. Wie ist es um die Trinkwasserversorgung bestellt? Viele Grundwasservorräte sind erschöpft. Wir haben weniger Wasser und verbrauchen mehr. Lanz fordert im INnterview mehr Problembewusstsein, ein Umsteuern in der Wasserwirtschaft, auch angesichts der spürbaren Erderwärmung.

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Update der Führungskultur

Interview mit zwei jungen Unternehmerinnen

Ist die Zeit für Manager alter Schule passé? Als selbstorganisiertes Netzwerk begleitet Leadershiphoch3 Personen und Organisationen, um mit kollektiver Führung bessere Lösungen für eine Welt im Wandel zu entwickeln als mit klassischer Hierarchie. Ein Gespräch mit Mitbegründerin Anne Kliebisch und Prozessbegleiterin Natalie Kho.

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Tiere als Subjekte anerkennen
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Tiere als Subjekte anerkennen

Gegen die Arroganz des Menschen

Der von dem Philosophen Peter Singer kritisierte „Speziesismus“ ist eine Haltung, die das Wohl des Menschen höher bewertet als die Bedürfnisse von Tieren. Ivo Windrich über die Arroganz des Menschen und wie wir eine andere Sichtweise entwickeln und im Alltag umsetzen können.

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"Es geht um ungelebte Träume"
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"Es geht um ungelebte Träume"

Eine ärztlich-psychotherapeutische Perspektive

Immer mehr Menschen suchen wegen Depression, Ängsten, Süchten oder Burnout-Symptomen Hilfe in psychosomatischen Fachkliniken. Chefarzt Michael Tischinger rät, nach innen zu schauen und sich zu fragen: Was brauche ich wirklich? Er zeigt Wege aus der Lebenskrise mit Achtsamkeit und Selbstfürsorge.

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Auf in die Ferien!
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Auf in die Ferien!

Unser jährlicher Almauftrieb

Es gibt viele Motive, um zu reisen: Wir wollen dem Unverhofften begegnen, dem Alltag entfliehen, mit unseren Lieben sein. Der Philosoph Peter Vollbrecht denkt zum Start der Ferien darüber nach, was Menschen antreibt, ihre gewohnte Umgebung zu verlassen.

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Eine andere Schule ist möglich
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Eine andere Schule ist möglich

Interview mit der Familientherapeutin Helle Jensen

Die Psychologin und Familientherapeutin Helle Jensen, die mit Jesper Juul zusammenarbeitet, setzt im Umgang mit Schülern auf Empathie und Beziehung, statt Autorität und Hierarchie. Sie spricht im Interview über die angeborene soziale Kompetenzen von Kindern und ermutigt, sich selbst zu spüren und Kinder gut zu begleiten.

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Für eine Kultur der Gewaltlosigkeit
Der kleine Arun Gandhi mit seinem Großvater Mahatma Gandhi.

Für eine Kultur der Gewaltlosigkeit

von Arun Manilal Gandhi

Der Gandhi-Enkel Arun Gandhi trägt das Erbe seines berühmten Großvaters weiter. Der 84-Jährige spricht über die Praxis der Gewaltlosigkeit und wie diese in der persönlichen Transformation wurzelt. Es gehe darum, Gewalt in jeglicher Form zu verwandeln und die menschlichen Potenziale zu entfalten. Als Beispiel wählt er eine Initiative für die Weber in Mumbai.

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„Der Zusammenhalt hat uns gerettet“
Foto: Spitz

„Der Zusammenhalt hat uns gerettet“

Ein Besuch in Israel

Hilda Simcha, 95, gehörte zu den ersten Einwanderern nach Israel nach dem Zweiten Weltkrieg. Nachdem sie die Hölle von Auschwitz überlebte, gründete sie den Kibbuz Netzer Sereni nahe Tel Aviv mit, in dem sie heute ihren Lebensabend verbringt. Birgit Stratmann hat sie besucht und war beeindruckt von der starken inneren Kraft Hildas.

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Forschen in eigener Sache
Peter Miemitz

Forschen in eigener Sache

Achtsamkeit an Hochschulen

Thüringer Hochschulen sind Vorreiter, wenn es darum geht, achtsamkeitsbasierte Methoden zu integrieren. Studierende lernen, Stress abzubauen und zum Beispiel achtsam zu schreiben und zu diskutieren. AuchHochschullehrende lassen sich in Achtsamkeit ausbilden, um ein gesundes Klima zu fördern, etwa durch Achtsamkeitspausen in den Vorlesungen.

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Schüler fördern mit Achtsamkeitspraxis
Dominik Buschardt

Schüler fördern mit Achtsamkeitspraxis

Interview mit der Pädagogin Vera Kaltwasser

Computer, Whatsapp, Playstation – wie lernen Kinder heute, mit all den Reizen umzugehen? Ethik heute befragte die Pädagogin Vera Kaltwasser dazu. Sie hat als Pionierin ein wissenschaftlich fundiertes Rahmencurriculum für eine kontinuierliche Achtsamkeitspraxis an Schulen entwickelt.

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Einfach nur gehen
Christof Spitz

Einfach nur gehen

Eine Anleitung zur Gehmeditation

Ob im Büro, in freier Natur oder mitten in der Großstadt: Gehmeditation hilft, Kraft zu schöpfen und inneren Frieden zu finden. Birgit Stratmann inspiriert mit einer kurzen Anleitung für bewusstes Gehen dazu, den Alltag zu unterbrechen und in der Gegenwart anzukommen.

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Warum nutzen wir unsere Macht nicht?
arthimedes/ shutterstock.com

Warum nutzen wir unsere Macht nicht?

Ein Essay von Christoph Quarch

Als Bürgerinnen und Bürger einer Demokratie haben wir Macht. Warum aber nutzen wir sie nicht und überlassen den politischen Eliten das Feld? Der Philosoph Christoph Quarch antwortet mit Hannah Arendt: Macht entsteht, wenn Menschen gemeinsam politisch handeln. Das geschieht aber in Zeiten von Konsum und Internet kaum noch.

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„Ich will nicht neutral sein“
Foto: Yvonne Schalch

„Ich will nicht neutral sein“

Der Fotojournalist Manuel Bauer im Portrait

An der Seite der Schwachen stehen, das ist die Devise des Schweizer Fotografen Manuel Bauer, der durch journalistische Fotoreportagen über den Dalai Lama und Tibet bekannt wurde. In seinem Beruf will er nicht neutral sein, sondern sich berühren lassen. Privat wird ihm im Leben mit seinem schwerbinderten Sohn viel Mitgefühl abverlangt.

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Wüstenwandern: Unterwegs zu sich selbst
Foto: Isabel von Roon

Wüstenwandern: Unterwegs zu sich selbst

Von einer Karawanentour durch die Sahara

Isabel Viramo von Roon begleitet Gruppen in die Wüste, damit Menschen tiefe Erfahrungen von Stille und Einfacheit machen können. Der sanfte Tourismus ist nicht nur eine Chance für gestresste Menschen, sondern ermöglicht es angestammten Berberfamilien, ihr traditionelles Leben weiterzuführen.

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„Ich möchte so viel in der Welt bewegen“

Reportage über project peace

project peace ist ein Jahresprojekt für junge Erwachsene, die sich unter professioneller Anleitung für eine lebensfreundliche Gesellschaft einsetzen wollen. Es integriert Persönlichkeitsentwicklung, UnterwegsZeit im Ausland und gesellschaftliches Engagement. So ist es gleichsam eine Initiation ins Erwachsensein. Ethik heute sprach mit dem Teilnehmer Julian, 20.

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Liebe – die Antwort auf die Krisen unserer Zeit
Fotos: Diego Ortiz Mugica

Liebe – die Antwort auf die Krisen unserer Zeit

Gastbeitrag von David Steindl-Rast

Das Herz von Ethik und Religion ist die Liebe. „Unsere Feinde zu lieben, ist in der gegenwärtigen Weltlage notwendig für unser Überleben“, so der weltbekannte Benediktinermönch und Buchautor David Steindl-Rast. Doch damit diese Liebe möglich wird, brauchen wir Vertrauen ins Leben.

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Liebe ist erblühtes Menschsein
A3pfamily/ shutterstock.com

Liebe ist erblühtes Menschsein

Ein Gastbeitrag von Christoph Quarch

Die Liebe ist immer auf ein Du bezogen und galt in der Antike als Königsweg zu einem guten Leben. Später wurde die Liebe zu einer Sache des Willens, so der Philosoph Christoph Quarch. Er regt an, eine Philosophie der Lebenskunst zu entwerfen, in deren Zentrum diejenige Liebe steht, die im Altertum den Namen ‚Eros‘ trug.

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Meditation: ein Zustand von Weite und Stille
Ingrid Maasik/ shutterstock.com

Meditation: ein Zustand von Weite und Stille

Interview mit den Meditationslehrern Christiane und Guido Peltzer

Meditation bedeutet, vollständig da zu sein, ohne die Dinge ändern zu wollen, sagen die Meditationslehrer Christiane und Guido Peltzer. Sie sprechen im Interview über vollkommene Bewusstheit, die Sehnsucht nach Stille und wie man es vermeidet, in Abhängigkeit von Lehrern zu geraten. Denn Meditation bedeutet, innere Freiheit zu gewinnen.

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„Freude ist die Schwester der Hoffnung“
Foto: Christa Spannbauer

„Freude ist die Schwester der Hoffnung“

Ein Interview mit Verena Kast

Freude und andere „gehobene Emotionen“ sind der Psychologieprofessorin und Psychotherapeutin Verena Kast ein Herzensanliegen. Freude macht innerlich warm und verbindet uns mit anderen. Im Interview erklärt sie, warum sie für die Freude kämpft, warum Freude kreativ macht und neue Möglichkeitsräume entstehen lässt.

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Die Wiederentdeckung der Freude
Sunny studio/ shutterstock.com

Die Wiederentdeckung der Freude

Schreiben Sie Ihre Freuden-Biografie

Trotz aller Widrigkeiten gibt es in jedem Leben Momente der Freude und des Glücks. Die bekannte Psychoanalytikerin Verena Kast schlägt vor, eine Freudenbiografie zu schreiben, also bewusst die Erinnerung an freudvolle Geschehnisse zu pflegen. Christa Spannbauer über eine inspirierende Methode, Zuversicht zu stärken.

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“Dieses Tier lebt”
Felsentor

“Dieses Tier lebt”

Ein Film über Begegnungen auf einem Gnadenhof

Wir müssen unser Verhältnis zu den Tieren überdenken. Martin Kalff, Therapeut und Meditationslehrer aus der Schweiz, erzählt in einem berührenden Film, wie wir wieder mit den Tieren und dem Lebendigen überhaupt in Kontakt kommen können. Die Meditation kann dabei helfen.

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„Jeder ältere Mensch braucht eine Aufgabe“
Foto: Kirsten Baumbusch

„Jeder ältere Mensch braucht eine Aufgabe“

Interview mit Ursula Lehr

Die ehemalige Familienministerin Ursula Lehr, 87, hat wichtige Impulse für die Altersforschung gegeben. Im Interview spricht Lehr über ein zufriedenes Altern, Generationengerechtigkeit und wie wichtig es ist, sich immer wieder neue Ziele zu setzen. „Wer keine Aufgabe hat, gibt sich auf“, so ihr Fazit.

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Klimawandel – das Ende eines Dorfes im Himalaya
Manuel Bauer

Klimawandel – das Ende eines Dorfes im Himalaya

Mühsamer Umzug ins Niemandsland

Die Bewohner von Sam Dzong in Mustang müssen ihr Dorf aufgeben. Im Zuge der Erderwärmung ist Wasser knapp geworden, die Felder können nicht mehr bewirtschaftet werden. Obwohl sie aufgrund ihres bescheidenen Lebensstils kaum Treibhausgase verursachen, sind sie Opfer des Klimawandels.

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Mehr Mut zur Demokratie
Foto Uschi Oswald

Mehr Mut zur Demokratie

Ein Interview mit Christian Felber

Christian Felber, Begründer der Gemeinwohl-Ökonomie, träumt von einer Gesellschaft, die ökologisch nachhaltig, sozial gerecht und friedvoll ist. Im Interview fordert er mehr direkte Demokratie, mehr Partizipation und Teilhabe am Reichtum. So könne man den Rechtspopulisten das Wasser abgraben und neue Visionen Wirklichkeit werden lassen.

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Handeln oder Nicht-Handeln?
VaclavP3k/ shutterstock.com

Handeln oder Nicht-Handeln?

Ein Arzt in einer Grenzsituation
Jonas wird viel zu früh in der 23. Schwangerschaftswoche geboren und ringt mit dem Tod. Der Arzt und Meditationslehrer Wilfried Reuter steht vor einer schwierigen Entscheidung, die mit dem Denken nicht lösbar ist. Er schildert, wie sich mit gesammeltem Geist und offenem Herzen eine ethische Haltung manifestieren kann, die eine nicht ichbezogene Entscheidung ermöglicht.

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„Hasssprache ist ansteckend“

Interview mit dem Neurowissenschaftler Joachim Bauer

Hass überträgt sich leicht auf andere, sagt Professor Joachim Bauer. Im Interview mit Michaela Doepke spricht der bekannte Buchautor über die gefährliche Hass-Sprache der Populisten und die Rolle der Medien. Besonnenheit sei das Gebot der Stunde, so Bauer.

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„Konkurrenzdenken schadet dem Erfolg“

Interview mit dem Unternehmer Holger Wolff

„Wir verfolgen keine kurzfristige Gewinnmaximierung“, sagt Holger Wolff im Interview. Das Unternehmen MaibornWolff hat diverse Auszeichnungen als bester IT-Arbeitgeber erhalten. Firmenchef Wolff spricht im Interview über ethische Leitlinien, die große Bedeutung einer Kultur des Miteinander in der Wirtschaft und wie man Arbeitsleben neu denken kann.

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„Die Digitalisierung entfremdet uns“
PixOne/ shutterstock.com

„Die Digitalisierung entfremdet uns“

Interview mit Christoph Quarch

Die Digitalisierung ist ein Produkt des Machbarkeitsdenkens, so Christoph Quarch. Der Philosoph spricht im Interview über unsere Abhängigkeit von Maschinen, neue Menschenbilder und den Verlust menschlicher Würde.

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"Achtsamkeit kann die Gesellschaft heilen"
Arbor-Verlag

"Achtsamkeit kann die Gesellschaft heilen"

Interview mit Jon Kabat-Zinn

Ethik heute hatte die seltene Gelegenheit, mit Jon Kabat-Zinn zu sprechen, dem Begründer des Achtsamkeitsprogramms MBSR. Im Interview stellt er sich kritischen Fragen und spricht in seiner Vision davon, wie Achtsamkeit nicht nur das Individuum transformieren kann, sondern auch Wirtschaft und Gesellschaft.

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Perfekte Eltern gibt es nicht!

Über ein Seminar für Eltern mit Myla und Jon Kabat-Zinn

„Achtsame Elternschaft gibt es nicht“, sagte Jon Kabat-Zinn im Seminar “Mit Kindern wachsen“, das er zusammen mit seiner Frau Myla in Salzburg gab. Vielmehr gehe es darum, alles, was uns im Umgang mit Kindern begegnet, offen anzunehmen, unter die Oberfläche zu blicken und Empathie zu entwickeln.

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Theater muss berühren
Werner Kmetitsch

Theater muss berühren

Regisseur Peter Konwitschny im Portrait

Starregisseur Peter Konwitschny will Menschen berühren und bilden. Sein Musiktheater vermittelt ethische Werte und fördert Empathie. Anja Oeck über den unangepassten Regisseur, der eine aalglatte Performance ablehnt. Vielmehr will er die humanistische Essenz, die in den Stücken steckt, herauskristallisieren.

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Kinderspiel und Kampfkultur

Von der Kraft des Ursprünglichen Spiels nach O. Fred Donaldson

Der Pädagoge Steve Heitzer spielt seit zehn Jahren mit Kindern nach dem “Ursprünglichen Spiel” (Original Play) von O. Fred Donaldson. Spielen bietet hier einen neuen Zugang zum Leben – in Vertrauen und Verbundenheit, ohne Sieger und Verlierer. Das ist für Heitzer die beste Gewaltprävention.

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Alte Dinge neu geliebt

Über das Tauschmobil in Berlin

„Mal wirklich etwas ins Rollen bringen“, wollte Gabi Rimmele, und gründete in Berlin das Tauschmobil: Jeder kann hier Altes abgegeben und neu Entdecktes kostenlos mitnehmen. Gerümpel wird so zu Geliebtem und Ressourcenschonung eine freudige Angelegenheit.

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USA: „Jetzt ist die Zeit zuzuhören“
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USA: „Jetzt ist die Zeit zuzuhören“

Eine Stimme aus den USA nach der Wahl von Donald Trump

Eve Marko, Zenlehrerin und Friedensaktivistin in den USA, war geschockt, dass Trump ins Weiße Haus gewählt wurde. Sie schildert, sie mit Fremdheit und Unverständnis umgeht und versucht, sich zu öffnen für das, was ist. „Jetzt ist die Zeit hinzuhören“, so ihre Einsicht.

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Hoffen lernen
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Hoffen lernen

Ein Essay der Philosophin Ina Schmidt

Der Aufstieg des Rechtspopulismus im Westen, der mit der Wahl Donald Trumps einen weiteren Höhepunkt erreicht, zeigt, wie groß die Ängste der Menschen sind. Die Philosophin Ina Schmidt ermuntert in ihrem Essay, sich der Angst zu stellen und bewusst Zuversicht zu entwickeln. Denn nur wer hofft, kann Sinn im Leben finden.

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„Achtsamkeit löst die Probleme nicht”
Foto: Christof Spitz

„Achtsamkeit löst die Probleme nicht”

Interview mit Hartmut Rosa

Der Soziologe Hartmut Rosa nimmt mit seiner Resonanztheorie die Gesellschaft und das Individuum in den Blick. Von der Achtsamkeit jedoch grenzt er sich ab und provoziert. Im Interview mit Ethik heute kritisiert er die Kommerzialisierung, die Fixierung auf das Subjekt und die unpolitische Haltung. „Die Beziehung ist das Entscheidende“, so Rosa.

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„Papa, mir ist langweilig!“
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„Papa, mir ist langweilig!“

Langeweile und Muße im Leben mit Kindern

Erwachsenen fällt es in der Rush-Hour des Lebens oft schwer, sich in Langweile von Kindern einzufühlen. Doch statt die Kinder zu immer neuen Aktionen zu animieren, kann Langeweile die Chance bieten, vom dauernden Tun ins Sein zu kommen, sagt der Buchautor, Pädagoge und Achtsamkeitslehrer Steve Heitzer

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„Greenpeace gehört mir nicht“
Foto: Greenpeace.

„Greenpeace gehört mir nicht“

Ein Interview mit dem Fundraiser von Greenpeace

Gerhard Wallmeyer gilt als einer der erfolgreichsten Spendensammler in Deutschland. Nach 36 Jahren Arbeit für Greenpeace geht er nun in Rente. Im Interview mit Birgit Stratmann spricht er über die Anfänge der Arbeit, seine Philosophie und Erfolgsrezepte.

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Müllfrei leben
Ethan Daniels/ shutterstock.com

Müllfrei leben

Mit Rezepten für Kosmetika

Wie man ohne Verzicht müllfrei leben kann, beweist die Eigeninitiative der Psychologin Lena Stoiber. Die 25-Jährige setzt auf Einfachheit und stellt Waschmittel und Kosmetika selbst her. Sie engagiert sich in der Transition-Bewegung und inspiriert die Umwelt mit ihren Ideen.

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Vom Fotografen zum Schafbauer

Steffen Honzeras neues, alternatives Leben

Steffen Honzera, 49, hütet Schafe in Mecklenburg-Vorpommern. Vor sieben Jahren warf er seinen Job als Fotograf hin, kaufte einen Bauerhof und eine kleine Milchschafherde. Birgit Stratmann schildert Freud und Leid eines abenteuerlustigen und umweltbewussten Aussteigers.

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„Ich habe die Nazis überlebt“
Foto: Kathrin Harms

„Ich habe die Nazis überlebt“

Ein Zeugnis von Lebensmut und Zuversicht

Immer wieder auf das Leben zugehen, das ist das Geheimnis von Rahel Mann. 1937 in Berlin als Jüdin geboren, hatte sie eine gefährliche Kindheit unter den Nazis. Christa Spannbauer erzählt anlässlich des 80. Geburstages von Rahel Mann am 7. Juni, wie sie in Verstecken die Nazi-Zeit überlebte, nach Israel zog und 2007 in ihre Heimat nach Deutschland zurückkehrte.

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„Wir wollen nicht auf Kosten anderer leben“

Interview mit der Tiefenökologin Gabi Bott

Gabi Bott lebt seit 15 Jahren im Ökodorf Sieben Linden. Tiefe Fragen an das Leben zu stellen ist ihr Anliegen. Bott spricht im Interview über die Gemeinschaft als Lernfeld, andere Menschen als Spiegel zu sehen, aber auch über herausfordernde Gruppenprozesse und die Bereitschaft, Neues auszuprobieren.

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Anders reisen durch Marokko

In Zusammenarbeit mit einheimischen Berbern

Zu einer ungewöhnlichen Marokko-Reise durch das Atlasgebirge bis in die Sahara brach Redakteurin Michaela Doepke Anfang des Jahres auf. Sie schloss sich einer Reisegruppe von Bianca Wienert an, die mit ihren Reisen einheimische Berberfamilien und Frauenkooperativen unterstützt.

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Solidarität in Zeiten der Globalisierung
Nina Rys/ shutterstock.com

Solidarität in Zeiten der Globalisierung

Interview mit dem Philosophen Jay Garfield

Kann es in Zeiten der Globalisierung eine globale Ethik geben? Jay Garfield spricht im Interview über Werte in den verschiedene Kulturen, wann es sich lohnt, für Werte zu kämpfen und wie eine Solidargemeinschaft zwischen Einwanderern und Einheimischen entstehen kann.

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Demokratie lebt von Gespräch und Streitkultur
Trueffelpix/ shutterstock.com

Demokratie lebt von Gespräch und Streitkultur

Ein Standpunkt von Christoph Quarch

Den Rechtsruck in Deutschland zu beklagen hilft nicht weiter, sagt der Philosoph Christoph Quarch. Wer die Demokratie bewahren will, muss bereit sein, auch mit unliebsamen politischen Gegnern zu reden. Denn die politische Kultur lebt vom Gespräch, vom Ringen um Positionen. Wer das Gespräch verweigert, entwertet die Demokratie.

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Reisen in Zeitlupe
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Reisen in Zeitlupe

Ohnen Stress und ohne Jetlag
Das Leben ist zu kurz, um schnell zu reisen. Doch lang genug, um riesige ökologische Fußabdrücke zu hinterlassen. Die Agentur Langsamreisen bietet ungewöhnliche Touren für Individualisten, die Zeit haben und Klima und Umwelt schonen wollen.

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Menschenrechte als Leitlinien des Handelns
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Menschenrechte als Leitlinien des Handelns

Interview mit der Philosophin Ursula Baatz

Obergrenzen für Flüchtlinge und nationale Grenzkontrollen wären das Ende der Europäischen Union. Die Philosophin Dr. Ursula Baatz (Wien) spricht im Interview über nationalen Egoismus, die Doppelmoral der Europäer und die Notwendigkeit,den Rechtspopulisten zu begegnen, indem man die europäischen Werte konsequent lebt.

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Mit Schmerzen leben lernen
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Mit Schmerzen leben lernen

Mehr Lebensqualität durch Achtsamkeit

Die Schmerzforschung bestätigt die positive Wirkung von achtsamkeitsbasierten Methoden. Besonders Patienten mit chronischen Schmerzen erleben sich dank Achtsamkeitstraining selbstbestimmter, ihre Lebensqualität steigt. Der Schlüssel zur Schmerzlinderung ist die Akzeptanz.

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Die Erde zwischen Himmel und Hölle
Dennis Burdin/ shutterstock.com

Die Erde zwischen Himmel und Hölle

Der Film Racing Extinction rüttelt wach

Racing Extinction ist ein aufrüttelnder Dokumentarfilm über den Zusammenhang von Erderwärmung und Artensterben. Er zeigt die Zerstörung unseres Planeten ebenso wie seine unfassbare Schönheit. Die Botschaft ist: Retten wir, was noch zu retten ist.

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Staunen mit Tieren
Foto: Felsentor

Staunen mit Tieren

Berührende Begegnungen von Mensch und Tier

In seinem Meditationskurs „Staunen mit Tieren“ ermöglicht Martin Kalff die achtsame Begegnung mit Schweinen, Schafen und Hühnern. Die Teilnehmer lernen, Tiere als Lebewesen wahrzunehmen und ihnen ihre Würde zurückzugeben.

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"Das Leben reicht uns jeden Moment die Hand"

Ein Interview mit der Philosophin Natalie Knapp, 1. Teil

Niemand wünscht sich Krisen wie Krankheit und Verlust, aber das Leben mutet sie uns zu. Im Gespräch ermutigt die Philosophin dazu, die Angst vor Veränderungen abzulegen und Umbrüche im Leben für tiefere Erfahrungen zu nutzen. Denn wir brauchen Verwandlung, um lebendig zu sein.

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Nachbarschaft Welt

Ein Schulprojekt für interkulturelle Bildung

Lernen ist mehr als Mathe und Deutsch. Es ist auch ein Verstehen der Vielfalt der Kulturen, gerade in Zeiten, in denen mehr Menschen in Deutschland einwandern. Andrea Vermaaten hat für das Netzwerk Ethik heute ihr Projekt „Nachbarschaft Welt“ an Hamburger Schulen gestartet. Lehrer, die Interesse haben, können sich beim Netzwerk melden.

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Wenn ein Bankenchef umdenkt
Marion Vogel/ Sparda-Bank München

Wenn ein Bankenchef umdenkt

Helmut Lind steht für eine Wirtschaft, die dem Menschen dient

Helmut Lind gilt in der Bankenwelt als Pionier für die Gemeinwohl-Ökonomie. Der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank München eG engagiert sich für Ethik und eine Unternehmenskultur der Achtsamkeit. Er bringt nicht nur die Wirtschaftswelt zum Staunen. Michaela Doepke besuchte ihn in der Münchner Zentrale.

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Bitte nicht aufregen!
Matyas Rehak/ shutterstock.com

Bitte nicht aufregen!

In Indien kennt die Toleranz kaum Grenzen

Indien ist das Land der Vielfalt: Unzählige Kulturen leben hier meist friedlich nebeneinander. Das ist nur möglich, weil die Menschen ein großes Maß an Toleranz aufbringen. Journalist Rainer Hörig, der seit 25 Jahren im indischen Pune lebt, über eine in Indien weit verbreitete Tugend, um die sich die Gesellschaft jedoch immer wieder neu bemühen muss.

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Schauspieler nimmt Flüchtling auf
Foto: Bernd Brundert

Schauspieler nimmt Flüchtling auf

Privatinitiative statt Warten auf den Staat

Armutszeugnis: Eine Flüchtlingskatastrophe reiht sich an die nächste, täglich sterben Menschen, die eigentlich Sicherheit suchten. Trotzdem kann sich die EU bis heute nicht auf eine geregelte Flüchtlingsaufnahmequote einigen. In Eigeninitiative unterstützen daher Menschen wie Martin Umbach Flüchtlinge.

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Meditation ist kein Allheilmittel
Jens Nagels/ Tibetisches Zentrum

Meditation ist kein Allheilmittel

Der Dalai Lama über die Bedeutung positiver Emotionen

Meditation hat keinen Nutzen, wenn sie nichts an den negativen Emotionen des Menschen verändert, so der Dalai Lama. Notwendig sei eine Bewusstheit für innere Werte, und diese gelte es über Jahre zu kultivieren.

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Der Erde eine Stimme geben
Ahkka/ photocase.com

Der Erde eine Stimme geben

Interview mit Geseko von Lüpke über Tiefenökologie

Für den Journalisten, Autor und Umweltschützer Geseko von Lüpke können wir die Zukunft nicht der Politik überlassen. Im Interview mit Michaela Doepke spricht er über den Ansatz der Tiefenökologie, eine “soziale Mystik”, die Spiritualität und Politik integriert.

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Gegen Fremdenfeindlichkeit: „Wir brauchen Begegnungen“
enciktat/shutterstock.com

Gegen Fremdenfeindlichkeit: „Wir brauchen Begegnungen“

Interview mit dem Psychotherapeuten Guido Peltzer über Gefühle der Fremdheit

Manche Deutsche fühlen sich fremd im eigenen Land, Rechtspopulisten haben leichtes Spiel. Der Psychotherapeut Dr. Guido Peltzer spricht im Interview über die Ursachen von Ängsten und regt mehr Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Kulturen und Religionen an, insbesondere mit den Muslimen in Deutschland.

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Wasser – ein Menschenrecht für alle
khw1020/Photocase.com

Wasser – ein Menschenrecht für alle

Plädoyer für eine bedrohte Lebensressource

Obwohl es auf der Erde genug Wasser für alle gibt, kündigen sich aufgrund der ungleichen Verteilung weltweit dramatische Folgen an. Daher fordert der Autor, Wasser als Naturrecht und Gemeinschaftsgut für alle Menschen anzuerkennen.

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Aggression verstehen und begrenzen
Foto: Elnur/Shutterstock

Aggression verstehen und begrenzen

Ein Gastbeitrag von Professor Joachim Bauer

Die stärksten Triebe des Menschen sind die sozialen Instinkte, ist Joachim Bauer überzeugt. Aggressionen und Gewalt sind trotzdem verbreitete Reaktionsmuster. Nur wer sie versteht, kann ihnen vernünftig begegnen. Ein Plädoyer für die Vernunft und eine gerechte Welt.

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Was wir gewinnen, wenn wir geben
Foto: Yuttana Taonok/ Shutterstock

Was wir gewinnen, wenn wir geben

Über eine spirituelle Praxis in Thailand

In Thailand ist es üblich, jenen, die Religion praktizieren, etwas für ihren Lebensunterhalt zu geben. Andrea Liebers berichtet von Menschen, die jeden Tag über Jahre hinweg die Praxis des Gebens üben und darin den Sinn ihres Lebens finden.

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Tsipras kämpft für die Freiheit
Foto: Arvnick/Shutterstock

Tsipras kämpft für die Freiheit

Eine neue griechische Tragödie

Im Hintergrund der politischen Turbulenzen in Griechenland steht eine epochale Auseinandersetzung um die künftige Weltordnung. Es ist ein Ringen zwischen dem Politischen und dem Ökonomismus. Der Philosoph Christoph Quarch zieht Parallelen zur antiken Tragödie. Kann Tsipras den Kampf für die Selbstbestimmung gewinnen?

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Europa beginnt im Orient
Foto: Anton Balazh/ Shutterstock

Europa beginnt im Orient

Ein Beitrag der Philosophin und Journalistin Ursula Baatz

Wo fängt Europa an, fragt die Journalistin Ursula Baatz. Sie nimmt uns mit auf Spurensuche zu den Ursprüngen der abendländischen Kultur: ins Zweistromland (heute Syrien und Irak), nach Israel, Palästina, Athen und Rom. Europa ist Vielfalt, so ihr Fazit.

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Heini Staudinger: „Besitz bedeutet mir nichts“
Dem Unternehmer Staudinger (Mitte) geht es um den Menschen.

Heini Staudinger: „Besitz bedeutet mir nichts“

Ein Unternehmer mit Prinzipien

Der österreichische Unternehmer Heini Staudinger hat viele Talente. Er könnte auch Philosoph oder Dichter sein. Im östterreichischen Schrems hat er eine florierende Schuhfabrik aufgebaut, die den Vertrieb selbst macht. Ausbeuten will Staudinger niemanden, daher zahlt er sich selbst ein geringeres Gehalt als seinen Mitarbeitern.

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Für immer Jong
Foto: A. Hilmer

Für immer Jong

Alltag in einem Land, in dem der Mensch nichts zählt

Der Journalist Andreas Hilmer bereiste das abgeschottete Nordkorea. Wie sieht es aus in einem Land, in dem der Mensch nichts zählt und ethische Werte keine Rolle spielen? Lesen Sie den erschütternden Bericht, der auch zeigt, warum es sich lohnt, für westliche Werte einzustehen.

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Im Herzen gewaltfrei sein
Protest von Palästinensern in der Westbank, Foto: Ryon Rodrick Beiler/ Shutterstock

Im Herzen gewaltfrei sein

Wie ein politischer Dialog gelingen kann

Samdhong Rinpoche, tibetischer Mönch und ehemals Premierminister der Regierung Tibets im Exil, ist ein konsequenter Verfechter der Gewaltlosigkeit. Gandhi ist sein Vorbild. Im Interview spricht er über Differenzen, die Bedeutung von Dialog und warum es ohne eine gewaltfreie, mitfühlende Haltung und Kommunikation keinen Frieden gibt.

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Emotionen – Schwächen oder Stärken?
sanjaork/Photocase.de

Emotionen – Schwächen oder Stärken?

Was Emotionen für die Ethik bedeuten

Emotionen gelten in unserer scheinbar rationalen Welt als Schwächen. Die Philosophin Bennent-Vahle zeigt in ihrem Essay, wie wichtig Emotionen für ethische Werte sind: Nur wer sich eigenen Gefühlen öffnet, kann sich von Glück und Leiden anderer berühren lassen.

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Erfolgsverleger geht neue Wege
Foto: Christine Paxmann

Erfolgsverleger geht neue Wege

Interview mit Christian Strasser über eine neue Ethik

Der ehemalige Top-Manager und leidenschaftliche Büchermacher Christian Strasser ging für seine Überzeugung ungewöhnliche Wege. Sein Credo: „Nur mit Ethik können wir die Probleme der Welt lösen.“

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„Werte kommen aus innerer Erfahrung“
cydonna/photocase.de

„Werte kommen aus innerer Erfahrung“

Den Blick nach innen richten, empfiehlt Professor Harald Walach

Meditieren, in der Natur sein, ein Kunstwerk betrachten – Harald Walach spricht im Interview über die Bedeutung innerer Erfahrungen, damit Werte entstehen können. Der Leiter des Instituts für transkulturelle Gesundheitswissenschaften IntraG an der Europa-Universität Viadrina denkt auch über neue Ansätze in der Erforschung des Bewusstseins nach.

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Was macht eine gelingende Kommunikation aus?
Foto: sanwen/Photocase

Was macht eine gelingende Kommunikation aus?

Vier Praktiken für den Alltag nach dem Physiker David Bohm

Warum verlaufen Gespräche oft nicht zufriedenstellend? Der Physiker David Bohm entwickelte in den 80er Jahren Prinzipien für einen gelingenden Dialog. Der Clou ist die Bereitschaft, sich zu öffnen und Neues ins eigene Leben zu integrieren. Die Kommunikationsexpertin Antje Boijens beschreibt, wie wir ein gutes Gespräch führen können.

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Vegane Ernährung
Foto: Timo Stoll

Vegane Ernährung

„Entscheidend ist allein, ob ein Tier leidet“

Timo und Michaela Stoll, Eltern eines 16 Monate alten Kindes, engagieren sich in der Veganen Bewegung. Das Paar hat dafür in erster Linie ethische Gründe: Es will keine Tierausbeutung unterstützen und mit Illusionen über die „artgerechte“ Haltung aufräumen.

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Gelingendes Scheitern
Foto: Mariusz Potocki/ Shutterstock

Gelingendes Scheitern

“Erst tun, dann wissen”

Armin Wirth versuchte zwei Mal, den Südpol zu erreichen – und scheiterte. Im Interview spricht der ungewöhnliche Unternehmer darüber, wie wichtig die Erfahrung des Scheiterns war und wie er auf den Expeditionen zu sich selbst fand.

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Letzte Bastion der Lebendigkeit
altafulla/shutterstock.com

Letzte Bastion der Lebendigkeit

Flammendes Plädoyer eines Fußballfans

Fußball ist Balsam für die Menschheit. Denn das Spiel verteidigt das Leben gegen die Herrschaft von Ökonomie und Konsum, behauptet der Philosoph Christoph Quarch.

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„Ethik ist eine Überlebensfrage“
Manuel Bauer

„Ethik ist eine Überlebensfrage“

Dem Dalai Lama liegt die Jugend am Herzen

Der Dalai Lama sprach bei seinem Deutschlandbesuch vom 13. bis 16. Mai mit Schülern aus Frankfurt: „Wir sollten alles dafür tun, dass Kinder früh ein moralisches Rückgrat entwickeln.“

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Vision eines blühenden Lebens
Christoph Quarch

Vision eines blühenden Lebens

2. Spirit of Humanity Forum in Reykjavik

Mehr als 230 Teilnehmer aus über 40 Ländern versammelten sich vom 10. bis 12. April 2014 in Reykjavik, um gemeinsam über „The Power of Love and Compassion in Governance“ (Die Kraft von Liebe und Mitgefühl in der Führung) nachzudenken.

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"Wir haben Menschen süchtig gemacht"
Foto: Stefano Tinti/ Shutterstock

"Wir haben Menschen süchtig gemacht"

Julian Böhm spricht über seinen Ausstieg aus der PC-Spielebranche

Julian Böhm war an der Entwicklung eines der ersten Browser-Spiele beteiligt. Im Interview spricht er über den Boom der Branche, die Suchtgefahr und warum er aus ethischen Gründen ausstieg und jetzt bei “Ethik heute” mitmacht.

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Indiens mutige Frauen
Film von Manuela Bastian

Indiens mutige Frauen

Dokumentarfilm erhält Förderpreis

Die beiden indischen Frauen Devki und Chandni arbeiten als Taxifahrerinnen für Frauen. Die Nachwuchsfilmerin Manuela Bastian möchte darüber einen Film drehen und präsentierte ihre Idee auf der Berlinale.

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Umdenken im Call Center
Africa Studio/ Shutterstock

Umdenken im Call Center

Ohne Menschlichkeit kein nachhaltiger Erfolg

D+S ccm GmbH, eines der führenden Call Center-Unternehmen in Deutschland mit über 3.000 Mitarbeitern, schult seine Führungskräfte in sozialer Kompetenz und zeigt damit: Menschliche Würde ist auch im Niedriglohnsektor ein Thema und vielleicht sogar ein Erfolgsgarant.

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